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(@erutan)
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[#1337764263]

Da es leider nicht möglich ist, die Artikel von Kopp-Info direkt zu kommentieren, der hier kommentierte Artikel aber gleichzeitig dermaßen in die falsche Richtung geht und kurzsichtig ist, möchte ich das nicht so stehen lassen.

Ich würde mich freuen wenn sich gerade zu diesem Thema hier eine rege Diskussion entwickeln würde.

Unter der Schlagzeile "Alle Gefahr geht vom Volke aus - Politiker zittern vor Wurbürgern"
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-brueckner/alle-gefahr-geht-vom-volke-aus-politiker-zittern-vor-wutbuergern.html wird indirekt suggeriert, die Bürger hätten eine Chance, Politik durch Wahlen zu beeinflussen.
Zitat:

Angeschlagen, abgestraft, abgewählt: die vermeintliche Euro-Rettung frisst ihre Retter. Europas Bürger rebellieren. Spätestens seit den Wahlen in Griechenland und Frankreich werden die Wähler überall zunehmend rebellisch.

Ich sehe das grundsätzlich anders und ich sehe hier eine sehr große Gefahr. Die Riege der angesprochenen Euro-Retter war meiner festen Überzeugung nach nur eine Gruppe, die kommende Ereignisse vorbereiten sollte. Daß dadurch Wut und Verzweiflung innerhalb der Bevölkerungen geschürt wird, ist meiner Überzeugung nach nicht nur ein billiges Nebenprodukt dieser Maßnahmen, sondern auch durchaus so gewollt.
Die Bürger sollen das nun durch "Basta-Wahlen" quittieren. Und sie sollen ferner jenen gewählten, die zunehmend radikaler auftreten werden, blind und laut jubelnd folgen.
Nur so lassen sich ganze Völker radikalisieren und auf bewaffnete Konflikte vorbereiten.
Würde sich Merkel hinstellen und nun behaupten: "Ein krieg ist unvermeidbar", wäre das für die allermeisten Deutschen unglaubhaft. Sie würden bewußt eine Person beworzugen, die von Frieden spricht.
So wie es momentan läuft werden die Deutschen aber jemanden bevorzugen, der eine radikalere Schiene bei der sogenannten "Euro-Rettung" fährt, der vielleicht behaupten wird, er wolle den Euro abschaffen, Griechenland kein Geld mehr zuschanzen, alle Pleitestaaten aus der EU werfen.
So einem werden die Deutschen zujubeln und sie werden es gar nicht merken wenn er zunehmend radikaler wird.

Debei ist Deutschland eigentlich gar kein gutes Beispiel. In Griechenland, Spanien, Portugal etc. wird es viel schneller gehen.

Debei müssen wir alle uns immer vor Augen halten:

[b]Wir sollen genau [u]SO[/u] handeln.[/b]

Tun wir es doch einfach nicht und boykottieren die Wahl(en).


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(@bergamr)
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Ja, Erutan, ich teile Deine Meinung, daß wir durch die jetzt aktuell ablaufenden Dinge auf kommende Dinge 'vorbereitet', quasi konditioniert werden sollen.

Wenn man verfolgt, wie hart die Steuerfahndung in Italien z.Zt. durchgreift bei Bauern, Kleinunternehmer, Tante-Emma-Einzelhändler, dann ist klar, daß da gar nicht so nach Geld gegraben wird, sondern da soll ein Wutpotential aufgebaut werden. Oder die Medienhetze in Griechenland gegen das 'Vierte Reich', Merkel mit H-Kreuz-Armbinde. Oder EU-Kontrolleure nach Spanien, 'nach dem Rechten sehen'. Alles Aktionen, die Haß und Wut erzeugen und Sündenböcke aufbauen bzw. präsentieren.

M.E. stehen wir schon ziemlich nah am Rand eines Bürgerkriegs, der sich bei entsprechender Lenkung auch leicht in einen Nationenkrieg ausweiten läßt. Zumindest die EU-Südländer sind nicht mehr weit weg, Gewaltdemos gab's schon zuhauf, jetzt fehlt nur noch bißchen mehr Radikalität. Und auch das wird ja schon scheibchenweise eingetütet. Linksradikal ist trendy bei den Wahlen, bei uns 'Piraten', in Griechenland und Italien Kommunisten. Fehlt nur noch der 'rechte' Gegenpart, und schon hat man's wieder: divide et impera, links + rechts haut sich auf die Mütze, und 'Jene' reiben sich im Hintergrund die Hände und gucken sich aus, was sich noch sachwertmäßig einsammeln läßt.

Aber zurück zum Thema 'Demokratieverweigerung': ich bin bei Dir, Wahlboykott ist die einzige und zugleich wirksamste Waffe gegen diese Diktatur der Hochfinanz. Nur ist das noch nicht im Hirn vom Michel angekommen. Und ich bin überzeugt, daß der Michel leichter an den Sündenbock 'EU-Südländer' glaubt als an Wahlboykott. Wer nach 7 Jahren Knopfleiste den farbigen Hosenanzug immer noch für einen guten Kanzler hält, hat eigentlich nix kapiert. Bei der Trulla aus der Uckermark bleibt mir nur noch die Spucke weg. Wie war das noch aus dem Mund eines ihrer Parteigenossen: ... Fresse nicht mehr sehen, Scheixxe nicht mehr hören ... das hätt er zu ihr sagen sollen   ;D

Gruß
Bergamr


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(@iloveubabe)
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Beigetreten: Vor 16 Jahren

Da es leider nicht möglich ist, die Artikel von Kopp-Info direkt zu kommentieren, der hier kommentierte Artikel aber gleichzeitig dermaßen in die falsche Richtung geht und kurzsichtig ist, möchte ich das nicht so stehen lassen.

Ich würde mich freuen wenn sich gerade zu diesem Thema hier eine rege Diskussion entwickeln würde.

Unter der Schlagzeile "Alle Gefahr geht vom Volke aus - Politiker zittern vor Wurbürgern"
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-brueckner/alle-gefa... wird indirekt suggeriert, die Bürger hätten eine Chance, Politik durch Wahlen zu beeinflussen.

Dem Grunde nach versteh ich deine Argumentation, habe jedoch Zweifel, weil man für eine solche Manipulation kaum Beweise zu Gesicht bekommt.

Was die Aussage der Wahlbeeinflussung angeht gehe ich mit dir gleich. Allerdings musst du es aus einer anderen Perspektive sehen. Nämlich der eines Verlags der in DTL publiziert. Eine Aussprache gegen Wahlen, weil Ihr Ausgang meist suspekt ist, würde zugleich bedeuten sich gegen die vielbeschworene "freiheitliche demokratische Grundordnung des GG" zu wenden oder sie zumindest in Frage zu stellen. Man wäre also "GG-Feindlich" oder in BRD-GmbH-sprech Verfassungsfeindlich. Insofern ist das Schreiben von Artikeln auf Deutsch und publizieren in Deutschland ein Drahtseilakt. Unliebsame Stimmen würde man zu gern mundtot machen.


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(@erutan)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

Dem Grunde nach versteh ich deine Argumentation, habe jedoch Zweifel, weil man für eine solche Manipulation kaum Beweise zu Gesicht bekommt.

Ja, man kann hier keine "geheimen Emails" o.ä. vorweisen, die belegen, daß es in der Realität keine unterschiedlichen Parteien gibt und damit auch keinerlei Möglichkeit seitens des Wählers, die Politik durch das bewußte Wählen zu beeinflussen.

Man kann allerdings die Geschichte sprechen lassen und die Ergebnisse vergangener "Basta-Wahlen" analysieren.

Nehmen wir beispielsweise die Grünen, die seinerzeit als Hoffnungsträger für alle Wähler antraten, die die etablierten Parteien satt hatten. Dort vollzog sich sozusagen eine Wandlung vom Paulus zum Saulus - kaum, daß die mal ein bißchen Macht in den Fingern hatten.
Und das (so behaupte ich es zumindest) war auch ganz genau so geplant.

Dann nehmen wir mal die Zeit eines gewissen Gerhard Schröder. Die Bürger glaubten, eine positive soziale Änderung nach so langer Zeit sozialer Kälte und Zahlemann & Söhne herbeiführen zu können. Dashalb wählten sie diejenige der beiden großen "Volksparteien", die für soziale Absicherung, Gerechtigkeit etc. steht - die SPD.

Und sie bekamen die gewaltigsten Einschnitte in das deutsche Sozialsystem, die es je seit dem Ende des zweiten Weltkrieges gegeben hat. Die waren freilich vorher bereits geplant gewesen. Allenfalls die SPD zu dieser Zeit war wohl (noch) nicht eingeplant gewesen. Diesen Mist hätte eigentlich noch Kohl versemmeln sollen. Danach wäre die SPD als strahlender retter angetreten, der soooo schnell da leider aber nicht soooo viel hätte wieder geradebiegen können.....

Oder nimm die FDP mit ihren großkotzigen Wahlversprechen.

Was ich damit sagen will ist: Politik geht ihren vorgezeichneten Weg vollkommen unabhängig von Parteien und Parteiprogrammen oder gar den Personen, die die entsprechenden Pöstchen bekleiden.

Das weiß eigentlich jeder. Nur diesen Gedanken zuende führen will niemand.
Warum ist es denn so? Die meisten Menschen glauben, es sei so, weil Politiker allesamt Lügner seien, die nur an die Macht wollten. Ich denke, das ist so, weil es eigentlich gar keine unterschiedlichen Parteien und Parteiprogramme gibt.

Die bunten Farben und Schwätzer in dunklen Anzügen sollen den Bürgern die Hoffnung geben, daß es immer einen Retter gibt und die Überzeugung vermitteln, die Bürger hätten mit ihrem Wahlrecht eine Möglichkeit der Politik-Beeinflussung.

Dabei hat der Bürger meiner festen Überzeugung nach nur zwei Möglichkeiten bei einer Wahl: Einem Vertreter des Parasiten seine Macht zu übertragen oder dies eben nicht zu tun. Ich plädiere sehr dafür, es bleiben zu lassen.


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(@erutan)
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Ooops, hatte die Antwort auf Bargamr vergessen  :-[

Wahlboykott ist die einzige und zugleich wirksamste Waffe gegen diese Diktatur der Hochfinanz. Nur ist das noch nicht im Hirn vom Michel angekommen. Und ich bin überzeugt, daß der Michel leichter an den Sündenbock 'EU-Südländer' glaubt als an Wahlboykott.

Ja, und das werden wir dem Bürger auch nicht vermitteln können. Daher hatte ich ja schon vor Monaten mal gesagt, daß die friedliche Aufklärung gescheitert ist. Hier in unserem Land können wir rein gar nichts bewegen. Das ist wie bei Men in Black: Schießt du einen Kopf ab, kommt gleich der nächste.

Ich schreibe mir das hier im Forum mittlerweile eigentlich nur noch von der Seele. Eine große Hoffnung auf Veränderung (dadurch) sehe ich nicht. Ich habe mich daher schon vor längerer Zeit u.a. Anonymous angeschlossen und einer weiteren Truppe, die bereit steht wenn es denn mal losgehen sollte.

Die einzige Chance, die ich noch sehe ist Gewalt. Da ich niemanden umbringen will, setzte ich meine ganze Hoffnung auf Boykott und Sabotage - und darauf, daß sich diese Parasiten-Marionetten verunsichern lassen und Fehler machen, oder darauf, daß sich tatsächliche Beweise zutage fördern lassen, die auch dem Michel einleuchten.

Und dann habe ich ja noch die Meiser-Liste, die ich auszuspielen gedenke wenn das Volk hellhörig geworden ist.

M.E. stehen wir schon ziemlich nah am Rand eines Bürgerkriegs, der sich bei entsprechender Lenkung auch leicht in einen Nationenkrieg ausweiten läßt. Zumindest die EU-Südländer sind nicht mehr weit weg, Gewaltdemos gab's schon zuhauf, jetzt fehlt nur noch bißchen mehr Radikalität.

Ja, ich denke auch, daß die Zustände in Spanien und besonders in Griechenland von unseren Medien deutlich heruntergespielt werden.
Die Situation wird spätestens dann eskalieren und sich nicht mehr eindämmen lassen, wenn sich das Volk millitarisiert, sich also richtig bewaffnet und nicht nur mit Knüppeln auf die Straße geht.
Das könnte jederzeit passieren und es sollte meiner Ansicht nach auch passieren, denn die Bürger der Staaten sind die einzigen, denen ich vertrauen würde, während ich das von keinem Politiker sagen kann.


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