Bei durchforsten des web bin ich auf folgendes gestossen :
Ganze 297 Jahre des frühen Mittelalters sind erfunden, behauptet der Privatgelehrte aus Gräfelfing bei München. Nach seinen Forschungen reicht "die fiktive Zeit von September 614 bis August 911". Ein künstlicher Zeitraum, der "keine reale Geschichte enthält, so dass er ersatzlos zu streichen und die Zeit davor und danach direkt oder mit nur geringem Abstand aneinanderzufügen ist". Demnach schreiben wir heute anno 1702.
Mehr noch: Laut Illig ist der Gründervater Europas, Frankenkaiser Karl der Große (768 bis 814), ebenfalls reine Fiktion, hat nie gelebt. Archäologische Spuren sind aus diesem Zeitraum kaum vorhanden ? dafür haufenweise Urkunden. Aber die wurden im Früh- und Hochmittelalter so exzessiv gefälscht, dass selbst Historiker von einem "Zeitalter der Fälschungen" sprechen. Natürlich versuchen die Mediävisten, die Mittelalterforscher, den inzwischen 52-jährigen Illig als Spinner abzutun. Mit wenig Erfolg. Illigs Buch "Das erfundene Mittelalter" (Econ Verlag) wurde seit 1996 mehr als 50 000 mal verkauft. Auf dem Internationalen Mediävisten-Kongress im März dieses Jahres in Leipzig wurden Illigs Thesen öffentlich, aber ergebnislos diskutiert. Immerhin regt sich erste Nachdenklichkeit: So wurde Illig von der Leipziger Professorin für Baugeschichte, Ingeborg Flagge, zu einem Vortrag im "überfüllten Audimax" (Illig) eingeladen. Flagge ihrerseits bekannte, so Illig: "Ich habe Ihr Buch gelesen und müsste es widerlegen können. Ich kann es aber nicht." Ein Grund für die Vorurteile der Geschichtsforscher gegen Illig liegt wohl darin, dass er nicht vom Fach ist: Seine Kenntnisse in Astronomie, Archäologie, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Architektur hat er sich jahrelang autodidaktisch angeeignet. Studiert hat Illig Mathematik, Physik und Betriebswirtschaft. Bis zu seinem 41. Lebensjahr arbeitete er als Systemanalytiker und Projektleiter bei der Bayerischen Landesbank in München. Nebenher publizierte er über den Wiener Kulturhistoriker Egon Friedell, über den er auch seine Doktorarbeit an der Universität Bremen schrieb. 1988 tauschte er seinen Bankjob gegen das Dasein eines wissenschaftlichen Autors, Kleinverlegers und Herausgebers seiner Zeitschrift »Zeitensprünge«.
was haltet ihr davon ?
Bedeutet das, dass wir nach dem Mayakalender noch über 300 Jahre haben ?
der "maya kalender" geht mir langsam auf den senkel. warum sollte die erde 2012 untergehen? Keiner weis es, aber die Maya mit ihren Hellseherischen ultrafähigkeiten die 1600 ja schon ausgerottet wurden was sie scheinbar nicht sahen wissens besser. Wahrscheinlich entspricht 2012 dem einfall der Spanischen conquestadoren und damit dem Untergang der Welt der Maya. Feddig.
Außerdem leben wir ja sowieso nicht im jahr 2004 sondern ca +/-4 Jahre. Weis echt net was ihr alle habt mit jahreszahlen. Ob da jetzt das Mittelalter fehlt is mir relativ egal. Gibt genug Kalender die anders rechnen als unserer...
Mich würde auch der Grund interessieren, warum jemand / eine Gruppe das gemacht haben soll. Aus Spass ? Und einfach so knapp 300 Jahre aus dem Kalender zu streichen, sodass nur eine handvoll Leute es merken, muss schon eine grosse Kunst sein ;D
Naja, diese Wissenschaftler, die das behaupten, sind einfach intelligenter als der Rest, der ja nur stupider Mainstream ist. Und Mainstream ist, wie wir hier im Forum ja alle Wissen, das Werk des Teufels 😉
Gruss
Yossarian
der "maya kalender" geht mir langsam auf den senkel. warum sollte die erde 2012 untergehen? Keiner weis es, aber die Maya mit ihren Hellseherischen ultrafähigkeiten die 1600 ja schon ausgerottet wurden was sie scheinbar nicht sahen wissens besser.
Also ich finde den Maya Kalender sehr interresant... übrigens: soweit ich weis haben die Maya ihren fall sehr wohl vorausgesagt, und damit auch Recht behalten. Nur verhindern konnten sie es nicht, aber warum auch...
@Yossi
So wurde es gemacht:
Zunächst wurde ein Gerippe vorgegeben, das im Laufe der Zeit weiter ausgeschmückt wurde. Dieses Gerippe entstand unter dem sächsischen Kaiser Otto III., der nach herkömmlicher Zeitrechnung von 980 bis 1002 lebte, nach meinen Berechnungen jedoch im siebten Jahrhundert. Otto III. war ein Schwärmer, der davon träumte, Endzeitkaiser zu sein, also Herrscher der für die Christenheit so wichtigen Jahrtausendwende. Nach christlichem Glauben sollte dem Jahr 1000 das friedliche Jahrtausend vorm Jüngsten Gericht folgen. Sein Lehrer, Papst Silvester II., half ihm bei der Zeitverschiebung ? und auf einmal befand man sich am Ende des zehnten Jahrhunderts. Zugleich fand die Umstellung der Zeitrechnung auf Christi Geburt statt. Schon bald wurden die Fälschungen Allgemeingut und durch folgende Generationen immer weiter ausgeschmückt.
Ich weis nich ob man das glauben kann ???