Moin Bergamr,
Nein, die Zentralsonne unserer Galaxie (Milchstrasse) zerrt an unserer Erde als gesamter Körper. Es ist kein gleichmäßiges Ziehen an allen Seiten. Es ist eher wie eine Sogwirkung nach dem Kettenreaktionsprinzip. Die Zentralsonne zieht das nächst gelegene Sonnensystem primär an, jenes das wiederum Nächste usw. bis wir irgendwann an der Reihe sind. Entfernung ist bei der Gravitation ein großer Faktor. Selbst unsere Sonne oder der große Jupiter sind zu weit entfernt, um einen messbaren Expansionsdrang der Erde zu bewirken. Die Gravitation der Erde sorgt primär sogar für die eigene Stabilität. Doch die Gravitation oder jetzt besser Schwerkraft lastet auf sich selbst. Der Druck wird mit zunehemder Tiefe immer größér. Durch die Reibung der Moleküle, durch den Druck von oben, erhitzt sich die Materie in der Tiefe und übt das aus, was Wärme halt so macht. Die Masse unter Druck expandiert und wird durch die Anziehungskraft der umliegenden Massekollegen wieder gebremst.
Es gibt zwei Hypothesen der Expansion:
1. Es kommt Masse von Außen dazu - Neutrinoaspekt - Vollerde
2. Hohlerde Schalenaspekt: Die von außen hinzu kommende Masse ist kaum größer als die Masse, die die Erde verliert und die Hauptzunahme liegt in der Schwerlasthitze (Gravitation) und in dem Energie (Hitze) Input durch den schwereren glühenden Kern. Das heißt die Expansion der Schale um den Kern war einst schneller und wird zunehmend langsamer bis sie stagniert.
Zur Innensonne: Es ist keine Sonne! kein Gasgebilde! sondern ein schwerer Kern der durch die hohe Schwerlast (Gravitation) bei etwa 1500 km Durchmesser extrem starke Schmelzvorgänge bildet. Die Lava schmilzt selbst die Oberfläche auf und somit erscheint der Kern rot/orange glühend. Wir beoabchten beim Jupiter Mond IO, als Bsp.,
ein partielles Aufschmelzen der Oberfläche.
Gruß
Alvaricus
Die Oberfläche von IO ist nicht aufgeschmolzen, dort herrschen hunderte Grad minus, warum uns IO Gelb-Orange erscheint ist die Menge an Schwefel die auf ihm durch den enormen Vulkanismus abgelagert wird.
Warum hat IO trotz seiner kleinen Größe so einen enormen Vulkanismus?
Das liegt an seiner Nähe zu Jupiter, bei jedem Umlauf wird er richtig durchgeknetet und die Reibung der Gezeitenkräfte hält den Ofen am Glühen. -> unser Mond welcher ähnlich groß ist, ist schon seit Milliarden Jahren vulkanisch erloschen da die Gezeitenkräfte mit der Erde zu gering sind.
Zu dem Rest muss ich nichts sagen, das entzieht sich jeglicher logik...
@cruser:
langsam an.. der Vulkanismus auf IO zeigt, das das Innere den gleichen Prinzipien unterliegt, wie z.B. die Erde. Von der Verfärbung oder der Außentemperatur habe ich nichts bemerkt. Ich könnte auch sagen, dass beim Mount Erebus Vulkan auf der Erde Außentemperaturen von Minus 40 Grad herrschen...
Und nun zum> Warum hat der IO Vulkanismus? [u]Nicht,[/u] weil der Jupiter ihn durchwalkt. Dann müssten andere Kollegen ebenfalls köcheln. Das ist einfach mal wieder der Schluss der offiziellen Wissenschaft, eine Erklärung zu finden, weil die Erwartungshaltung bei der Größe von IO eigentlich keinen Vulkanismus zulässt. Doch der Aspekt Gravitation, der hier herangezogen wird, vernachlässigt den Aspekt Entfernung. Die Entfernung und das Größenverhältnis ist für eine alleinige Einflussnahme nicht ausreichend! Jupiter beeinflusst durch seine Gezeitenwirkung mit Sicherheit die Ausbrüche auf IO, aber nicht die Schmelze! Nun findet man immer mehr Vulkanismus (z.B. Europa) und die Theorien werden immer abenteuerlicher.
Zu unserem Mond: Die Gezeitenkräfte der Erde auf dem Mond sind größer als umgekehrt. Logisch. Der Mond hat keinen aktiven Vulkanismus mehr. Das liegt am Mond selbst, der wie Du schon sagst - seinen Vulkanismus eingestellt hat. Im Gegensatz zur Venus, die Ihn zwar nicht zeigt aber brodelt unter der fast geschlossenen Decke wie ein Kochtopf...
Ich will damit sagen: Wenn man deinen Text liest, könnte man auf die Idee kommen. Vulkanismus entsteht ausschliesslich durch die Gezeitenwirkung größerer Nachbarn.
Ich sage dazu, unter Einbezug der Gravitation und der Erde: Die Gezeitenwirkung reicht maximal dazu aus, Ausbrüche zu provozieren. Stetiges Beispiel ist da der IO. Für den ebenfalls nahen Europa auf dem ja ebenfalls Vulkanismus unter der Eisschicht vermutet wird, reicht das schon nicht mal mehr...
Zum Rest, der sich deiner Logik entzieht... Dazu folgendes Beispiel, dass sich meiner Logik entzieht:
Guckst Du hier: [url] http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/285813.html [/url]
😕 😮 😕
Da zeigt sich für mich, dass der Weg der Wissenschaft dem Wahnsinn teilweise schon sehr nahe ist, statt zu erkennen, dass man den Kosmos falsch gepuzzelt hat!
Gruß Alvaricus
Doch, allein Jupiters Gezeitenkräfte(IO ist verdammt nah drann) kneten IO so durch das dieser noch Vulkanismus hat, seine Nachbarmonde tuen das ja auch, aber nicht so stark das sie jeweils weiter entfernt sind. IO ist viel zu klein um seit der Enstehung des Sonnesystems noch aktiven Vulkanismus zu haben, beim Mond ist dies auch der Fall blos ist unsre Erde nicht massereich genug ihn so durchzukneten das dieser aktiven Vulkanismus bekommt. (Jupiter ist DOPPELT so schwer wie alle anderen Planeten zusammen!)
Da die Venus ähnlich groß ist wie die Erde hat diese noch einen aktiven Vulkanismus, keine Ahnung was du mit den vergleich zur Venus zeigen willst.
Der Artikel fast ein ganz heißes Eisen an, aber das darüber sind ganz EINFACHE Fakten die du nicht begreifen willst...
Cruser hat recht.
Io wäre längst völlig erkaltet wenn die Gezeitenkräfte nicht wären.
Das lässt sich ganz einfach mit der Wärmeleitfähigkeit der Gesteine bzw. den Halbwertszeiten von U,Th,K errechnen.
Durch die spezifischen konduktiven Eigenschaften von Gesteinen ist es nur eine Zeitfrage bis wann ein Planet oder Mond erkaltet, vorausgesetzt es wirken keine anderen Kräfte auf ihn. Wie eben wärmeerzeugender radioaktiver Zerfall oder Reibung durch intensive Gezeitenkräfte. Da alle "festen" Planeten unseres Sonnensystems aus dem selben Ursprungsmaterial bestehen, unterscheiden sie sich auch nicht sehr im Chemismus voneinander. Unterschiede sind daher vor allem in der Art des Gesteins festzustellen. Doch das hat nur geringfügigen Einfluss auf die konduktiven Eigenschaften. Letztendlich gilt: Desto größer ein Planet, desto länger ist er auch vulkanisch aktiv.
Gruß