Ich lasse das einfach mal unkommentiert stehen...
[URL] http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken_profamilia.php [/URL]
Eure Meinung?
1. Allgemein
Meiner Meinung nach sollte ein Abtreibung nur in absoluten Ausnahmefällen möglich sein (wie bspw. Vergewaltigung) und selbt dann nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schwangerschaft.
Wer der Meinung ist, man sollte ein Kind so einfach abtreiben können wie man den Wehrdienst verweigern kann, dem kann ich nur empfehlen sich sowas mal anzusehen.
2. Pro Familia
Als ich das zu den Ursprüngen gelesen habe war ich schon sehr überrascht. Ich weiß es zwar nicht, aber ich vermute mal, dass diese Verbindungen in dem Text etwas übertrieben wird, um die eigenen Argumente gegen Abtreibung noch zu verstärken. Jemandem solche Selektionsabsichten nach Rasse und Stand in der Gesellschaft zu unterstellen wirkt halt heute sehr gut.
Wenn diese Organisation solche Ziele tatsächlich verfolgen würde, dann wäre ihr Erfolg im großen und Ganzen gleich 0. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat gezeigt, dass der Anteil der Kinder die aus der Unterschicht kommen stark zugenommen hat, während, wie ja bekannt sein dürfte, Akademiker(innen) und Leute die Karriere machen eher weniger Kinder bekommen. Die soziale Selektion findet damit praktisch nicht statt, sollte Pro Familia darauf tatsächlich hinarbeiten bewegen sich die Erfolge im 1-5 % Bereich (vermutlich viel zu hoch). Das gleiche gilt für die Selektion nach rassischen Gesichtspunkten. Die Deutschen (ethnisch gesehen) bekommen schließlich immer weniger Kinder, während die Geburtenrate bei hier lebenden Ausländern ja immer noch recht hoch ist.
Angesichts der Ausbreitung und Größe dieser Einrichtung glaube ich also nicht, dass sie gezielt auf eien solche Selektion hinarbeiten, da die Auswirkungen dann ja irgendwie sichtbar sein müssten.
Im übrigen sollte man sich die Reihen der gewaltbereiten Abtreibungsbefürworter mal genauer ansehen. Man wird feststellen, dass die alle eher auf dem linken Flügel des politischen Spektrums angesiedelt sind. Deren Vorstellungen sind ja genau umgekehrt, und dass die vergleichsweise kleine Pro-Familia die ganze 68er Bewegung vor ihren Karren gespannt hat ist extrem unrealistisch.