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Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an...

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 FS
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(@fs)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Warum haben Atome (so die bis heute in der Schule gelehrte Wissenschaft) einen Kern und eine Hülle, wie kann sich das bilden?
Wenn man das als Basis aller Existenz aus wissenschaftl. Sicht sieht, dann könnte man auf exakt der selben Theorie auch das Erdmodell begründen.
Das Problem ist, bei den Atomen ist man sich nicht mehr so sicher...


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Beiträge: 73
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(@cruser)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

zum Thema temparatur in der Tiefe, die 200°C wurden beim KTB schon in wenigen 6-7km erreicht,  in 10km erreichte man 300°C was das bohren nur noch mühsam zuließ..
http://www.vfmg-weiden.de/ktb.htm


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Beiträge: 70
 olol
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(@olol)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Ich finde das hier ziemlich blöd und irgendwie auch kindisch.
Es kommt mir echt so vor wie im Mitelalter, nur ohne Gewalt (noch??). Ich glabue kaum, das ihr die, die an die Hohle-Erde Theorie glauben, davon überzeugen könnt, das die Erde voll gefüllt ist (wie lächerlich ^^). Jedoch müsst ihr auch einsehen, das es nur eine Theorie ist und daran hat es wahres und falschens! Genau wie an der voll-Erde Theorie, wobei ich denke die wurde sowieso nur Erfunden, damit niemand merkt, was dahinter stekt.

Irgendwann werden wir alle es noch erfahren... !!


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(@bynaus)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

@Sky-Marshal_Reaper: Es ist nicht kindisch, wenn ich darlege, was gegen die HE spricht. Natürlich ist es eine Theorie, aber es ist relativ leicht zu zeigen, dass sie nicht zutreffen kann. Es ist eher kindisch, wenn Leute ausfällig werden, weil sie keine Antworten auf heikle Fragen geben können.

@LOKI: Hast du etwas sachliches zur Diskussion beizutragen, zum Beispiel meine Gegenargumente zur HE wiederlegen, oder kannst du dich nur darum über mich lustig machen, weil dir die Argumente ausgegangen sind?

@Zweistein: Moment mal. Du schreibst, es sei von der Astrophysik bewiesen, dass die Masse aller Objekte zunheme, wobei die "gängige Erklärung" sei, dass durch die Kernfusion schwere Elemente entstünden. (Dass du der Astrophysik hierbei vertraust, aber ignorierst, dass die Astrophysik den Äther verneint, ist schon etwas seltsam)
Die Masse von Objekten nimmt nicht ständig zu, ich weiss nicht, woher deine Quelle das hat. Die Erde legt an Gewicht zu, weil in jedem Moment unzählige Staubteilchen auf die Erde fallen, was einige 10'000 t pro Jahr ausmacht. Genausowenig stimmt es bei Sternen. Sie kollabieren am Ende ihres Lebens, weil ihr Brensstoffvorrat aufgebraucht ist, keine neue Strahlung mehr entsteht, die dem Druck der Gravitation widerstehen kann --> sie schrumpfen. Am Beispiel mit 1 kg Wolle = 1 kg Blei zeigst du genau diese Denkweise, die ich schon vorher abgelehnt habe: Man legt etwas völlig logisches dar, das angeblich und offensichtlich im Widerspruch zu dem steht, was man vorher als das "offizielle Weltbild" erklärt hat (obwohl das wie hier gar nicht zu stimmen braucht), und zeigt damit, dass die Annahme falsch ist. Die Konsequenz daraus muss sein, dass die Wissenschaftler echte Idioten sein müssen, dass sie das bis jetzt nicht gemerkt haben, bzw. dass sie dieses so einfache Faktum einfach nicht wahrhaben wollen ("man vergisst wahrscheinlich absichtlich..."). So ein Unsinn! Die anfängliche Aussage ist schon falsch: Die Masse von Objekten nimmt nicht zu (ausser jetzt zb bei der Erde durch Meteorite, aber nicht generell). Gewisse Sterne verlieren sogar bis zu 90% (bei sehr grossen Sternen) ihrer Masse im Verlauf ihres Lebens durch den Sonnenwind!
Dies ist wieder einmal ein Beispiel, wie Unkenntnis der genauen Sachlage zu falschen Schlüssen führen kann.
Dein Beispiel mit der Erde ist auch nicht zutreffend, denn in diesem Fall müssten die Kontinente allesamt in der Mitte einer Platte liegen und von ozeanischer Kruste umgeben sein, denn auf einem Ballon bewegen sich alle Punkte auseinander und nicht nur einige wenige, während andere sich aufeinander zu bewegen (wie z.B. Indien und Asien, Europa und Afrika, Australien und Asien...)

Zum Schluss noch etwas allgemeines: Ich war vielleicht etwas hart, wenn ich schrieb, dass nur Fachleute verstehen können, warum GENAU die Erde keine Hohlkugel sein kann. Nun, natürlich können das auch prinzipiell Laien, aber nur, wenn sie sich wirklich intensiv mit dem Thema auseinander setzen. Dies bedeutet nicht, einige Sachbücher zu lesen und dann die Meinung dieser Autoren zu übernehmen, sondern erfordert eine lange und intensive Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Texten und Zeitschriften.

Wenn ihr aber eine ernstgemeinte Frage habt (so wie zB Zak schon eine gestellt hat), bin ich gerne bereit, euch zu erklären, warum genau man auf diese Ergebnisse kommt.


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(@alvaricus)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

MOIN
@bynaus:
zunächst zu einem Punkt deiner Antwort @Zweistein:
wenn die Platten reißen, liegen die Kontinente nicht zwingend in der Mitte einer Platte- dazu folgendes:
Für das Wachstum der Erde gibt es eben nunmal Hinweise. In der Geographie deuten Gebirgsformationen darauf hin. In der Geologie wird nach dem Ursprung von Kräften gefragt, die Gebirge wachsen lassen und ganze Kontinentalplatten in Bewegung setzen.
Hilgenberg hat in seiner Schrift: „Vom wachsenden Erdball“ (1933) auf physikalische Zusammenhänge hingewiesen: Wird die Erde wie ein Ball aufgeblasen, dann platzt die Kruste auf und an den Nahtstellen quillt Magma heraus, wie dies beim Mittelatlantischen Rücken der Fall ist..
Die Vergrößerung des Radius bewirkt aber auch, dass der Krümmungskreis zu eng wird und Druckkräfte zu Rissen und Grabenbrüchen führen. Schubkräfte innerhalb der Kontinentalplatten haben Verwerfungen zur Folge. Hilgenberg kommt der besondere Verdienst zu, wohl als erster Beziehungen zu geographischen und geologischen Formationen auf der Erde aufgezeigt zu haben. Nach seiner Ätherstromhypothese besteht Masse aus verschlucktem Äther, Atome sind bei ihm Äthersenken, und die Gravitation wird als Ätherstrom einer bestimmten Geschwindigkeit gedeutet. Auch wenn diese Vorstellungswelt unphysikalisch erscheinen mag, so ist die Vorgehensweise dennoch in der Wissenschaft gebräuchlich, mit postulierten Hilfsmodellen zu arbeiten, solange die Lehrbücher keine passendere Antwort parat haben. Heute gibt es zwar messbare Beweise für die Erdexpansion anhand von NASA-Daten (Perrin 2002) sowie kosmologisch-geochemische Modelle zur Expansion der Erde ohne Zunahme ihrer Masse (Gottfried 2002). In der Frage nach einer möglichen und sehr viel wahrscheinlicheren Ursache für das Erdwachstum durch Massenzunahme sind wir aber noch immer keinen Schritt weiter gekommen als Hilgenberg vor 70 Jahren, der sich bereits um eine kosmologisch-geophysikalische Modellbeschreibung bemüht hat.
Die Drehimpulserhaltung verlangt, dass eine wachsende Erde immer langsamer rotiert. Jede Eistänzerin führt uns den Effekt vor. Bei einer Pirouette erhöht sie ihre Rotation, indem sie die Arme anlegt. Indem sie umgekehrt ihre Arme ausbreitet, bremst sie die Drehung. Der Drallsatz, dem auch die Erdrotation unterworfen ist, hat zur Folge, dass eine Abnahme der Erdrotation Beweiskraft besitzt hinsichtlich einer Zunahme des Erddurchmessers und des Erdumfangs.
Tragen wir einige Artikel zu diesem Thema zusammen: Bild der Wissenschaft titelt „Ein Tag auf der Urerde dauerte 5 Stunden“. Das war vielleicht vor 4,5 Milliarden Jahren. Nach einem Bericht in Science hatte vor 900 Millionen Jahren ein Tag gerade mal 18 Stunden11. Mit den Atomuhren verfügen wir heute über hoch genaue Messgeräte, mit denen sich die Verlangsamung der Erdrotation direkt messen lässt. Diese unterliegt offenbar Schwankungen, so dass in unregelmäßigen Abständen jeweils zu Neujahr alle Uhren um eine Schaltsekunde zurückgestellt werden, die wegen der physikalischen Unmöglichkeit im Volksmund auch „Schummelsekunde“ genannt wird.
Einer Kurzmeldung zufolge verlängert sich ein Tag um 1/500 Sekunden, was 0,73 s/Jahr entspricht. Eine zuverlässige Angabe liefert die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig auf ihrer Homepage: „Seit dem 1.1.1958 ist bis heute eine Zeitdifferenz von 32 Sekunden aufgelaufen. Die Uhr der Bezeichnung TAI (Temps Atomique International = intern. Atomuhr) geht im Vergleich zu der Uhr UTC (Universal Time Coordinated) um 32 Sekunden vor“. Letztere Uhr richtet sich nach der tatsächlichen Erdrotation. Gemittelt über 45 Jahre haben wir es mit 0,71 s/Jahr zu tun. Bei der Annahme, dass die Dichte konstant ist und diese Dichte ro der Erde sich nicht ändert ergibt sich folgender Umstand.
In diesem Fall wachsen mit dem Radius R das Volumen der Erde V = (4/3) PI R3 und mit dem Volumen wiederum die Masse M = ro·V .
Die Berechnung zur Drehimpulserhaltung (mit n = 5) ergibt eine jährliche Zunahme im Erdumfang von 18 bis 19 cm am Äquator (bei 0,71 bis 0,73 s/a). Dieses Ergebnis trifft eher zu und bestätigt damit die Richtigkeit dieses Ansatzes.
Für eine Erdexpansion von 18 cm muss die Erde allerdings pro Jahr Materie im Umfang von 8x1016 kg bzw. 72x1032 Nm Energie einsammeln. Kosmischer Staub oder Gezeitenreibung durch den Mond scheiden da als Erklärungsmodelle für die Kontinentaldrift und für die Schummelsekunde völlig aus, wie die Rechnung belegt. Hier werden ganz andere Größenordnungen eingesammelt. Und genau hier sind wir wieder beim Äther angelangt, der als einzige Alternative den dafür nötigen Massezuzwachs liefert..Und solange wir uns noch in den Kinderschuhen der Neutrinostrahlenforschung befinden, und dabei nur eine theoretische Möglichkeit des Äthers als Sammelbegriff betrachten, ist eine dedfinitive Aussagen mehr als gewagt.
Und deshalb ist es dann, wenn dennoch eine Aussage getroffen wird ebenso legitim den Massezuwachs zu vermindern und das Modell einer hohlen Erde entstehen zu lassen.

Soviel erstmal zu einer Antwort auf ein Problem, welches sich hier ergibt. Wie du siehst, ist es äußerst schreibintensiv auf jedes von dir genannte Problem eine ausführliche stellungnahme folgen zu lassen... deshalb verweise ich auf Literatur oder Sites ... die kürzen einiges ab, und sind nicht als Outing einer versteckten Inkompetenz zu deuten...
Gruß
Alvaricus


Antwort
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