Na, ja ganz so neu ist es nicht. Aber sollte mal erwähnt werden.
Ich hab im Buch "Nationale Sicherheit" von Dan Davis, Ama Deus Verlag einen Bericht des EU Parlaments zum Thema HAARP gefunden. Um den Inhalt vorweg zu nehmen; es werden dort die Verschwörungstheorien bestätigt. Auszüge findet ihr weiter unten den Bericht als gesammtes als Anhang.
Ich habe versucht den Artikel bei Wiki um diesen Bericht zu erweitern, der Admin hat ihn aber wieder rausgenommen.
Entschuldigung, dieser Bericht ist beihnahe schon peinlich. Wieviele Wissenschaftler waren denn an der Stellungnahme beteiligt möchte ich wissen? So wie ich das sehe kein einziger. Ansonsten könnte ich mir diese geballte Ladung ausgegorenen Schwachsinns (mit einigen Wahrheiten und Halbwahrheiten) kaum erklären. Bis auf weiteres fliegt der Bericht für mich raus
Ich hoffe er findet doch noch seinen Weg ins Lexikon, da ich eigentlich Wiki sehr schätze und man nie die Wahrheit rausfinden wird, wenn man Kontriversen nicht zulässt.
[hr]
von: [url] http://www.europarl.europa.eu/omk/sipade3?PUBREF=-//EP//NONSGML+REPORT+A4-1999-0005+0+DOC+PDF+V0//DE&L=DE&LEVEL=4&NAV=S&LSTDOC=Y [/url]
Die zahlreichen Gerüchte veranlassten das Europaparlament dazu, eine Untersuchung durchzuführen und man Verlange Aufklärung seitens der USA. Ergebnis war der Bericht über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik von 14.01.1999 A4-0005/99 Darin heiß es auszugsweise:
Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik Berichterstatterin: Frau Maj Britt Theorin Verfasser der Stellungnahme: Herr Olsson, Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz (,,Hughesn - Verfahren)
INHALT
A Entschließungsantrag B Begründung Anlage 1
Stellungnahme
In der Sitzung vom 13. Juli 1995 gab der Präsident des [[Europäischen Parlaments]] bekannt, dass er den gemäß Artikel 45 der Geschäftsordnung von Frau Rehn Rouva eingereichten Entschließungsantrag zum potentiellen Einsatz militärisch genutzter Ressourcen für Umweltstrategien (84- 0551195) an den Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik als federführenden Ausschuss sowie den Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz als mitberatender Ausschuss überwiesen hatte...
Klimaänderung
Durch erhöhte Emissionen von unter anderem Kohlendioxid ist die Durchschnittstemperatur auf der Erde in unserem Jahrhundert um 5 Grad gestiegen. Die Wärme ist auch intensiver geworden. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Luftfeuchtigkeit in den letzten 20 Jahren um mehr als 10 % zugenommen hat. Die hohe Feuchtigkeit kann stärkere und häufigere Unwetter in bestimmten Gegenden verursachen, gleichzeitig werden andere Gebiete von Trockenheit heimgesucht. Möglicherweise bedarf es bis zu 20 Jahren intensiver Forschung über die globalen Klimaänderungen, bevor auf fundierter Grundlage entschieden werden kann, welche Maßnahmen notwendig sind...
HAARP - Ein klimabeeinträchtigendes Waffensystem
Am 5. Februar 1998 führte der Unterausschuss für Sicherheit und Abrüstung des Europäischen Parlaments eine Anhörung u.a. über HAARP durch. Vertreter der NATO und der USA waren eingeladen worden, nahmen jedoch an der Anhörung nicht teil. Der Ausschuss bedauert es, dass die USA keinen Vertreter entsandt hatten, der auf Fragen hatte antworten und die Gelegenheit nutzen können, zu dem vorgelegten Material Stellung zu nehmen. HAARP, Forschungsprogramm für hochfrequente Strahlenforschung (High Frequency Active Auroral Research Project), wird gemeinsam von der Luftwaffe der USA und dem Geophysikalischen Institut der Universität Alaska, Fairbanks, durchgeführt. Auch in Norwegen laufen ähnliche Untersuchungen, ebenfalls in der Antarktis und auch in der früheren Sowjetunion. HAARP ist ein Forschungsprojekt, bei dem mit einer bodengestutzten Anlage mit einem Netz von Antennen, die alle mit einem eigenen Sender ausgestattet sind, Teile der Ionosphäre mit starken Radiowellen erwärmt werden. Die erzeugte Energie heizt bestimmte Teile der Ionosphäre auf, was auch Löcher in der Ionosphäre und künstliche "Spiegel" herbeiführen kann. HAARP ist für viele Zwecke einsetzbar. Durch Manipulation der elektrischen Eigenschaften in der Atmosphäre lassen sich gewaltige Kräfte kontrollieren. Wird dies als militärische Waffe eingesetzt, können die Folgen für den Feind verhängnisvoll sein. Durch HAARP lässt sich ein fest umrissenes Gebiet millionenfach starker mit Energie aufladen als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle. Die Energie lässt sich auf ein bewegliches Ziel ausrichten, u.a. feindliche Raketen. Das Projekt ermöglicht eine bessere Kommunikation mit U-Booten und die Manipulation der globalen Wetterverhältnisse. Aber auch das Gegenteil, eine Störung der Kommunikation, ist möglich. Durch Manipulation der Ionosphäre kann man die globale Kommunikation stören, gleichzeitig bleiben die Kommunikationsverbindungen des Anwenders erhalten. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit des Systems ist eine Röntgenaufnahme der Erde bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern (erddurchdringende Tomographie), um 01- und Gasfelder aufzuspuren, aber auch unterirdisch stationierte Militäranlagen. Eine weitere Nutzung des HAARP-Systems ist Radar, das über den Horizont blicken und Objekte in großer Entfernung erfassen kann. Dadurch lassen sich nähernde Objekte jenseits des Horizonts ausmachen. . HAARP kann Veränderungen der klimatischen Bedingungen bewirken. Das System kann auch das Ökosystem beeinträchtigen, insbesondere in der empfindlichen Antarktis. Eine weitere schwerwiegende Folge von HAARP sind die Löcher in der Ionosphäre, die durch die nach oben gerichteten, starken Wellen entstehen. Die Ionosphäre schützt uns vor einfallender kosmischer Strahlung. Es besteht die Hoffnung, da8 die Locher sich wieder schließen, aber die Erfahrung mit den Veränderungen der Ozonschicht deuten in die entgegengesetzte Richtung. Die schützende Ionosphäre weist also große Löcher auf ... HAARP ist wegen der umfassenden Auswirkungen auf die Umwelt eine globale Angelegenheit, und es ist zu bezweifeln, ob die Vorteile dieses Systems wirklich die Risiken aufwiegen. Die ökologischen und ethischen Auswirkungen müssen vor weiteren Forschungsarbeiten und Versuchen untersucht werden. HAARP ist der Öffentlichkeit fast nicht bekannt, und es ist wichtig, dass die Bevölkerung davon Kenntnis erhalt. HAARP steht in Verbindung mit 50 Jahren intensiver Weltraumforschung für eindeutig militärische Zwecke, beispielsweise als Teil des "Kriegs der Sterne", um die obere Atmosphäre und die Kommunikation zu kontrollieren. Solche Forschungsarbeiten sind als schwerwiegend umweltschädigend anzusehen, sie können unübersehbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben. Niemand weiß heute mit Sicherheit, welche Auswirkungen HAARP haben kann. Der Geheimhaltung in der militärischen Forschung muss entgegengewirkt werden. Das Recht auf Öffentlichkeit und demokratische Kontrolle militärischer Forschungsprojekte und die parlamentarische Kontrolle müssen gestärkt werden. Eine Reihe internationaler Übereinkommen über das Verbot der militärischen oder sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken, der Antarktis-Vertrag, der Vertrag über die Grundsatze zur Regelung der Tätigkeit von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper sowie das UN-Seerechtsübereinkommen) lassen HAARP nicht nur unter humanen und politischen Aspekten, sondern auch unter rechtlichen Aspekten als äußerst zweifelhaft erscheinen. Der [[Antarktis- vertrag]] schreibt vor, dal3 die Antarktis nur für friedliche Zwecke genutzt werden darf. Dies wurde bedeuten, dass HAARP eine Verletzung des Völkerrechts darstellt. Alle Auswirkungen der neuen Waffensysteme müssen von unabhängigen internationalen Einrichtungen untersucht werden. Es sind weitere internationale Vereinbarungen anzustreben, um die Umwelt im Krieg vor unnötiger Zerstörung zu schützen...
Stellungnahme
(Artikel 147 der Geschäftsordnung) für den Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik.. .
Anmerkungen
11. betrachtet das ionosphärische Manipulationssystem des US-Militärs (HAARP), das in Alaska stationiert ist und einen Teil der Entwicklung und Anwendung elektromagnetischer Waffen für den externen und internen Bereich der Sicherheit ausmacht, als ein Beispiel einer höchst gefährlichen neuen militärischen Bedrohung der gesamten Umwelt wie auch der menschlichen Gesundheit, da dieses Projekt zum Ziel hat, zu militärischen Zwecken in den höchst sensiblen energetischen Bereich der Biosphäre einzudringen, obwohl die Konsequenzen dieses Vorgehens in keinster Weise abzusehen sind; fordert die Kommission, den Rat und die Mitgliedsstaaten auf, Druck auf die US-Regierung, Russland und jeden anderen in solche Aktivitäten verwickelten Staat auszuüben, damit diese Tätigkeiten eingestellt und ein umfassendes Abkommen gegen derartige Waffen geschlossen werden kann;
12. fordert vor allem ein internationales Übereinkommen über ein generelles Verbot von Forschungs- und Entwicklungsprojekten - ob militärisch oder zivil -, die die Anwendung der Erkenntnisse auf dem Gebiet chemischer und elektrischer Vorgange oder von Schallwellen oder anderen Funktionen des menschlichen Gehirns zur Entwicklung von Waffen beinhaltet, die jeder beliebigen Form der Manipulation des Menschen Tür und Tor offnen konnten; dieses Übereinkommen sollte auch ein Verbot aller derzeit bekannten sowie aller erdenklichen Anwendungsmöglichkeiten solcher Systeme umfassen.