Vor den Urknall wie man ihn sich heute vorstellt kann man natürlich nie zurück schauen, das ist keine Frage von Technik sondern eine Frage der Definition des Urknalls.
Wenn wir irgendwann mal etwas entdecken, das älter als 13,7 Mrd. Jahre ist, also bspw. 15 Mrd. Jahre, dann wird die Theorie einfach angepasst und man muss davon ausgehen, dass der Urknall eben schon 15. Mrd. Jahre her ist.
Da wir über den Urknall direkt nichts aussagen können sondern nur über Dinge die (theoretisch) ab einem gewissen Zeitpunkt danach passiert sind könnte es natürlich auch sein, dass es schon vorher ein Universum gab, dass einfach in sich zusammengefallen ist und sich aus diesem Zustand jetzt wieder ausdehnt.
Aber dieser Zustand der Singularität macht eben so dermaßen tabula rasa, dass nichts an Information hinüber gerettet werden kann.
Gestern Abend war eine Doku auf 3Sat zur "Junk-DNA" dabei wurden viele Teilaspekte angesprochen. Es wurde auch gesagt, dass manche Teile der menschlichen DNA eben nur beim Menschen vorkommen und bei keinem anderen Säugetier und damit waren nicht die wenigen Prozent gemeint die jedes Tier von den anderen unterscheiden sondern etwas wirklich außergewöhnliches.
Besser kann ich es leider nicht wiedergeben, hier ein Link zu dem Thema:
http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?query_string=junk+dna&days_published=365&scsrc=1
Dort wird es leider auch nicht erwähnt.
Es wird auch gesagt, dass der genetische Unterschied zwischen unterschiedlichen Menschen größer ist als bisher angenommen. So kam man bei 2900 untersuchten Genen auf 144 Unterschiede, was 5 % wären. Man darf das natürlich mit der Übereinstimmung zwischen unterschiedlichen Spezies verwechseln, da geht es offenbar um eine andere Betrachtungsweise der DNA, hab mich aber noch nicht näher damit beschäftigt.
Kürzlich hat ein Wissenschaftler behauptet Alien-DNA bei manchen Menschen nachweisen zu können, sobald es dazu näheres gibt setze ich dazu was in einen anderen Thread.
Man kann zwar noch nicht so tief ins Erdinnere bohren, jedoch kann man anhand von z.B. von Radarstrahlen, den Erdmantel bis zum Kern berechnen und auch woraus die einzelnen Schichten bestehen.
Das ist aber alles nicht durchgängig bewiesen. Man baut zum Teil auch auf Theorien die gerade schön ins Bild passen.
Und man kann sogar zurückrechnen wann der Urknall (Bigbang) stattgefunden hat. Was man noch nicht wirlich weiß, ist wie unser Universum überhaupt entstanden ist. Und was war vor dem Urknall. Die Physik lehrt uns, dass Nichts aus dem Nichts entstehen kann ;).
Sie lehrt uns auch, das letztlich alles aus Energie besteht und diese nur umgewandelt werden kann - es kommt keine hinzu, es geht keine verloren.
Ich dagegen versuche einen Sinn in unserem Dasein zu finden. Für mich ist der Sinn, sich von diesem Planeten zu lösen, das All zu erforschen und irgendwann die gesamte Galaxie zu bevölkern. Nicht erobern sondern in friedlicher Koexistens mit andern Zivilisationen zu leben.
Wie heißt es so schön bei Star Trek, dorthin zu gehen, wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist.
Ich denke Du gehst in die falsche Richtung.
Und, ein bißchen Star Trek-fest bin ich ja auch. Am Ende von "Star Trek - die nächste Generation" rät das Kontinum-Wesen "Q" dem Kapitän der Enterprise D, sich auf die Erforschung neuer Möglichkeiten zu konzentrieren und Nicht die Kartographierung des Weltenraums im Vordergrund stehen zu lassen. Meiner Meinung nach, hat er da nicht ganz unrecht.
Der gesunde Menschenverstand und die Logig sagt einem, das alles irgendwo mal einen Anfang genommen hat.
Die Natur des Verstandes des Menschen ist nunmal so, das er begrenzt ist. Er kann zwar ausgeweitet werden, aber Nie die Unendlichkeit voll und ganz erfassen. Denn dazu müßte er sich auflösen.
Bei mir ist das Ganze auch ein Wunschdenken, irgendeinen Sinn in unserem Dasein zu finden. Denn ein Zufallsprodukt hat keinen Sinn. Dann ist es vollkommen egal ob die Menschheit existiert, oder ob sie untergeht.
Schön gesagt! 😉
Also glaube ich an ein höheres Wesen (Gott, Allah, Yehova, oder wie auch immer genannt).
Das bedeudet aber nicht, das ich Darwin in Frage stelle. Dafür gibt es zu viele Beweise für seine Evolutionstheorie.
Das Problem an Darwin ist, das er eben Nicht eine Gottheit miteinbezog, oder besser, keine andere Ursachenwelt. Er betrachtete nur diese sichtbare Welt hier und zog nur die Dinge aus ihr mit ein. Und das ist eben ein fataler Fehler.
Wo alles seinen Anfang genommen hat war wohl der Urknall. Aber was hat den Urknall ausgelöst und was war davor, was befindet sich außerhalb des Universums?
Das kann bisher keine Theorie, weder die allgemeine, oder spezielle Relatitätstheorie, noch die neuere Stringtheorie erklären.
Es gibt schon entsprechende Entstehungsmythen die das aufklären können. Die sind hierzulande nur nicht so populär.
In der bekannten Physik(und die gilt für das gesamte bisher bekannte Universum) ist es unmöglich, das Nichts aus dem Nichts entsteht (0+0=0 und nicht 1) ;).
Die Rechnung 0+0=0 ist falsch, das es nur das eine Nichts gibt! Und so bleibt das Nicht-Seiende auch Nicht-Seiendes; was aber wiederrum nicht ausschließt, das aus dem Nicht-Seienden nicht auch Seiendes( also etwas) entstehen könne.
Also bleibt nur der Glaube, der nicht beweisbar ist.
Und natürlich die Weisheit!
Wenn man sich die Schöpfung anschaut, ist es doch offensichtlich, wie viele Patzer sich Gott geleistet hat.
Und welche sollen das sein?
[highlight]Nichts[/highlight] hat den Urknall auslöst, es gibt kein Vor-dem-Urknall, denn der Urknall ist der Beginn der Zeit und damit der Kausalität.
Da haben wir es doch! ;D
Das Problem ist ja diese Kausalität-Kette. Der Verstand sagt uns immer das es zur Ursache noch eine Ursache geben muß. Und diese Kette führt ins Unendliche.
Damit löst man nicht das Problem, sondern man gerät immer tiefer hinein. Das Werkzeug ist eben das Falsche - die Intuition muß miteinbezogen werden.
Gruß Uranus32!
@ Uranus
Das Problem an Darwin ist, das er eben Nicht eine Gottheit miteinbezog, oder besser, keine andere Ursachenwelt. Er betrachtete nur diese sichtbare Welt hier und zog nur die Dinge aus ihr mit ein. Und das ist eben ein fataler Fehler.
Unsere sichtbare Welt funktioniert nach gewissen Gesetzmäßigkeiten, egal ob Chemie, Biologie oder Physik. Diese zu erforschen ist doch schonmal ein Anfang.
Bevor man sich überlegt wer das Bild gemalt hat und warum sollte man sich doch das Bild erstmal so genau ansehen wie möglich. Es ist ja verständlich, dass die Menschen immer nach einem tieferen Sinn suchen, aber es ist doch nicht so, dass wir uns mit der naturwissenschaftlichen Forschung nur noch im Kreis drehen weil wir schon alles wüßten. Solange wir da immer wieder neues entdecken und alte Fragen beantworten sind wir ja noch gar nicht an dem Punkt an dem nur noch die "andere Welt" zu erforschen bleibt.
Das Problem ist ja diese Kausalität-Kette. Der Verstand sagt uns immer das es zur Ursache noch eine Ursache geben muß. Und diese Kette führt ins Unendliche.
Damit löst man nicht das Problem, sondern man gerät immer tiefer hinein. Das Werkzeug ist eben das Falsche - die Intuition muß miteinbezogen werden.
Welches Problem eigentlich? Wir kratzen doch grade mal an der Oberfläche dessen, was die letzten oder vor 14 Mrd. Jahren passiert ist, je besser unsere Technik wird desto besser können wir das erahnen, und desto mehr Dinge können bewiesen werden.
Beim Problem der Unendlichkeit sind wir ja noch lange nicht angekommen.
Wobei man schon sagen muss, dass ein "Big Bang" der wirklich alles in seine kleinsten Bestandteile (die es ja eigentlich nicht wirklich geben kann, Stichwort Unendlichkeit) auflöst aus logischen Gründen eine unüberwindbare Barriere darstellt, so dass man an Informationen über die Zeit davor - wenn es sie gab - mit naturwissenschaftlicher Methodik niemals herankommt. Es sei denn wir dringen in der Teilchenphysik auf eine Ebene vor, auf der "Teilchen" existieren, welche den Urknall "überlebt" haben könnten, sofern sie vorher schon da waren.
Wenn man so Dinge wie Gott, Intuition oder ähnliches miteinbeziehen will stößt man auf das Problem der Beweisbarkeit. Selbst wenn man für sich selber weiß dass irgendwas richtig ist so ist das für alle anderen ohne Bedeutung, wenn man es nicht erklären oder zeigen kann.
Das heißt nicht, dass man sich damit nicht beschäftigen soll, aber wie man das sinnvoll mit Naturwissenschaft verknüpfen kann konnte mir bisher noch keiner erklären.
Hallo Uranus32,
Das ist aber alles nicht durchgängig bewiesen. Man baut zum Teil auch auf Theorien die gerade schön ins Bild passen.
Es ist bewiesen, und selbst wenn nicht, es gibt soviele Beweise dass, sich eine alte Hole Welt Theorie nicht haltbar ist. Welche diese Beweise sind habe ich nun schon oft genug ausgeführt. Ansonsten wäre wohl damals beim Krakatao nur "heiße" Luft aus der Erde gekommen ;D.
Sie lehrt uns auch, das letztlich alles aus Energie besteht und diese nur umgewandelt werden kann - es kommt keine hinzu, es geht keine verloren.
Der Energieerhaltungssatz ist mir wohl bekannt. Zu diesem Thema habe ich mit Anderen im Science Fiction Forum schon zum Thema "beamen" diskutiert. Was passiert mit der Seele bei der Teleportation.
Ich denke Du gehst in die falsche Richtung.
Und, ein bißchen Star Trek-fest bin ich ja auch. Am Ende von "Star Trek - die nächste Generation" rät das Kontinum-Wesen "Q" dem Kapitän der Enterprise D, sich auf die Erforschung neuer Möglichkeiten zu konzentrieren und Nicht die Kartographierung des Weltenraums im Vordergrund stehen zu lassen. Meiner Meinung nach, hat er da nicht ganz unrecht.
Ja ein bischen Star Trek fest bin ich in der Tat ;D. Die Folge die du ansprichst heißt[b] Gestern, Heute, Morgen[/b] und lief in Sat 1 als Doppelfolge. Es geht darum das Picard in verschiedenen Zeitzonen eine Anomalie im All entdeckt. Stellt sich dann wieder mal an eines der Spielchen von Q heraus. Am Ende ist die Lösung, das die Enterprise in allen 3 Zeitzonen gleichzeitig auf die Anomalie feuert.
Na reicht dir das? Besonders gefallen haben wir die Szenen wo Picard und Q auf der jungen Erde stehen und sich 2 kleine Rinnsale aufeinander zubewegen. Die Enstehung des ersten Lebens auf unserem Planeten.
Der Dialog von Q an Picard kommt am Ende der Episode. Allerdings liegt es in der Natur des Menschen dort hin zu gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist ;). Somit steht in Star Trek die Erforschung des Unbekannten und der Kontakt mit neuen Spezies (natürlich nur Welten mit Warptechnologie) im Vordergrund.
Übrigens selbst die fantastische Geschwindigkeit der Enterprise von ca. 600 Millionen Kilometer pro Sekunde(ausgenommen der Transwarpantrieb), ist für galaktische Reisen noch viel zu langsam. Unsere Nachbargalaxie der [b]Andromedanebel[/b] ist ca. 2,5 Millionen Lichjahre entfernt.
Die Natur des Verstandes des Menschen ist nunmal so, das er begrenzt ist. Er kann zwar ausgeweitet werden, aber Nie die Unendlichkeit voll und ganz erfassen. Denn dazu müßte er sich auflösen.
Das dem nicht so ist, hat auch Niemand behauptet ;). Und trotzdem wird die Menschheit weiter nach einer Lösung suchen. Das liegt einfach in der Natur des Menschen ;).
Die Rechnung 0+0=0 ist falsch, das es nur das eine Nichts gibt! Und so bleibt das Nicht-Seiende auch Nicht-Seiendes; was aber wiederrum nicht ausschließt, das aus dem Nicht-Seienden nicht auch Seiendes( also etwas) entstehen könne.
Wie Bitte! Die Rechnung ist mathematisch korrekt und sie diente mir nur als Beispiel. In der Physik kann in einem absoluten Vakuum (ich meine da schwirren auch kein Quarks, Mesonen oder andere sonderbare Teilchen mehr herum) nichts entstehen.
Und so gesehen liegt der Professor Lesch vollkomnmen richtig, wo nichts mehr messbar ist, da ist dann der absolute Nullpunkt(Singularität). Und somit gibt es zumindest physikalisch gesehen kein davor. Und selbst wenn im 24. Jahrhundert die Menschheit interstellare Reisen unternimmt, werden auch sie das Rätsel nicht lösen können.
Aber selbst das wie und das warum, was nach dem Big Bang passiert ist, ist noch nicht gelöst ;).
Gruß,
Richard
Hallo Arkas,
Welches Problem eigentlich? Wir kratzen doch grade mal an der Oberfläche dessen, was die letzten oder vor 14 Mrd. Jahren passiert ist, je besser unsere Technik wird desto besser können wir das erahnen, und desto mehr Dinge können bewiesen werden.
Beim Problem der Unendlichkeit sind wir ja noch lange nicht angekommen.
Wobei man schon sagen muss, dass ein "Big Bang" der wirklich alles in seine kleinsten Bestandteile (die es ja eigentlich nicht wirklich geben kann, Stichwort Unendlichkeit) auflöst aus logischen Gründen eine unüberwindbare Barriere darstellt, so dass man an Informationen über die Zeit davor - wenn es sie gab - mit naturwissenschaftlicher Methodik niemals herankommt. Es sei denn wir dringen in der Teilchenphysik auf eine Ebene vor, auf der "Teilchen" existieren, welche den Urknall "überlebt" haben könnten, sofern sie vorher schon da waren.Wenn man so Dinge wie Gott, Intuition oder ähnliches miteinbeziehen will stößt man auf das Problem der Beweisbarkeit. Selbst wenn man für sich selber weiß dass irgendwas richtig ist so ist das für alle anderen ohne Bedeutung, wenn man es nicht erklären oder zeigen kann.
Das heißt nicht, dass man sich damit nicht beschäftigen soll, aber wie man das sinnvoll mit Naturwissenschaft verknüpfen kann konnte mir bisher noch keiner erklären.
Besser hätte man es kaum in Worte fassen können. Und auch wenn die Menscheit dieses Rätsel vielleicht niemals lösen wird, sie wird trotzdem weiter nach einerLösung suchen. Das liegt einfach in der Natur des Menschen. Wir haben alle diesen Forschergeist in uns. Der Eine mehr, der Andere weniger. Wäre das nicht so, dann würden wir alle noch in Höhlen hausen und uns unser Mittagessen mit der Keule besorgen ;D.
Gruß,
Richard