Ah jetzt weis ich wo die alle geblieben sind, die sind von Schleswig-Holstein nach Hessen gezogen.
Bei uns ist es genau umgekehrt, früher gehörten Polizeistreifen in Lübeck zum Stadtbild, heute muß man schon suchen,
und das obwohl die Kriminalitätsrate ziemlich hoch ist.
Damit meine ich nicht nur die normale Schutzpolizei und die Kripo, sondern auch die Stadtpolizei (ehem. Odnungsamt) deren Befugnisse massiv ausgeweitet wurden (nicht mehr nur Knöllchen schreiben) und der sogn. "freiwillige Polizeidienst" bei dem vornehmlich Rentner mit übertriebenem Ordnungssinn auf die Menschheit losgelassen werden die zwar ne große Klappe haben nur leider vom "Recht" keine Ahnung.
Ja, das stimmt. Ist hier (NRW) auch so. Aber die nimmt doch keiner ernst 😉
Das paßt aber ebefalls ins Bild.
Wenn ein Staat nach außen Krieg führt, dann besteht seine Sorge erst einmal darin, daß ganz viele eigene Bürger das überhaupt nicht toll finden und diese Kriegstreiberei unterminieren, sei es nun durch Spionage, Öffentlichkeitsarbeit, Boykott oder irgendwelchen Kommandoaktionen.
Die sind für so einen Staat gefährlicher als der eigentliche "Feind", den der ist jenseits der Grenze und man hat ihn im Blick.
Nun heißt es zwar, daß die befugnisse der Bundeswehr auf ein Minimum begrenzt sind, das praktisch nie eintrifft..
siehe http://www.tagesschau.de/inland/urteil-bundeswehreinsatz-reaktionen100.html
Die extreme Ausnahme ist kaum vorstellbar
doch sollte man sich einfach einmal vor Augen halten, daß und warum eine Bundeswehrkompetenz im Inneren bislang absolut undenkbar war. Dieser Schritt ist eindeutig.
Er setzt einen Fuß in eine Tür, die jetzt nicht mehr geschlossen werden kann.
Alleine der Umstand, daß die Formulierung so schwammig ist, daß sie (mal wieder) Auslegungssache ist, zeugt davon was man bezwecken will.
Binnen eines Jahres (längstens) haben wir hier eine neue GeStaPo.
Und das sollte man immer in Zusammenhang mit dem sogenannten "Vetrag von Lissabon" sehen, also der EU-Verfassung. Er erlaubt es, daß das Grundrecht auf Leben von "legitimen Staaten" (das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen) dann nicht beachtet werden muß wenn es beispielsweise um die Niederschlagung von Aufständen geht.
Von dem Moment an wo Guttenberg die Wehrpflicht aussetzen wollte und sich abzeichnete, daß ihm das gelang, war mir klar, daß das Teil eines größeren Planes war. Einen solchen Schritt hätte ein kleiner Minister niemals durchbekommen....und er wäre auch nie auf die Idee gekommen.
Es gibt nur eine einzige, wirklich plausible Erklärung für diesen Schritt: Die Schaffung einer linientreuen Berufsarmee, die man auch gegen die eigene Bevölkerung richten kann. Das Gros der schlecht indoktrinierten Wehrpflichtigen kann man für solche Zwecke vergessen.