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Verdammt 🙁 .... Ich darf nicht zum Bund

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(@dark-knight13)
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Hallo!

Hmm, so wie ich es sehe (und hoffentlich richtig verstanden habe), ist der Test bei der Uffz-Musterung gemacht worden, also neuerdings Standard und auch legal (wäre es bei einer normalen Musterung glaube ich nicht). Hab mal was über Wehrpflichtige gelesen, die bei der Musterung angaben, sie würden kiffen, die wurden dann für eine gewisse Zeit vom Dienst an der Waffe und anderen Dingen "freigestellt". Nach einem weiteren negativen Test durften sie jedoch alles mitmachen.
Fürchte jedoch, daß die Sache, egal wie sie ausgeht, auf jeden Fall irgendwo aktenkundig ist und auch bleibt. Also für eine Berufslaufbahn nicht unbedingt förderlich.
Und noch ein Tip: Ich würde eh erst normalen Wehrdienst machen, verpflichten kannst du dich immer noch. So weißt du dann wenigstens, was dich erwartet. (War für mich hilfreich, hatte große Erwartungen und Vorstellungen, leider praktisch alle enttäuscht worden, ziemlicher Sauhaufen in 'nem Lotterladen und 'ne Menge fauler Leute, besonders unter den Berufssoldaten).
Auf jeden Fall solltest du versuchen, in eine der "elitäreren" Einheiten zu kommen (Objektschutz bei der Luftwaffe, Fallschirmjäger o.ä. beim Heer), sonst kann es ziemlich schnell ziemlich langweilig werden.

viel Glück und bis denn!
dark knight13

p.s. aber ein Grund für eine Ausmusterung ist es auf keinen Fall, vielleicht mag der Arzt tatsächlich keine Kiffer. Kannte übrigens einige kiffende Uffze, aber die mußten wohl noch keinen Drogentest machen.


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(@kritikus)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Moinsen,

Frage an dark_knight13:

Fürchte jedoch, daß die Sache, egal wie sie ausgeht, auf jeden Fall irgendwo aktenkundig ist und auch bleibt. Also für eine Berufslaufbahn nicht unbedingt förderlich.

Beziehst Du diese Aussage auf eine private Berufslaufbahn oder die beim Militär?

Ich hatte schon solche Diskussionen über Einträge in was auch immer für welche Akten, was sich negativ beim Arbeitgeber auswirken könnte. Aber welche Akten sollen das sein, die ein Arbeitgeber über eine Person bekommt und woher soll er diese bekommen und hat man selbst eine Möglichkeit auf Einsicht in diese Akten, wenn es diese also geben würde?

Eine Frage die mich schon sehr lange beschäftigt. ??? ???

Gruss Kritikus

P.S. ich wurde selbst 1988 mit T2 gemustert, habe mich dann erst als Zeitsoldat beworben, dann verweigert und war beim THW gelandet wo ich mich Ende der Neunziger mit den Worten Götz von Berlichingens verabschiedet hatte. ;D


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(@urbayer)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

Es war eine ganz normale Musterung, keine Uffz-Musterung. Ich wahr letzen Donnerstag beim Wehrdienstberater, der hat gleich in Regensburg angefordert dass ich gemustert werden soll. Am Samstag war dann schon der Bescheid da dass ich eben am 24.11.04 zur Musterung musste. Am Montag habe ich noch meine Bewerbungsunterlagen abgegeben, die heute noch nicht mal angekommen waren.

Dann eben heute ab nach Regensburg zur Musterung.
Als erstes musste ich mich anmelden, dann warten ...
Dann wurden meine Daten (Schulbildung, Interessen, Verpflichtungswünsche, Berufsausbildung usw) aufgenommen, danach durfte ich wieder warten....
Danach musste ich ins Labor und erst mal ins Becherchen pinkeln, ich hatte gehofft dass sie vielleicht keinen Drogentest machen, gesagt wurde jedenfalls nichts davon, danach im gleichen Raum gleich Sehtest, Hörtest, Wiegen und Messen, danach wieder warten...
Dann musste ich wieder zum Arzt rein, der hat gleich alle möglichen Untersuchungen bei mir gemacht (Blutdruck, Rundrücken, Atemwege abgehört usw), danach hat er mir diverse Fragen gestellt, ob ich irgendwelche Krankheiten habe, ob ich rauche, ob ich gelegentlich oder öfter Alkohol trinke und ob ich Drogen konsumiere. Ich habe dann angegeben (da ich nicht wusste ob die nen Drogentest gemacht haben) dass ich bis vor knapp einem Monat gekifft habe, dies aber eingestellt habe. Daraufhin hat er mich gefragt ob ich auch in den letzten Tagen gekifft habe, dies habe ich verneint, daraufhin hat er mir gesagt dass sie einen positiven Drogentest von mir haben. Am Schluss hat er dann gesagt dass ich deswegen nicht genommen werde da er ja seine Vorgaben hat und bla bla bla .... (für was macht er dann die Tests mit mir wenn er es eh schon weiß ?)

Ich habe ihn dann gefragt ob gesundheitlich alles in Ordnung wäre, was er mir bestätigt hat.

Danach musste ich zu so ner Tusse die mir den Bescheid gegeben hat dass ich T5 bekommen habe. Warum hat sie nicht gewusst weil der Arzt unter Schweigepflicht steht. Sie hat mich dann darauf hingewiesen, dass wenn ich etwas gegen das Ergebniss habe soll ich Widerspruch binnen 2 Wochen einlegen und diesen auch begründen. Als ich wieder heimgefahren bin hab ich dies natürlich sofort getan, bin mal gespannt was draus wird, Brief ging sofort noch in den Postkasten.

Irgendwie absolutes Kasperletheater da drin.

PS: Ich habe die Frage ob ich Interesse an einer Falschimjägerausbildung habe mit ja beantwortet. Na ja, bin mal gespannt .....

Ich verstehst nur nicht warum der Arzt mich dann noch groß untersucht wenn er mir eh wegen Cannabisabbauprodukten im Urin T5 gibt. Wollen die evtl. bei solchen Leuten wie mir dass die Widerspruch einlegen um zu sehen ob wirklich großes Interesse besteht ?

Na ja, der Arzt war eh strange, hat sich beim Blutdruckmessen mit mir unterhalten, wobei mann doch da gar nicht reden soll. Ich glaube es war wirklich ein Kifferhasser.

Dumm gelaufen, hätte ich gewusst dass die mich so schnell mustern hätte ich eher aufgehört ....

Falls die mich jetzt aber nicht nehmen krieg ich vielleicht leichter nen zivilen Job weil ich keinen Wehrdienst mehr ableisten muss, kann ja dann angeben dass die mich wegen allergien nicht genommen haben beim Arbeitgeber.

komische Kriterien haben die da, verstehe nicht wieso ich wegen Cannabiskonsum Wehrdienstuntauglich bin.


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(@dark-knight13)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Hallo!

Hab letztens einen Bericht darüber gesehen und da hieß es, das ein Drogentest bei normalen Wehrpflichtigen nicht legal sei. Nicht genehmigte Untersuchung und damit quasi Körperverletzung. Bin mir zwar nicht 100%ig sicher aber doch ziemlich. Wenn du also Lust und Muße hast, könntest du den Arzt wohl drankriegen, allerdings bliebe da die Frage, ob solche Leute den Aufwand überhaupt wert sind ;).

@ Kritikus
Meinte eigentlich nur die militärische Laufbahn, bezweifle, daß das irgendwie ins zivile Leben gelangen könnte, ist halt doch noch irgendwie eine Parallelwelt, die Bundeswehr.
Götz von Berlichen? Hab da ne Wissenslücke.

bis denn!
dark knight13


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(@kritikus)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

@ Urbayer

ich denke, das es aber auch daran liegt, das die BW sich durch Truppenabbau nur noch die "Rosienen unter den Wehrpflichtigen" raussucht.


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