Höhle ins Erdinnere
 
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Höhle ins Erdinnere

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Themenstarter
(@cooksdrive)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren
[#1120048596]

Hallo zusammen
Bin neu in dem interessanten Forum. Habe mich etwas ins Thema eingelesen. Habe iedoch keine Bücher. Ev. gibt es schon was zu meiner Frage/Feststellung oder ich hab was nicht Begriffen.
Wenn die HE Theorie stimmt, liegt ja der Gravitationsmittelpunkt in der mitte der Schale die ca. 1200km dick ist. Angenommen wir laufen/fahren durch die Höhle; Würden wir dann so ab 400km Tief immer leichter und nach 600km Tiefe schwerelos und müssten uns an den Wänden abstossen oder uns schwebend an einem Seil durch die Höhle ziehen. in der Mitte gäbe es auch kein oben und unten. Wenn man mit einem Fahrzeug fahren würde, müsste man nach der Hälfte das Fahrzeug auf den Kopf stellen, damit man weiterfahren könnte. (Mann müsste es auch gegen die Decke abstützen da die Räder sonst keine Kraft mehr an den Boden bringen könnten.) Hat jemand dieses Thema schon mal angedacht oder Berechnungen gemacht bis wo man laufen kann und ab wo schweben.....

cu  cooksdrive


16 Antworten
Beiträge: 1326
Registered
(@bergamr)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Hallo cooksdrive,

auf der Homepage im Bereich 'Hohle Erde' findest Du ein Interview mit Virgil Armstrong. Darin macht er diese Aussage:

Da gibt es in ca. 620 km Tiefe eine Falle, eine Art Niemandsland. Wenn du nicht weißt, wie du hindurch kommst, na ja, dann stirbst du. Ich arbeite seit fast 24 Jahren mit Indianern, die mir solche Geschichten erzählt haben. Steinzeitmenschen und prähistorische Tiere, wie der Mammut werden in diesem Gebiet in 620 km Tiefe gesehen. Sie schweben einfach

Ob man das berechnen kann, hmm, k.A.

Gruß
Bergamr


Antwort
Beiträge: 20
Registered
(@arkas)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

mhm darüber hab ich mir auch schon Gedanken gemacht.

Aber eigentlich sollte das kein so großes Problem darstellen. Zwar wird die Anziehungskraft immer geringer bis man schließlich schwerelos ist, aber da keine Kräfte auf einen wirken, sollte es eigentlich möglich sein, sich selbst an irgendwelchen Felsen weiter zu ziehen, bis wieder genug Gravitation da ist, so dass man normal weiter laufen kann.
Befindet man sich in einer kleinen Höhle sollte das möglich sein
Stößt man sich allerdings so unglücklich ab, dass man irgendwo zum Stillstand kommt, wo man nichts mehr zu greifen bekommt könnte man vielleicht wirklich fest hängen. Aber dazu müßte der Hohlraum schon etwas größer sein und/oder man dürfte sich nur mit minimaler Kraft abstoßen, da man sonst ja gleich ein ordentlichen Stück weit schwebt (da ja keine Gravitation bremst).

Weiter gedacht:

Ein senkrechtes Loch bis zur anderen Seite.
Liegt der Eingang auf der anderen Seite weniger weit von der Mitte weg, als der Eingang auf unserer Seite könnte man einfach hineinspringen um dann immer langsamer werdend auf der anderen Seite rauszuhüpfen.  8)
Erfordert aber etwas akrobatisches Geschick, sonst fällt man wieder rein und pendelt immer hin und her bis man in der Mitte hängt; mal ganz abgesehen davon, welche Auswirkungen ein 1200 km langer freier Fall auf den menschlichen Körper hat.
Dabei bleibt auch noch zu berücksichtigen, dass die Beschleunigung von normalerweise 9,8 M/s² wohl auch immer geringer wird.

Zusatz zur Berechnung:
Kann man die üblichen Formeln zur Gravitation überhaupt anwenden ? Die gehen doch alle von einer Vollkugelerde aus, die einen Gravitationsmittelpunkt besitzt. Unser Modell hätte jedoch eine Gravitationsmittelfläche in der Mitte der Schale.
Da stellt sich z.B. die Frage, warum sich die Gravitation überhaupt verändert, da die Massen ja gleich bleiben und auch die Entfernung vom Menschen zur Schale sich nicht wirklich verändert, indem er ein paar hundert Kilometer hineinkriecht.

Vielleicht lässt sich ja irgendwo in Erfahrung bringen, was die herrschende Meinung für den Fall annimmt, dass man sich in Richtung Kern gräbt.
Geht man von der Vollkugelerde aus stellt sich schließlich dasselbe Problem, wenn man sich einen Tunnel oder eine Höhle vorstellt die durch den Mittelpunkt verläuft.

Und nochwas:
Verläuft der Weg nach unten in etwa so wie eine normale Treppe ist er ganz grob (Annahme: meine Treppe daheim: 2,76 m Höhe auf 4 m Länge) 2800 km lang.


Antwort
Beiträge: 206
Registered
(@hohlblock)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Viel Bohnenkonserven für den körpereigenen Methan-Antrieb mitnehmen  ;D

Hab mir ebenfalls schon darüber Gedanken gemacht.
Ich denke dass ein Seil , Haken , Taschenlampe , Pressluftflasche  , Markierungsleuchten , ein stückchen Kreide usw. möglicherweise ausreichen könnten um die Schwerelosigkeitszone zu überwinden.

Gruß von Hohlblock


Antwort
Beiträge: 154
(@RagnarT.)
Beigetreten: Vor 24 Jahren

An Hohlblock!

Das mit dem körpereigenen Methanantrieb war lustig, aber schon der Weg zur Lösung!
Vielleicht kann man diese gravitationsarme bis g.-lose Strecke mit Treibsätzen bzw. Raketen überbrücken!

Über diese Zone der Schwerelosigkeit wurde hier schon einmal gesprochen. Wenn man halt keine Sicherung durch ein Seil oder ähnliches hat und der Abstoßimpuls zu gering ist, besteht die Gefahr, daß man dann in der Mitte langsam auspendelt und ausdörrt.

Es wäre halt notwendig, zu wissen, wie groß die Schwerkraft an den Einstiegspunkten zu dieser Höhle? ist. Dann kann man den notwendigen Abstoßimpuls ohne größere Probleme berechnen..

Beste Grüße

Ragnar


Antwort
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