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[FILM] Sollen wir hoffen, das Aliens unseren Planeten besuchen?

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(@yossarian)
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Für uns ist es sicherer wie beim SETI Projekt nur nach Signalen zu suchen, statt welche zu senden.

Und wenn alle Zivilisationen so denken? Das würde SETI ad absurdum führen.

Zum WOW-Signal:
Aus meiner bescheidenen Laien-Sicht finde ich es äußerst unlogisch, wieso ein Alien-Signal nur so extrem kurz auftreten sollte. Hat da jemand alle Funktsationen des Planeten/der Raumstation für ein paar Sekunden eingeschaltet, um dann wieder in vollkommene Ruhe zu verfallen?
Funksignale einer Zivilisation sollten längerfristig zu empfangen sein.
Und auch eine gezielte Botschaft an die Erde, ähnlich unserem Arecibo-Signal, sollte doch etwas ausführlicher sein.


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(@comander1956)
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Beigetreten: Vor 17 Jahren

Hallo Yossarian,

ich habe fogendes zum Wow Signal bei Google gefunden:
Quelle: Heise.de

Am 15. August 1977 sah es eine Zeit lang danach aus, als wäre den Äther-Detektiven auf der Suche nach ET und Co. der große Wurf gelungen. Als der junge Astronom Jerry Ehman von der Ohio State University in Columbus (US-Bundesstaat Ohio) mit dem Big Ear Radioteleskop ein ungewöhnlich starkes Signal ortete, das sich als extremes Nahbandsignal entpuppte, welches 70 Sekunden lang gleich 30 Mal stärker als alle Hintergrundgeräusche pulsierte, war die Aufregung groß, zumal das Signal sich offensichtlich mit den Sternen bewegte. Das eigentliche Intelligenzmerkmal des Pulses bestand darin, dass er sich - ähnlich dem Läuten eines Telefons - selbst an- und ausschaltete. Für die Wahrscheinlichkeit, dass das Pulsieren künstlichen Ursprungs war, sprach vor allem die Frequenz des Signals. Es lag bei 1420 Megahertz, also just in jenem Radiobereich, auf dem "Erdlinge" aus Rücksicht auf astronomische Forschungen eigentlich nicht senden sollten. "Es war das eindrucksvollste Signal, was wir je gesehen hatten", so Ehmans Erinnerung an jenen denkwürdigen Tag. "Ohne nachzudenken schrieb ich auf dem Rand des Computerausdrucks 'Wow'!"
Alle Anstrengungen, das Wow-Signal ein zweites Mal aufzufangen, waren jedoch vergebens. Da nach den strengen SETI-Vorgaben ein verdächtiges Signal regelmäßig pulsieren sowie mindestens von einer zweiten unabhängigen Antenne registriert werden und auch ein erkennbares systematisches Informationsmuster aufweisen sollte, bevor es sich mit dem Attribut "extraterrestrisch" schmücken darf, musste Ehman den heißen Kandidaten zu den Akten zu legen - bis heute.

Mehr als in diesem Artikel steht ist mir auch nicht bekannt. Auch ich bin ein absoluter Laie auf diesem Gebiet. Glaube aber das mit den neuen Weltallteleskopen wie das Kepplerteleskop, mit denen man auch Exoplaneten in Erdgröße erkennt, die Erfolgsaussichten größer werden.
Du kannst sogar mit deinem PC und einer bestimmten Software an SETI teilnehmen. Du bekommst dann einen bestimmten Datenblock vom Arecibo Radioteleskop, den du selbst analysieren kannst ;).
Wenn du was findest ist dir der Nobelpreis so gut wie sicher.

Und wenn alle Zivilisationen so denken? Das würde SETI ad absurdum führen.

Vielleicht haben wir deshalb noch außer dem "Wow-Signal" keine Botschaften empfangen können.
Es könnte aber auch noch einen ganz anderen Grund haben. Mal angenommen die kommunizieren wie bei Star Trek über den Hyperraum miteinander, dann haben wir nicht die geringste Chance so ein Signal aufzufangen.
Bei Star Trek funktioniert das so ähnlich wie heute mit dem Handy. Die Sternenschiffe setzen in jeden neuen Quadranten eine Kommunikationsbarke aus. So bildet sich nach und nach ein Kommunikationsnetz (wie bei uns die Handymasten). Diese können nun Funksprüche ähnlich wie beim Warpfeld(vermutlich eine Art von Nachrichtenwurmloch) mit zigfacher Lichtgeschwindigkeit von Barke zu Barke senden. Außerdem verstärkt jede Barke das gesendete Signal noch zusätzlich. Damit ist es dann möglich selbst über viele Lichtjahre hinweg in Echtzeit Bild und Ton von Nachrichten zu empfangen und zu senden.
Bei unserer primitiven, an die Lichtgeschwindigkeit gebundenen Nachrichtenübermittlung ist das leider nicht der Fall. Somit wird die Kommunikations beim Marsflug auch recht schleppend von statten gehen ;D.
Gruß,
Richard


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(@yossarian)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Ist schon schade, dass das Wow-Signal so war, wie es war, nämlich leider nicht überzeugend.

Du kannst sogar mit deinem PC und einer bestimmten Software an SETI teilnehmen. Du bekommst dann einen bestimmten Datenblock vom Arecibo Radioteleskop, den du selbst analysieren kannst .

Hab das schon vor knapp 10 Jahren mitgemacht. Aber mit selbst analysieren ist da nichts, wenn du das in dem Sinne meinst, das man da selbst hingucken müsste. Wäre ja auch reichlich vermessen.
Das macht dein PC ganz alleine.

Somit wird die Kommunikations beim Marsflug auch recht schleppend von statten gehen .

Schleppend ja, aber bei weitem kein Hindernis. Man bedenke nur die Sonden-Missionen à la Voyager 1 und 2. Da waren die Signale Stunden unterwegs.
Ist schon etwas zermürbend für Mission Control, wenn sie der Sonde bspw. eine Kurskorrektur befehlen, das Signal dann eine Stunde dorthin braucht und man erst eine weitere Stunde später erfährt, ob alles geklappt hat.

In der Kommunikation mit Menschen wirds dann noch etwas nerviger.


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(@comander1956)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren

Hallo,

Fabs schrieb:

ich sag mal so. bruzel bruzel.
will dir nicht zuviel verraten.
der film gefiel mir aufjedenfall besser als der tag an dem...
obwohl meine freundin fand den scheiße.

nun habe auch ich endlich "Knowing" gesehen. Muß sagen der Film hat mir sehr, sehr gut gefallen. Vielleicht von der Handlung sogar noch etwas besser als 2012.
Besonders der Aufhänger mit der Zeitkapsel ist wirklich glaubwürdig gelungen.
Ebenso das konsequent durchgezogene Ende. Dies wird unseren Planeten real jedoch erst in einigen Millarden Jahren bevorstehen.
Aber wer weiß, die Sonne besitzt so viel Energie und Kraft, wie wir Menschen uns nicht mal Ansatzweise vorstellen können. Dabei ist diese Energie zu den Supernova Kandidaten und Schwarzen Löchern, noch verschwindend gering. Zum Beispiel kann ein explodierender Stern (Supernova), einen Energieblitz von tausenden von Lichtjahren erreichen.

Aber zurück zur Sonne, diese bereitet den Astrophysikern seit einiger Zeit schon Kopfzerbrechen ;). Denn die Zahl der Sonnenflecken ist zur Zeit sehr gering. Es ist fast so wie "die Stille vor dem Sturm". Die Frage ist nur ob dieser "Sturm" uns tatsächlich 2012 erwischen wird :-?.
Sehr starke Sonneneruptionen, können unsere gesamte Kommikation und Energieversorgung lahm legen. Und was das für unsere Wirtschaft bedeudet, kann sich jeder ausmalen.
Gruß,
Richard


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(@goblin)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren

Hmmm da kommt mir die Prophezeiung vom 3. Sargon in den Sinn.
"Und Ishtar befahl den Gestirnen einen neues Licht auszustrahlen, unsichtbar...

Gruß

Goblin


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