Hai zusammen,
da wir uns einig sind, daß die dem Islam zur Verfügung stehende Masse sehr groß (=bedrohlich) ist, auch ausreichend Mittel zur Verfügung stehen (=gestellt werden), und gleichzeitig seit Entstehung des Islams die Bedrohung immer wieder wellenartig gegen Europa anbrandete, wäre jetzt eigentlich die Zeit für die wichtigste Frage:
Wie ordnen wir ISIS/AlQadia und deren Unterstützer sowie deren Hintergrundlenker in unser jetziges Weltbild ein?
Und wenn wir zu dem Schluß kommen, daß es wieder eine anbrandende Bedrohung ist, wie gehen wir damit und vorallem mit den Hintermännern um?
Oder sind wir schon soweit, daß wir aufgegeben haben?
Gruß
Bergamr
Wie ordnen wir ISIS/AlQadia und deren Unterstützer sowie deren Hintergrundlenker in unser jetziges Weltbild ein?
Meiner Meinung nach, ist hier für den Einzelnen zu machen, zudem die derzeitige Regierung Deutschlands ehedem nicht im Sinn des Volkes handelt. Sprich es gibt keinerlei Eingriffsmöglichkeit noch irgend eine umsetzbare Stimmung. Sprich selbst wenn wir hier im Forum einen Standpunkt einnehmen würden. Und gegenbenfalls sogar die Leute in unserem Land an sich der selben Meinung sein würden, so würde dies nach Außen dennoch nicht wiedergespiegelt, da die Volksvertretung entkoppelt ist vom Willen des Volks.
Sprich es ist keine Einflussnahme möglich, die erwünscht würde. Nun aber zur Einflussnahme an sich sieht zumindest meine Ansicht die Nichteinmischung vor. Die Frage ist ob es Deutsche betrifft. Und solche die als Deutsche sehe, sind meiner Meinung nach nicht betroffen. Insofern müssen das die Menschen in der arabischen Welt untereinander ausmachen.
Solang in diesem Teil der Welt sich nichts erhebt, was den Anspruch seine Lebensweise auch bei uns in Europa umzusetzen, ist es mir gleich. Schwerwiegend wird es wohl erst dann, wenn diejenigen die sich nun hierher "geflüchtet" haben auch anfangen eine von dort stammende Lebensweise hier aufzureglementieren. Da ist mit Entschiedenheit entgegnzutreten.
Denke nicht, dass "der Islam an sich" in erster Linie eine Bedrohung gegen Europa beinhaltet oder zum Ziel hat. Sicherlich, dieses penetrante Gefasel: "Alle ungläubigen müssen bekehrt und/oder geköpft werden..." muss man erstmal ernst nehmen. Aber zur Erinnerung an vergangene Jahrhunderte: derartige Rethorik hatte das Christentum ebenfalls mal im Rucksack. Ist lange her, aber es floss jedenfalls sehr viel Blut im Namen des sogenannten Heiland. In Südamerika.
Radikale Spinner gab und gibt es scheinbar in jeder der 3 grossen abrahamitischen Religionen.
Eine konkrete Bedrohung für uns hier in der westlichen Welt sind aktuell genau diese. Radikalisierte Zellen oder Einzeltäter, die sich einbilden, direkt ins Paradies zu kommen, wenn sie anderen Menschen Schaden zufügen oder töten. Wie paradox, das doch ist... ::)
Nur mal als nebenbei: mein Zahnarzt ist ein Syrer und Moslem. Der wird sicherlich nicht morgen auf die Idee kommen, hier zusammenzupacken um erstmal in den Jihad zu ziehen... warum auch !?
Das ist nur was für gescheiterte Existenzen oder für solche, die gar nix mehr selber mit ihrem eigenen Verstand reflektieren können oder wollen.
Alle anderen, denk ich, wollen einfach bloss ihr Auskommen haben und zufrieden leben.
Denke nicht, dass "der Islam an sich" in erster Linie eine Bedrohung gegen Europa beinhaltet oder zum Ziel hat. Sicherlich, dieses penetrante Gefasel: "Alle ungläubigen müssen bekehrt und/oder geköpft werden..." muss man erstmal ernst nehmen. Aber zur Erinnerung an vergangene Jahrhunderte: derartige Rethorik hatte das Christentum ebenfalls mal im Rucksack. Ist lange her, aber es floss jedenfalls sehr viel Blut im Namen des sogenannten Heiland. In Südamerika
http://youtu.be/3WWKN3587mo?t=7m7s
Einfach mal die Zahlen vergegenwärtigen. Ab 7:50 gehts um Islamophobie und in welchem Grad sich Bendenken ergeben. Widerspricht sich halt der Errungenschaft? von Trennung Staat und Kirche wie dann bei Minute 10:10 angesprochen wird.
Nur mal als nebenbei: mein Zahnarzt ist ein Syrer und Moslem. Der wird sicherlich nicht morgen auf die Idee kommen, hier zusammenzupacken um erstmal in den Jihad zu ziehen... warum auch !?
Das ist nur was für gescheiterte Existenzen oder für solche, die gar nix mehr selber mit ihrem eigenen Verstand reflektieren können oder wollen.
Alle anderen, denk ich, wollen einfach bloss ihr Auskommen haben und zufrieden leben.
Stell dir mal die Frage, warum der syrische Zahnarzt nicht in seiner Heimat behandelt? - Mal bei Seite gestellt, dass jedem frei ist dort zu leben wo er mag, ist doch tragisch das dieser Zahnarzt nicht mehr seinem Volk in der Heimat die Dienste anbietet. Und nun kommst du her, und meinst die Leute wollen doch nur: "ihr Auskommen haben und zufrieden leben"! Nun warum tut er das nicht in seiner Heimat, warum hat er sich nicht bemüht dort die Lebensbedingungen so zu verändern, dass genau das für ihn möglich ist. - Versteh mich hier nicht falsch, ich verurteile nicht, dass er sich einer Zukunft zugewandt hat in unserem Land wo er gemeinhin genau das einfach schon vorfindet, was gegebenenfalls in seinem Land nicht da ist. Nur das Argument hat zwei Folgeprobleme. Zum einen wieviele von diesen Leuten verträgt unser Land, den der Zustrom wird eben nicht abbrechen solang die "Eliten" sich verpissen, anstatt in ihren Herkunftsländern die Dinge zum besseren zu wenden. Zum anderen wenn stetig die Intelligenz abfließt, wird der Zustrom nie abbrechen und der Nährboden für Dummheit bleibt ungleich weiter Fruchtbar nicht zueletzt importiert sich das Gedankengut abseits davon dann auch noch in die Folgegeneration der Neuankömmlinge. (Edit zum Video selbst: Was in Kanada vorgefallen ist, ist mir eher ein Nebenaspekt. Insofern messe ich dem Geschehen nicht viel Wichtigkeit bei.)
Siehe dem Beitrag 40% der deutschen Bevölkerung ist im sektenkrieg bei der reformation umgekommen. Sollen wir diesen Prozess den nochmal durchmachen, nur damit der Islam emanzipiert wird. Befürwortest du das in Deutschland von 80? Millionen Leuten also 32 Mio sterben, nur damit erneut erkannt wird das Relegionen Bullshit sind. Können nicht bitte die Muslime in Arabien und wo sie Leben bleiben sich dort die Köpfe einschlagen, bis sie sich reformiert haben und dann erst sich an der Gesellschaft in der Welt beteiligen? Nicht umhin brauch ich für mich genommen hier keine Typen die Scharia fordern, den den Scheiß haben wir schon durch. Und da bin ich sehr angespannt, wenn es darum geht. Sprich der syrische Zahnarzt ohne ihn persönlich zu verunglimpfen aber verantwortlich machend, wäre er in seinem Land und eben für dieses besser als wenn er dir hier die Zähne schön macht.
Oder ist er jetzt Systemimanent wegen des Fachkräftmangels in Deutschland? Sicher finden sich auch Gründe weshalb nun er bei uns Leben sollte und hier sein Auskommen hat. Nur hochgerechnet auf viele weitere seines Bildungsstands die zu uns gekommen sind, ist es halt verhängnisvoll für "deutsche Arbeitnehmer" und ebenso sein Herkunftsland. Immerhin ist der Arbeitsplatz in Deutschland weg, sprich eine Existenz hier in Deutschland leidet darunter, und dieser H4ler liegt der Allgemeinheit auf der Tasche als Trade Off, den der arbeitslose "deutsche" Zahnarzt wird sicher nicht den Platz des Syrers in Syrien einnehmen. Und als Folge dessen, senden wir dann Entwicklungshilfe und medizinisches Personal für Steuergelder dorthin um "humanitäre Hilfe" zu leisten. Sprich die Belastung die sich für Deutschland ergibt nur durch diese eine Person ist doch kein wünschenswertes Ergebnis, erst recht nicht, wenn es dergleichen viele Fälle gibt. Und selbst wenn Fachkräftemangel bestünde, so wäre doch dann immer noch die Hilfe dort eine Belastung, ohne dies zu Verurteilen (Mal davon ab, dass würde der Fachkräftemangel so bestehen, Mittel gebunden wären für eben zuvorstehenden Zweck, anstatt hier eben entgegen diesen auszubilden). Die Folge einer Unterlassung der Hilfeleistung, wäre ja nur ein noch stärkerer Zustrom in das vermeintlich Land wo Honig fließt. Abseits der moralischen Komponente für das gute Gewissen.
Habe lange nachgedacht, ob ich hier noch Antworten will, mal gucken, ob wir aus diesem Thread doch noch etwas konstruktives machen können...
Zunächst Wiki-Zitat:
"Die Existenz eines zentralasiatischen nomadisierenden Hirtenvolkes, das sich Arier (Aryas) nannte, kann ausweislich heiliger Texte wie des Avesta und der Veden als gesichert gelten. Im 2. Jahrtausend v. Chr. wanderte der indische Zweig der Arier, deren Sprache Vedisch war, über den Hindukusch nach Nordwestindien ein, wo sie auf die Reste der Harappa-Kultur trafen. Die iranischen Arier, die zu den Vorfahren der heutigen iranischen Völker, darunter der Perser, Paschtunen, Kurden und Belutschen, wurden, wanderten im 11. bis 10. Jahrhundert v. Chr. ein. Die Migration der Arier in das Gebiet des heutigen Iran und Indiens ist in der Völkerkunde anhand der altiranischen heiligen Schriften des Avesta und der altindischen heiligen Schrift der Veden nachgewiesen."
Kinder/Jugendliche in den Regionen: Nordirak, Nordiran, Nordsyrien bis Afghanistan hoch, haben oft blondes, teilweise rotes Haar und blaue/grüne Augen.
Um es ganz deutlich zu machen: aus meiner Sicht findet aktuell genau dort in der Region, wo sich noch sogenannte altarische Ethnien befinden, eine Säuberung statt.
Das was ISIL (als Werkzeug) dort tut, ist unter anderem folgendes: es wird gezielt versucht, gegen bestimmte Volksgruppen vorzugehen, und dieses äusserst gründlich.
Der Krieg in Afghanistan war ein Vorwand. In diesem Land wurden bereits viele Einwohner getötet, alle unter Generalverdacht Mittäter des Anschlages von 9/11 zu sein. Klar, in all diesen Konflikten auch um Öl, aber das ist auch nur das, was vordergründig erstmal jeder sieht...
Was mich ebenfalls stört und aufhorchen lässt, ist, dass dort im Namen des Islam, uralte Kulturschätze (aus der Zeit vorher) gezielt vernichtet, oder abgetragen und verschachert werden. Somit wird alles das, was vorher war getilgt und aus der Historie entfernt.
soviel zu diesem Aspekt.
Was meinen Zahnarzt betrifft, so kenne ich seine Motive nicht, warum er jetzt grade nicht mit seiner Familie zurück nach Syrien gehen will. Möglicherweise denkt er, dass er Zahnbohrer+Sonde noch nicht hinreichend gut beherrscht, um damit gegen Artilleriebeschuss und Kalaschnikows zu bestehen. Könnte sein, dass er seine Familie einfach nur in Sicherheit wissen, und für sie sorgen will. Kann ihn ja nächstes mal fragen (nach der Behandlung). ;D
Falls noch die Frage aufkommt: warum die Araber nicht selber einfach alle Flüchtlinge von dort aufnehmen: Die meisten Flüchtlinge sind im Libanon, Jordanien und der Türkei, laut UNHCR.
Doch auch deren Aufnahmekapazität ist nicht unlimitiert, genausowenig wie die unsere, ist ja klar.
Edit: bin hier nicht an der klassischen Konfrontationsdiskussion "Argument-Gegenargument" interessiert. Betrachte es mehr als ...
einen offenen Gedankenaustausch. Jeder ist eingeladen, seinen Senf dazu zu geben. ^^