Da hast du mich ganz offensichtlich falsch verstanden, Marcel :
Ich meinte natürlich DAS FEHLEN VON SUBDUKTIONSZONEN im genannten Bereich!
Subduktion im geologischen Sinne einfach ausgedrückt:
Kontinentalplatten stoßen an ihren Grenzen gegeneinander, wobei eine Platte unter die andere ( in den Erdmantel ) abtaucht.
Anhand der Abbildung erkennt man sehr schön die Subduktionszonen ( schwarze Zähne entlang der Platten entsprechend der Richtung ) sowie die Richtung der "driftenden" Platten ( Pfeile ).
Gestrichelte Linien zeigen neue oder gerade entstehende Brüche auf.
Anhand der afrikanischen Platte erkennt man z.B. sehr gut das bereits beschriebene Merkmal.
Auch genannte FEHLENDE Subduktionszonen z.B. Atlantischer Rücken.
Einige neuere Brüche wie z.B. der ostafrikanische Grabenriss sind hierbei leider nicht abgebildet.
Dabei zeigt sich gerade hier interessanterweise keinerlei Subduktionszone, obwohl laut "Kontinentaldrift" der afrikanische Kontinent zusammengeschoben wird ( !!! )
Stattdessen stellt man hier das gleiche Bild wie beim atlantischen Rücken fest!
Würde Herr Wegener noch leben, er würde, so meine ich, seine Theorien bezüglich der Plattentektonik noch einmal überdenken.
Er hatte ja auch, soweit ich mich erinnere, kurz vor seinem Ableben geäußert, daß er sich möglicherweise im Irrtum befindet...
Tag ThargoWen dies der Fall wäre, läge die Neigung der Erdachse bei knappen 43 Grad, dabei soll es keine Jahreszeiten gegeben haben...? Du meinst wohl, die Erdachse hate früher eine sehr geringe Neigung, vielleicht ein bis drei Grad, dann gäbe es korrekterweise keine Jahreszeiten, allerdings wäre das Leben in Polnähe trotzdem nicht allzu angenehm, auch wenn die Atmosphäre anders zusammengesetzt war, denn doe Sonne würde genau an den Polen immer extrem niedrig stehen und die Gegend kaum aufheizen, da der Rest der Erde durch heftige Sonneneinstrahlung getoastet wird, müsste es kräftige Winde geben, nicht unbedingt lebensfreundlich, erinnert mich irgendwie an Neptun, unseren äußersten Planeten.....Auch wenns dort recht kühl ist, der Effekt ist der selbe und sorgt für WInde, die mit über doppelter Schallgeschwindigkeit durch die Atmosphäre brausen, wahrlich ein windiger Ort.... 😉
NEIN Marcel - ich meinte eine SEHR geringe Neigung, also bis max. 5 Grad.
Hmmm... nach deiner These hätten wir im Frühjahr und im Herbst ganz schön zu kämpfen, da zu jenen Jahreszeiten die geneigte Achse der Sonne so gegenüberliegt, wie es bei annähernd null Grad Neigung der Fall wäre.
Nein im Ernst - es würden sich lediglich die Klimazonen verschieben und von unseren Breitengraden bis hinauf zum Polarkreis herrschte regelmäßiges, mildes Frühlingsklima - und zwar das GANZE Jahr über.
Übrigens : Der einzige Planet in unserem System, dessen Achsenneigung gleich NULL zeigt, ist der Merkur. Er besitzt wie die Venus auch fast keine Eigenrotation.
Besäßen die Beiden einen Trabanten, sähe die Sache wohl etwas anders aus...
Tag Thargo,
dann habe ich dich tatsächlich nicht korrekt verstanden, sorry. :-/
Aber interessante Dinge, die du da ansprichts, wenn es tatsächlich nach dieser Erdexpansionstheorie so war, gab es weder Rodinia, noch Laurentia, und Gondwana auch nicht. Aber ob sich diese Theorie durchsetzen kann? Der Beweis für den Kontinentaldrift ist ja seit Ewigkeiten da, die Bewegung der Platten lässt sich messen.
Hast du eine Seite, wo man mehr dazu lesen kann? www.erdexpansion.de ist nicht erreichbar.
Deinem Beispiel mit Achsenneigung und Rotation kann ich nicht zustimmen, es gibt dort sicher keinen Zusammenhang.
Außerdem besitzt nur Merkur eine Achsenneigung von annähernd 0 °, bei der Venus sollens 177 sein, sehr merkwürdiger Wert....
Gruß,
Marcel
Hallo Marcel
Auch ich war seid jeher ein großer Anhänger von Alfred Wegeners Theorien. Sein Modell der Erde und die Mechanik der Plattentektonik schien mir schlüssig und die Bildung der Urkontinente und deren Wandel bis in die heutige Zeit faszinierte mich überaus.
Aufgrund dieser Faszination beschäftigte ich mich bereits von Jugend an mit Literatur, welche sich mit der Erdentstehung und der Frühgeschichte unserer Welt befaßt. Das schloß auch die Paläontologie mit ein.
Doch je mehr ich mich mit all den Dingen befaßte, desto öfter fielen mir Ungereimtheiten auf...
Alles passte nur auf den ersten Blick hin...
Die Kontinentalplatten fügten sich ja alle recht hübsch zusammen - aber eben nicht 100%ig.
Die angebliche ursächlichen Kräfte für eine solche Drift schienen mir nicht ausreichend und die Richtungen schienen mir chaotisch - ohne jeden Sinn.
Dann die chronologische Abfolge : Man ging eigentlich immer davon aus, das sich alles kontinuierlich und vor allem SEHR langsam bewegte und entwickelte - stimmte das auch oder gab es auch "Schübe", hervorgerufen durch kosmische Ereignisse?
Wenn nämlich nicht - dann stimmten auch all die anderen Datierungen nicht - und da "schmiß" man ja schon immer recht leichtfertig mit den Jahrmillionen umeinander.
Wenn man in der Geschichte der Geologie und Paläontologie zurückblickt, stellt man fest, das man früher festen Glaubens war, die Erde bestände lediglich seit ein paar hunderttausend Jahren - bis heute ist diese Altersbestimmung auf 4,5 MILLIARDEN JAHRE angewachsen und es werden immer mehr...
Kann man sich denn darauf verlassen oder wird sich dies eines Tages als großer Irrtum herausstellen ? Es wäre ja nicht das erste MAl, das sich die Wissenschaft irrt - Galileo und Kopernikus wußten schließlich auch nicht alles.
Wir dürfen nicht vergessen, das es bis heute KEINE Technik gibt, die eine gesicherte Altersbestimmung zuläßt, vor allem nicht in solchen Zeitrahmen.
Wann und wie entstand nun die Erde - war es gar ein kosmischer Unfall? Wie alt eigentlich ist das Leben?
Warum starben die Dinos so plötzlich aus? - Seid 2-3 Jahren WEISS man, das sie durch einen Impakt ausgelöscht wurden - was man Jahrzehntelang für Dummgeschwätz hielt.
Man weiß auch heute, das der Kosmos nicht stabil ist, jedenfalls nicht für SO lange, wie man es einst hielt. Unser Sonnensystem läuft NICHT wie ein Uhrwerk - es ist teilweise CHAOTISCH !
Vor ca 3 Jahren stieß ich auf die These der Erdexpansion.
Zuerst hielt ich die Sache für ausgemachten Blödsinn.
Aber gerade solche Querdenker-Theorien sind es, die meine Neugier wecken ( so kam ich auch einst zur HE-Theorie ) und als ich das erste Buch über diese Theorie las, erlebte ich einen sogenannten Aha-Effekt.
Plötzlich passten die Kontinente nahtlos zusammen und auch die Richtungen der Drift war richtig!
Doch WAS bläht die Erde auf?
Da gibt es noch irgendwo eine Kraft, die wir nicht kennen, oder eine Kraft, die wir an dieser Stelle nicht vermuten.
Und es gibt noch so einiges über die Entstehung von Planeten, was wir ( noch ) nicht wissen.
Gerade in den letzten zehn, fünfzehn Jahren erscheinen immer mehr "Pseudo-Wissenschaftler", die oft waghalsige Theorien aufstellen und von den konservativen Gelehrten verstoßen werden.
Ein grober Fehler.
Denn man sollte sich allem stellen, auch wenn man es anfänglich für "Spinnerei" hält. Und wenn es sich doch nicht als "richtig" erweist, so liefert es doch immerhin Denkanstöße, ohne solche man sich nur allzu oft in eine Sackgasse verfängt.
Deshalb ist es auch stets ein Anreiz für mich , diese Seite zu besuchen. Hier stößt man immer wieder auf Neues.
Momentan beschäftige ich mich mit der These der Erdachsenverschiebung. Wie wir wissen ist ja gerade die Stellung der Achse recht instabil und es gibt auch jede Menge Forscher, die sich mit Polsprüngen, etz. beschäftigen. Man weiß ja auch, daß das Erdklima einer ständigen, teilweise drastischen Wandlung unterworfen war.
Und man weiß, daß mehr als nur einmal größere Himmelskörper mit der Erde kollidierten - man sieht ja auch noch die unzähligen Narben auf der gesamten Oberfläche, welche wohl kaum wegzuleugnen sind!
Also kann eine konstante und kontinuierliche Entwicklung NICHT stattgefunden haben! Dann stimmt auch die Geschwindigkeit der Plattendrift nicht! Dann haben sich Viele geirrt!
Dann hatte sich auch die Erdachse unter Umständen verschoben und zwar mehrmals.
Die letzte drastische Wandlung soll vor ca 12000 Jahren ( Sintflut ) stattgefunden haben. Die alten Sumerer, Babylonier, Vorfahren der Majas und der Inkas hatten eine völlig andere Zeitrechnung - laut jenen Sonnenumläufen gab es vor 12000 Jahren nur 360 Tage im Jahr - erst später rechnete man jedes Jahr 5 Tage dazu, damit sich die Monate ausglichen. Die Neu-Europäer waren da schlauer - sie benutzten einfach NEUE (unterschiedlich) längere Monate.
In den alten sumerischen Überlieferungen wird auch von einem GÄNZLICH anderem Klima WELTWEIT berichtet - zudem soll sich ( auch nach Bibel ) in der oberen Atmosphäre ein Wasserdampfgürtel befunden haben, wodurch auch das weltweite Klima bestimmt wurde usw., usw.
Die Erde war zu jener Zeit ein Paradies - keine Wüsten, keine extrem kalte Gebiete, keine jahreszeitlichen Schwankungen.
Flora und Fauna schienen sich erst nach der Sintflut drastisch verändert zu haben - ein katastrophales und TATSÄCHLICH stattgefundenes Ereignis, wie viele Forscher zu berichten wissen!
Wenn an dieser Sache etwas dran ist, ( und es scheint so ) müssen die gesamten erdgeschichtlichen Daten, so wie wir sie zu kennen glauben, falsch sein.
Marcel :
Lese doch mal den Thread von der gefundenen Dinosaurier-Zellen. Ich hab da auch einen Beitrag über mögliche Fehldatierungen der Erdzeitalter.
Mich würde interessieren, was du davon hälst.
Gruß
Thargo
Hallo Thargo,
obwohl es den Anschein hat, dass ich der totale "rationale", normale Wissenschaftler bin, ist es nicht so:
Ich lese Lektüren wie "Darwins Irrtum", oder auch von Maclellan "Das Geheimnis der hohlen Erde", es gibt da Dinge, die wirklich sehr, sehr viel glaubhafter sind, als unser heutiges Wissen. Die Schöpfungsgeschichte der Sumerer, heute eher als gute Science-Fiction abgetan, hat einen so unglaublichen Wahrheitsgehalt, dass man sie eigentlich schon als Fakt ansehen muss, vorallem gefällt sie mir, weil sie die (von mir verhasste) Evolutionstheorie widerlegt, den größten Schwachsinn, seit intelligentes Leben auf der Erde erschaffen wurde.
Dein Posting erinnerte mich schwer an das Buch "Darwins Irrtum", jedes noch so kleine Detail stand auch dort, ich weiß also auch schon Bescheid...;-) Die fehlerhaften Zeitdatierungen sind auch eine prima Sache, Lyells Gleichförmigkeitstheorie, die wichtigste Stütze der Evolution, ist Unsinn. Haeckls Dogma wurde schon pulverisiert, wann fällt Darwins Blödsinn weg? Die Menschheit ist wirklich nur langsam dazu bereit, umzudenken. Aber wir werden sehen: In 100 Jahren wissen wir Bescheid...;-) Vielleicht werden wir ja von Nibiru besucht, wenn die Berechnungen von Zillmer stimmen, fände ich prima, wie unsere Erschaffer, von Gott gesandt, uns auf den Planeten Erde setzten. Denn ob man es glaubt, oder nicht: Da Evolution unmöglich ist, MUSS es einen Erschaffer gegeben haben, und der ist am Ende logischerweise Gott. Also geht in die Kirchen und betet.
Dein Posting war übrigens großartig, kurz gefasst, was im Buch stand, gute Arbeit. Aber du musst mich nicht überzeuge, dass Darwin nicht Recht hatte, ich möchte eigentlich nur ein bis zwei Beweise für die Erdexpansion.... 😉
Gruß,
Marcel