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[Geschlossen] Währungs- / Geld-Diskussion

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(@arkas-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Der Goldpreis erreicht seit Jahren alle paar Tag/Wochen ein neues Rekordhoch, weil er eben seit Jahren nur noch ansteigt.

@ Erutan
Niemand hindert Dich oder andere daran, Dein Geld ebenfalls in Sicherheit zu bringen, also warum so gehässig?  ;D

Überhaupt: Das wirksamste Mittel auf die Entwicklung Einfluß zu nehmen ist der richtige Umfang mit dem eigenen Geld. Den Euro sollte man einfach nur ausgeben, erstens weil er eh bald zusammenbricht und zweitens damit das noch schneller passiert.

Wer kein oder kaum Geld hat muss sich immerhin keine Sorgen machen, aber sehr viele Sparer werden durch die kommende Inflation eiskalt enteignet werden.

Derzeit wird das viele Geld das im Umlauf ist noch sehr gut von den Börsen aufgesogen, aber sobald es da wieder Unruhe gibt flüchtet auch das große Kapital in Sachwerte, bspw. Rohstoffe. Die Rohstoffpreise entscheiden in sehr vielen Regionen der Welt über Krieg und Frieden.

Die aktuelle Lage ist vermutlich nicht gefährlicher als die Gesamtlage seit 2007/2008. Schon damals konnte irgendein Ereignis das Systemende bedeuten, heute genauso.
Allerdings steigt natürlich mit fortschreitender Zeit auch die Wahrscheinlichkeit, dass es passiert, die Hemmschwelle für Panik sinkt immer weiter ab.


Beiträge: 968
 Ilum
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(@ilum)
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Beigetreten: Vor 17 Jahren

Ich geh mal davon aus, wie schon geschrieben um Panik auszulösen, und den Preis künstlich hoch zu treiben.

Ich denke eher das er künstlich unten gehalten wird.
Angesichts unseres kurz vor dem Kollaps stehenden Wirtschaftssystems müßte der Godpreis
noch viel höher stehen.

Ich überleg auch schon wohin mit meinem Geld.....aber ich setz mehr auf Silber

Wenn Du relativ viel Geld besitzt wird es allein vom Gewicht schwierig,
obwohl ich denke auch das der Silberpreis zukünftig noch extremer steigen wird als der des Goldes.


Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

@ Erutan
Niemand hindert Dich oder andere daran, Dein Geld ebenfalls in Sicherheit zu bringen, also warum so gehässig?

Das funktioniert nur bei Leuten, die zu viel Kohle haben. Normalverdienen und auch Gutverdiener sollten ihr Geld auf keinen Fall in Gold investieren.
Warum nicht?
Zwar wird Gold und andere Sachwerte am Ende der Krise der Grundstock für das neuerliche Ungleichgewicht sein, doch während der Krise ist es weniger wert als eine Kartoffel, denn erstens kann man Gold nicht essen und zweitens muß man es irgendwo aufbewahren und irgendwie schützen.

Wer nicht mehr als ein paar Hunderttausend bis einige Millionen Penunsen auf der Bank hat, täte gut daran, die zwar nicht so nachhaltig, dafür aber kurzfristig sinnvoller zu investieren.

Das Geschäft mit dem Gold machen am Ende nur die, die ihr Geld unredlich ergaunert haben. Zwar gibt es derzeit eine ganze Reihe von Goldankäufern, die werden ihren bestand aber letztendlich an die großen Aufkäufer weiterverkaufen müssen wenn es ihnen am Wichtigsten fehlt. Letztere machen dann auch die Preise. Durch Marktkontrolle und Großabnahme werden sie hinterher wahrscheinlich sogar preiswerter an das Edelmetall gelangen, als die Kleinankäufer bisher. Es wäre ihnen aber auch egal, denn sie bezahlen eh mit ergaunertem und bald wertlosem Geld.

Beim Gold ließe sich das ja noch einigermaßen verkraften, bei den Immobilien aber nicht.
Der (wahrscheinlich) bevorstehende Lastenausgleich, d.h. Zwangshypotheken auf Immobilien, wird die Immobilienpreise ruckartig in den Keller treiben.
Dann kommen sie und kaufen alles mit dem Geld, das sie aus Zinsen gezogen haben, auf und Deutschland gehört nicht nur politisch und ideell denen, sondern auch materiell.

Erst lassen sie die Völker arbeiten um die Zinsen begleichen zu können, damit bereichern sie sich bis die Staaten aus Geldmangel zusammenbrechen und dann kaufen sie mit diesem Geld, was die Menschen sich aufgebaut haben.


Beiträge: 1293
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(@arkas-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

So what?

Wer zumindest einigermassen erahnen kann, was auf uns zukommt, der kann sich auch vorbereiten.
Vor der Geldentwertung bringt man sich dadurch in Sicherheit, dass man das Geld vorher ausgibt.

Wenn heute zwei Menschen 5.000 Euro haben und der eine gibt es für irgendwelche Sachwerte aus während der andere es auf der Bank oder Cash zu Hause liegen lässt, dann wird der erste am Ende des Tages "reicher" sein als der Zweite.
Wer "nur" 5.000 Euro hat sollte das natürlich nicht in Gold stecken, 5.000 sind schnell weg wenn man einfach Material und Vorräte einkauft.
Ein paar hundert tausend muss man allerdings auch nicht gerade haben, bevor man mit Gold anfängt, denn was soll man bitte mit soviel Geld sonst kaufen?

Ob die Sache mit den Zwangshypotheken noch vor einer Inflation kommt ist derzeit schon etwas fraglich, diejenigen mit viel Geld müssen raus aus dem Euro und Dollar bevor es komplett wertlos wird. In dem Moment wo groß eingekauft wird ist das Spiel ja schon vorbei, Timing wird also schwierig.

Im übrigen dürfte es "denen" schwer fallen ihr Eigentum an Grund und Boden in einer Krise durchzusetzen in der es um Leben oder Tod geht. Wenn die rechtliche Ordnung wackelt, dann nähern sich Besitz und Eigentum so drastisch an, dass die Realität das Recht verdrängt. Wenn ich also ein reicher Geldsack an der Ostküste bin, dann hab ich rein gar nichts von einem Häuserblock irgendwo in einer deutschen Stadt wenn dort nicht nur die Luft sondern auch selbige Häuser brennen und ich weder Mieten erheben noch sonst irgendwie meine Ansprüche geltend machen kann.

Es sei denn, die Krise bleibt übersichtlich und ohne Chaos-Phase, aber dann kann auch der "Kleinanleger" mit Gold gut wegkommen.


Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

So, mal wieder Zeit für eine aktuelle Bestandsaufnahme.
Seit einigen Tagen überschlagen sich die Medien wieder mit Negativberichten von den Aktienmärkten.

"Hab' ich ja gewußt", war das Erste, was mir dazu in den Sinn kam.

"Das ist eine Folge der Ami-Krise", sagen andere.

Meiner Meinung nach steckt aber etwas anderes dahinter. Seitdem die Politik die, 2007 nicht mehr zu leugnende, Krise offiziell für beendet erklärt hatte, glaubten die meisten, es gehe tatsächlich wieder aufwärts.
Die positiven Meldungen überschlugen sich förmlich und waren auch nachzuweisen. Teilen der deutschen Wirtschaft ging (und geht) es tatsächlich gut, insbesondere der, auf Export spezialisierten Groß- und Autoindustrie.

Was man dabei allerdings geflissentlich verschwieg waren Absprachen mit den Abnehmerstaaten. Mitnichten gab es nur in Deutschland eine Abwrackprämie um den Neuwagenabsatz anzukurbeln. In vielen Staaten gibt es ähnliche Programme und die laufen (wie etwa in der Schweiz) sogar noch.
Daher also die enormen Absätze.
Sie dienten einzig und alleine, die miesen Statistiken zu schönen. Und das geht wunderbar in einem Land wie Deutschland, dessen Umsätze zu einem Großteil durch den Export bestimmt werden.

Nur.....wie es im Land tatsächlich aussieht, wird nicht durch den Export widergespiegelt, sondern in erster Linie durch den Einzelhandel. Und dem geht es so mies, daß zigtausende Entlassungen unmittelbar vor der Tür stehen. Allen voran und exemplarisch machte die Metro Group (Media Markt, Saturn, Kaufhof, Praktiker etc.) klar, wie schlecht es hierzulande tatsächlich läuft.

Und das ist jetzt sogar beim letzten Kleinanleger angekommen.

Zudem sollte man nun auch dem Zeitpunkt entgegen sehen, wo der künstlich aufrecht erhaltene Export versiegt.

Aber sind die Börsenkurse ein Spiegel der Realität? Heißt das jetzt, daß der Zusammenbruch unmittelbar bevor steht?

Ich denke, Nein.
Wie wir schon einmal gesehen haben, reagieren die Börsen - wenn überhaupt einigermaßen angemessen - allenfalls verspätet. Und sie erholen sich auch gerne mal wieder - ohne, daß es dafür einen reellen Grund geben müßte.


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