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Innensonnenentstehung ist möglich.

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(@uranus32)
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Unsere Sonne erzeugt Strahlung - klar! Aber wir sind im vergleich zu den Masstäben im Erdinneren unendlich weit davon entfernt. Wären wir von der SOnne nur einen Erddurchmesser entfernt würde uns die Strahlung töten. Deshalb ist eine natürliche Sonne im Inneren der Erde einfach unmöglich. Jedenfalls wenn dort irgendeine Form von Leben existieren soll!
Ausserdem müssten die Temperaturen im Inneren dann höher sein als die die bisher gemessen wurden.

Ich glaube nicht, das man das so einfach sagen kann. Diese Sonne muß ja nicht zwangsläufig so hohe Strahlungsmengen freigeben, das sie lebende Zellen gefährdet oder zerstört. Und beim Thema Temperatur denke ich, das sie mit einem violetten Licht wesentlich geringere Temperaruren erzeugen könnte.

Gruß Uranus32!


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(@alvaricus)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

also wir können festhalten, dass eine Sonne in dem uns bekannten Sinne wohl nicht in unserer Erde schlummern kann. (Anmerkung: wäre der Jupiter eine wenig größer geraten, würde seine Gravitation Ihn selbst zur Sonne werden lassen. Wir sind uns klar dass diese Masse nicht in unserer Erde sein kann)
Also komme ich (mal wieder) zurück auf das geschlossene Gravitationsprinzip der Magmenbildung:
Ist ein Himmelskörper (Bsp: Ios, Europa, Venus) groß genug für eine Gravitation x, entstehen Magmen. (will heißen: Die Last/Gravitation schmilzt Gestein) Die Erde besitzt diese Magmen bis knapp unter der Oberfläche. Der Jupitermond IO ebenso. Die Venus besitzt im Gegensatz zur Erde zu wenig Vulkanismus, was die Wissenschaft daraus schliessen lässt, dass diese irgendwann Ihre Oberfläche (Kochtopfprinzip)aufschmilzt und dann die Venus unter Ihrer Wolkendecke glühen lässt. Gleiches Prinzip könnte man für den Kern der Erde anwenden. Magmen entstehen in einem 1500km großen Himmelskörper. Gravitation machts möglich. Haben wir es im Innern der Erde auch mit einer Venussituation zu tun (Fehlende Weltraumkälte verhindert eine Krustenbildung wie bei dem Mond Europa oder auch der Erde) gilt der Aufschmelzvorgang bis hin zur Oberfläche und der Kern glüht rötlich bis gelb und erwärmt ohne Fusionsprozesse den Innenraum. Die eigentlich minimale Energie reicht durch das geschlossene System für eine Versorgung aus. Die Schale selbst ist durch Ihren Durchmesser (1000km oder mehr) ebenfalls der Gravitation unterlegen und schmilzt Gestein zu Magmen. Daher der Vulkanismus....
So und kaum anders hätten wir eine theoretische Innensonne im nicht herkömmlichen Sinne

Gruß
Alvaricus


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(@fluchtigerbesucher)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

Ist ein Himmelskörper (Bsp: Ios, Europa, Venus) groß genug für eine Gravitation x, entstehen Magmen. (will heißen: Die Last/Gravitation schmilzt Gestein) Die Erde besitzt diese Magmen bis knapp unter der Oberfläche.

Das stimmt so nicht.
Dauerhaft wirkt diese "Anfangserhitzung" nicht siehe Energieerhaltungssatz.
Wobei diese "Anfangserhitzung" weniger als "Last/Gravitation" zu beschreiben ist sondern
als "Kollisionsenergie".

[url] http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie [/url]

Geothermie stammt zum geringeren Teil (30 Prozent) aus der Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung (Akkretion), zum größeren Teil (70 Prozent) aus radioaktiven Zerfallsprozessen, die in der Erdkruste seit Jahrmillionen kontinuierlich Wärme erzeugt haben und heute noch erzeugen. Ganz oberflächennah kommen Anteile aus der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche und aus dem Wärmekontakt mit der Luft dazu.

Bei den Jupitermonden spielen die Gezeitenkräfte des Jupiters eine Rolle.
Bei der Venus, und in geringeren Masse der Erde, der Treibhauseffekt.

Als Beleuchtungsquelle reichen die Zerfallsprozesse im Innern der Erde jedoch nicht.
Die Hitze wird in dem Ausmaß nur gehalten durch die isolierende Funktion der
Erdkruste.

Die Leistung, die aus dem radioaktiven Zerfall resultiert, beträgt etwa 16 · 1012 Watt. Bei einem mittleren Erdradius von 6 371 km beträgt die geothermische Leistungsdichte des radioaktiven Zerfalls an der Erdoberfläche etwa 0,032 Watt pro Quadratmeter Erdoberfläche

Um mehr zu erreichen müsste der Zerfall größer sein damit auch die freiwerdende Radioaktive
Strahlung wo wir wieder bei den Problemen wären die andere schon damit hatten.

Ich sag ja bei der Beleuchtung von unterirdischen Hohlräumen führt kein Weg daran vorbei:

[url] http://www.mykonet.ch/Leuchtpilze.htm [/url]

[img] [/img]

[b]Der Bewohnbare-Höhlenwelten-Thread:
[url] http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1127929654 [/url][/b]


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Beiträge: 596
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Themenstarter
(@alvaricus)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

wieso Anfangserhitzung? Wieso Kollisionsenergie. Ich habe von der Gravitation geschrieben. Die Erdentstehung passt in die o.g. Themen (Tethys-Kollision)

Bei den Jupitermonden spielen die Gezeitenkräfte des Jupiters eine Rolle.
Bei der Venus, und in geringeren Masse der Erde, der Treibhauseffekt.

Ich denke das Magmenentstehung wohl nichts mit einem Treibhauseffekt zu tun hat, oder?. Bei Io geht man davon aus, nichts ist bewiesen, dass Jupiter ihn durchwalkt... Europa ist dafür ein wenig zu weit weg. Selbst der Mond steht in der Vulkanismusdiskussion. Alles in allem deuten diese Umstände auf ein Umdenken hin wie der Einfluss von Gravitation zur Magmenbildung führt. Das Prinzip ist einfach.
Die offizielle Version lautet in etwa so:
In den Anfangsstadien ihrer Geschichte vor 4.6 Milliarden Jahren war die Erde ein homogener Planet, der überall im Inneren ungefähr die gleiche stoffliche Zusammensetzung aufwies. Nach nur relativ kurzer Zeit - innerhalb der ersten hundert Millionen Jahre - kam es aufgrund der steigenden Erwärmung (durch Akkretion einfallender Materie, Verdichtung des Erdkerns, radioaktiver Zerfall) zu einer tiefgreifenden Umstrukturierung der Erde. Nachdem sie sich ungefähr auf ca. 2000 °C (Schmelzpunkt des Eisens) erwärmt hatte, sammelte sich das flüssige Metall in Tropfen. Da Eisen schwerer ist als die anderen häufigen Bestandteile der Erde, sank ungefähr ein Drittel der Erdmaterie zum Zentrum und bildete dort den Eisenkern, während gleichzeitig leichteres Material aus dem Kernbereich verdrängt wurde. Bei diesem gewaltigen hochtemperierten Verdrängungsprozeß wurden auch andere Bestandteile der Erde teilweise aufgeschmolzen. Im Gegensatz zum Eisen waren diese Schmelzen jedoch leichter als das Ausgangsmaterial von dem sie sich abtrennten, und sie stiegen deshalb zur Oberfläche auf, wo sie abkühlten und eine Kruste bildeten. Im Zentrum entwickelte sich also ein dichter Erd-Kern aus Eisen, außen eine Erd-Kruste aus leichtem Material (Sauerstoff, Silizium, Aluminium, Calcium, Natrium u.a.) und dazwischen der sogenannte Erd-Mantel aus Gesteinen mit einer mittleren Dichte (Magnesium-Eisen-Silikate). Schließlich bildeten sich große Kontinente aus leichterem Material, die wie Schollen auf dieser Kruste schwammen.
und genau hier gibt es zig Ansatzpunkte ads ganze Konstrukt in den Abfalleimer zu werfen.
Eine homogene Ur-Erde ist aus meiner Sicht nicht möglich. Die erklärten Prozesse sind konstruiert und vernachlässigen die Gravitation, welche Himmelskörper in Abhängigkiet Ihrer Masse, auf sich selbst wirken lässt.
Beispiele: Die Marsmonde haben auf Grund Ihrer geringen Größe zu keiner Kugelform gefunden. Die Masse reicht weder für ein geschmolzenes Inneres noch für die Symetrie.
Der Mond hat diese (Ab 500km Durchmesser) und genau hier wird ganz leise über einen erloschenen Vulkanismus diskutiert... Der Jupiter verbirgt unter seiner Gasschicht eine Masseansammlung die einen festen Zustand nicht zulassen könnte. Gleiches gilt für die Sonne. Schwarze Löcher=Extrem große Masseansammlungen also Sonnen, die selbst das Massearme Licht zu halten vermögen.
Die Logik zeigt sich im Weltall. Der eingeschlagene Weg ist seit Einstein der falsche.
Gruß Alvaricus


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Beiträge: 144
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(@fluchtigerbesucher)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

wieso Anfangserhitzung? Wieso Kollisionsenergie. Ich habe von der Gravitation geschrieben.

Und gerade das war falsch. Entschuldige das ich mich zu höflich ausgedrückt habe,
als ich vorhin auf den Fehler hingewiesen habe.

Ich denke das Magmenentstehung wohl nichts mit einem Treibhauseffekt zu tun hat,

Du hattest in Bezug auf Venus vom Aufschmelzungsprozeß der Venus geschrieben.
Das der in der Vergangenheit erfolgt ist, ist  ziehmlich sicher, einige Wissenschaftler
nehmen an das es periodisch passiert, darauf hast du dich bezogen.
Bei diesem Vorgang spielt der Treibhauseffekt aber leider nun mal eine Rolle.  😉

Der wichtigste Satz den ich geschrieben hatte war der hier:

Dauerhaft wirkt diese "Anfangserhitzung" nicht siehe Energieerhaltungssatz.

um konkreter zu werden:

Energieerhaltungssatz

Du:

und genau hier gibt es zig Ansatzpunkte ads ganze Konstrukt in den Abfalleimer zu werfen.

Es ist wie mit allen wissenschaftlichen Theorien - sie werden mit der Zeit ergänzt werden
oder durch besser Geeignete ersetzt werden. Das was du die offizielle Version in der
Wissenschaft nennen würdest, ist halt die im Moment Plausibelste.

Durch Einstein (den du nicht leiden kannst) ist Newton nicht irrelevant geworden.
Wissenschaft ist halt ein Prozeß und nichts was endgültige Wahrheiten erzeugt.
Besser, als ich, hat das natürlich Newton selbst formuliert:

"Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am Strand spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit gänzlich unerforscht vor mir liegt."

"Wenn ich weiter als andere gesehen habe, dann nur deshalb, weil ich auf den Schultern von Giganten stand."

Und jetzt nicht traurig sein, hätte ja selbst gerne ein ordentliche Höhlenbeleuchtung. 😎
Aber mit denen geht es ja auch:
[img] [/img]

[b]Der Bewohnbare-Höhlenwelten-Thread:
[url] http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1127929654 [/url][/b]


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