Und im 2. Teilt wird die Sache auch auf den Punkt gebracht. Es sind nicht irgendwelche Systeme die zu Problemen führen, es ist die Natur des Menschen. Solange der Mensch Egoist bleibt, kann man noch so gut konzipierte Systeme einsetzen. Es wird nix ändern.
hallo arkas
beim thema reich sollte man vielleicht die grundsätzliche position des autors voranschieben.
ich habe mich mit der frage auf wunsch eines dritten, dem man bei einer kontrolle einen reichsausweis vor die nase hielt, beschäftigt.
bis dato hat mich das gar nicht interessiert.
ich gelte als ideologiefrei und so bin ich auch ran gegangen.
Entweder ein Staat geht unter oder nicht. Andere Optionen gibt es völkerrechtlich nicht.
richtig, aber das bedarf auch eines völkerrechtlichen aktes und seiner anerkennung. vergleiche mal jugoslawien und wie es da gelaufen ist.
Beim Deutschen Reich hat sich die Situation so dargestellt, dass die BRD sich quasi selbst mit dem Reich identisch erklärt hat
da bist du schon mal einer der wenigen der das richtig verstanden hat.
der identitätsanspruch ist eine rechtsauffassung der brd und damit völkerrechtlich zunächst ohne belange.
und alle einverstanden waren, jedenfalls spätestens nach 1990. Daher ist diese Frage seit 1990 geklärt.
das ist aber leider grundfalsch. richtig ist zunächst die indirekte erkenntnis, dass das auch bestätigt werden muss.
falsch ist die behauptung das das auch stattgefunden hat.
es hat eben nicht stattgefunden. im 2plus4 hat man im gegenteil das thema ganz klar umschifft um nicht zu sagen mit absicht ausgeklammert.
nimmt man jetzt noch die noten, die im zusammenhang mit 2plus4 aus dem alten deutschlandvertrag hintenrum in teilen für weitergültig erklärt wurden, dann hat der juristische dilletantismus entweder hochkonjuktur, oder eben nicht. und dann gibt es irgend eine absicht.
in jedem fall wurde das kapitel deutsches reich völkerrechtlich nicht beendet. warum auch immer.
Klar sind es in allererster Linie die Menschen die die Probleme verursachen, und dann erst ggf. die Systeme.
Aber diese richtige Grundaussage trifft auf vieles zu was wir hier diskutieren und bringt uns nicht weiter.
Noch schlimmer ist es wenn absichtlich Systeme eingeführt werden die von vorn herein nur dem Menschen
schaden und letztenendes zum Scheitern verurteilt sind, und das wieder zum Schaden des Einzelnen.
das gilt aber nich für das Geldsystem per se. Es geht auch nich mehr ohne diese Geldschöpfungsgeschichte. Wenn wirklich nur Waren mit Wert getauscht werden würden bzw eine Währung genutzt würde, die ohne die Möglichkeit einer Geldschöpfung aus dem Nichts klar kommen müsste wäre das Leben was wir heute führen nicht möglich.
Gut man könnte sich mal Überlegen ohne Zinsen auszukommen. Dann hätte man aber ein Problem zu lösen was die Banken oder irgendwas anderes, was die ganze Verwaltung übernimmt irgendwie ja auch ihre Unkosten decken müssten. Und viel wichtiger, wie schafft man neues Geld um dem Wirtschaftswachstum gerecht zu werden? Firmen erwirtschaften ja auch Gewinne, die irgendwie bezahlt werden müssen. Wo soll dann das Geld herkommen? Wenn es nicht geschöpft wird?
Den Menschen werden doch viele "Systeme" einfach übergestülpt, und dann wundert man sich was bei raus kommt, und sagt die Menschen sind dran schuld.