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Geht unsere Zivilisation ihrem Ende entgegen?

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(@highjump)
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Aber dass unser Gesundheitssystem nicht ideal ist weil es dabei viel zu sehr nur ums Geschäft geht da stimmst Du mir schon zu oder?

Dies ist eine kapitalistische Gesellschaft, folglich ist auch Gesundheit ein Geschäft. Was mich wirklich stört, sind in der Tat die Pharmaunternehmen, denn die hälfte ihrer Ausgaben geht für Lobby-Arbeit und Werbung drauf, nicht für Forschung. Die ist ohnehin nicht immer sinnvoll sondern auf Profit ausgelegt, alte Medikamente sind oft genauso gut wie neue, trotzdem werden die neueren und teueren Medikamente eingesetzt. Das finde ich schlimm. Ebenso das Patensystem, was verhindert, dass z.B. HIV-Medikamente nicht billiger produziert werden dürfen, sodass man die sich auch jenseits von Europa leisten kann.

Die Frage ist auch, wieviel Fläche wir der Landwirtschaft opfern wollen und können, ohne dass unser Klima total durcheinander gerät oder noch wesentlich mehr Tier- und Pflanzenarten aussterben.

Ich denke, dass sind Probleme, die man technisch lösen kann und nicht indem man die Bevölkerung reduziert, was übrigens ein Grundrechtsverstoß ist - jeder Mensch hat das Recht eine Familie zu gründen.

Aber unser Verbrauch an solchen Rohstoffen stieg bisher exponentiell an, wenn die ärmeren Länder also aufholen geht das so weiter und irgenwdann ist schluss.

Das ist unsere Lebensweise, nicht die Überbevölkerung. Der Verbrauch ist übrigens rückläufig.

Können 6 Milliarden mit unserem westlichen Lebenstandard leben? Oder reichen die Ressourcen dafür nicht aus?

Technisches Problem.

Noch böser gefragt: Welchen Nutzen hat es überhaupt, wenn hier Milliarden von Menschen herumlaufen und wir uns ein Bein ausreißen müssen damit auch ein jeder Auto, Handy und Plasma-TV bekommt?

Zurzeit haben wir eine Überproduktion.

Wäre es nicht grundsätzlich besser, die Menschheit würde ihre Zahl reduzieren um mit den begrenzten Rohstoffen dieses Planeten größere Gemeinschaftsprojekte verwirklichen zu können?

Um genauer zu sein meinst du ja, wenn [i]die[/i] ihre Anzahl reduzieren, wie China und Indien. Unsere Bevölkerung schwindet sowieso, was wahrscheinlich jedem Land passiert, welches zum fortentwickelten Industriestaat wird.

Wer weiß vielleicht fahren in 50 Jahren alle Autos in Europa mit Solarstrom aus den Wüsten Afrikas, insofern halte ich Rohstoffmangel für ne spekulative Angelegenheit.

[b]EDIT:[/b] Ein Sportwagen mit 356 PS und einem Normverbrauch von 3,76 Liter, eine [url= http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,645549,00.html ]BMW-Studie [/url]. Wer hätte das von 5, 10, 15 Jahren erwartet und wo sind wir dann in 20 Jahren?

65 Jahre vom ersten motorisierten Flug über ein paar Meter zur Überschall-Linienmaschine, da werden wir auch solche technischen Probleme lösen können, besonders mit den Möglichkeiten und der Wissenschaft von heute.

So in etwa ist meiner Meinung nach die Vorstellung, die diese Leute haben. Und so ganz falsch ist das nicht, ein Planet mit nur 500 Millionen Menschen und ansonsten einer gesunden Umwelt wäre sicher schöner.

Wäre er das? Die quantitative Anzahl an Genies, Künstlern etc. wäre geringer. Wer weiß ob eine kleinere Menschheit nicht zu einer kleineren Kultur führen würde.

Man könnte natürlich auch versuchen einfach den unsinnigen Konsum abzustellen, der war ja bisher nur nötig um die Menschen auszubeuten.

Indem man die Gesellschaft auf andere Werte ausrichtet, nicht-materielle. Das wäre aber ein langfristiger Prozess. Man könnte damit anfangen Werbung generell zu verbieten, nur leider finde ich Verbote ziemlich dumm.

Aber dazwischen: Freie unberührte Natur!
Da macht dann vielleicht auch die hohe Bevölkerungsdichte in der Stadt nichts mehr aus, wenn sich zig oder hunderte von Kilometern drum herum die Wildnis erstreckt.

Was auch einfach nur ein Vorwand sein könnte. [url= http://www.kopp-verlag.de/websale7/Rote-L%FCgen-in-gr%FCnem-Gewand.htm?Ctx=%7bver%2f7%2fver%7d%7bst%2f3eb%2fst%7d%7bcmd%2f0%2fcmd%7d%7bm%2fwebsale%2fm%7d%7bs%2fkopp%2dverlag%2fs%7d%7bl%2f01%2daa%2fl%7d%7bmi%2f000005%2fmi%7d%7bpi%2f914400%2fpi%7d%7bpo%2f1%2fpo%7d%7bsf%2f%3cs1%3eTorsten%20Mann%3c%2fs1%3e%2fsf%7d%7bp1%2fc6e163d78461c11d8410a55e92170d39%2fp1%7d%7bmd5%2f7fbd99bb1c43de77b0ef03858a87ae49%2fmd5%7d ]Rote Lügen in grünem Gewand[/url]


Antwort
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(@comander1956)
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Beigetreten: Vor 17 Jahren

Hallo HighJump,

Je nachdem wann so eine Regierung etabliert wird, können 3,5 Milliarden Menschen über das Schicksal von 3,3 Milliarden Menschen bestimmen, basierend auf heutigen Zahlen.

Wie kommst du denn auf diese Zahlen? Heute sind die meisten Länder in der UNO vertreten und bei einer Vollversammlung sitzen da höchstens ein paar 100 Leute. Und um bei der UNO zu bleiben wird auch so etwas wie ein "Generalsekretär" gewählt. Vermutlich heißt der dann Präsident der vereinigenten Erde oder so ähnlich. Außerdem werden für die nicht globalen Entscheidungen noch die jeweiligen Landesregierungen zuständig sein. Und diese sind dann wiederherum noch auf der kommunalen Ebene aufgeteilt. Stelle dir das ganze einfach so vor wie in Deutschland, die Landesregierungen und die Bundesregierung. Natürlich alles in einem viel größeren Maßstab.
In fernerer Zukunft kämen dann noch die einzelnen Planeten hinzu.
Für die westlichen Länder würde sich für den einzelnen Bürger kaum etwas verändern.
Was sich verändert die globale Energieversorgung, Militär,  Verkehrssyteme, Forschung, Rohstoffe, (Manganabbau vom Mond, Gewinnung von Eisenerz aus Astroiden usw.) Industrie, Handel, Raumfahrt usw. würden von der Weltregierung geregelt.
Für die Zukunft rechne ich damit das die Rohstoffgewinnung immer mehr ins Weltall verlagert wird. Ebenso wird die Industrie nach und nach von der Erde auf andere Planeten verlagert.
Was der Umwelt unseres Planeten sehr zu Gute kommt.

In dem sich die Staaten auf bestimmte Regeln einigen, die z.B. hochriskante Geschäfte verbieten. Insiderhandel ist auch so gut wie überall illegal. Eine Banken auf sich, die von Staat ausgeht und nicht von den Bänkern selber.

Das wäre nur eine Art Notlösung für eine gewisse Zeit. Das Wirtschaftssystem von Star Trek und der Förderation ist quasi für die Ewigkeit. Eine Witschaftskrise ist in diesem System gar nicht möglich.

Es wird immer jemanden geben, der körperlich Arbeiten muss und will . Bestimmte Berufe erfordern qualitativ gute Handarbeit und einen menschlichen Geist. Tischler z.B. und selbst Familie Picard betreibt manuellen Weinanbau.

Richtig, der Bruder von "Jean" Luc betreibt Weinanbau. Aber das macht er nicht um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, sondern aus Leidenschaft heraus. Und würde man in der entsprechenden Folge, nicht der Shuttle im Hintergund vorbeifliegen, so würde man kaum glauben eine zukünftige Welt zu sehen.
Zwar ist das heute kaum vorstellbar, jedoch glaube ich das Hauptarbeitsmotiv, die Leidenschaft an der Arbeit sein wird. Und damit dem Allgemeinwohl zu dienen. Und das wird auch für körperlich anstrengedere Arbeiten gelten, die man nicht durch Roboter ersetzen kann, oder will.
Und so glaube ich könnte die Zukunft des Menschen wirklich mal aussehen, vorausgesetzt wir schaffen es im diesem Jahhundert die Kurve zu kriegen.
Zwar werden die Mega-Citys und die kleineren Städte noch um einiges futuristischer aussehen als heute. Wenn man dann aber die Städte hinter sich läßt, macht man sozusagen einen Schritt in die Vergangenheit. Noch vor der industriellen Revolution der vergangen Jahrhunderte, denn Straßen wird es kaum noch und Fabriken  überhaupt  nicht mehr geben.

Was ist mit den Menschen, die keine geistige Arbeit verrichten können, die wenigsten sind Akademiker?

Was soll mit denen sein, die werden andere Arbeiten verrichten. Auch im 24. Jahrhundert wird es noch Kneipen und Restaurants geben. Selbst wenn es dann diesen uminösen Nahrungsmittel "Replikator" mal geben wird, wollen die Menschen auch noch etwas richtiges essen.
Und es wird auch in fernerer Zukunft noch etliche Arbeiten geben, wofür keine Akademiker benötigt werden.
Ich persöhnlich glaube das je weiter wir uns in eine positive Zukunft begeben, das Faktor Arbeit immer mehr einen nostalgischen Charackter erhält. Deshalb glaube ich auch nicht, das eine zukünfzige Welt voll Roboter sein wird. Vielleicht wird es gegen Ende dieses Jahrhunderts eine kurze Roboter Periode geben. Aber der Mensch wird sehen, das ihm dann etwas ganz entscheidendes fehlt.
Um mal ganz weit in die Zukunft zu schauen, ich kann mir vorstellen, dass im 25. Jahrhundert eine Bauer mit der Sense sein Feld mäht ;).

Und wenn ich nicht arbeiten will, dann arbeite ich nicht, habe aber den gleichen Lebensstandard, wie derjenige, der ein Mittel gegen Krebs entdeckt hat, bekomme die gleichen Luxusgüter?

Erstmal Luxusgüter nach heutigem Standard wird es nicht mehr geben. Es wird dagegen Luxus sein, wenn Jemand irgeneinen Kristall von einem weit entfernten Planeten sein eigen nennt.
Das mit dem nicht arbeiten wollen, wird nur in der Übergangszeit zum Problem werden. So eine komplett andere Gesellschaft ensteht nicht von Heute auf Morgen.
Ich habe es schon mal geschrieben, die Arbeit an sich bleibt, aber es änderst sich der Sinn und Zweck der Arbeit.

Du selber, denn der Mensch ist nun mal ein Familientier - es entspricht seiner Natur
.

Trotzdem werden die Einzel- und Reihenhaussiedlungen nach und nach verschwinden. Allerdings haben die Hochäuser der Zukunft überhaupt nichts mehr in Form der Architektur und den Baustoffen, mit den noch heutigen Plattenbauten gemein.
Aber man wird in der Zukunft in den Städten noch mehr in Höhe bauen als heute. Denn den zukünftigen Menschen wird die Natur um die Wolkenkratzer herum wichtiger. Sozusagen wird sich die Natur durch unterstützung des Menschen ihr verlorenes Gebiet zurückerobern. Und was das Thema von "Arkas" zur Überbevölkerung angeht, wird dieses iin unserem Jahrhundert noch gewaltiger werden.
Zum Teil könnte es durch einen zukünftigen Krieg gelöst werden. Denn der Mensch muß eider erst am Rande seiner eigenen Vernichtung stehen, bevor er sich ändert.
Falls er das schafft , werden schon im nächsten Jahrhundert viele Menschen ihre Heimat Erde verlassen.
Und je weiter wir in die  Zukunft schauen , wird  die Weltbevölkerrung zurückgehen.
Damit wird dann auch das Problem der immer höher werdenen durchschnittlichen Lebenserwartung reguliert.

Arkas schrieb:Commander stellte die Fragen nach den Kosten für die Enterprise. Ich stelle die Frage nach den Rohstoffen.
Schonmal Krieg der Sterne gesehen? Sternenzerstörer oder gleich der Todesstern mögen jetzt zwar nicht so wahnsinnig erstrebenswerte Errungenschaften sein, aber ich glaub kaum, dass man sowas bauen kann, wenn auf jedem bewohnbaren Planeten ein Mensch neben dem anderen lebt und dabei so sinnlos und massiv konsumiert wie wir das heute tun.
Wäre es nicht grundsätzlich besser, die Menschheit würde ihre Zahl reduzieren um mit den begrenzten Rohstoffen dieses Planeten größere Gemeinschaftsprojekte verwirklichen zu können? Wer weiß wie lange Öl noch reicht; bis wir neue Antriebe haben wäre es doch viel gemütlicher, wenn wir uns keine Sorgen machen müssen, dass uns die alten Brennstoffe ausgehen, bloß weil 6 Milliarden Parasiten zur Arbeit und in Urlaub fahren müssen.

Krieg der Sterne ist das beste Beispiel für eine Zivilisation, die sich über die gesamte Galaxis ausgebreitet hat.
Ich denke nicht das wir in Zukunft Raumschiffe mit einer Länge von 1,5km und einen Todesstern in der Größe eines kleinen Mondes benötigen werden ;D.
Davon sind wir noch viele Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende entfernt. Für  die nähere Zukunft sind die Recourcen an Rohstoffen auch noch allein auf der Erde genügend. Was dagegen langsam zur Neige geht sind die Rohstoffe für die Energiegewinnung.
Deshalb ist es schon jetzt an der Zeit auf erneuerbare Rohstoffe umzusteigen.
Und ich habe das Argument für eine Weltregierung und ein geldloses Wirtschaftssytem soch einige male genannt.
Es gibt auf unseren Planeten genug Rohstoffe, das allein durch riesige Solarfelder (wie jetzt für Europa in der Sahara geplant)  der gesamte Energiehaushalt unseres Planeten gesichert werden kann.
Was Industrie und andere Güter betrifft, so wird hier das  Recycling stärker in den Vordergrund treten.
Gruß,
Richard


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(@highjump)
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Wie kommst du denn auf diese Zahlen? Heute sind die meisten Länder in der UNO vertreten und bei einer Vollversammlung sitzen da höchstens ein paar 100 Leute.

Was noch undemokratischer wäre wenn Milliarden von Menschen nur von einer Hand voll Leute repräsentiert werden. Die Zahlen könnte man bei einer heutigen weltweiten Volksabstimmung erreichen.

Für die Zukunft rechne ich damit das die Rohstoffgewinnung immer mehr ins Weltall verlagert wird. Ebenso wird die Industrie nach und nach von der Erde auf andere Planeten verlagert.
Was der Umwelt unseres Planeten sehr zu Gute kommt.

Wenn wir so weit sind das wir die Wirtschaft auf andere Planeten zu verlegen, dann können wir sicher auch eine umweltfreundlichere Wirtschaft betreiben, ansonsten wäre wir ja nur ein Virus, der dann eben einen anderen Planeten zerstört.

Das Wirtschaftssystem von Star Trek und der Förderation ist quasi für die Ewigkeit.

Das basiert auf einigen zentralen Schlüsseltechnologien, von den wir gar nicht wissen ob sie jemals zu Verfügung stehen, eben wie dem Replikator. Und trotz dieser Technologie gibt es immer noch Latinum und Trasportercredits. Wie will man auch eine Prostituierte bezahlen, wenn nicht mit Latinum? (Ein Gewerbe was garantiert nicht aussterben wird 😉 )

Eine Witschaftskrise ist in diesem System gar nicht möglich.

Dieses System ist bisher gar nicht möglich.

Zwar ist das heute kaum vorstellbar, jedoch glaube ich das Hauptarbeitsmotiv, die Leidenschaft an der Arbeit sein wird.

Soll der Kellner der Zukunft aus Leidenschaft arbeiten, der Türsteher?

Was soll mit denen sein, die werden andere Arbeiten verrichten. Auch im 24. Jahrhundert wird es noch Kneipen und Restaurants geben.

Kellner ist auch nicht gerade ein entspannender Beruf, viel dürfte nicht bleiben außer akademischen Berufen, wenn alles andere Roboter machen.

Erstmal Luxusgüter nach heutigem Standard wird es nicht mehr geben. Es wird dagegen Luxus sein, wenn Jemand irgeneinen Kristall von einem weit entfernten Planeten sein eigen nennt.

Ach, natürlich wird es die noch geben. Es wird immer noch schöne Kleidung aus seltenen Materialien geben, immer noch schönen Schmuck, seltene Kunstschätze.

Das mit dem nicht arbeiten wollen, wird nur in der Übergangszeit zum Problem werden. So eine komplett andere Gesellschaft ensteht nicht von Heute auf Morgen.

Und woran machst du das fest? Reine Spekulation. Und wenn doch ein Teil der Bevölkerung partout nicht arbeiten will?
Was machst du wenn niemand Soldat werden will?

Ich habe es schon mal geschrieben, die Arbeit an sich bleibt, aber es änderst sich der Sinn und Zweck der Arbeit.

Zwangsarbeit?

Und was das Thema von "Arkas" zur Überbevölkerung angeht, wird dieses iin unserem Jahrhundert noch gewaltiger werden.

Das Wachstum geht schon zurück.


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@ Highjump

Es geht mir hier nicht darum was ich will, ich stelle nur ein Problem dar und stelle eine Prognose auf wie es gelöst werden wird.

[b]Da die Erde eine Kugel ist und keine Fläche von unendlicher Ausdehnung ist jeglichem Wachstum eine Grenze gesetzt.[/b]

Möglicherweise können wir mit entsprechenden Mitteln auf diesem Planeten auch 30 Milliarden ernähren, ohne das letzte bischen Rest von Urwald platt zu machen, wer weiß, mehr als heute ginge sicherlich.

Ganz sicher können wir durch eine Veränderung der Lebensweise und neue Technologien auch den Rohstoffverbrauch senken.

Aber dazu wäre zweierlei notwendig:
1. Der gemeinsame politische Wille - noch nicht vorhanden
2. Die entsprechenden Technologien - noch nicht vorhanden

Die Ursache des Problems bleibt das Bevölkerungswachstum. Zwar gibt es für Nahrung und Rohstoffe andere Lösungen als eine Bevölkerungsreduktion, da geb ich Dir schon Recht, aber die werden ja nicht ansatzweise verfolgt. Dazu ist niemand bereit, deswegen bleibt das Problem ungelöst und es baut sich Konfliktpotential auf.

Deswegen rechne ich mit einer gewaltsamen Lösung  - entweder in einem Aufwasch oder in einem Jahrhundert der Kriege.

Im Übrigen bleibe ich dabei, dass eine gewisse Bevölkerungsdichte auch bei bester Versorgung für den Menschen schädlich ist.
Ich kann natürlich nicht "beweisen" dass dieses Land bereits zu dicht besiedelt ist. Aber es deutet einiges darauf hin, allen voran der Geburtenrückgang.


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@ Commander1956

Dass die Weltgregierung besonder demokratisch und um das Wohl der Menschheit besorgt wäre ist natürlich essentiell für Deine Utopie.
Aber wie kann das erreicht werden? Wo doch heute die Welt gerade eher vom Gegenteil regiert wird und das auch bei uns in der Demokratie?

Was Arbeit betrifft muss ich Highjump auch Recht geben.
Es ist einfach unwahrscheinlich, dass Menschen in bestimmten Jobs eine "Erfüllung" finden, auch wenn sie nicht intelligent oder geschickt genug für andere Tätigkeiten sind.
Wenn also unangenehme Arbeiten nicht voll automatisiert sind, muss man den Leuten einen Anreiz bieten, diese Arbeiten auszuführen.
Dieser Anreiz kann nur in irgendwelchen Gütern liegen, die sie erhalten, wenn sie diese unangenehme Arbeit verrichten.

Alles andere grenzt wirklich an Gehirnwäsche.

Alternative wäre die Vollautomatisierung - bloß wohin dann mit den Leuten für die es keine Arbeit mehr gibt weil sie nichts anderes können als einfache Arbeiten?


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