Ein gutes Beispiel ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Ein gutes Beispiel dafür, wie das deutsche Marionettenregime....

5 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
943 Ansichten
Beiträge: 2134
Admin
Themenstarter
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren
[#1354049793]

....mit Verschwörungstheoretikern umgeht.

2006 war mir der Fall glatt entgangen, sonst hätte ich ihn hier sofort gepostet. Erst jetzt, wo es, nach massiven Protesten, zu einer Überprüfung des Falls kam, wurde ich darauf aufmerksam.

Was 2006 in Bayern geschehen ist, sollte uns alle zur Vorsicht mahnen. Es zeigt, wie das deutsche Marionettenregime nach guter alter "Chinamethode" gegen Regimekritiker vorgeht.

2003 hatte ein Mann namens Gustl Mollath, seines Zeichens Ehemann einer Mitarbeiterin der berüchtigten Hypo-Vereinsbank (ja jene, die 2008 "gerettet" werden mußte), Strafanzeige gegen seine Frau uns weitere Mitarbeiter der Hypo erstattet. Der Vorwurf: Geldwäsche in großem Stil.

Seine Frau beschuldigte ihn daraufhin der Körperverletzung.

Es kam zu einem Verfahren - nicht gegen die Ehefrau, sondern gegen Mollath. In dessen Folge packte Mollath wohl richtig aus und offenbarte dem gericht, in welche kriminellen Geschäfte die Hypo-Vereinbank verstrickt war. Offenbar paßte das jemandem gar nicht, denn das Gericht empfand seine Ausführungen als zu "wirr", bestellte einen Gutachter und dieser bescheinigte Mollath ein "paranoides Gedankensystem".
Das Gericht konstruierte daraus eine Gefahr für die Allgemeinheit und wies Mollath mit seinem Urteil von 2006 zwangsweise in die geschlossene Psychiartrie ein.

Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Der Anlaß war Körperverletzung. Eingewiesen wurde Mollath aber wegen seiner Enthüllungen über die Hypo-Vereinsbank.

Noch unglaublicher wird es wenn man dann weiß, daß die Hypo-Vereinbank eben jene Geldwäschegeschäfte später bestätigte. Da waren sie praktischerweise weitgehend verjährt und führten lediglich zu Entlassungen der betroffenen Mitarbeiter - auch Mollaths Frau.

Es steht also zweifelsfrei fest, daß Mollath in jedem Punkt die Wahrheit gesagt hat. Seine, angeblich so "wirren Äußerungen" hatten allesamt Bestand. Es waren keine Verschwörungs[b]Theorien [/b]sondern handfeste Verschwörungen, die er da aufzudecken versucht hatte. Mit wenig Erfolg wie man weiß.

Wenn man nun aber denkt, das Regime würde sich bei ihm entschuldigen und bedanken, dann liegt man leider falsch. Für Justizministerin Merk war das urteil nämlich leider alles andere als falsch.

Unglaublich!!!

Quellen:
http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/mollath-vorwuerfe-staatsanwaltschaft-100.html
http://www.br.de/franken/inhalt/aktuelles-aus-franken/gustl-mollath-justizministerium-102.html


4 Antworten
Beiträge: 612
Registered
(@iloveubabe)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 16 Jahren

.... mit Richtern die sich auflehnen umgeht.

Ist der Fall Kirsten Heisig.
[url] http://www.kirsten-heisig.info/ [/url]

Kirsten Heisig habe sich selbst getötet. Dies wurde indirekt bereits während der mehrtägigen Suche nach der Vermissten von Polizei und Behörden verlautbart: es gebe "keinen Hinweis auf eine Straftat". Obwohl die Vorgeschichte Heisigs an sich Hinweis genug war ("Wir alle glaubten an einen Racheakt"; siehe unten: 8. März 2011), folgten die Leitmedien unisono in ihren Berichten den amtlichen Vorgaben und informierten nicht einmal über die Verhängung einer totalen Nachrichtensperre, geschweige denn, dass sie deren Aufhebung forderten. Nach einer mehrtägigen Suche, deren Ungereimtheiten nie näher thematisiert wurden, wurde Heisigs Leiche gefunden und die Suizidthese eiligst, innerhalb weniger Stunden, amtlich bestätigt. Zweifel blieben dennoch, sowohl bei Freunden und Bekannten Heisigs als auch bei einigen kritischen Beobachtern. Für die Leitmedien samt Gefolgschaft war der Fall allerdings erledigt, ohne dass naheliegende Verdachtsmomente für einen Mord auch nur erwogen, geschweige denn investigativ untersucht wurden. Das hat die Zweifel eher noch verstärkt. Die sich ergebende Frage, warum Polizei und Justiz - freilich ohne explizite "Verschwörung" - den Mord an einer prominenten Kollegin vertuscht haben könnten, führte in hochsensible Bereiche unserer ungeschriebenen Staatsdoktrin und wurde deshalb peinlichst vermieden.

[b]Weil eine Aufklärung des Falles vorerst nicht möglich zu sein scheint (Akteneinsicht? "In diesem Fall gewiss nicht!"; siehe unten: 15. Sept. 2010), möge die folgende Zusammenstellung veröffentlichter Texte als Hilfe zur Bildung eines Urteils über den Sachverhalt dienen.[/b]


Antwort
Beiträge: 612
Registered
(@iloveubabe)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 16 Jahren

.... sich zu viel wissender Personen entledigt ist der Fall des Hackers Tron.

Tron wurde ab dem 17. Oktober 1998 im Alter von 26 Jahren vermisst und fünf Tage später auf einem Parkgelände im Ortsteil Britz des Berliner Bezirks Neukölln erhängt aufgefunden.[3] Die Ermittlungen durch die Berliner Staatsanwaltschaft wurden im Sommer 2001 beendet. Das offizielle Ermittlungsergebnis lautet auf Suizid. Teile des Chaos Computer Clubs (CCC) warfen den Ermittlungsbehörden Fehler vor, doch Bemühungen um eine Wiederaufnahme des Falles scheiterten endgültig im Oktober 2003.

Dieses Ergebnis wird bis zum heutigen Tage durch Freunde und Verwandte von Tron sowie von Vertretern des CCC angezweifelt. Besonders Andy Müller-Maguhn, damaliger Sprecher des CCC, verbreitete in mehreren, auch im CCC umstrittenen Vorträgen und Pressekonferenzen die Theorie, Tron sei Opfer eines Mordes durch einen Geheimdienst oder Kreise der organisierten Kriminalität geworden.[4] Als mögliches Motiv wurde von den Anwälten der Eltern Trons Forschungen auf den Gebieten des Bezahlfernseh-Hackings oder der Sprachverschlüsselung genannt und genauer beschrieben.[5]

Andy Müller-Maguhn hatte besondere Kenntnisse von Trons Aktivitäten und initiierte die Ermittlungen des LKA (wegen Verdachts der Entführung), an denen er dann auch beteiligt war.[6] Auch war er während der Ermittlungen der einzige Journalist mit Einblick in die Ermittlungsakte. So verfasste er auf Bitten der Eltern und ihrer Anwälte eine kritische Bewertung der Ermittlungsakte für die Staatsanwaltschaft.[7] Wegen des Amtsstraftatbestandes des § 353d StGB[8] konnte man aber erst nach Einstellung des Ermittlungsverfahrens Ende 2001 wesentliche Dokumente des Falls veröffentlichen.[9]

Der Journalist Burkhard Schröder veröffentlichte 1999 ein Sachbuch mit dem Titel „Tron – Tod eines Hackers“. Der Autor wurde von Teilen des Chaos Computer Clubs sowie auch von Trons Eltern kritisiert, da Schröder die Auffassung vertritt, Tron habe sich wahrscheinlich selbst getötet. Darüber hinaus existieren verschiedene weitere Mythen und Verschwörungstheorien. Inzwischen wurde der Tod Trons auch in mehreren fiktiven Werken verarbeitet.


Antwort
Beiträge: 2134
Admin
Themenstarter
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Und hier ein weiterer Presseartikel zum Fall Mollath.
http://www.welt.de/regionales/muenchen/article111609127/Sechs-Jahre-Psychiatrie-ein-Justiz-Irrtum.html

Besonders schön finde ich diese Passage:

Ausschlaggebend für die Unterbringung war ein Gutachten, dass Mollath insgesamt "ein paranoides Gedankensystem" bescheinigte. [b][u]Mollath verweigerte damals die körperliche Untersuchung und das Explorationsgespräch mit dem Gutachter.[/u][/b] In Zusammenhang mit der Körperverletzung und Sachbeschädigung (Mollath soll Autoreifen zerstochen haben) ordnete das Gericht die Unterbringung an.

Wie wohl alle selbstherrlichen Psychiater konnte auch dieser Gutachter Ferndiagnosen stellen. Kein Wunder - die Psychiartrie besteht ja fast ausschließlich aus erfundenen "Krankheiten" und selbstgemachten Behandlungsbedürftigkeiten.

Von daher ist es auch kein Wunder, daß sich die Psychiartrie seit ihrer Erfindung immer in die Dienste der jeweiligen Regime gestellt hat.


Antwort
Beiträge: 183
Registered
(@seda33-2)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

Von daher ist es auch kein Wunder, daß sich die Psychiartrie seit ihrer Erfindung immer in die Dienste der jeweiligen Regime gestellt hat.

Vollkommen richtig! Das war wohl schon früher so, aber lt. meiner Beobachtung nimmt es immer mehr zu, auch in unseren Bereichen vor der "eigenen Haustür".
Kürzlich wurde in unserer Region ein junger Mann verhaftet, weil er Miss-Stände in der Gesellschaft auf Flugblättern verteilt hatte. Zugegeben, nicht eben geschickt. Grund war "Aufruhr der Massen" oder so ähnlich. Keine Ahnung, ob und inwieweit sowas strafbar ist. Auf jeden Fall ging es nicht um Diskriminierung. Wäre er angeklagt worden, o.k., falls er gegen ein Recht verstoßen hätte. Aber nein, man überstellte ihn in die Psychiatrie. Als er nach geraumer Zeit herauskam, hatte man den Eindruck, er sei völlig "gehirngewaschen". Er plapperte monoton nach, was man ihm offenbar eingetrichtert hatte. Z. B. es sei ein großer Fehler gewesen, was er gemacht hätte und sowas würde er nie wieder tun usw. Offenbar hatte er große Angst, man könne ihn wieder einweisen, wenn er etwas anderes sagen würde.

Ich habe auch festgestellt, dass in den Medien unterschwellig, z. B. in TV-Krimis zur  besten Sendezeit, die Zuschauer dahingehend beeinflusst werden, dass Personen, die sich systemkritisch äußern, oft als "durchgeknallt" dargestellt und in einem Topf mit "Bielefeld-Verschwörern" geworfen werden. Das suggeriert den Zuschauern dann unterschwellig, dass Jemand, der z. B. den Geheimdiensten oder sonstigen Institutionen misstraut, automatisch als Psychopath wahrgenommen wird und die Wenigsten werden sich dann trauen, ihre Meinung noch frei zu äußern.

Es ist ja auch viel effektiver, Regime-Kritiker oder Enthüllungsjournalisten in die Psychatrie einzuweisen, da damit mehrere Probleme gelöst sind: einerseits wird ihnen niemand mehr glauben und andererseits sind sie aus dem Verkehr gezogen. Würden sie nur verhaftet, behielten sie trotzdem ihre Anhängerschaft und könnten über das Rechtssystem ihre Meinung weiterhin glaubwürdig verbreiten.

Ich habe viele Menschen gesehen, die aus der Psychiatrie zurückkamen. Wie - das ist eine andere Sache ...


Antwort
Teilen: