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"Geoflow 2"

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DPA

Mit einem spektakulären Start in den Nachthimmel hat sich der Raumfrachter "Johannes Kepler" auf den Weg zur Internationalen Raumstation gemacht. Eine "Ariane"-Rakete brachte den Transporter mit Versorgungsgütern und Treibstoff ins All. An Bord ist auch eine Mini-Version unserer Erde.

An Bord einer "Ariane 5 ES"-Rakete macht sich am späten Mittwochabend Europas Weltraumtransporter "Johannes Kepler" auf den Weg ins All.

Der Transporter bringt insgesamt sieben Tonnen Versorgungsgüter und Sprit zur Raumstation. "Jeder Astronaut braucht im Schnitt sechs Kilogramm Nahrung pro Tag", sagt Simonetta die Pippo, Esa-Direktorin für bemannten Raumflug, Johannes Kepler sei "einer der fundamentalen Pfeiler" bei der Versorgung der Raumstation.

Der Raumfrachter hat aber auch ein wissenschaftliches Experiment an Bord. "Geoflow 2" heißt es - und ist in etwa so groß wie ein Schuhkarton. "Das Ganze ist ein miniaturisiertes Modell der Erde", erklärt Christoph Egbers von der Universität Cottbus. In der Experimentieranordnung gibt es zwei Kugeln, eine größere und in deren Inneren noch eine kleinere. Zwischen den beiden Sphären fließt eine honigartige Flüssigkeit. Sie soll das Magma simulieren, das im Erdmantel wabert.

Mit dem Experiment wollen die Forscher prüfen, ob ihre Computermodelle zum Innenleben unseres Planeten einigermaßen stimmen. Weil die äußere Kugel aus Glas ist, lässt sich die Bewegung der zähen Masse unter den klar definierten Bedingungen des Alls gut beobachten. Die innere Kugel wird beheizt, vergleichbar mit dem Erdkern. Zusätzlich legen die Forscher an die äußere Kugel eine Spannung von zehn Kilovolt an, um in der Mini-Welt das Gravitationsfeld unserer Erde nachzubilden.

Wenn "Johannes Kepler" an der ISS festgemacht hat, wird das Experiment ins Europäische Weltraumlabor "Columbus" gebracht. Von März bis Ende Juni läuft es dann dort. Die Forscher in Cottbus können jederzeit in die Abläufe eingreifen, gerade einmal 15 Sekunden Zeitverzug sind zu beachten. Ob die Versuchsanordnung wieder zurück zur Erde gebracht wird, wissen Forscher Egbers und seine Leute noch nicht.

---gesnipt von: http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,744590,00.html
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6 kilo nahrung pro tag? 3 liter wasser + 3kg festnahrung??? ...hier muss ein fehler vorliegen, oder wie seht ihr das?

was das experiment selbst betrifft, so wird das sicherlich interessant. die ergebnisse werden in ca. 6 monaten vorliegen.


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