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RFID-Chips-Keine Identität mehr?

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(@explorer)
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Das mit der Telefonüberwachung ist schon richtig, aber das sind ja wiederum Birnen und keine Äppel. Jenes dient der Aufklärung von Straftaten und nicht dass man damit möglichst viele Daten über das Privatleben von Menschen sammeln möchte. Das hat die Stasi in der DDR gemacht, und soager recht erfolgreich bis hin zu Kohl´s Privatanschluss. Das kann man heute auch anders sehen, aber dem lag wohl kein Straftatverdacht zugrunde.
Für derartiges kann ich mir RFID Technik nicht besonders nützlich vorstellen, schonmal wegen der geringen Reichweite.

FÜr manche Wirtschaftszweige sind natürlich Konsummuster interessant. Und oft sind die zukünftig möglichen Verwendungszwecke von Daten gar nicht absehbar. Das Beispielt stammt nicht von mir: in den 80ern hätte wohl keiner vermutet dass das Wissen über seinen Fleischkonsum schützenswert ist, und hätte wohl für 1/5% Preisnachlass sicher jeder Speicherung zustimmen. Nach der BSE-Krise wären Lebens-/Krankenversicherer sicher sehr daran interessiert wer dann viel Rindfleisch aus welchen Quellen verzehrt hat. Also ist Vorsicht angesagt, und auch strenge gesetzliche Regelungen, da der Bürger die Folgen gar nicht abschätzen kann.

Und nun ein letztes mal zur FDP: die haben nichts gegen Verbrechensbekämpfung mit verhältnissmässigen Mittel. Und auch sonst kaum jemand. Aber soweit ich das beurteilen kann (sowas steht eh in jedem Wahlprogramm, wieviel dahintersteckt kan n ich nur oberflächlich abschätzen) eine strikt ablehnende Haltung gegen Datensammelei wo sie nicht sein muss. Ich würde sagen einfach nach dem alten Hackergrundsatz: jedesoll Herr über seine privaten Daten sein, er muss frei darüber bestimmen können.


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(@chemwatcher)
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Einfach in die Mikrowelle das Ausweischen ... für 5 Sekunden sollte reichen ... brennt den Chip durch (kein Scherz)


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(@exploder)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Einfach in die Mikrowelle das Ausweischen ... für 5 Sekunden sollte reichen ... brennt den Chip durch (kein Scherz)

Das halte ich für nicht so sinnvolll.

Evtl. brennt ein bisschen mehr als der Chip.
Und an Grenzübergängen zu den Ländern die überhaupt auf den Chip wert legen dürfte das zusätzliche Probleme geben. Zuhause wird man dann einen neuen Pass beantragen und bezahlen müssen. Und ich weiss nicht wie es sich diesbezüglich mit Urkundenfälschung verhält.


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(@highjump)
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Unfälle passieren halt.... ;D


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(@discordia)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

Den Chip zu zerstören halte ich für keine gute Idee, das wäre eine Veränderung an einem Dokument, welches entweder das gesamte Dokument ungültig macht, oder sogar als Dokumentenfälschung ausgelegt werden könnte, außerdem dürfte im Mikrowellenherd auch die Folie des Holograms beschädigt werden.
Es gibt aber schon eigene Paßhüllen mit einer Alufolie bzw. einem Drahtgitter in der Lederhülle integriert, die den Chip abschirmt, das ist von außen nicht zu sehen und genügt völlig.
Nur muß man den Ausweis dann eben aus der Hülle nehmen um den Chip auslesen zu lassen.
Big Deal, mehr als zwei bis drei mal pro Tag kommt das kaum vor.
Das System mit den fernauslesbaren Chips gibt es an einigen Grenzen zu Malaysia, Singapore und China schon seit ein paar Jahren.
Damit erspart man sich in der Fastlane die Warteschlangen an der Grenze.
Man hat damals diese Hüllen sogar extra angeboten, um den Datenschützern den Wind aus den Segeln zu nehmen.


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