Aussteigen hört sich einfacher an, als es ist. Kennt wer vone uch "into the wild" - ein Film der mich wirklich berührt hat und auf einer wahren Begebenheit beruht. Es gibt viele Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Hintergrundinfos, Pflanzenkunde usw. dürfen nicht unterbewertet werden. Ein Land wie Deutschland hat auch Vorteile. Krankenversicherung, die Pflicht Patienten zu behandeln unabhänig von der Kosten, Sozialhilfe... Es ist nicht alles nur negativ!
Hallo Max,
ich kann dich gut verstehen. Aber lass dir auch gesagt sein, dass du etwas naiv an die Sache rangehst. Das wird aber vermutlich jeder tun, der den Gedanken hat, "auszusteigen". Denn wie soll das bitte konsequent funktionieren? In dem du "einfach" in ein anderes Land ziehst, bestimmt nicht.
Hier geht es nicht nur um NWO, sondern um die Mächte, die schon seit Jahrhunderterten/Jahrtausenden die Erde unter ihre Fittiche nehmen (wollen) bzw. sich untereinander deswegen bekriegen. Beschäftige dich mal intensiver mit Freimaurern, Zionisten und Illuminaten. Dann weißt du, dass die überall oben sitzen, egal ob Argentinien, Deutschland, Thailand oder irgendwo in Afrika. Mit anderen Worten, in keinem Land wirst du wirklich ein Aussteiger sein (egal welches politisches System da herrscht). Und Geld wirst du immer mal brauchen, folglich bleibt du immer zu einem gewissen Grad am System "kleben".
Ich spreche da auch aus Erfahrung, weißt du. Ich bin auch mal aus Deutschland "geflohen", ebenfalls mit 21 Jahren, in die USA. Klar, NWO-mäßig eines der schlechtesten Länder, was man sich aussuchen kann. Aber damals (kurz vor dem 11. September), war ich mir über diese Dinge noch nicht bewußt und ich wollte einfach weg aus Deutschland. Und Amerika war ja das Land der Träume und tausend Möglichkeiten und bli bla blub. Dort bleiben konnte ich nur, weil ich eine "Einheimische" heiratete. Das war aber mit enorm stressigen Behördenkram und viel lästiger Bürokratie verbunden. Das Ende vom Lied war, nach 6 1/2 Jahren die Scheidung und dann stand ich da ohne irgenjemanden zu haben. Meine Familie und Verwandtschaft war schließlich in Deutschland und alle "engeren" Bekanntschaften, die ich in den USA machte (nicht viele), hatten alle nicht dieses "Band".
Das Gute war, dass ich durch die USA richtig aufgeweckt wurde bezüglich NWO, Freimaurer usw. So bin ich dann nach meiner Scheidung wirklich ausgestiegen, nämlich einfach mit dem Rucksack und Schlafsack in die Wälder und Wüste (Arizona). Ohne Geld und Essen. Also wirklich ala "Into the Wild", wie Hobbit schon erwähnte (ja, lies dir das Buch durch bzw. schau dir den Film an!). Dieses vagabunde Leben in der Natur ging für ca 2 Monate gut und ich landete unweigerlich wieder in den Städten. 1 Monat davon in Phoenix und 3 Monate davon in San Francisco - natürlich als Obdachloser. Oft war mein Essen aus dem Mülleimer - auch schon in der Wildnis, da mich der Hunger zu den Campingplätzen trieb. Das hatte ich mir vorher sicherlich auch anders vorgestellt! (Stichwort "naiv". Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass es nur ein konsequenter Weg des Gesetzes des Überflusses war - ihr glaubt gar nicht, wie viel Quantität und auch Qualität die Amis täglich wegschmeißen)
Und dennoch: es war eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte! Es hat mir viel über das Leben beigebracht und obwohl ich nicht richtig frei war, genoß ich den höheren Grad an Freiheit. Auf der anderen Seite, merkte ich recht schnell, dass bei dem Ganzen etwas fehlte - etwas, dass einen tieferen Sinn hat und dementsprechend erfüllend ist. Den ganzen Tag umherwandern oder faul im Park liegen, mit Grass oder sonstwas, bringts auf Dauer jedenfalls nicht. (Ich selber habe keine Drogen genommen, aber die meisten "Aussteiger" um mich herum schon - lol, San Francisco ist voll von solchen "Aussteigern".)
Dann kam irgendwann die "Erleuchtung" verbunden mit einem Heimweh nach Deutschland, das ich mir nie so hätte vorher vorstellen können. Aber es kam und wollte nicht mehr weg! Also bin ich dann nach 7 Jahren, geläutert und gereift, mit einer neuen Wertschätzung gegenüber meiner Heimat, zurückgekehrt. Und als ich dann überglücklich wieder in Deutschland war, musste ich praktisch wieder bei Null anfangen! Ohne meinen Vater hätte ich das wahrscheinlich nicht oder nur sehr schwer geschafft.
Also lass mich dir folgendes sagen. Wenn du in ein LAnd deiner Wahl auswandern willst, dann tue das eher unter dem Aspekt des Abenteuers, der Horizonterweiterung, des Erwachsen- und Reifewerdens. Das ist für jede Persönlichkeitsentwicklung gut. Sei dir aber bewußt, dass wenn du wirklich dich komplett abkoppeln willst, das nur gehen wird, wenn du wirklich autark in der Natur lebst, im Wald, den Alpen, im Dschungel usw, alleine oder vielleicht mit Eingeborenen. Nur mit der Natur und sonst nix. Aber selbst dann wirst du wahrscheinlich immer noch hin und wieder die Fugen des Systems zu spüren bekommen.
Wahrscheinlich ist also der einzige Weg, "frei" zu werden, wenn du in die hohle Erde gehst. Aber auch das wird nicht einfach sein, und da gehört auch unwillkürlich ein Reifeprozess und das Durchwringen der eigenen Psyche dazu. Und anders würden "die" dich da unten wohl auch nicht haben wollen und reinlassen. Also so oder so solltest du erstmal deine Reifejahre hinter dich bringen. Ich wünsche dir aufjedenfall viel Glück und Erfolg!!
p.s.: Eins kannst du dir gewiss sein, auch wenn du es derzeit vielleicht leugnen magst - an deinen deutschen Wurzeln wirst du nichts ändern können. Deshalb akzeptiere sie besser, stehe zu ihnen und mach das Besten aus ihnen - egal in welchem Land!
wie schon von anderen hier erwähnt : die NWO steht für die gesamte Oberfläche des Planeten ....nur wer die Mittel und Methoden der NWO Organisationen [u]nicht[/u]benutzt wird als MENSCH erfolgreich überleben: das Prinzip der Gewaltfreiheit , Stammesdenken und möglichst vegetarische Ernährung (bitte hier keine grosse Diskussion) werden helfen das ein paar Leute das Armageddon,Ragnarök,jüngster Tag überleben.
man kann nicht auf der gleichen Stufe wie die Unterdrücker überleben , man muss sich darüber erheben,gleichgültig in welchem Land man lebt.
Natürlich hast du vom Prinzip her Recht. Wie aber schon in den vorigen Post`s beschrieben, ist das völlige Aussteigen aus dem System nicht so ohne weiteres problemlos von heute auf morgen zu bewältigen. Wer seine "Brötchen verdienen muss" wird unfreiwilliger Weise dem System dienen, ob er nun will oder nicht. Natürlich kann man für sich entscheiden, welche Dinge man für sich persönlich oder privat nutzen will oder nicht und da sollte man schon sehr achtsam sein.
In dem Zusammenhang finde ich den vorletzten Beitrag von Valor sehr interessant. Viele Menschen haben ja die Illusion, dass Aussteigen z. B. mit einer romantischen Blockhütte in Canada usw. verbunden ist. Sowas wird uns sehr gerne im TV vorgespielt. Dass diese Leute ihre Lebensmittel und sonstigen Bedarfsgegenstände meistens aus der normalen Zivilisation beziehen, wird gerne übersehen. Und wenn nicht, ist das mit sehr großen Entbehrungen verbunden. Ich gebe ehrlich zu, dass ich mir das, als "zivilisiertes Weichei", nicht zutraue. Dazu bedarf es auch Grundkenntnisse der Natur, die uns nie beigebracht wurden.
Ich denke, wir können uns nur durch einen allmählichen Bewusstseinswandel von dieser Versklavung befreien und das geht leider nicht von heute auf morgen. Je mehr dazukommen, umso schneller wird's funktionieren. Hoffen wir das Beste!