..Analog oder digital [Zitat Ende ;)]
Schöne Denke zu freiem Internet.
Nein, eine Katastrophe, die auch niemas wahr werde wird. Man denke an hunderttausende von Büchern, die mittlerweile alle mit einem (digitalen) Ebook-Ableger versehen werden. Soll das gedruckte Buch dem Urheberrecht unterliegen und die Ebooks, die die gleichen Inhalte enthalten nicht?
Und wie sieht es eigentlich mit Computerprogrammen, ääähhh, sorry, "Aps" aus? Die sind digital. Unterliegen die nicht dem Urheberrecht? Toll! Die ganze Software für lau! Allerdings nur noch in der aktuellen Version, denn eine Folgeversion wrd es nicht geben.
Leute: Für alles, für das man sich echt viel Mühe gegeben hat, wohinein man viel Zeit und Hirnschmalz investiert hat, hat man das Recht auf die alleinige Urheberschaft, also auf die Entscheidung wer was damit anstellt. Digitale Produkte unterscheiden sich da in keinem Deut von analogen...nur daß sie leichter zu vervielfältigen sind.
Diese Lizenz ist nichts allgemein Verbindliches, sondern etwas Freiwilliges für Leute, die etwas nicht ganz copyleft herausgeben, sondern sich doch ein paar Rechte reservieren wollen. Etwas Ähnliches also wie die Creative Commons Lizenz. Ich finde es gut, dass es so etwas gibt.
..es heißt ja auch nicht das alle Digitalen Bücher kostenlos sein müssen.. Das einzige was derzeit fraglich ist, ist das Gesetz das den Buchpreis immer gleich hält. Egal ob digital oder Analog.. Ich finde es frech das ein Verlag an einem Buch gleich viel verdient wie an der digitalen Ausgabe.. Vergleichsweise sind englisch importierte Bücher davon nicht betroffen.
Das was eigentlich dahinter steht ist klar. Ein wirkliches "Urheberrecht" gibt es nicht (damit meine ich Weltweit..) Ok.. Vllt früher mal- doch das ist vorbei.
Selbst bei Software die nicht mehr supportet wird MUSS man rein theoretisch Geld zahlen.. Alles fraglich.. Klar wenn man von kleinen Erfinder ausgeht.. Wird es eng und geradezu schädlich bei Kopie etc. Man möchte damit aber auch bestimmt nicht das alles Umsonst ist, sondern der gedankenanstoß ist klar definiert 🙂 Möchte ich viele erreichen? Oder die 15 die mein buch kaufen weil sie es gesehen haben?..
Nö, Printbücher und Ebooks haben schon meist unterschiedliche Preise. Verlahge, die Printbücher gewöhnt sind, scheuen sich allerdings davor, ihre Ebooks nun drastisch biliger zu machen weil sie sich damit selber Konkurenz machen.
Dagegen entwickelt Amazon mit seinem kdp gerade fleißig eine ganz andere Verlagsgemeinschaft, nämlich eine, die nur noch ebooks rausbringt und die zum sehr günstigen Preis.
Fakt ist: Ebooks verkaufen sich leichter aber man verdient auch weniger dran.
Freiwilluge Lizenzen sind immer gut. Aber wenn wir von Urheberrecht sprechen, dann sprechen wir von einem gesetzlich verankerten Recht und nicht von bloßen Verträgen, die man untereinander schließen kann wie man will.
Will man also das Urheberrecht aufweichen oder einfach nur abweichende Verträge mit seinen Kunden schließen?
Es ist übrigens aus meiner Sicht unsinnig, ein (gutes) Buch im Analogformat mit Urheberrecht herauszugeben wenn man es im Digitalformat ohne Urheberrecht raus bringt. Man würde nicht ein einziges Exemplar verkaufen.