Aus sehr aktuellem Anlaß und weil wir alledarauf vorbereitet sein sollten, um zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen, hier (noch einmal und etwas ausführlicher) die Geschichte der französischen Revolution und ihre schrecklichen Folgen:
Die Vorgeschichte:
Es hat immer schon Versuche seitens des Parasiten gegeben, die Herrschaft an sich zu reißen. Die Unterwanderung des Pharaonenthrons, die Gründung der katholischen Kirche, die Übernahme des Protestantismus etc. sind sicherlich nicht die frühesten Versuche gewesen.
Was den Verschwörern dabei im Wege stand, war das System des Erbadels. Da die Verschwörer ganz offen sichtlich nicht aus dem Adelsstand kamen, konnten sie auf ehrliche Weise niemals die Macht erlangen, weder in einem einzelnen Land, noch weltweit.
Während der Zeit des Mittelalters bemühten sie sich daher, die Politik durch Einflüsterung und Ränkespiele zu manipulieren, später half ihnen Luthers Protestantismus, der schnell von den Verschwörern übernommen und zum Zwecke der Zwietracht zwischen den Ländern, Fürsten- und Herzogtümern diente. Sogar ein ganzes Land konnte mithilfe des Protestantismus gewonnen werden: England. Als dieses Land etwas später zur Weltmacht aufstieg schien das Ziel der Verschörer beinahe zum Greifen nahe.
Doch dann läuteten sie eine ganz neue Ära ein. Sie wollten sich nicht länger mit Herrschern herumschlagen, die ihre Stände durch Geburtsrecht erhalten hatten und deshalb sehr darauf bedacht sein mußten, den Volkszorn nicht allzu sehr zu entfachen.
Sie wollten kurzlebige, jederzeit austauschbare Marionetten auf den Thronen der Welt.
Den Anfang machten sie in Frankreich. Die Zeit schien günstig als in Frankreich die Ernten ausfielen und das Volk Hunger litt. In diese, ohnehin schon notleidende und gedrückte Stimmung machten sie durch Gerüchte Front gegen den König und Adel. "Wenn sie kein Brot haben sollen sie doch Kuchen essen", soll Marie Antoinette angeblich gesagt haben und damit die oberste Regel eine adligen Regenten verletzt haben: Ohne Volk kein Herrscher und richtet man den Volkszorn allzu sehr auf sich und kommt es zu einer Revolte, gibt es niemanden, der einen ersetzen könnte...niemanden, der den alten "Bundeskanzler" ablöst und versprechen könnte, es werde schon alles wieder gut.
Nein, wenn Ludwig der 16. den entfesselten Volkszorn auf sich zog, würde er büßen müssen. Das wußten alle adligen Regenten und sorgten - wo es ging - für ihre Untertanen.
Doch was sollte er machen? Es gab keine Ernte und damit kein Brot. Sollte er, der es sich leisten konnte, Essen zu importieren, aus Solidarität mit seinem Volk hungern?
Auch heute ist das undenkbar. Kommt es beispielsweise zu einem Krieg oder einer Naturkatastrophe, ist Leib und Leben bedroht, dann setzen sich auch heute noch Politiker in eigens für sie errichtete Bunker ab und lassen ihre Völker sterben.
Ich glaube nicht, daß Marie Antoinette das wirklich gesagt hat und ich kann mir andererseits gut vorstellen wer solche Gerüchte lanciert hat, die heute unverrückbar in den Geschichtsbüchern stehen.
Frankreich bot sich als erstes Opfer für die Enmtmachtung des Adels an weil es die Vorzeigemonarchie schlechthin war. Damals sprach man an den allermeisten Höfen französisch und kopierte die französische Monarchie.
Die Verschwörer schafften es tatsächlich, den Volkszorn so sehr zu entfachen, daß es schrittweise zu einer Revolution des Volkes gegen den Adel kam in dessen Folge der Adel praktisch komplett ausgerottet wurde.
Aus Sicht des Volkes war das sicherlich ein längst überfälliger Schritt gewesen. Sich alleine aufgrund seines Geburtsrechts ein schönes Leben zu machen und auf Kosten des Volkes zu leben, ist auch heute noch in den Köpfen der Menschen schlicht ein Unding.
Doch nun waren die Plätze des Adels Vakant und das Volk hoffte darauf, daß sie durch eine bürgerliche Regierung ersetzt
werden würden. Das geschah auch...allerdings gänzlich anders, als vom Volk erwartet.
Sie wurden ersetzt durch ein unbeschreibliches Schreckensregime, das man heute u.a. Jokobiner bzw. Wohlfahrtsausschuss nennt. Dieses Regime, dessen Grausamkeit und Barbarei heute zwar am Rande erwähnt, in den Geschichtsbüchern jedoch bei weitem nicht deutlich genug zur Sprache gebracht wird, richtete sich nicht länger gegen den Adel alleine, sondern gegen jedermann, der es in Frage zu stellen wagte.
Man erkennt hier sehr gut, daß der Adel - bei aller Dekadenz und Nutzlosigkeit - doch eine wichtige Funktion erfüllte: Er besetzt die Machtpositionen die niemals an Leute gehen durften, die ersetzbar waren und diesen Umstand ausnutzten.
Doch auch die Schreckensherrschaft eines Robbespierre oder Marat endete - und zwar einerseits durch eigene Dummheit und andererseits durch eine Person, die in den Geschichtsbüchern weniger gut weggkommt: Napoleon Bonaparte.
Doch auch der wurde letztendlich gestürzt, wie auch ein weiterer, französischer König.
Schlußendlich, und das ist der große Fehler in den Geschichtsbüchern, sollte Frankreich die Demokratie bekommen.
Doch das Einzige, das sich änderte war der Umstand, daß die "gewählten" Herrscher von nun an nicht mehr so oft die Gilloutine klappern ließen und dem Volk nicht so offen zeigten wie das Systerm von nun an funktionieren würde.
Was mit der französischen Revolution begann, setzte sich quer über mehrere Kontinente fort. Überall wurde durch Revolution oder Kriege der Adel gestürzt und die freiwerdenden Plätze durch Marionetten der Verschwörer ersetzt.
Und nun befinden wir uns wieder am Scheideweg. Wir haben die Wahl. Auch die Franzosen hatten die Wahl. Die Verschwörer sind schwach - sie können alleine keine Revolutionen durchführen. Sie brauchen die Schlagkraft der Menschen.
Man wird uns in absehbarer Zeit vielleicht das Recht auf Volksabstimmung in wichtigen politischen Fragen einräumen (ein Recht das wir übrigens seit Gründung der BRD nach Art.20,2) haben und das bislang nur mit Füßen getreten wurde.
Doch es besteht größte Vorsicht!!
Was man am Ende eigentlich will, ist unsere Zustimmung zu Themen, denen wir normalerweise ganz sicher nicht zustimmen würden.
Die Medien haben mittlerweile eine derart große Macht und einen derart großen Einfluß auf unser Denken und unsere Überzeugungen, daß man uns leicht in die Irre führen könnte.
Hätten wir dann per Volksentscheid zugestimmt könnten wir hinterher nicht aufbegehren.
Es mag sein, daß dies mit Merkel nicht geschehen wird aber Merkel wird es wahrscheinlich auch nicht mehr lange auf diesem Thron geben.
Seid auf der Hut. Stimmt nicht zu, stimmt nicht dagegen und enthaltet Euch auch nicht einer Stimme. All das wäre falsch.
Wenn wir das Mittel des Volksentscheides bekommen, dann sollten wir eigene Forderungen stellen über die das Volk zuerst abstimmen sollte - etwa eine Reformation der Medien, die es ihnen unmöglich macht, Meinungen zu manipulieren (etwa der Zwang zur objektiven und vollständigen Berichterstattung, der lückenlosen Veröffentlichung anderer Stimmen etc.)
Erst danach könnten wir halbwegs sicher sein, daß wir nichts unterschreiben werden was uns anschließend zum Nachteil gereicht.
Die weitere Entwicklung ist mMn offen. Aussagen dazu zu treffen ist wie in die Glaskugel schauen. Sicherlich kann man in verschiedenen Positionen mehr am Rad drehen um zu solchen zu gelangen die erwünscht/erhoft sind.
Was deine Betrachtung der geschichtlichen Ereignisse angeht, hatten wir ja schon in anderen Beiträgen herausgefunden, dass wir da differieren. Meiner Ansicht nach sind die König/Fürstentümer etc. (also Erbherrschaft) eine für Europa nicht nachvollziehbares/angewandtes Instrument der gesellschaftlichen Organisation und kamen erst als Gegenreaktion der Expansion aus der arabischen Welt zum Anfang unserer Zeitrechnung auch hier auf. Nicht zuletzt beginnt mit diesem Wechsel ja auch diese Periode. Das eine "Schaltstelle" leicht okkupierbar und manipulierbar ist sollte klar sein, als wenn die Macht auf einer breiten Basis liegt.
Was den Verschwörern dabei im Wege stand, war das System des Erbadels.
Insofern kann ich nicht mit der Aussage mitgehen, dass du dem Adel Absolution erteilst.
Sicher ist vom Standpunkt den du zum Angelpunkt der These machst etwas dran:
"Wenn sie kein Brot haben sollen sie doch Kuchen essen", soll Marie Antoinette angeblich gesagt haben und damit die oberste Regel eine adligen Regenten verletzt haben: Ohne Volk kein Herrscher... .Ich glaube nicht, daß Marie Antoinette das wirklich gesagt hat...
Ich kann mir genauso wenig vorstellen, dass sie so etwas geäußert haben soll. Deswegen müssen wir uns die Aussage mal etwas genauer anschauen um sie einzuordnen. Ich will nicht bestreiten, dass die nahe Zeit danach inkl. Napo keine gute war und das muss man im Zusammenhang betrachten! Allerdings braucht man für den Sturz definitiv einen Anlass und der muss leicht verbreitbar und repitierbar sein, darüber hinaus sollte wenig dazu erfindbar sein, damit sich die Aussage im System der stillen Post nicht sehr verfälscht. Offen wird solch eine Aufforderung gegen den Adel zu handeln nicht weiterverbreitet worden sein. Das bedeutet an diesem überlieferten Ausspruch muss jemand sehr lang geknobelt haben, um "so viel Sprengkraft in diesen kurzen Satz zu bringen". Und da stellt sich sofort die Frage, welche Person/Gruppe hatte zur damaligen Zeit soviel Zeit und das Wissen um dies auszutüfteln. Da gibt es nur eine Gruppe, die vom Intellekt dazu befähigt wäre und auch lange genug darüber nachdenken konnte. Die Frage ist zu welchem Zweck. Also müssen wir uns die Konsequenzen anschauen. Und hier fallen zwei Punkte auf. Zuerst Terror dann ein europaweiter Krieg. Spätestens jetzt sollte auffallen, dass wir diese Zwei Punkte als Muster in der Geschichte in ähnlicher Form wiederfinden. Und da stellt sich die Frage wem nützt ein solches Geschehen. Wohl kaum der Bevölkerung, da diese "Angstfrei und in Abwesenheit von Krieg leben" will.
Ich sehe daher nur eine Lösung für das Problem. Der vermeintliche Sturz war anders geplant und sollte einer anderen Agenda dienen. Wenn etwas besteht und hinreichend funktioniert, gibt es keinen Anlass es zu ändern. "Never change a runing system." Das hat für den Adel oberste Priorität gehabt. Darüber hinaus hast du ja die Ernteausfälle angesprochen. In anderen Kulturen wie etwa Süd/Mittelamerika wurde bei solchen Ereignissen in Konsequenz einer Änderung sogar Herrscher dem Glauben nach geopfert, wenn Tier und "normale Menschenopfer" nicht reichten. Da wir aber nicht diesen Kulturkreis hier in Europa hatten und kein solcher Zusammenhang vollzogen wurde, können wir unterstellen, dass niemand auf die Idee gekommen wäre um das Hungern zu beenden, die Herrscher als höchstes Opfer zu opfern.
Also muss die Revolution und die Planung eine Art "Neuberechtigung" des Bestehenden darstellen. Das kulturelle Aufbegehren durch Wissenswiederentdeckung der Epoche der Renaissance und der Buchdruck dürfte extrem am Fundament der Berechtigung der Erbherrschaft gerüttelt haben und hätte den Urzustand auf absehbare Zeit wiederhergestellt. (mein Zentralpunkt)
Man kann nicht erklären, warum von gleich auf jetzt eine Terrorwelle von [b]"Bildungs-Eliten"[/b] aus losbricht, bloß weil das Alte beseitigt wurde. Diese Bildungs-Eliten darf man sich darüber hinaus nicht autark vorstellen. Alle haben ihren Unterhalt von Höfen bekommen und waren diesen zu Diensten. Es gab keinen "unabhängigen Gelehrten". Man sollte darüber hinaus doch annehmen, dass wenn man sich in einer neuen Situation befindet, man erst einmal analysiert, schaut ob es ähnliche Fälle gibt, darüber hinaus sich ansieht wie dort verfahren wurde und dann handelt (erst recht bei "Gebildeten") oder aber wenn es so etwas nicht gibt an das Reißbrett geht. Das ist aber hier nicht der Fall gewesen! [u]1787 wurde die Verfassung der USA geschaffen![/u] Die Herrschaft des Adels in diesem Teil der Welt wurde also [u]beendet[/u]. Es hätte also eine Vorlage gegeben wie das Volk ohne auskommt. Und mir kann man nicht erzählen, dass die "Bildungs-Eliten" in Frankreich nichts von den Vorgängen in Amerika wußten, zudem halb Europa dort gegeneinander kämpfte. Die Gefahr weiterer Entsagung vom Adel war also massiv. Insofern ist meine Vorstellung zu den Ereignissen es dem Volk vorzuführen was passiert, wenn man sich dieser Herrschaft auf dem Kontinent entledigt, nämlich Terror und Krieg. Die Terrorherrschaft ist laut Geschichte belegt. Das daraufhin ein "Wurzelzwerg" von einer Insel die keine Sau kennt (Korsika) mir Nichts dir Nichts selbstbeflügelt einem Hermes gleich aufsteigt und den Kontinent in Brand steckt übersteigert darüber hinaus das Geschehen dieser Zeit. Für mich ist hier nur ein Schluss möglich. Der Adel Europas der für sich genommen "einzelne" Nationen beherrschte aber untereinander stetig sich austauschte und Beziehungen pflegte, wollte in Frankreich ein Exempel statuieren. Gib dem Volk die Herrschaft, zeige auf das es nur Terror und Krieg gibt. "Erobere es zurück und befriede es sowie stelle deinen Verdienst glorreich dar um die Adelsherrschaft in ihrer Gültigkeit zu untermauern." Neudeutsch schimpft sich dies False Flag Operation. Und um nichts anderes handelt es sich hier meiner Meinung nach nur ist die Entwicklung erheblich aus dem Ruder gelaufen.