Oder weiß jemand was mit "Überzieher" gemeint ist?
das sind die Dinger die mir immer zu klein sind 🙂
Aber ist schon richtig,
den Zustand einer Gesellschaft oder eines Landes kann man an mehreren Faktoren sehen, einer davon ist die Sprache.
Aber es ist ja soo cool (auch nicht deutsch) alles zu verenglischen, und die Menschen merken gar nicht was sie damit
anrichten.
Ni hau, liebe Leute,
ich muß da mal ganz heftig widersprechen.
Parasiten - horrible dictu - sind nicht gerade jene, die eine andere Sprache sprechen als man selbst, die haben nur dieselben Probleme aber eben in die andere Richtung.
Sprache ist ein wunderbares Werkzeug über welches sich die Kultur eines Landes oder Volkes ganz ausgezeichnet definieren läßt.
Nicht unsere Großväter waren Helden weil sie nicht Englisch kponnten, nein, sie waren eigentlich arme Menschen, weil sie andere Kulturen nicht verstanden haben.
Nicht die Chinesen sind Parasiten oder Kolonisatoren weil sie Chinessisch sprechen, nein, es macht einfach nur Sinn sie zu verstehen, wenn man mit ihnen Kontakt haben will.
Im Übrigen haben fast alle Kolonialbeamten, auch des deutschen Reiches, die lokalen Sprachen sprechen oder zumindest verstehen müssen.
Warum sollten 1.3 Mrd. Chinesen denn Deutsch lernen, weil der kleine Maxi das so will?
Der kleine Maxi wird auch weiterhin mit Deutsch allein durchkommen, kein Problem.
Nur wird er halt bald nur mehr Hilfsarbeiterjobs machen können, weil er die Welt des 21. Jahrhunderts nicht mehr versteht.
Sprachen sind der Schlüssel zum Verständnis der Welt, nicht deren Unterwerfung.
Es ist kein Wunder, daß so viele Leute Angst vor China und anderen Wirtschaftsmächten haben.
Sie verstehen sie nicht.
Und was man nicht versteht, fürchtet man eben.
Ein paar Sprachen zu lernen würde da schon helfen.
Die Poesie, Geschichte und Geschichte Chinas kann man einfach leichter verstehen, wenn man die Bücher eines Sun Tzi oder eines Lio Lau im Original lesen kann.
Ein John Steinbeck oder ein Voltaire sind im Original wesentlich besser als in der Übersetzung.
Ich fürchte, Ihr verlauft Euch da in etwas sehr Böses.
Der Umstand, daß Chinesen Chinesisch sprechen hat nichttttttttts mit Kolonialisierung zu tun, sondern nur damit, daß sie eine eigene Kultur haben.
Würden Chinesen gezwungen sein Deutsch zu lernen, wäre das nicht weniger als Kolonialisierung in die andere Richtung.
Jedes Land, jedes Volk hat seine Eigenheit und seine Kultur.
Spannungen entstehen im Regelfall aus Unverständnis dieser Kultur.
Sprachen sind da fast immer eine erste Lösung zum Konflikt.
Fremdsprachen abzulehnen zeugt auch davon, daß man lieber seinen eigenen WIllen der Welt aufzwingen will als sich mit ihr auseinanderzusetzen.
Deutsch ist eine schöne Sprache, weltweit aber eben nur ein Minderheitenprogramm.
Wer mehr will als seinen eigenen kleinen Tümpel verstehen will, muß eben auch lernen wie andere Frösche quacken....
Und ich würde an Eurer Stelle nicht darauf hoffen, daß es noch irgenwo eine Mehrheitssprache Deutsch gibt.
So bedeutend war die Sprache nie...
Danke für diesen Beitrag, Segler!
Die deutsche Sprache ist beispielsweise so sehr von der englischen durchsetzt, daß es Gegenstände gibt, die man auf Deutsch gar nicht mehr benennen kann, ohne Mißverständnisse herauf zu beschwören. Oder weiß jemand was mit "Überzieher" gemeint ist?
Lies mal deutsche Bücher aus dem 19. Jh.; die sind für uns heute teilweise deshalb kaum verständlich, weil gefühlt jedes zweite Wort französisch und irgendwie französiert ist, genauso, wie das mit dem heutigen "Germish" ist - doch siehe da, der Unsinn erwies sich als Modewelle, die einfach sang- und klanglos unterging bis auf wenige Reste, die sich gut in die deutsche Sprache eingefügt haben; das Deutsche ist davon nicht untergegangen.
Übrigens ist schon in dem Zitat, 1,3 Mrd. Menschen würden "chinesisch" sprechen, etwas falsch; in dem großen Land China werden nämlich durchaus unterschiedliche Sprachen gesprochen. Neben Mandarin gibt es z.B. noch Kantonesisch und auch noch eine Reihe völlig anders gearteter Sprachen, die eher dem Indischen oder den arabischen Sprachen zuzuordnen sind.
Außerdem war das Russisch im Ostblock ein sehr guter Beweis dafür, dass man eine Sprache keineswegs verordnen kann, wenn sie nicht gern angenommen wird. Jeder lernte es zwar, aber außerhalb Russlands selbst (noch nicht einmal der gesamten Sowjetunion) war es weitgehend bedeutungslos und kaum in Gebrauch. (Heute ärgere ich mich übrigens darüber, dass ich mein Schulrussisch (ich habe es immerhin mit einer 1 abgeschlossen) nicht gepflegt habe, weil sich damit heute durchaus etwas anfangen ließe und nicht zuletzt, weil es eine schöne Sprache ist.)
Nicht die Chinesen sind Parasiten oder Kolonisatoren weil sie Chinessisch sprechen, nein, es macht einfach nur Sinn sie zu verstehen, wenn man mit ihnen Kontakt haben will.Warum sollten 1.3 Mrd. Chinesen denn Deutsch lernen, weil der kleine Maxi das so will?
Der kleine Maxi wird auch weiterhin mit Deutsch allein durchkommen, kein Problem.
Nur wird er halt bald nur mehr Hilfsarbeiterjobs machen können, weil er die Welt des 21. Jahrhunderts nicht mehr versteht.Sprachen sind der Schlüssel zum Verständnis der Welt, nicht deren Unterwerfung.
Es ist kein Wunder, daß so viele Leute Angst vor China und anderen Wirtschaftsmächten haben.
Sie verstehen sie nicht.
Und was man nicht versteht, fürchtet man eben.
Ein paar Sprachen zu lernen würde da schon helfen.
Die Poesie, Geschichte und Geschichte Chinas kann man einfach leichter verstehen, wenn man die Bücher eines Sun Tzi oder eines Lio Lau im Original lesen kann.
Ein John Steinbeck oder ein Voltaire sind im Original wesentlich besser als in der Übersetzung.Jedes Land, jedes Volk hat seine Eigenheit und seine Kultur.
Spannungen entstehen im Regelfall aus Unverständnis dieser Kultur.
Sprachen sind da fast immer eine erste Lösung zum Konflikt.Fremdsprachen abzulehnen zeugt auch davon, daß man lieber seinen eigenen WIllen der Welt aufzwingen will als sich mit ihr auseinanderzusetzen.
Ja, es macht Sinn andere Kulturen zu verstehen. Aber auf einmal chinesisch lernen zu müssen...glaubst du das jemand der in Deutschland chinesisch lernt und von mir aus in China ein Jahr lebt, dann auch chinesisch denkt und die Originaltexte großer chinesischer Dichter und Denker im Original versteht. Sorry, aber ich glaube dafür sollte man schon Jahre in dem Land bleiben oder besser eine chinesische Mutter oder Vater haben und von Geburt an ein oder mehrere Sprachen lernen. Die Vorteile hatten auch nicht viele von uns.
Aber jetzt wo viele von uns mitten im Berufsleben sind und sich in ganz anderen Bereichen zuerst weiterbilden wollen oder müssen, bleibt nunmal keine Zeit plötzlich eine neue Sprache lernen zu müssen.
Ich habe dafür auch keine Lust, was soll das. Soll ich mich unter Druck setzen?
Ich bin ein offener Mensch ich komme auch so mit Leuten in Kontakt deren Sprache ich nicht verstehe und die meine Worte auch nicht klar verstehen. Das ist zwar schwierig, kann aber auch ganz lustig sein. Ich muß das auf jedenfall nicht, mir persönlich reicht Deutsch und Englisch völlig aus.
Über den kleinen Maxi brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, denn er wird falls er studiert Chinesischkurse und Praktikas angeboten bekommen und die dann auch machen, wenn er nach dem Studium einen Job haben will, weil das dann in der Firma X und in der Firma Y erwartet wird! Das bekommen die Studis auf früh genug gesagt und die wissen was denen blüht, wenn sie ablehnen.
Ich bin vielseitig interessiert und schaue mir viele Dokus und Bücher über andere Kulturen an, das reicht mir. Ich kann auch Kulturen verstehen ohne die Sprache lernen zu müssen, weil ich die Augen aufmache und hingucke. 🙂
Ich denke jeder kann für sich selbst entscheiden, welche Fremdsprache seinen eigenen persönlichen und beruflichen Zielen dienlich ist. Ich beschäftige mich hin und wieder mit chinesischer Kalligraphie aber nur aus Spaß und ich wollte daraus auch keinen Sport machen 😀
Segler & Tharigon,
ich gebe Euch ja in vielem Recht, Völkerverständigung und das Verstehen anderer Kulturen funktioniert
über die Sprache sehr gut, und eine oder mehrere Fremdsprachen zu beherrschen ist ganz sicher nicht von Nachteil.
Ich glaube auch nicht das hier irgend jemand im Forum Fremdsprachen ablehnt, das wurde falsch verstanden.
Das ganze zielt hier auf den weltpolitischen Hintergrund ab, letztendlich auf die Implementierung einer NWO,
und ihrer mittlerweile deulich sichtbaren Zeichen und Auswüchsen.
Und dann sieht das Ganze dann schon anders aus, da ist es egal ob Max Fremdsprachen beherrscht,
oder Moritz sich im Verstehen fremder Kulturen übt usw.
Wir wissen ja aus der Geschichte wie einfach und schnell es geht ein Volk gegen ein anderes aufzuhetzen,
nur um ganz bestimmte Ziele zu erreichen, oder welche Macht gerade heute falsche Medienpropaganda hat.