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[Geschlossen] Weltwirtschaftskrise open end

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(@hohlblock)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Was willst Du denn unternehmen?
Die paar hundert Euro von der Bank nehmen? Sie in Dosenfutter investieren, Panik schieben und sich bedroht fühlen?

So in etwa , am besten nur ohne Panik. Solange man noch am leben ist , ist doch noch was drin , und weshalb sich selbst umbringen wenn man das doch viel einfacher haben kann , oder eben durch kommt? Mir persönlich tun halt viele andere Menschen , und besonders meine Katze leid , ansonsten mal schauen wies so läuft und situationsgemäß nach eigenem Ermessen handeln.
Es ist sogar ein kleine Wunder wie lange das Finanzsystem aufrechterhalten werden konnte. Es gleicht einem Frankenstein-Monster dessen Schrittmacher ständig verstärkt wurde bis letztendlich die Nerven durchgebrannt sind.


Beiträge: 9
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(@kritik)
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Beigetreten: Vor 18 Jahren

Moin moin,

also Panikmacherei ist genau das, was das ganze System zum Zusammensturz gebracht hätte.
Wenn Angela Merkel nicht vor einigen Wochen gesagt hätte das die Spareinlagen sicher seien, wären am nächsten Tag wohl sehr sehr viele Menschen zu ihrer Bank gelaufen um sich ihre Spareinlagen abzuholen und zu verstecken. Diese Menschen hätten zu dann 100%ig von ihrem Bankberater zu hören bekommen das das Geld nicht da ist. Man muss sich vorstellen, da wird seit Jahrzenten mit Geld gehandelt, welches nicht existiert (Geld = Papier = wertlos). Fleißig werden weitere Schulden gemacht welche auf den Lasten der Bürger liegen und somit war auch eine Krise auf längere Sicht schon vor Jahren sehr wohl vorhersehbar.

Die einzige Möglichkeit sich von dieser Krise abzuschotten, ist das Geld als Währungsmittel komplett abzuschaffen und sich wieder auf den Tauschhandel zu beziehen. Dies wird unter anderen schon seit einigen Jahren in vielen deutschen Städten gemacht (u.a. Magedeburg als Paradebeispiel).

Das dies jedoch nicht konform zu dem Kapitalismus steht sollte jedem auch klar sein. Die nun entstandene Krise wird jedoch auch nur von gewisser Dauer sein. Jede Krise hält maximal 4-5 Jahre und wird dann abgelöst.

Das viel interessantere daran ist jedoch, das der Dollar und somit auch die USA in den nächsten Jahren sehr hart zu kämpfen haben, ihren Status als Supermacht und Wirtschaftsmacht aufrecht zu erhalten. Die Staaten Rußland, China und alle anderen großen Industriestaaten in der EU provitieren hiervon und können durchaus wirtschaftlich gesehen sehr hoch aufsteigen, wenn man denn richtig handelt.
Da diese Industriestaaten jedoch umittelbar mit betroffen sein werden ist ganz klar und nicht zu leugen da alle spekulativen Handel mit Geld was nicht existiert betreiben.

Was durchaus einer Panikmacherei gleich kommt, ist jedoch die Tatsache das die EZB eine enorme Menge der gesamten Geldeinlagen in Dollar hält (über 50%) und somit die Frage aufkommt, wenn der Dollar nichts mehr wert ist was passiert dann mit der EU?

Aktuell wurde der Staatsbankrott in Island nur durch die Unterstützung von Rußland verhindert. Ungarn ist jedoch schon das der nächste Staat welcher kurz vor dem Bankkrott steht.

Ein sehr sehr heikles Thema, welches in solch einer Form immer wieder in jedem System auftreten wird welches das Geld als Zahlungsmittel hat.

MFG


Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Die einzige Möglichkeit sich von dieser Krise abzuschotten, ist das Geld als Währungsmittel komplett abzuschaffen und sich wieder auf den Tauschhandel zu beziehen.

Mit Verlaub, das ist Quatsch!
Allerdings stimmt es insofern, als Geld tatsächlich nur reines Zahlungs-, d.h. "Ersatz"-tauschmittel sein darf.

Die Erfindung des Geldes ansich war eine gute Erfindung. Die Erfindung des Zinses dagegen war das Letzte!

Natürlich stellt sich die Frage, ob der Mensch moralisch überhaupt in der Lage ist, einen nicht verrottenden, nicht rostenden und nicht verfallenden Wert nicht auszunutzen, d.h. Geld als Handelsware einzusetzen und gegen Zinsen zu verleihen...einfach weil es geht, weil das Geld gegenüber gleichwertiger Ware den Vorteil der Unverrottbarkeit und der leichten Aufbewahrung hat...

Die Antwort kennen wir: Der Mensch kann sich nicht im Zaum halten. Immer gibt es einige, die ihre Chance nutzen und den Rest übervorteilen.

Ergo muß eine ganz simple Regel eingeführt werrden, die Moral überflüssig macht:
[b]Geldbesitz muß teurer sein als Gelderwerb.[/b]
Heute ist es genau umgekehrt. Heute wird durch den Gelderwerb (Arbeit) nicht nur das eigene Leben finanziert sondern es werden auch die gesamten Zinserträge der geldverleiher getragen und so deren Leben mitfinanziert.

Das ist auch schon alles um Geld zum reinen, ausschließlichen Zahlungsmittel zu machen.

Dabei wäre es beinahe egal, wie man das macht. Neben einem Geld, das seinen Wert allmählich verliert wenn es auf dem Konto liegt, also eine umlaufgesicherte Währung, wäre durchaus auch eine gesetzliche Regelung denkbar, die eine radikale Steuerreform vorsieht an derem Ende die Last, die heute durch den Gelderwerb getragen wird (Einkommensteuer), dann durch die Geldhortung getragen wird.

Anders ausgedrückt: Es muß so scheiße teuer sein, auf seiner Kohle sitzen zu bleiben, daß es keinen Sinn macht.

In beiden Fällen käme es zu keinem Crash mehr.

In beiden Fällen könnte sich eine Minderheit aber auch nicht mehr am Rest der Menschen bereichern weshalb keine der Möglichkeiten von politischer Seite aus (freiwillig) in Betracht gezogen wird.


Beiträge: 37
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(@nordmark-2)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

Anders ausgedrückt: Es muß so scheiße teuer sein, auf seiner Kohle sitzen zu bleiben, daß es keinen Sinn macht.

Für die Wirtschaft her perfekt, da spricht nichts gegen. Aber wie willst Du dann Deine Rücklage für Notfälle bilden wenn Du hinterher weniger hast als vorher, wie willst Du auf Dein Haus hinsparen?

Zinsen sind schlimm ja. Aber auch diese haben eine eigene Logik & Dynamik.
Auf diese einzugehen würde jedoch den Rahmen sprengen.
Aber Zinsen sind jedenfalls gut aus der Luft mehr zu machen, das stimmt schon.


Beiträge: 1293
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(@arkas-2)
Noble Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

Island wurde nicht von Russland gerettet, das geisterte mal durch die Medien stimmt aber nicht, Russland hat selber genug Probleme.

Panik die zu einem Bank-Run führt, führt natürlich zum sofortigen Zusammenbruch, der soll ja verhindert werden. Die einfachste Möglichkeit dazu ist die, niemanden pleite gehen zu lassen, wird irgendwo Geld gebraucht wird der Staat es halt drucken (vereinfacht gesagt) was heißt, dass soforn kein frühzeitiger Kollaps kommt das ganze in einer Inflation endet die sich vielleicht über 1-2 Jahre hinzieht.

Sowas hätte sich mit jeder Währung verhindern lassen die nicht auf Kredit basiert wie die unsere, da gibts aber vom Goldstandard bis zu diversen Freigeldideen unendlich viele Theorien, von der wahrscheinlich jede besser funktioniert als das derzeitige System, aber die müssen wir hier nicht alle diskutieren, das sprengt den Rahmen denke ich.


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