Untersberg Tour 201...
 
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[Geschlossen] Untersberg Tour 2014

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(@justus)
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Beigetreten: Vor 13 Jahren

Guten Abend zusammen,
wie wäre es damit:
Ruine Niederperwarth in 3263 Perwarth/Oestereich
Von 1549 und 1560 Christoph von Concin, Ab 1834 Kaiser Franz I. .
Was weiter muß ich erst in meiner Datenbank nachsehen.
Aber damit könnt ihr schon mal nachforschen.
Gruß Justus


Beiträge: 102
Registered
(@justus)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren

Das sagen meine Akten:
Die Burg Perwarth wurde im 12. Jahrhundert erbaut. 1212 wurde das Geschlecht der Perwarther erstmals erwähnt. Sie stammten aus der Familie der Zinsendorfer. 1410 waren die Perwarther in einen Erbfolgestreit mit den Wallseern verstrickt, die in einer Strafexpedition die Burgen des kleinen Erlauftals, darunter auch Perwarth, zerstörten und niederbrannten.
1612 verkauften die Freiherren von Concin ihre Herrschaft an Gottfried Freiherrn von Tattenbach. 1635 erwarb sie Cornelius Colonna von Fels. 1723 wurde das Gut an Karl Graf Zinzendorf veräußert, von dem es bereits vier Jahre später an Ernst Ferdinand Graf Auersperg kam.
Danach kam wohl der Franz heimste sich das Teil ein.

Hier eine Fahrtbeschreibung.
http://www.imareal.sbg.ac.at/noe-burgen-online/result/burgid/418

Grüße Justus


Beiträge: 34
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(@untersbergmandl-2)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

hab jetzt - zugegebenermaßen - länger hier nicht reingesehen und dabei eine Nachricht übersehen, die mich sehr interessiert hätte.
und zu diesem Threat hier...
eine Expedition zum Untersberg kann durchaus äußerst spannend sein, doch ich vermisse bei den Vorbereitung eine wichtigen Faktor:
die lokalen Überlieferungen - und da stehen die Tempelritter, Isais und wie sie sonst so heißen, ganz hinten an. Ich schlage vor, sich u.a. mit wichtigen mythologischen Figuren, wie den Wildfrauen, den Untersbergmandln, dem Kasermandl, dem Riesen Abfalter oder Lazarus Gitschner auseinanderzusetzen. Somit wäre eine gute Expeditionsvorbereitung also das Studium von alten Sagenbüchern (am besten antiquarisches Material und keine Neuauflagen).
Spannend ist zum Beispiel das Büchlein von dem Freimaurer (u.a.) Dr. Franz Hartmann "Unter den Gnomen im Untersberg". Die Templer- und Isaisgeschichte ist natürlich populär und per Internet einiges zu finden - aber du findest nix darüber in den lokalen Sagenbüchern. Das sollte erst mal zu denken geben!
Für ein Kennenlernen dieses mächtigen Berges empfehle ich 3 Orte - an 3 verschiedenen Ecken:
die Irlmaiermadonna in der Almbachklamm (hab darüber in meinen Büchern einiges geschrieben) - ein Ort des Heils vom Allerfeinsten
die Grasslhöhle bei Fürstenbrunn (ebenso beschrieben) - da pulsiert der moderne Kult
der Marienheilgarten in Großgmain.

3 Daten sind für den Berg wichtig:
die Sommersonnenwende,
da kann man/frau sich auf Spuren Lazarus Gitschners bewegen und in der Mittagsscharte in die dortige Höhle gehen und ein Lichtphänomen erleben
die Wintersonnenwende,
da kann man/frau zu Füssen des Berges bei Großgmain ein Lichtphänomen erleben
der 15. August - ein Termin um den sich Mythen und moderne Phänomene ranken. Seit letztem Jahr ist eine Wunderheilung dokumentiert - direkt in der erwähnten Höhle.

Spannend wird es erst recht, wenn man/frau die Daten mit den Überlieferungen kombiniert!

Die modernen Speleologen stehen in den nächsten Jahren vor der Zusammenführung dreier Großhöhlensysteme - das nennt sich dann das Barbarossa-System. Interessant nur, dass Lazarus Gitschner in jene Unterwelt schon vor einigen Jahrhunderten geführt wurde und dort die 12 Ausgänge gezeigt bekam.

Kürzlich wurde ich noch auf eine weitere mathematische Auffälligkeit der Mittagsscharte hingewiesen. Mein Tipp dazu: sich einfach mal die Form der Mittagsscharte am besten von Berchtesgaden aus ansehen, dann mit dem Mythos vom Riesen Abfalter kombinieren und das Ganze mit den Geschichten/Anomalien der letzten Jahre zusammenbringen. Und dann noch sich in "Rätsel der Heimat" vom Salzburger (leider schon lang verstorbenen) Heimatforscher Franz Spilka einlesen!!!
Diskussionsstoff und Forschungsstoff für die Ewigkeit. Die konservativen Heimatforscher und Archäologen springen im Quadrat...
aber es steckt System dahinter!

Noch ein abgefahrener Tipp:
es gibt ein großes amerikanisches (!) Forum namens "above top secret". Gebt da mal als Suchbegriff "Untersberg" ein - und dann am besten sich ein paar Tage Zeit nehmen zum durchlesen.


Beiträge: 1326
Registered
(@bergamr)
Noble Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren

Hai Untersbergmandl,

sauber! Das ist ehrlich und sehr gehaltvoll, was Du hier beiträgst!

Ich geh jetzt mal zu Deinen Amis, bin in ein paar Tagen zurück   ;D

Gruß
Bergamr


Beiträge: 23
Registered
(@acheredon)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren

und da stehen die Tempelritter, Isais und wie sie sonst so heißen, ganz hinten an. Ich schlage vor, sich u.a. mit wichtigen mythologischen Figuren, wie den Wildfrauen, den Untersbergmandln, dem Kasermandl, dem Riesen Abfalter oder Lazarus Gitschner auseinanderzusetzen.

Dies habe ich ja vorher schon erwähnt.

der 15. August - ein Termin um den sich Mythen und moderne Phänomene ranken. Seit letztem Jahr ist eine Wunderheilung dokumentiert - direkt in der erwähnten Höhle.

Dies ist ein signifikanter Fixpunkt in der Geschichte von Lazarus.

Und dann noch sich in "Rätsel der Heimat" vom Salzburger (leider schon lang verstorbenen) Heimatforscher Franz Spilka einlesen!!!

Warum übermitteln Sie nicht gleich einen Link?


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