Möglichkeiten des G...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Möglichkeiten des GPS

42 Beiträge
14 Benutzer
0 Reactions
11.8 K Ansichten
Beiträge: 413
Registered
(@bynaus)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren

Argh! Das muss SOFORT vertuscht werden!  😮 😮 😮

Nein, im Ernst: Also, ich kann da kein Loch sehen: Das schwarze Ding nennt sich "Auge des Zyklons"... Wie dem darunter stehenden Text zu entnehmen ist...

Aber ja: ich stecke wohl voller Überraschungen... (ich höre schon, wie sich jetzt einige die Haare raufen und in Schreikrämpfe ausbrechen)  ;D ;D ;D


Antwort
Beiträge: 1689
 Zak
Registered
(@zak-2)
Noble Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

hallo

ich bin mal dem kaputten link von bergamr nachgegangen und hab das pdf zu GPS gefunden. hier der auszug:

[i]5. Verfälschung von Positionsbestimmungen

Das "Global Positioning System" (GPS) ist ein Satellitennavigationssystem und wird vom US-Verteidigungsministerium betrieben. Es wurde 1973 als rein militärisches Navigationssystem eingeführt. Die Satellitensignale können jedoch auch von zivilen Stellen empfangen und kostenlos genutzt werden.

Schon bald setzt eine eine umfangreiche zivile Nutzung ein. Allerdings erlaubt das US-Verteidigungsministerium durch eine Verschlechterung der Satellitensignale für den zivilen Nutzer hier zunächst lediglich eine Positionsgenauigkeit von einigen Zehnermeter, bei geeigneten Meßanordnungen kann diese Genauigkeit erhöht werden. Das US-Militär, einschließlich Verbündete, erreicht durch eine "Selective Availibility" eine deutlich höhere Genauigkeit von einigen Metern.

Während des Golfkriegs Anfang 1991 erfolgte erstmals eine Abschaltung dieser "Selective Availibility", ab Mai 2000 geschah auf Veranlassung des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton eine Aufhebung dieser künstlichen Verschlechterung, die allerdings rückgängig gemacht werden kann. Diese Abschaltung war möglich, weil das US-Militär nunmehr [offiziell] in der Lage ist, nichtautorisierten Nutzern lokal verschlechterte und verfälschte GPS-Signale zuzuspielen.

Bei zukünftigen militärischen Auseinandersetzungen ist also damit zu rechnen, daß Positionsbestimmungen des Gegners verfälscht werden. Ein neuer Aspekt der Verfäschung von Geoinformation.[/i]
Quelle: "Geheimhaltung und Verfäschung von Karten aus militärischen und politischen Gründen" von Kurt Brunner 2002
Link: [URL= http://www.bauv.unibw-muenchen.de/institute/inst10/wwwSites-I10-deutsch/Kartographie/Professurseiten/Publikationen_K.html ]Universität der Bundeswehr München[/URL]

die anmerkung in den rechteckigen klammern ([offiziell]) ist von mir.

@bynaus: auf die ueberraschungen werde ich gleich noch eingehen...

gruesse, zak


Antwort
Beiträge: 413
Registered
(@bynaus)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren

Deine "Einfügung" ist etwas verwirrlich, weil sie impliziert, dass sie es schon vorher konnten, was du aber nicht wissen kannst - es sei denn, du arbeitest beim US-Militär.

Wie ich schon sagte: Die Auflösung von GPS lässt sich verfälschen, das heisst, man kann statt auf wenige Meter genau vielleicht nur noch auf hundert Meter genau sagen, wo man sich befindet - aber damit lassen sich KEINE 1000 km grosse Pollöcher verstecken...


Antwort
Beiträge: 1689
 Zak
Registered
(@zak-2)
Noble Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

hallo

wenn du davon ueberzeugt bist, dass das militaer (egal welches) freizuegig mit ihrer technologie umgeht, dann koennen wir auch gleich davon ausgehen, dass die geheimdienste und regierungen keinen stempel besitzen auf dem "geheim" draufsteht. und jede anfragen seitens der buerger freizuegig beantwortet werden.

und ob sie jetzt offiziell nur um hunderte meter die daten verfaelschen koennen oder doch noch inoffizell nen groesseren spielraum haben, brauch ich ja mit dir jetzt nicht mehr diskutieren...

gruesse, zak


Antwort
Beiträge: 413
Registered
(@bynaus)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren

wenn du davon ueberzeugt bist, dass das militaer (egal welches) freizuegig mit ihrer technologie umgeht, dann koennen wir auch gleich davon ausgehen, dass die geheimdienste und regierungen keinen stempel besitzen auf dem "geheim" draufsteht. und jede anfragen seitens der buerger freizuegig beantwortet werden.

Das hab ich in keinster Weise behauptet. Aber bloss weil das Militär gewisse Dinge geheim hält, kann man nicht einfach beliebig viel Unsinn über das Militär erzählen. Ich bin durchaus geneigt zu glauben, dass das US-Militär auch schon vorher die Auflösung verändern konnte - aber weder ich noch du wissen letztlich, ob es so war, doch genau dies implizierte dein Einschub.

und ob sie jetzt offiziell nur um hunderte meter die daten verfaelschen koennen oder doch noch inoffizell nen groesseren spielraum haben, brauch ich ja mit dir jetzt nicht mehr diskutieren...

Oh doch. Denn die Auflösung lässt sich nicht einfach in spezifischen Gebieten verschlechtern - die Satelliten senden einfach ein Positionssignal aus, das mal mehr, mal weniger über die wahre Position des messenden aussagt. Wenn man also am Pol einige 1000 km verfälscht, dann wird das ganze auch in Indien um 1000 km verfälscht: Es geht hier nämlich NICHT um absolute Positionsdaten, sondern um Auflösungsvermögen.

Ausserdem, falls all das nichts nützt, kann man immer noch per Sextant navigieren. Darauf hat bisher offenbar noch niemand etwas zu antworten gewusst...

@Bergamr: Wo bleiben denn die Bilder?


Antwort
Seite 6 / 9
Teilen: