Ich bin mir nicht sicher, ob Jules Verne Freimaurer war. Jedenfalls gibt es für beide Seiten gute Gründe. Um jedoch zu einem wahrhaftigen Urteil zu kommen, muss wohl tiefer gegraben werden als uns die offiziellen Stellen und schwer zugänglichen Stellen wissen lassen.
http://www.muellerscience.com/ESOTERIK/Freimaurer_Beruehmte/Beruehmte_Freimaurer_Links.htm
Der deutsche Link soll ein gründlicher sein. Wie dem auch sei. Interessant ist es alle mal und wie woanders schon mal erwähnt wurde, es muss niemand selbst Freimaurer sein und sich in einer Loge befinden, um sich mit deren Gedankengut auseinander zu setzen.
Desweiteren gibt es ja die Theorie, dass es die Freimaurer längst in Zeiten weit vor Christi Rechnung gegeben haben soll.
Ich meine, bei Verne kann sich nur ein Eingeweihter wirklich sicher sein und ich bin keiner.
Wieso muss eigentlich jeder Mensch, der es je zu etwas gebracht oder etwas Besonderes geleistet hat, Freimaurer gewesen sein? Manchmal kommt mir der Verdacht, dass die Freimaurer solche Gerüchte selbst in Umlauf bringen.
Jules Verne hat nicht wirklich viel vorhergesehen, und das ist ja auch nicht die eigentliche Aufgabe der SF, sondern das Spiel mit Möglichkeiten, das Durchspielen von Gedankenexperimenten mit Entwicklungen, die absehbar scheinen. Jules Vernes Romane handeln übrigens durchweg nicht in Zukunftswelten, sondern spielen mit Extrapolationen der Wissenschaft und Technik des 19Jh., also Vernes eigener Zeit. Tatsächliche Zukunftsentwürfe gibt es von ihm nicht.
Prophetische Elemente in der SF kommen aber immer mal wieder vor, aber um die zu erklären, muss man esoterische Ideen zu Hilfe nehmen. Es ist teilweise ganz klassische Prophetie, bei der den Autoren manchmal selbst nicht bewusst ist, was für Volltreffer sie damit in der Zukunft landen werden, teilweise aber auch bemerkenswerter Scharfsinn.
Ein paar Beispiele:
- Die Kurzgeschichte [b]Petroleum, Petroleum[/b] von Gustav Meyrink beschreibt eine Ölpest im Golf von Mexiko - geschrieben 1903
http://www.getidan.de/gesellschaft/runhard_sage/11047/petroleum-petroleum-1903-gustav-meyrink
- Jack Londons einziger SF-Roman [b]The Iron Heel[/b] beschreibt den Ausbruch eines Weltkriegs in den 1930er Jahren; die Kriegsbeteiligung der USA wird durch einen Angriff Deutschlands auf Pearl Harbour ausgelöst - tatsächlich fand das nur wenige Jahre später statt und der Angriff erfolgte durch den deutschen Verbündeten Japan. Geschrieben wurde der Roman 1906, also noch bevor es überhaupt einen Weltkrieg gegeben hatte.
- Der deutsche Schriftsteller Julius von Voß beschrieb um 1800 Zukunftsentwürfe, bei denen ihm einige bemerkenswerte Treffer gelangen. ([b]Ini - ein Roman aus dem einundzwanzigsten Jahrundert[/b], [b]Berlin im Jahre 1924[/b]) Er sagt da u.a. voraus, dass Frauen studieren (was um 1800 noch kein Thema und ganz und gar nicht absehbar war) und beschreibt auch recht treffend die Kriegsführung des 20. Jh. (abwechselndes Vorrücken und in Deckung gehen) - grundlegend anders als die Kriegführung seiner Zeit und ebenfalls nicht absehbar.
Wieso muss eigentlich jeder Mensch, der es je zu etwas gebracht oder etwas Besonderes geleistet hat, Freimaurer gewesen sein? Manchmal kommt mir der Verdacht, dass die Freimaurer solche Gerüchte selbst in Umlauf bringen.
Kann es sein, dass du eine negative Grundeinstellung zu diesem Bund von Männern hast? Natürlich sind eine Menge Personen Freimaurer gewesen, immerhin verbindet diese nach äußerlichen Angaben eine starker Drang nach "Humanismus" und "Aufklärung". Entsprechend wird bei letzterem die Wissenschaft und der Fortschritt der aus einer sachlichen Forschung entsteht wohl klar zur Bedeutung der Leute führen, die halt eben im privaten [i]rumgefreimaurert[/i] haben.
Drecks Aufklärer. Böse Menschen nehmen erst einem Gott weg, wie Nietzsche und dann sind sie noch so dreist die Lebensumstände ihrer Mitmenschen zu verbessern, wie bsp. Flemming der das Penizillin gefunden hat und es nicht Patentieren lassen wollte, um so einer Vermarktung und der Nutzbarkeit überall in der Menschheit zu fördern.
Thagirion schrieb am Gestern um 15:44:06:
Wieso muss eigentlich jeder Mensch, der es je zu etwas gebracht oder etwas Besonderes geleistet hat, Freimaurer gewesen sein? Manchmal kommt mir der Verdacht, dass die Freimaurer solche Gerüchte selbst in Umlauf bringen.Kann es sein, dass du eine negative Grundeinstellung zu diesem Bund von Männern hast?
Nein, nicht wirklich, nur ein gewisses Maß an Misstrauen, das nun mal naheliegt bei Gesellschaften, bei denen fast alles hinter verschlossenen Türen abläuft. Was mich nervt, ist nur dieses grundsätzlich immer kommende 'Der muss Freimaurer sein', sobald sich irgendjemand aus der Masse heraushebt. Und irgendwie positiv wird das dann normalerweise auch nicht gesehen.
Kann es sein, dass du eine negative Grundeinstellung zu diesem Bund von Männern hast? Natürlich sind eine Menge Personen Freimaurer gewesen, immerhin verbindet diese nach äußerlichen Angaben eine starker Drang nach "Humanismus" und "Aufklärung". Entsprechend wird bei letzterem die Wissenschaft und der Fortschritt der aus einer sachlichen Forschung entsteht wohl klar zur Bedeutung der Leute führen, die halt eben im privaten rumgefreimaurert haben.Drecks Aufklärer. Böse Menschen nehmen erst einem Gott weg, wie Nietzsche und dann sind sie noch so dreist die Lebensumstände ihrer Mitmenschen zu verbessern, wie bsp. Flemming der das Penizillin gefunden hat und es nicht Patentieren lassen wollte, um so einer Vermarktung und der Nutzbarkeit überall in der Menschheit zu fördern.
Nein, nicht wirklich, nur ein gewisses Maß an Misstrauen, das nun mal naheliegt bei Gesellschaften, bei denen fast alles hinter verschlossenen Türen abläuft. Was mich nervt, ist nur dieses grundsätzlich immer kommende 'Der muss Freimaurer sein', sobald sich irgendjemand aus der Masse heraushebt. Und irgendwie positiv wird das dann normalerweise auch nicht gesehen.
Wenn man bedenkt, was für mannigfaltige Ideen bisher von Menschen niedergeschrieben wurden wundert es nicht, dass einige davon irgendwann wahr wurden. Die Idee des künstlich geschaffenen Menschen "Homunkulus" gibt es bspw. nicht erst seit Goethes Faust sondern seit dem Mittelalter. Das war damals für die meisten Leute auch nicht "absehbar", aber es wurde eben schon von einigen daran gedacht, heute sind wir mehr oder weniger nah dran.
Für sowas muss man kein Geheimwissen haben oder Mitglied in dubiosen Gesellschaften sein, man muss nur besonders fähig sein in die Zukunft zu denken.
Dass sich mächtige Personen/Gruppierungen zum Zwecke der Festigung ihrer Macht zusammenschließen ist seit ewigen Zeiten Teil des Spiels und nachvollziehbar. Das geheim zu halten ist ratsam. Zu behaupten man arbeite nur zum Besten der Menschheit ist auch nicht gerade der neueste Trick, aber bei einigen zieht er halt doch. ;D