Seid gegrüßt
Verzeiht mir das ich erst jetzt antworte, Magen Darm und Prüfungszeitraum hat mich ein wenig abgehalten.
Das wohl interessanteste Gebiet für Schatzsucher und Co. ist das Gebiet von Ohrdruf bis Arnstadt. Überlieferungen gibt es viele, von Raketenfabriken, Flugscheiben und Atomforschungslaboren. Sogar Aussagen zu einen Biowaffenlabor von den Japanern in Gräfenroda sind bekannt. Die Japanischen Wissenschaftler kamen von der Insel Sarrarin (oder so ähnlich) die bekannt für Forschungen mit Biowaffen ist. Soweit zur Gerüchteküche, hier hab ich ein paar Aussagen zu zwei Orten angeführt.
Aussagen zu Luisenthal
1. Oberstleutnant von Jacobi (Einsatzoffizier für die Reichsluftwaffe)
-Mein Einsatz bezog sich auf die Flugplätze: Gotha, Eichsfeld, Luisenthal, Stadtilm und Sonderlandeplatz Polte 2 Rudisleben. Dabei waren die Flugplätze Luisenthal und Stadtilm im 3. Rang für meine Tätigkeit. Der Flugplatz Luisenthal war ein Versuchsflugplatz für Sonderflugzeuge, welcher nur für die dort gebauten Flugobjekte genutzt wurde (ein ähnlicher Flugplatz war für solche Zwecke in Gräfenroda). Diese waren einem besonderen Forschungsobjekt zugedacht und diese Flugzeuge (ich kann nicht sagen, ob man diese Dinger als Flugzeuge bezeichnen kann, da sie keine Flügel hatten und fast einer runden Scheibe auf Stelzen glichen) wurden nur von besonderen Piloten geflogen.
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2. Oberleutnant Dr. Werner Meinel
-Da die Ersatzteile für unsere Maschinen mitunter ausgingen, konnten wir uns in den verschiedenen Flugzeugwerken in Arnstadt und in Luisenthal Ersatzteile besorgen. Dabei sahen wir erstmalig bisher unbekannte Flugzeugtypen. In Luisenthal wurde in einer unterirdischen Fabrik an runden Flugkörpern gearbeitet, welche aussahen wie ein Kreis. Der Pilot saß dabei in der Mitte dieser Scheibe. Diese Pilotenkanzeln wurden in einer Fabrik an der Ichtershäuser Straße in Arnstadt hergestellt. Dabei sahen wir auch erstmalig, dass ein "Flugzeug" mit Hilfe eines Lenkrades gesteuert werden kann. Der Pilot konnte seinen Sitz und die Lenkung im Kreis bewegen und an jedem Punkt verankern. Die Kanzel hatte einen Durchmesser von ca. 1,5 m, die runde Scheibe ca 20-22 m. Jedoch wie dieses Flugzeug funktionierte, konnten wir nie sehen und in Erfahrung bringen.
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3. Stefan von Kayser
-Besondere Schutzgebiete waren: ...das Gebiet Steinbruch Luisenthal... . Gräfenroda und Luisenthal waren mit der Herstellung eines sogenannten Flugkreisels beschäftigt. Dazu wurden die ersten Erprobungen bereits durchgeführt. Einmal in Luisenthal direkt beim Steinbruch, wo auch ein Herstellungsort war. Der andere Ort war bei der Ziegelei bei Dosdorf. Dorthin wurden die Teile mit der Bahn von Gräfenroda und Luisenthal gebracht und die Erbrobung im Bruch durchgeführt.
Aussagen zum Kienberg (Crawinkel)
1. Rittermann-Briefe
-Objekt Jasmin sind u.a. die Anlagen in den Sandsteinhöhlen zwischen Crawinkel und Luisenthal am Kienberg. Diese Objekte waren für die Raketenproduktion, A- u. X-Serie, A9/A10, wozu Maschinen und Teile aus Nordhausen angeliefert wurden. Die Gleise lagen so gut am Objekt, dass nachts direkt verladen werden konnte. Bei den Sonderflugobjekten wurden Teile vom Flugzeugwerk Gotha ebenfalls nachts angeliefert. Die Flugzeuge wurden ebenfalls nachts erprobt. Auch hier wurden die Anlagen versiegelt, weder die Amis noch Russen kennen diese. Allerdings fiehlen den Amis sieben Flugobjekte, die sie noch nie gesehen hatten, in die Hände. Sie wurden sofort in die USA gebracht. Den Russen verblieben nur Ersatzteile. Auf diese Anlage hatte Kammler jedoch keinen Einfluss. Hier hatten nur Dr. Seuffert und Oberst Streve etwas zu sagen.
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2. M. Wendel
-Bei Crawinkel und bei Bittstädt waren Flugzeugstationen, ein Feldflugplatz war bei der Polte 2 und in Stadtilm. Am Kienberg war ein besonderes Landesystem. Es gibt drei Eingänge in den Berg, mit unterirdischen Hangars und einer besonderen wassertechnischen Anlage zum Kühlen.
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3.Herr Zuckermann (Häftling)
-Wie einige der Außenlager von Ohrdruf, war dieses Camp ein Vernichtungscamp, eine Hölle. ... Das Lager befand sich in einen Wald und bestand aus mehreren Baracken. ... Der Arbeitsplatz war nahe dem Camp in einen Berg. Wir mussten große Hohlräume ausschachten, um Lagerplatz und Platz für Fabriken zu schaffen.
Hoffe da war etwas Interessantes dabei, da liegt noch einiges in der Tiefe und schlummert vor sich hin 😉
Danke für Deine weiteren Ausführungen, ist immer wieder interessant.
Für alle die sich für dieses Thema interessieren ein Vortrag über die Untergrundanlagen und Atomwaffenforschung
im AWO / Jonastal- Gebiet aus dem Jahre 2003 mit Thomas Mehner.
Inzwischen gab es bereits neue Erkenntnisse, aber durchaus sehenswert.
[url] http://www.youtube.com/watch?v=Ud3IEwxINSY [/url]
ab 6:30
Interessante Sache! Da wird zwar kein Eingang in die hohle Erde zu finden sein, aber als jemand, der sich auch sonst für Urban Exploration begeistert, würde mir das auch Spaß machen. Könnte man da beim nächsten Mal vielleicht mitmachen?
Ja der Mehner 🙂 der arbeitet nun glaube beim Kopp Verlag als freier Journalist wenn ich mich nicht irre. Natürlich kannst du mitmachen, weis zwar nicht woher du kommst aber das kannste mir ja per Pn mitteilen. Mitstreiter sind doch immer gern gesehen
SIII / AWO / Deutsche Atomwaffen war übrigens schon mal Thema im Forum:
[url] http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1075596966 [/url]