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Die große Auswechslung

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(@erutan)
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Sie sind ja nicht unfrei sondern faul

Worauf stützt Du eigentlich diese Annahme? Ich hab' Dir ja schon gesagt, wieso ich glaube, daß die Medien nicht frei sind und ihre Berichterstattung nicht der Geldmacherei dient. Aber worauf stützt Du Deine Aussagen?

Dem Internet und den Urheberrechtsverletzungen. Zumindest aus Sicht der Verlage. Das diese bei einem iTunes Abo z.B. für iPad auch 20% davon abdrücken müssen (an Apple) war ihnen ja auch zuviel und die Berichterstattung wurde auf "weinen und jammern" umgestellt.

Das würde ja beudeuten, daß die Berichterstattung früher vielfältiger oder objektiver gewesen wäre. War sie aber nicht!
Nimm den Skandal um Willy Brandt. Alle Medien hatten sich einhellig und nur aus einer Richtung darauf gestürzt.

Und jetzt mal die andere Seite: Friedrich und Lambsdorf etwas später mit der Flick-Affähre: Kaum Berichterstattung.
Man hätte damit auch Kohl stürzen können.

Aber: Das Ziel war erreicht. Der Flick-Konzern ging an die Deutsche Bank und Kohl sollte wohl im Amt bleiben. Man brauchte ihn wohl noch für das, was er dann später getan hat.
Wieder waren sich alle Medien einig und arbeiteten zusammen.

Interessanterweise wurde Kohl nachträglich "gestürzt", nachdem er all den Schaden angerichtet hatte den er wohl auch genau so anrichten sollte. Interessanterweise auch u.a. wegen dieses Vorfalls über den man zuvor in Verbindung mit Kohl so beharrlich geschwiegen hatte.

Zusammenfassend kann man festhalten: Die Medien haben zwei Bundeskanzler nacheinander gestürzt, dann Kohl auf seinen Platz gehievt und dort so lange gehalten bis er seine Aufgabe erfüllt hatte. Danach ließen sie ihn fallen.
Wer kann da noch glauben, daß die Medien frei sind und es ihnen nur ums Geld geht?

Und auch nicht ganz uninteressant: Praktisch parallel mit Kohl mußte auch Kirch gehen, einem der größten deutschen Medienmogule zu dieser Zeit. Sein Medienimperium ging an den internationalen Medienkonzern Haim Saban.
Und wieder spielt die Deutsche Bank eine Rolle dabei, die schon zuvor von der Flickaffähre profitiert hatte.
Aber schon etwa ein Jahr bevor das losging begannen die Medien schon mit einer Negativberichterstattung über Leo Kirch, die zwar keine wirkliche Substanz hatte, aber Kirch selber in ein schlechtes Licht rückte. Damals ging es u.a. um Kirchs Art im Umgang mit Mitarbeitern und seiner Nähe zu Kohl.


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Was soll man da machen? Ich würde das Problem - wie gesagt - anders lösen. Da Demokratie grundsätzlich nur möglich ist wenn das Volk über alle Belange informiert ist und sich eine objektive Meinung bilden kann, würde ich die Medien strikt zu objektiver und vollständiger Berichterstattung verdonnern. Jedwede selektive Berichterstattung würde ich verhindern.

damit würde man aber direkt auf Granit beißen.

1. es bräuchte in der gesamten Bevölkerung einen Mindestbildungsstand des Abiturs (12 Klassen Schule ohne Möglichkeit Fächer zu tauschen wie etwa Volkswirtschaft durch Kunst o. ä.)
2. selbst wenn alle ein Grundniveau bildungstechnisch hätten, wären nur X% davon in der Lage komplexe Themen zu verstehen. Keine Ahnung woran das liegt, aber es ist einfach so. 100-X% sind Leute die auswendig Lernen bis hin zu kleinsten Details, aber einfach nicht die Zusammenhänge verstehen. Dazu kommt noch der Wirkungskreis des solzialen Umfelds. Einem religiösen Menschen kann man seinen Glauben nicht absprechen, doch wird diese Art von Ideologie durch ihren Missionierungsanspruch immer alle umgebenden Personen beeinflussen und Dummheit erzeugen (Gott ist dein Hirte, alles ist sein Wille, im Paradies/nächsten Leben wirds besser bla bla -Religionen sind idR soziologische Passivierungsstrategien).

Wäre das Bildungsniveau so hoch, hätten die Leute Medienkompetenz, und das "Problem" würde als solches sich selbst regeln. Nur leider haben die meisten diese nicht, deswegen suchen sie nach Orientierung und finden dann ihre Haus-Zeitschrift/Tageszeitung/Lieblingsfernsehsender, weil der Moderator so toll gekleidet ist or whatever. Das kann man nicht versachlichen <-> wir sind Menschen und daher machen wir Fehler, selbst wenn wir Allwissend wären.
Private Erziehung/Blidung über Schule würde Eigentum/Geld vorraussetzen um nach Angebot/Nachfrage die besten Bildugnsträger voran zu bringen und Bullshit auszusortieren.
Im sozialen Staat so wie Dtl. wo private und staatliche Bildugnseinrichtungen neben einander existieren gibt es zwar Konkurrenz, aber um sich abzugrenzen sind beide Einrichtungsarten finanziell und pädagogisch um Welten aus einander. Darüber hinaus ist das auch gewollt, den es braucht billige Arbeit und die gibts nur, wenn man Dumme hat, oder man importiert sie über Imigration. Durch den sozialstaatlichen Entzug von Eigentum wird die freie Wahl begrenzt bis hin zu dem Punkt, an dem der Staat zum Vollversorger wird in allen belangen. Das ist Systemimanent und läßt sich nicht verhindern.
Letztes Konzept bzw. in Konsequenz der teilstaatl. Systeme ist ein vollverstaatlichtes Bildungssystem. Das hat den Vorteil, das wirklich jeder auf das selbe Niveau gebracht wird. Aber es lädt definitiv dazu ein, weil das Potenzial besteht auch über die Zeit Mißbraucht zu treiben, wie etwa menschgeschaffene Ideologien (also Fehlerbehafftet) die staatlich gewollt sind zu verbreiten.
Unterm Strich von voll Privat ohne Staat bis hin zu voll Staat ohne Privat, gibt es Menschen die aufgeklärt sind (noch wird ja kräftig versucht abzuschaffen hierzulande), nur fügt sich jeder ins System oder wird als Feind ausgeschlossen. Je mehr Staat desto mehr Steuern und Umverteilung von Reichtum und damit Enteignung der freien Wahl mit Ausgleich durch Staatsangebote. Der Sinn einer staatlichen Einrichtung ist sein Selbst-Erhalt und seine Ausdehnung zum "Wohl aller Staatsangehörigen", nur leider ist das Wohl in den seltensten Fällen, das welches wirklich die Menschen Frei und Unabhängig macht.

Zurück zu den Medien. Direkt ursächlich für verschluderte Medien ist also die Bildung des Volks. Würde man nun pol. eingreifen, so wie du es beschreibst mit dem "was würde ich machen, wenn..." ist zweischneidig, weil man ja aus "guter" Absicht staatl. eingreift. In einem freien Markt, würde man für alle untragbar, weil man ihre Freiheit einschränkt durch Willkür, in einer staatlichen Zwangsinformationsgesellschaft, wäre man der wohlwollende Diktator, egal wie gut oder schlecht man es umsetzt und in der halb/halb Gesellschaft würde man egal wie man es rechtfertigen will immer auf Ablehung treffen von beiden Lagern, weil man nicht "Jedwede selektive Berichterstattung verhindern", kann ohne selbst die Medien zu selektieren. Das ist ein Widerspruch in sich, warum Staaten als Hauptargument überhaupt nicht an den Medien sich vergreifen sollten. Darüber hinaus, werden die Medien denjenigen, der sie beschneiden will direkt oder indirekt angreifen und das auf Grundlage der ungebildeten Allgemeinheit durch Manipulationsstrategien. Im Endeffekt hat man keine Chance dagegen über längere Zeit anzukommen, außer man diktiert der Gesellschaft, wie sie sich zu verhalten hat und worin diese Versuche gelaufen sind kann man wunderbar nachvollziehen an der Geschicht trotz ideologischer Glitterung im Interesse des derzeitigen Systems in allen Nationen.


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(@erutan)
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damit würde man aber direkt auf Granit beißen.

Ja, es ist ein Dilemma. Solange die Menschen durch die Medien manipuliert werden, darf man sie nicht demokratisch entscheiden lassen, denn sie würden bei ihren Entscheidungen den Medien folgen.
Krempelt man die Medien aber um, ohne die Menschen zu fragen, sieht das wie ein diktatorischer Akt aus.

es bräuchte in der gesamten Bevölkerung einen Mindestbildungsstand des Abiturs (12 Klassen Schule ohne Möglichkeit Fächer zu tauschen wie etwa Volkswirtschaft durch Kunst o. ä.)

Hmmm....interessante Betrachtungsweise. Mir kommt es aber eher genau umgekehrt vor. Je höher sein Bildungsstand umso unkritischer und blind angepaßt ist der Mensch.
Je länger die Schulzeit umso eingegrenzer wird das Verlangen, Wissen selbständig und mit eigenen Methoden zu erarbeiten.
Es gibt auch Ausnahmen, aber im Prinzip sehe ich das so.

Und meiner Meinung nach liegt das u.a. daran, daß Schule in den Pseudodeokratien eigentlich nur sekundär Bildungseinrichtungen sind. Primär handelt es sich eher um Erziehungsanstalten und je länger und intensiver man durch sie geformt wird, umso unkritischer wird man.

Ich führe meine kritische und unabhängige Einstellung u.a. darauf zurück, daß ich auf einer unglaublich freien Privatschule war, und zwar von der 7. bis zur 13. Klasse.

Jetzt noch mal zu Putin. Darum ging's ja eigentlich hier.
Ich habe am Vormittag einen sehr interessanten Beitrag zu Putin auf Phoenix gesehen. Es ging natürlich hauptsächlich daraum, Putin hierzulande in Mißkredit zu bringen aber es war sehr interessant zu sehen, wer das als Putin-Opposition aufgeboten wurde.

Viele Menschen vergessen, daß Rußland eigentlich ein Vielvölkerstaat ist. Etwas älter als die USA aber mit den gleichen Differenzen behaftet.
Wir kennen nur "den Russen", aber der setzt sich aus vielen verschiedenen Ethnien zusammen.
Ein Großteil dürfte Slawischen Ursprungs sein. Daneben gibt es aber auch mongoisch-stämmige Bevölkerungsschichten, solche, die aus Skandinavien eingewandert sind (Wikinger) und solche, die aus dem Gebiet der heutigen Türkei stammen.

Und letztere (ich nenne sie hier politisch korrekt mal Turk-Russen) sind das eigentliche Problem, nicht nur Putins, sondern der Welt.
Sämtliche, damals in den medien als "Oligarchen" bezeichneten Neureichen, die plötzlich über Unsummen verfügten und Rußland sozusagen aufkaufen wollten, gehören zu dieser Bevölkerungsschicht. Sie war es auch, aus der Lenin, Marx etc. kamen. Sie zettelte den Sturz des Zaren an und setzte den Kommunismus in Kraft.

Und genau aus dieser Bevölkerungsschicht kommt Putins gesamte Opposition. Mir ist klar was die wollen und worum es denen geht wenn sie fordern, GasProm solle privatisiert werden. Klaro- dann fließt das Geld nicht in die Staatskasse, sondern auf deren Privatkonten und sie haben die Kontrolle über die Energieversorgung ganzer Staaten.
Das ist es was sie wollen.

Sie sind die Zivilarmee des Parasiten.


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Putin kontrolliert die Medien, klar das da nur ausländische Medien ein "mieses Bild" von ihm zeichnen. Die anderen werden ja mundtot gemacht. Von daher sollte er schon abgesetzt werden. Wer sich den freien Medien nicht stellen kann, der sollte auch keine politischen Ämter bekleiden.

Krempelt man die Medien aber um, ohne die Menschen zu fragen, sieht das wie ein diktatorischer Akt aus.

Das sieht nicht so aus, das IST ein diktatorischer Akt, im Stile von "1984". Das Wahrheitsministerium wird das natürlich anders sehen 😉


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(@iloveubabe)
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Hmmm....interessante Betrachtungsweise. Mir kommt es aber eher genau umgekehrt vor. Je höher sein Bildungsstand umso unkritischer und blind angepaßt ist der Mensch.
Je länger die Schulzeit umso eingegrenzer wird das Verlangen, Wissen selbständig und mit eigenen Methoden zu erarbeiten.
Es gibt auch Ausnahmen, aber im Prinzip sehe ich das so.

Jein, viele die sich eine Existenz vermeintlich im System gesichert haben, leben dann ihre Freiheit im Konsum aus als Gegenreaktion auf die Systemkritik, die aber kaum jemand äußert um nicht Gefahr zu laufen seine Grundlage zu schrotten. Anders formuliert im öffentlichen wie auch privaten Raum sind gebildete Menschen sehr angepasst um möglichst ohne Koseqenzen ihr Leben leben zu können, bis es halt knallt. Ein Staat hat idR zwischen 10-20% Bevölkerung in der Verwaltung die also direkt von ihm Abhängig sind. Daraus wird bis zum totalen Versagen keine Kritik erwachsen. Darüber hinaus ist durch das Subventionswesen von Sozialstaat und Unternehmertum ("haha") indirekt auch ein großer Kreis von Menschen abhängig. Je nach Tiefe der Verankerung ist also fast die Hälfte der Bevölkerung direkt oder indirekt vom Staat in ihrer Existenz abhängig. Das macht auch klar wie es immer wieder dazu kommt, das man im Nachhinein feststellt, "Ihr habt doch die Zeichen gesehen, warum seit Ihr vorher nicht schon dagegen eingeschritten... Bla Bla der typische historisch verfehlte Lainblick in Erwartung eines allwissenden und gerechten Staats, wie es seit etwa 2500 Jahren den Europäern vermittelt wird/seit dem es Herrschaftsstreben über Gemeinschaften gibt die sich langfristig etabliert haben. (Je nach Region unterschiedlich, führt aber zu weit vom Thema weg und ist eher meine eigene Betrachtung/Schlussfolgerung aus dem Wissen heraus was ich mir angeeignet habe.)

Und meiner Meinung nach liegt das u.a. daran, daß Schule in den Pseudodeokratien eigentlich nur sekundär Bildungseinrichtungen sind. Primär handelt es sich eher um Erziehungsanstalten und je länger und intensiver man durch sie geformt wird, umso unkritischer wird man.

Ich führe meine kritische und unabhängige Einstellung u.a. darauf zurück, daß ich auf einer unglaublich freien Privatschule war, und zwar von der 7. bis zur 13. Klasse.


Die Katze beißt sich in den Schwanz. Nun hab ich nicht den Umgang in meiner Erziehung von einer Privatschule, sondern wurde staatlich erzogen, allerdings auf einem humanistischen Gym. Es kommt halt ein Großteil über das Elternhaus. Sofern dieses Systemkritisch ist, überträgt sich das. Will man möglichst unkritische Menschen produzieren, braucht man nur alle jungen Menschen so früh als möglich ihren Eltern zu entreißen und staatlich zu Erziehen. Die DDR war darin führend, allerdings war das er dem geschuldet, das man zum wirtschaftlichen Wiederaufbau zur Aufholung des Rückstands jede Arbeitskraft brauchte auch die der Frauen. Das natürlich die sozialistische Ideologie vermittelt wurde ist systemimmanent. Dennoch knallt es wenn ein solches Erziehungssystem auf den Kapitalismus stößt wie es zur Wende war und daraus folgend eine 180° Wende viele Ungereimtheiten produziert, an beiden sich entgegen "vermeintlich" entgegenstehenden Systemen. In der Übergangszeit manifestierten sich da recht freie Tendenzen in Hinblick auf fehlende neu zu schaffende Lehrpläne etc. Im Endeffekt sind es dann unkonventionelle Lehrer die als einzige die Schüler noch zu eigenen Gedanken animieren können, wenn es sich erstmal etabliert hat. Bildung ist der Schlüssel nur gibts gute Bildung nicht für umsonst bzw umsonst in staatlichen Schulen, aber da ist die Bildung nicht gut, wenn es darum geht allumfassend kritisch zu denken.

Viele Menschen vergessen, daß Rußland eigentlich ein Vielvölkerstaat ist. Etwas älter als die USA aber mit den gleichen Differenzen behaftet.
Wir kennen nur "den Russen", aber der setzt sich aus vielen verschiedenen Ethnien zusammen.
Ein Großteil dürfte Slawischen Ursprungs sein. Daneben gibt es aber auch mongoisch-stämmige Bevölkerungsschichten, solche, die aus Skandinavien eingewandert sind (Wikinger) und solche, die aus dem Gebiet der heutigen Türkei stammen.

Ja viele übersehen das. An einem kleinen Beispiel wird es recht deutlich. Hierzuland herrscht ja Vegetarier-Wahn. Das könnte man in einem großen Teil Russlands gar nicht durchhalten, weil man über pflanzliche Nahrung nicht genug Energie zuführt, um einen -30°C und darunter liegenden Winter zu überstehen. Da heißt es Fisch und Fleisch also Fett usw. essen oder man stirbt. Landwirtschaft auf pflanzlicher Basis ist quasi nicht möglich nur im westlichen Teil bzw. im Süden. Und um die Kontrolle dieser Gebiete hat sich Europa ja schon verstritten mit den Russen (das Gebiet Ukraine sei hier stellvertretend) bzw. im Süden der arabische Raum. Die Kultur der meisten Russen ist dem 0815 Europäer vollkommen Fremd. Das was die meisten von Russland sehen ist der in Revolution und Entbehrung geschaffene industriel zentralisierte Obrigkeitsstaat. Die Aufklärung ist bei den Russen quasi nie angekommen. Die hatten die Zaren, dann Umsturz verbunden mit Hungesnöten und gewalt Herrschaft von Einzeldiktatoren die Millionen vernichtet haben aus wollust heraus. Die holen die 300 Jahre unserer europäischen Geschichte also die Aufklärung jetzt durch das Internet in weiten Teilen über Nacht nach. Wir schaffen ja gerade unsere Aufklärung in Deutschland ab und lassen uns re-relegiösieren. Aber back to russia. Das reibt die Besitzenden und die "Geknechten" natürlich extrem auf, wenn Informationen einfach zu verbreiten wie auch zu beschaffen sind (im Vergleich zu davor). Gedanken im Internet lassen sich nicht verbrennen wie Bücher oder niederreißen wie Bibliotheken und sie zerfallen auch nicht zu Staub wie unfleglich behandeltes Papyros.

Das ist das Problem von Putin. Er kann den Beamtenapperat, den seine Vorgänger geschaffen haben, nicht so schnell reformieren, wie er müßte um seine Bevölkerung ruhig zu halten, muss es aber tun um nicht mit einem Schlag sein Land dem Interesse und Einfluss anderer Nationen auszuliefern und darüber hinaus sich des Apperats bedienen um diese abzuhalten. Insofern ist er der Lupenreine Demokrat, allerdings um seine Ziele zu erreichen, verstößt er klar gegen den Umgang den Menschen eigentlich miteinader pflegen sollten in einer "perfekten" Welt, der als Maßstab immer heraufbeschworen wird von der westlichen Welt, aber von ihr in keinster Weise eingehalten wird.

Sidenote: Wikinger passen da nicht rein, das ist kein Volk/Stamm sondern ein Sammelbegriff für eine Berufsgruppe von Küstenbewohnern die geplündert und gehandelt haben. Das was du meinst ist Lappen und vereinzelt Nordgermanen. Aber da gibt es nur wenige. bzw die Germanen sind ja nur den Flüssen entlang. Das meiste ist ja "Hinterlassenschaft" der Hanse.

Die aus der Türkei(ggf arabischen Raum) stammenden Russen sind aber verhältnismässig neu, nur vergleichsweise rasch wachsend. Ürsprünglich ist Russland da eher an den Raum der ehemaligen Arier angrenzend und hatten von da aus Einwanderung also östlich des kaspischen Meers, Siedlungsstrom umging dieses nördlich und Südlich und etabliert sich zwischen den Meeren als Bollwerk. Durch die Kreuzzüge wär der Bosperus für den Islam wie ein Sperre (Balkan er osmotisch zu sehen) aber fakt ist, Dass sich der Islam in andere Räume einfach ausbreitete z.B Richtung Indien, weil Hinduismus/Buddismus nicht missionarisch expansiv aufgebaut waren


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