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Die Proteste gehen los....

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(@erutan)
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Es stellt sich natürlich die Frage, wieviele Menschen Ihr Geld abheben müssen oder besser gesagt wieviel Geld abgehoben werden muss.
Wenn es sich um einen Querschnitt durch die Bevölkerung handelt genügen 10% innerhalb weniger Tage vollkommen.

Das glaube ich eben nicht. Wenn es wirklich ein representativer Querschnitt durch die Bevölkerung ist, also eingerechnet diejenigen, die "wohlhabend" sind, solche, die sch als Millionäre bezeichnen können und solche, die nichts besitzen - und das jeweils anteilig, gemessen an der Verteilung in der Bevölkerung, dann würde jeder ungefähr 1500 Euro abheben. Wenn es 10% wären, dann betrüge die Summe ungefähr 100 Milliarde - gerechnet auf alle Banken

Die Banken verwalten aber rund 6 1/2 Billionen und auch diese, astronomisch große Zahl (1 deutsche Billion = 1000 Milliarde) dürfte nur die sichtbare Spitze des Eisbergs sein. Man würde bei einer solchen Aktion also nur einen Bruchteil des, von neiner Bank verwalteten Geldes abgreifen, was meines Erachtens keine Bank in ersthafte Schwierigkeiten bringen würde.

Ein Stolperstein hierbei ist auch immer die Verwechslung der amerikanischen Billion mit der deutschen. Die deutsche Billion ist 1000 mal mehr wert, als die amerikanische. Hab' mich schon oft gefragt, ob es Absicht ist, daß man die gleichen Begriffe - meist ohne Erklärung - für derartig unterschiedliche Werte nebeneinander in Vergleichen nennt.

Nein, ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Bank Run eine Bank in die Knie zwingen kann.

Allerdings sprechen wir ja von verwaltetem Geld und nicht von Geld, das die Bank besitzt. Insofern wäre ein Bank Run schon ein ziemlich markantes Zeichen, denn für die Beträge, die letztendlich ja oft nur als Zahlen auf dem Bildschirm existieren, müßten diejenigen gerade stehen, die die größten Werte von den Banken verwalten lassen - eben jene Zinslords, die von den Schulden anderer leben.

Doch letztendlich muß bei den o.g. Zahlen eigentlich klar sein, daß ihnen auch das nicht weh tut. Sie besitzen meiner Überzeugung nach mehr, als der gesamte Rest der Welt zusammen genommen.

Das ist, als würde eine einzelne Maus versuchen, einem Pferd das Futter wegzufressen.

Meiner festen Überzeugung nach besiegen wir die Zinslords nicht auf ihrem Terrain. Wir müssen sie auf unserem Terrain schlagen!

Die konkrete Formulierung von Occupy ud Anonymus das Geld von "Großbanken" abzuziehen und kleinen Regionalbanken zu geben ist natürlich dummes Zeug, es würde zwar reichen, ein paar Großbanken zu kippen, aber dafür sind dann eben kleinere Banken umso stärker und man kann dann doch wieder alles auffangen.

Das sehe ich auch so. Großbanken werden momentan gerne als Sündenbock dargestellt. Haben die Leute schon wieder vergessen was mit den ganzen Landesbanken los war und ist?
Bank ist Bank.

Richtig müsste es also heißen Geld abheben und entweder cash bunkern oder in lebensnotwendige Güter investieren, also ausgeben.

Beides birgt ein Risiko. Bunkern könnte heißen, daß man es bald in den Kamin schieben kann und ausgeben...naja...pfutsch ist pfutsch und das Geldverdienen wird parallel zum Crash immer schwieriger werden.

Meiner festen Überzeugung nach gibt es daraus nur einen Ausweg: Eigenes Geld in einem eigenen System. Statt die Menschen zu einem Bank Run zu bewegen, sollte man sie lieber dazu bewegen.
Das würde die Macht des Parasiten brechen, denn eigenes System heißt auch: Abkehr von der bisherigen politischen Kaste, die im Sinne des Parasiten handelt.

Die Industrie und die sogenannten Lobbyisten sind nur vergleichsweise kleine Fische. Die würden sich den neuen bedingungen anpassen - ebenso die Medien.

Ich will aber noch etwas zum Thema Proteste sagen:
Irgendwie beschleicht mich ein mulmiges Gefühl wenn ich mir tatgtäglich ansehe und anhöre, wie die radikalen Umstürze in anderen Ländern gutgeheißen werden.
Unlängst wurde der Tod Gaddafis, der (zumindest anfangs als regelrechte Hinrichtung dargestellt wurde) mit keinem Wort kritisiert.

Haben die hiesigen Hofschranzen des Parasiten keine Angst, daß die ungeschriebene Friedfertigkeitsgebot langsam verloren geht und daß es ihnen bald ebenso ergehen könnte?

Und das wiederum bringt mich auf den schrecklichen Gedanken, daß vielleicht genau das geplant sein könnte.
Der Parasit wiegelte schließlich auch die Franzosen, die Russen und noch einige andere Völker auf, gegen ihre Könige und Zaren zu rebellieren, sie abzusetzen und zu meucheln....um Platz für sich und seine Neohunnen zu schaffen.

Könnte es sein, daß schon wieder jemand darauf wartet, daß die Völker den Thron für ihn frei machen?


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(@leviathan)
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Mal ganz abgesehen davon dass das sowieso ein reines Betrugssystem ist (siehe auch Fabian und das Geld auf Youtube), diese Zockerei im Casino Börse und Bank gehört schon längst verboten.
Niemand ist es erlaubt einen Salon für Glückspiel aufzumachen ohne staatliche Genehmigung, aber ihr wisst ja alle was läuft. Schweinerei...


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(@erutan)
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Niemand ist es erlaubt einen Salon für Glückspiel aufzumachen ohne staatliche Genehmigung

Nunja, das ist ein Hund, der sich in den Schwanz beißt. Den "Staat", der hier eine Erlaubnis verweigern würde, gibt es dann auch nicht mehr. Siehe oben.

Das System würde unterlaufen und ausgehebelt


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(@erutan)
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...und die Proteste gehen weiter.

Wer hätte wohl zum damaligen Zeitpunkt gedacht, daß es einmal Russland treffen würde? Und doch ist es so.

Allerdings sind auch das (da bin ich mir ganz sicher) noch immer keine wirklichen Volksaufstände, sondern vielmehr gezielte Aktionen, die unter Anleitung vor den Kameras der Welt ablaufen.
Ich gebe Putin vollkommen recht wenn er sagt, daß die Aufstände bewußt provoziert werden - nur die Richtung seiner Anschuldigung (USA bzw. Clinton) geht mir nicht weit genug. Die USA sind zwar noch immer der Kampfhund des Parasiten aber eben auch nicht mehr.


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(@erutan)
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Ich will hier noch mal bekräftigen, daß sich die sogenannte "Occupy-Bewegung", die sich in erster Linie gegen Banker und Banken richtet, auf dem völlig flaschen Weg ist.

Und ich will das auch begründen.

Schon mit Beginn der heißen Phase des Untergangs stehen die sogenannten "Rating-Agenturen" im Fokus der Medien. Sie beurteilen jeden und jedes, stufen hoch oder runter, bewerten vermeintliche Risiken der Schuldenrückzahlung etc.

Doch für WEN tun sie das? Anleger oder Kreditgeber heißt es da

Die Welt scheint wohl zu glauben, der Auftraggeber dieser ominösen Ratingagenturen seien die Banken und Versicherungen, von denen sich wohl jeder vorzustellen scheint, daß sie die Welt mit Geld versorgen.

Doch diese Sichtweise ist falsch! Banken selber sind Opfer des Ratingwahns.
Banken könnte man sich wohl am besten als "Durchlauferhitzer" vorstellen. Sie verwalten und waschen Geld damit am Ende niemand so genau weiß, wer eigentlich hinter einem Milliardendarlehen steckt und sich an den Zinsen bereichert.

Fragt man die Bundeskreditbeschaffungsagentur, also jenes Unternehmen des Bundes, das praktisch täglich damit beschäftigt ist, "am Markt" Kredite im Namen Deutschlands aufzunehmen, wer der Darlehensgeber iost, herrscht schweigen.
Diesbezüglich stellte eine (recht interessante) Doku auch mal die Frage: Wem gehört eigentlich Deutschland?

Auf diese Frage gab es keine Antwort. Sie ist Staatsgeheimnis.

Die Antwort wäre: Es handelt sich um das gleiche Pack, daß seinerzeit versucht hatte, Russland aufzukaufen bis Putin ihnen Einhalt gebot.

Dieses Pack bezeichnete man damals als "Oligarchen". Sie hatten plötzlich Unmengen an Geld zur Verfügung und recht fadenscheinige Erklärungen, wie sie dazu gekommen waren.

In Deutschland sind die gleichen Kräfte am Werk, nur eben nicht so offen und nicht so schnell.

Und diese "Oligarchen" sind die "Einkäufer" eines fiktiven "Unternehmens" dessen Chef ich als Parasit bezeichne.

Sie sind es, gegen die sich unsere Kraft richten muß. Sie sind es, deren Offenlegung wir erzwingen müssen und denen wir den prozesß machen müssen. Sie sind es, die wir nur enteignen müßten und alles wäre wieder wie zur Zeit des "Wirtschaftswunders".
Sie sind es, die wir mit allen Mitteln dazu bringen müssen, den Namen und Ort des Parasiten zu verraten.


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