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KARL DER GROßE - RÄTSEL UM DEN ERSTEN KAISER
Am Weihnachtstag des Jahres 800 wurde in der Peterskirche in Rom die Krönung
eines großen Kaisers vollzogen. Papst Leo III. salbte Karl, den König der
Franken, in feierlichem Akt zum Kaiser in der Nachfolge römischer Cäsaren,
deren Weltreich längst untergegangen war. Mithilfe hochrangiger Historiker
begibt sich die Dokumentation auf Spurensuche nach einer ambivalenten
Persönlichkeit: Tatmensch und Müßiggänger, Krieger und Missionar, Analphabet
und Förderer von Kunst und Wissenschaften. Mit investigativen Methoden gilt
es, historische Wahrheit zwischen trügerischen Fakten zu finden.
Urkundenspezialisten entlarven Fälschungen, Karlsforscher führen an die
Stätten seines Wirkens. Im Angesicht der Schätze Karls des Großen, der
Reichskleinodien, Reliquiare und weiterer Zeugnisse mittelalterlicher
Goldschmiedekunst und Buchmalerei, und im Angesicht der monumentalen Pfalz
in Aachen, dem Sinnbild seines Kaisertums, ersteht das Bild eines
charismatischen Herrschers, der als Mensch regierte und als Mythos
Geschichte machte. Karl der Große hatte ein neues Reich geschaffen. Als
Lichtgestalt in dunkler Zeit hatte er Europa geeint, eine Vision
verwirklicht von Frieden, Sicherheit und Ordnung. Keine Gestalt der
Geschichte liegt uns klarer vor Augen: Carolus Magnus - Vater Europas.
Jetzt, zur Jahrtausendwende, soll sein Reich als politisches Bündnis erneut
zusammengefügt werden. Karl der Große wird als Retter des Abendlandes und
Heiliger glühend verehrt, aber auch als blutrünstiger Krieger und Despot
verachtet. Sein Reich hat er mit dem Schwert geschaffen. Sein Feldzug gegen
die Sachsen trug ihm den Namen der "Sachsenschlächter" ein. Dem grausamen
Karl traut die Legende jede nur erdenkliche Verwerflichkeit zu: vom
Brudermord bis zum Inzest. Rätsel um Rätsel umgeben den großen Kaiser.
Bedeckt vom Schleier des eigenen Mythos gerät er zum Phantom der Geschichte.
Welche Spuren hat Karl der Große hinterlassen? Sein Reich zerfiel bald nach
seinem Tod. Wo sind seine Bauten? Wo ist sein Grab? Was blieb, sind die
"Augenzeugenberichte" der Chronisten, die nie die nackte Wahrheit schrieben,
und zahlreiche Dokumente, die bezeugen, dass der Kaiser Befehle erteilte,
Recht schuf und Gunst gewährte. Doch auch sie geben keine historische
Gewissheit: Nach neueren Erkenntnissen sind mindestens ein Drittel aller
Karlsurkunden Fälschungen aus mittelalterlichen Skriptorien.
Dann noch etwas:
Otto III. in der Gruft Karls des Großen"
Der junge Herrscher öffnete im Jahre 1000 die Gruft des Kaisers im Dom zu
Aachen. Nach der Novaleser Chronik fand er den Kaiser auf einem Thron
sitzend und mit den Insignien bekleidet. Dies ist eine Legende. Mit größter
Wahrscheinlichkeit wurde Karl in einem antiken Marmorsarkophag
(Proserpinasarkophag, heute in der Domschatzkammer) in einem Erdgrab
bestattet.
Wieso lies er die Gruft öffnen? Was hoffte er da zu finden? Gold und Geld
hatte er selbst genug! Ich stelle hier einmal eine Theorie auf, die ich
schon in jungen Jahren verfochten habe:
Karl der Große war Merowinger. Die Stammmutter der Merowinger wurde von
einem "Stier" (U-Boot) aus dem Meer begattet. Das heißt, dass Kind war
größer, stärker und intelligenter als alle anderen vorher. Attribute die
auch von Karl des Großen berichtet werden. Somit behaupte ich: Karl der
Große stammt von Bewohnern der inneren erde ab. Seine Urgrossmutter wurde am
strand von ihnen künstlich befruchtet. Die merowinger nannte man wegen ihres
dichten Haarwuchses "die borstigen". Dieser dichte Haarwuchs verschwand nach
dieser u-boot-aktion. Otto wusste diese Geschichte oder zumindest Gerüchte
davon. Ich glaube, dass er bei der Gruftöffnung entweder technische Geräte
oder Bücher über überlegene Baukunst oder irgendetwas in der art suchte. Die
legende von der Gruftöffnung sagt, dass man Karl aufrecht sitzend
vorgefunden hat. Eine völlig unübliche art der Bestattung. Könnte die
legende, dass Karl im untersberg sitz, ein hinweiß darauf sein, dass er zu
seinen verwandten in die innere erde gegangen ist...?
Hier ein interessanter Link:
http://www.jesus1053.com/l2-main/gga-main-sensation.html
< http://www.jesus1053.com/l2-main/gga-main-sensation.html>
Hallo!
Der letzte Link ist ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte, im Gegensatz zu den vorhergehenden Links.
Auch dieser Herr hat wohl noch nie etwas von der C14-Methode oder ähnlichen Datierungsmethoden gehöhrt, so wie wohl auch so manche sogenannte, oder besser gesagt selbsternannte, Chronologiekritiker. Römer als Bezeichnung für Zöllner und Grenzwächter, das Römische Reich in Wirklichkeit das Deutsche Kaiserreich, alles klar; und warum sprachen sie Latein und nicht eine germanische Sprache? Oder ist Latein in Wirklichkeit die Urgermanische Sprache? Imperium Romanum, Reich der Zöllner und Grenzwächter?
Um mal ernst und beim eigentlichen Thema zu bleiben: Auch ich hörte schon von den erfundenen 300 Jahren, aber 300 sind mir einfach zu viel, die hätten, schon alleine wegen der modernen Datierungsmöglichkeiten, auffallen müssen.
Hab mal, ich glaube sogar hier im Forum, gelesen, es nur 6 Jahre seinen. Wenn überhaupt, so finde ich 6 Jahre sehr viel realistischer als 300 Jahre.
bis denn!
dark knight13
6 Jahre sind auch soweit ich weis verbreiteter in wissenschaft und forschung...
"Nach christlichem Glauben sollte dem Jahr 1000 das friedliche Jahrtausend vorm Jüngsten Gericht folgen. Sein Lehrer, Papst Silvester II., half ihm bei der Zeitverschiebung. "
ich bin christlichen glaubens, hab aber davon noch nie was gehört oder gelesen...