Aus www.tagesschau.de: < http://www.tagesschau.de:> Europäischer Marssonde
geht der Strom aus Die europäische Sonde "Mars-Express" hat Probleme mit der
Energieversorgung. Durch den Ausfall ihrer Solarbatterien habe die Sonde ein
Viertel ihrer Energiezufuhr verloren, sagten Mitarbeiter der russischen
Raumfahrtbehörde Rosawiakosmos der Nachrichtenagentur RIA-Nowosti. Die
Mission müsse deshalb ihren Energieverbrauch zurückfahren. Auf den Flug
werde sich die Störung aber nicht wesentlich auswirken; der "Mars-Express"
solle den Roten Planeten wie geplant im Dezember erreichen. Die Sonde der
europäischen Raumagentur ESA war am 2. Juni mit einer Sojus-Rakete vom
russischen Weltraumbahnhof Baikonour ins All geschossen worden. Am zweiten
Weihnachtstag soll die erste europäische Mission den Mars erreichen; dann
soll der britische Lander "Beagle 2" auf den Planeten schweben und dort
Daten und Proben sammeln. Ziel der Mission ist vor allem die Suche nach
Spuren von Wasser, dem Grundstoff jeden Lebens. Auch die USA haben derzeit
zwei Sonden auf dem Weg zum Mars.
Nicht, dass ich angeben möchte: Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass, da ja
schon seit Jahrzehnten (?) keinerlei Marsexpeditionen mehr funktioniert
haben, es daran liegt, das die außerirdischen (?), welche auf dem Mars Basen
haben, alle Sonden, die sie entdecken könnten, massiv elektronisch stören.
Als in den Medien die Meldungen von dem Start der Sonden liefen, sagte ich
zu meiner Freundin: "Kurz vor dem Mars werden die Dinger kaputt gehen." Und
siehe den obigen Artikel: Ein erster Warnschuss scheint erfolgt zu sein...
Und ich wette, dass auch die beiden amerikanischen Sonden lahmgelegt werden!
Und noch eines ist merkwürdig: Am 27. August war die größte Marsannäherung.
Warum fliegt man dem Mars quasi hinterher?
hmmm, und was war mit Pathfinder?
Warum man dem Mars hinterherfliegt? Weil es keine allzugroße Rolle spielt ob die Sonde nun noch ein paar Tage/Wochen länger schweben muß oder net. Außerdem ist der Abschuß von Satelliten nicht nur eine Frage der nähe vom Ziel sondern auch eine Frage von Objekten in der Bahn, sprich welche Himmelskörper noch als Schwungantrieb ausgenutzt werden können und welche net.
Gruß
Pfeiler
Es gab erfolgreiche Mars-Expeditionen, Pathfinder war dieses kleine elektronische "Auto". Ich weiss nicht mehr wann es war, aber die USA hat sogar zwei von den Teilen oben auf dem Mars gehabt und beide erfolgreich.
Und ausserdem muss man bei dem Flug zum Mars auch beachten wo man landen will, nehmen wir an am 27. August war die Seite des Marses uns zugewandt und am nächsten auf denen die Forscher schon waren, ich weiss jetzt net wie schnell sich der Mars dreht...
Und natürlich die ganzen Objekte im All, unsere unzähligen Satteliten da oben und sonstiger WeltRaumSchrott...
Hatte ich das nicht vorrausgesagt??? Jede Wette, dass es noch mehr Probleme
geben wird...
Mars-Mission hat Energie-Probleme
"Mars-Express": Europas Sonde kommt in die kritische Phase. Drei Wochen vor
der Landung sendete sie das erste Bild vom Roten Planeten.
Die europäische Sonde "Mars-Express" hat ihr erstes Bild vom Roten Planeten
gesendet. Die Europäische Weltraumkontrollstation ESOC in Darmstadt
präsentierte gestern das Foto, das die Sonde am 1. Dezember aus einer
Entfernung von 5,5 Millionen Kilometer geschossen hatte. Doch gebe es ein
kleines Problem: Die Sonde müsse Strom sparen, erklärte Projektleiter
Michael McKay. Wegen eines Kabelfehlers lieferten die Sonnenkollektoren nur
70 Prozent ihrer Leistung. Die Schwierigkeiten seien gelöst worden, alle
Instrumente seien voll einsatzfähig, versicherte Projektmanager Rudolf
Schmidt.
Das ist ja noch immer das selbe Problem. Wenn die Sonde mal unterwegs ist, dann lässt sich das nicht so leicht beheben...
Der Mars dreht sich einmal alle 24 h 37 min. Das ist aber nicht von Bedeutung für die Auswahl des Startzeitpunktes. Wie Pfeiler schon gesagt hat: Nicht die absolute Nähe ist entscheidend (da die Marssonde eh nicht am selben Tag von hier dorthin fliegt), sondern die energetisch günstigste Bahn. Und die führt die Sonden halt erst jetzt an den Mars heran.
Prinzipiell hat Segestus recht: Es gingen sehr viele Marsraumsonden verloren (aber ich glaube nicht, dass das an den ausseririschen Basen liegt 😉 ), was vor allem daran liegt, dass eine Marssonde immer ein Prestigeprojekt ist. Da will man die Erfolge der Vorgängermission übertrumpfen - und versucht gewagtere Manöver, Messungen und Sondenkonzepte. Einfache Besuche und Fotographiermissionen (wie etwa Galileo am Jupiter), das haben wir beim Mars schon längst hinter uns. So wurde am Mars das erste Aerobreaking (Abbremsung in einen Orbit durch Reibung an der Atmosphäre) versucht, die erste Landung auf einem anderen Planeten (mal abgesehen vom Mond), die erste Detailkartographierung, der erste Versuch einer Landung auf einem Mond eines anderen Planeten, der erste Versuch einer Landung am Pol eines Planeten usw. Allesamt riskante und vorher unerprobte Unternehmen... da scheint es natürlich, dass besonders viele Missionen scheitern.
Pathfinder gab es nur einen, und der war sehr erfolgreich. Erfolgreich waren auch die Mariner-Sonden der sechziger Jahre, die beiden Viking-Sonden in den Siebzigern, bis heute die Mars-Odyssey-Mission und einige andere.
Andere Missionen, wie die "Phobos"-Missionen der Sowjets, der "Polar Lander" der NASA, die "Nozomi" Mission der Japaner, gingen alle verloren. Hoffen wir, dass dem europäischen "Mars Express" ein besseres Schicksal bescheiden ist...
Auch in Zukunft sind besonders "riskante" Missionen geplant. So die erste Rückholmission von Material (abgesehen vom Mond), die Landung von mehreren, zu einem Netzwerk verschalteten Rovern gleichzeitig, etc. Schliesslich wird irgendwann auch eine bemannte Mission folgen, mit allen bekannten und unbekannten Risiken.