Es ist zu beobachten, daß Krisenzeiten grundsätzlich immer nur rückblickend als solche dargestellt werden. Während eine Krise wütet, wird sie entweder neimals als solche dargestellt oder weit herunter gespielt. Die Bevölkerung nimmt Krisen grundsätzlich wesentlich gelassener hin als man rückblickend annehmen sollte. Ich bin mir sicher, daß es bei den großen Krisen der Vergangeneheit, als bei Hyperinflationen und Massenpleiten auch immer so gewesen ist.
Heute denken wir: "Woww, da war ja was los." aber in Wirklichkeit haben die Menschen davon ja immer nur Ausschnitte gesehen und das waren meistens Ausschnitte aus dem eigenen Umfeld.
Es ist eine gängige Praxis, die Bevölkerung zu entzweien und auf diese Weise gegeneinander aufzuhetzen.
Ein gutes Beispiel ist Hartz4. Obwohl Hartz4-Empfänger eigentlich auf die billigst mögliche Weise den Arbeitsmarkt entlasten und denen, die noch in Lohn und Brot stehen, ein relativ gutes Auskommen ermöglichen (man kann einen Kuchen schließlich nicht 10 mal teilen und dann erwarten, daß alle ein fünftel abbekommen), werden sie oft als faule Schmarotzer dargestellt, die am unteren Ende der Gesellschaft leben.
Man erwartet von ihnen, daß sie sich für einen Hungerlohn verdingen, obwohl diese Haltung der Gesellschaft schadet weil sich Arbeitgeber darauf einstellen und auch einstellen müssen.
Am Ende wird dann von jedem erwartet, daß er für einen Hungerlohn arbeitet.
Einen richtigen Aufstand wird es meiner Ansicht nach nicht geben weil es keine Einheit der Bevölkerung gibt. Es gibt seltsamerweise auch keinen Wunsch, aktiv an einer Veränderung der Zustände mitzuwirken bzw. es existiert ein Obrigkeitsdenken und - trotz aller sichtbaren Fehlentscheidungen - ein tiefen, unbewußtes Vertrauen in die Politik.
Niemand, nicht nur in Deutschland, würde je auf die Idee kommen, das Regime einfach abzusetzen.
Das ist bedauerlich aber es ist so.
In 20 oder 30 Jahren wird unsere Zeit als eine der schlimmsten krisen der Neuzeit dargestellt. Es wird von Massenpleiten und Massenarbeitslosigkeit berichtet werden. Doch wir, die wir diese Zeit leben, bemerken diese Zustände eher nur am Rande. Es gibt sogar Menschen, die gar nichts davon bemerken.
das ist sicher nicht falsch aber glaube dass das finanzsystem stürzen muss um in eine richtige richtung laufen
und ja es wird massenarbeitlosigkeit geben aber auch massendummheit oder massenhunger
die ersten zwei zusammen wären ziemlich traurig
das erste und das dritte naja gemüse wächst ja auch draussen
aber alle drei führen auf kurz oder lang zum zusammensturz
und ja das zypern griechenland spanien portugal ......(keine ahnung wieviel es wirklich sind)
krise nein ist ja schon wieder vorbei (zwei schweine am weg zum schlachter sagt das eine: "wir werden sterben" ,das andere: "sind ja nur verschwörungstheorien")
naja mal zum ersten nun zum wichtigeren zins bzw zinseszins
also zinsen sind nicht möglich wenn ich dir zehn eier gebe und am nächsten tag elf zurückverlange stehst du arm dran wenn es auf der ganzen welt nur 10 eier geben würde (kapiert?)
oder anderes beispiel 4000 v. chr. legt ein armer schlucker eine golddublone zum heutigen zinssatz an
na rate mal jetz würde er einen goldklumpen so groß wie die erde bekommen
kann das funtionieren
für 400 € geld gibts nur 1 € ware auf deer welt also das ganze finanzsystem ist schon im endstadium
2% oder 0,2% weis ich jez nicht sicher sind bargeld und der rest nur zahlen in einem computer (matrix 🙂 ) also die schulden der nationen könnten innerhalb weniger secunden gelöscht werden
also wer das finanzsystem durchschaut hat wusste es schon vor 30 jahren das es zum scheitern verurteilt war
weiss nicht wie lang das noch dauert aber kali yuga (schwarzes zeitalter des überganges) ist nicht mehr weit oder bereits eingetroffen
mit den prophezeihungen ist das immer so ne sache man erkennt sie erst wenns schon passiert ist
mfg pazion
dass das finanzsystem stürzen muss um in eine richtige richtung laufen
Das "Finanzsystem" als solches stürzt i.d.R. nicht, sondern es wird lediglich neu gestartet. Das ist mindestens seit der Renaissance nie anders gewesen.
Umn das gesamte System zu stürzen braucht es Vertrauen in ein neues System. Das zu gewinnen ist sehr sehr schwierig.
Die Menschen denken: Lieber ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach und präferieren grundsätzlich die alte Ordnung - ganz gleich wie schlecht die ist.
Sie haben auch Gründe dafür. Gravierende Umstürze endeten bisher nie gut. Zumindest kann man sich an die guten (z.B. in der Schweiz) nicht mehr erinnern.
Zudem haben die parasitären Profiteure vom System dazu gelernt. Vor 50 odeer 60 Jahren noch wären die wichtigsten Weltwährungen längst in einer Hyperinflation zugrunde gegangen und man hätte einen Währungsschnitt eingeleitet.
Heute stehen tausende Organisationen von regionalen Demurragewährungen für genau dieswen Moment bereit. Sobald die etablierten Währungen unbauchbar werden, würden sie eine Alternative anbieten und einem Währungsschnitt zuvor kommen, die Welt vom Joch der Zinsprofiteure befreien.
Aber so einfach ist das nicht. Euro, Dollar & Co. werden heutzutage über ihre eigentliche Lebenszeit künstlich am Leben erhalten komme was wolle.
Einen richtigen Aufstand wird es meiner Ansicht nach nicht geben weil es keine Einheit der Bevölkerung gibt. Es gibt seltsamerweise auch keinen Wunsch, aktiv an einer Veränderung der Zustände mitzuwirken bzw. es existiert ein Obrigkeitsdenken und - trotz aller sichtbaren Fehlentscheidungen - ein tiefen, unbewußtes Vertrauen in die Politik.
Nein, Vertrauen in die Politik haben die allerwenigsten, da bin ich mir relativ sicher. Ich sehe das Problem vor allem darin, dass es praktisch keine Alternative mehr gibt. Die Idee des Kommunismus ist zusammengebrochen, das Experiment will so gut wie niemand mehr wiederholen. Und was gibts sonst noch? Das zweite Problem ist, dass es der Mehrheit in diesem Land bis jetzt noch zu gut geht für einen Aufstand, aber das ändert sich ja immer schneller ...
Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes. Alle Macht(über das Volk)geht vom Volk aus. In Deutschland gilt das Prinzip der parlamentarischen Demokratie, das bedeutet das weniger als Alle herrschen sollen, was das Grundprinzip ad absurdum führt. Schöne Diskussion, schade das man sie unter Stuxnet und Iran findet, was dezent offtopic ist...
Der Iran, im Gegensatz zu Israel, hat den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet um einen zivielen Zugang zu Atomkraft(werken) zu haben. Daher sind alle "legalen" Versuche diesen Zugang zu Technologie zu verhindern recht schwierig für die USA und Israel. Den Zusammenhang zwischen einem weltweit verbreiteten Computerwurm"Stuxnet" und dem iranischen Atomprogramm hat man bei der Analyse des Wurms über eine bestimmte Anzahl von Angriffspunkten "geschlossen" die mit der Anzahl der Zentrifugen in der iranischen Atomanlage identisch sind. Das "Internet" immer eine gewollte Verbindung zur "Aussenwelt" über eine eigens dafür geschaffene "Internetleitung" sein muss, halte ich für diskutabel, ich halte es für möglich, über Stromleitungen genauso Informationen in jede Art elektronischer Bauteile zu leiten.