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ISIL - Problematik

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Ich fang mal von hinten an.

Womit wir bei der Religion an sich sind: immer ein willentliches Steuerinstrument der Macht, egal wie sie sich nennt und um welche Götter es geht. Das der Islam in unserer Zeit sich am agressivsten gebärdet, heißt nichts. Das Christentum war auch mal anders drauf. Ist halt alles auch nur ne 'Golem'-Verpackung. Wir müssen Schleier lüften und dahinter sehen.

Das ist der Kerngedanke. Die Relegionen die der Mensch sich als Einbildung, Erklärungsversuch und Lebenshilfe zusammengerührt hat, muss per se ja nicht schlecht sein. Das Problem tritt halt damit ein, dass sie von Menschen gemacht ist (meiner Auffassung nach, auch wenn der Anspruch jeder Relegion ist, sie sei Gottes Wort und von diesem gegeben), und immer eine Lebensweise vorgibt, der die Anhänger nacheifern. So weit so gut.

Relegionen bilden den Menschen in seiner ganzen Natur ab. Der Mensch handelt und jedes Handeln beeinflußt Objekte und Subjekte. Sobald es um Subjekte geht ist es Gewalt. Der Natur des Menschen ist also zugehörig die Inanspruchnahmen von Gewalt. Das Handeln als Gewaltausübung ist als Edel betrachtet und ebenso umgekehrt. Ein Subjekt wird zu etwas bewegt. Weil aber eben die Gewalt abivalent ist und dem Menschen inne, macht sich jede Relegion dies auf die ein oder ander Art zu nutze, nur allein um sich selbst zu erhalten und/oder zu verbreiten. Die Ausprägung der bisherigen Religion hat Gewalt immer gefordert gegen jene die die Relegion, ablehnen und nicht annehmen wollen. Wenn man diesen Teil der Relegion abtrennt hat man sie dekonstruiert, und sie ist nicht mehr die Relegion. Und an einen Rumpf zu Glauben ist kein Glaube, weil man jemand oder etwas nur Vollständig annimmt oder eben ablehnt. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.

Also entweder man unterwirft sein eigenes Handeln dem Selbstzwang, um die Relegion zu leben, oder man lehnt sie ab und begründet das Handeln aus sich selbst heraus. Und jemand anderem zu Antworten ob das eigene Handeln recht/edel war (Verantwortung) oder zu sagen die Relegion gebietet mir so zu handeln, macht es einfacher zu Begründen. Man entledigt sich der Beantwortung von unschönen Fragen und kann stattdessen die Zeit genießen, die man ggf. mit Rechtfertigung verbraucht. Das ist Kontrollverlust, zu gunsten eines einfacheren Lebens. Viele fühlen sich davon angezogen. Neben jenen die also den Kontrollverlust selbst einleiten, gibt es den Menschen der gegenteilig nun diesen nicht mehr Eigenständigen Menschen kontrolliert. Das ist Relegion. Aus zuvor "Gleichen" wird ein Paar mit Handelnden die sich Befehlen lassen und jenen die Befehlen wollen. - Schon klar das nun gerade von diesem Gefälle die unedlen Menschen angezogen werden wie Scheißhausfliegen (Ponerologie - btw. wer es noch nicht gelesen hat definitiv mal anschauen: http://www.amazon.de/Politische-Ponerologie-Andrzej-Lobaczewski-ebook/dp/B007K6GJW0 gibts auch als pdf frei im Netz).

ISIL aus dem Islam heraus erklären zu wollen, ist viel zu einfach gedacht. ISIL ist nur der neue Name von AlKaida ist nur der neue Name von CIA-Operation. Alter Wein in neuen Schläuchen. Nützliche verführbare Idioten zur Destabilisierung der Region. Und perfekt geeignet, um via Medien den Menschen rund um den Globus den 'Angst-Porno 2014' zu liefern. Das wurde schon von Orwell in '1984' beschrieben, endlose Kriege irgendwo gegen irgendjemand. Nicht falsch verstehen, natürlich fließt im Nahen Osten reales Blut, schreckliche Dinge geschehen, aber wie das gesteuert wird und uns 'verkauft' wird, hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Und ist vorallem gewollt und gesteuert.

ISIL und die anderen Gruppierungen sind nur aus dem Islam heraus erklärbar, weil diese Relegion wie andere auch erst den Menschen dazu veranlasst den Willen zum eigenständigen Handeln an andere abzugeben. Das Anhänger nun einfach zu Kontrollieren sind und wer die Kontrolle übernimmt mit welchen Absichten ist ja dann nur die tatsächliche Ausprägung. Das diese "Kontrollierten" in Gruppen mit Bezeichnungen für den Rest erkennbar gemacht handeln, ist halt so. Irgendwie muss man sie ja benennen und trennen von sich (Rassismus). Und das stets neue Bezeichnungen sich etablieren, ist zwar verwirrend, aber wir wissen ja dass es eben immer noch die gleichen Menschen sind. - Sprich die Bennung ist unwesentlich. Wesentlich ist nur das diese Menschen bestehen bleiben und immer wieder ausgenutzt werden, weil sie eben so sind wie sie sind; Menschen die aus sich selbst heraus entschieden haben die Verantwortung ihres Handeln abzugeben und sich in die Kontrolle anderer Begeben. - Wenn man also tatsächlich beabsichtigen würde hier eine Wende zu erreichen, wäre nur Bildung sinnvoll. Da Bildung aber nicht so wirklich den Stellenwert hat beim Islam, ist wohl ein anderer Weg die einzige gangbare Lösung, da diese relegiösen Menschen einen auch nicht in Ruhe lassen (relegions Gebot Erhalt und Weiterverbreitung). Es tut einem ja Leid um die Menschen, aber wo die Einsicht fehlt, ist aus Selbsterhaltung schon heraus begrüdet, dass nur Gegengewalt solchen Menschen stopt, unabhängig davon, dass sie im engeren Sinn nur Opfer ihrer selbst sind und im weiteren auch noch Opfer von "macht- und kontrollgeilen" anderen Menschen.

Den Einwand mit Rom verstehe ich im Zusammenhang mit 'divide et impera' nicht. Welche 'frei Menschen' meinst Du, hätten sich erfolgreich gegen Rom widersetzt? Die sog. Germanen?

Ja. Rom ist es nicht gelungen das Teile und Herrsche Konzept bei allen Barbaren zu verbreiten. Nur mal so im Geschichtsunterricht, wird stehts von irgendwelchen Fürsten geblubert die unter den Germanenstämmen herrschten. Wäre dem so, hätte es einfach zu unterwerfende Regionalmächte auf dem Mitteleuropäischen Boden gegeben? Und das römische Imperium hätte es doch eben so leicht gehabt hier seine Kontrolle auszuüben wie etwa in den heutigen Gebieten von Frankreich, Spannien, Portugal, Nord Afrika, forderer Orient und Osteuropa. - Die geographische Ausbreitung zeigt eine sehr Ungleiche Verteilung? Ein Natürliches Beispiel, die Ausbreitung jedes Organismus, der Sternförmig in jegliche Richtung sich zyklisch ausbreitet. Wer also Kreisförmig um Rom mal die Ausbreitung sich vergegenwärtigt, kann zwar gern mit natürlichen Widerständen z.B. den Alpen erklären, warum rom nicht Einfluss auf Mitteleuropa hatte, wird aber spätestens dann in Erklärungsprobleme haben, wenn er die Reichweite von Rom aus Abträgt bis nach England usw. ( ) - Da ist also der Herrschaft eine Lebensweise im Norden entgegengestanden die das Teilen und Herrschen Prinzip abzuwehren vermochte! Und da besteht die Frage welche Lebensweise ist Selbstbestimmt, dass man dem Krebsgeschwür der damaligen Zeit die Stirn zu bieten vermag.

Die Aussage, das jeder Staat limitierte Freiheit bedeutet, ist absolut korrekt. Allerdings nicht hilfreich im Detail, da dadurch keine graduellen Unterschiede darstellbar sind. Und die hat ja kernspecht angesprochen. Wobei wir uns eigentlich zuerst über den Begriff 'Freiheit' unterhalten müssten, die Freiheit der westlichen Wertegemeinschaft bedeutet ja im Grunde nur den fast unbegrenzten Zugriff auf Konsumgüter. Von der Freiheit 'Mensch-zu-sein' ist das nach meinem Empfinden meilenweit entfernt und etwas völlig anderes.

Freiheit ist meines Erachtens nach Begrifflich am besten ausgedrückt in der Unabhängigkeitserklärung: "We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are  endowed [s]by their Creator[/s] with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness." - Das mal von diesem Einschub mit Gott abgesehen, ist so ziemlich die Beste Erklärung was Menschen untereinander sind, wie sie sind und worauf sie hoffen. Das Problem sind die Konditionierungen danach, die einschränken.

http://en.wikipedia.org/wiki/Confederate_States_of_America - Das ist was die Menschen sich erkämpften wollten, wurde aber nicht geduldet siehe die Festigung der http://en.wikipedia.org/wiki/United_States - hier sieht man wohl am besten, was 'freie Menschen' tun, und was 'befreite Menschen' tun.

Das mit der Kanzlerakte ist ja nur ein Symbol, ob sie tatsächlich existent ist oder nicht, spielt keine Rolle. Fakt ist, Deutschland ist besetzt und die 'BRD' ist nicht souverän, sondern ein Konstrukt zur Verwaltung des besetzten Gebietes. Ob die Hundeleine kurz oder lang ist, der Hund bleibt angeleint.

Es war ein Einschub. Und sollte aufzeigen, dass das Handeln der Bundesregierung nicht klug sein kann, den ihr Handeln ist geleitet durch andere. Sprich egal wie man es dreht und wendet. Zum wohle des dt. Volks ist die Veranstaltung noch nie gewesen und wird sie nie sein.


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Hai IloveUbabe,

Die Relegionen die der Mensch sich als Einbildung, Erklärungsversuch und Lebenshilfe zusammengerührt hat, muss per se ja nicht schlecht sein. Das Problem tritt halt damit ein, dass sie von Menschen gemacht ist

Nun, nicht nur 'von Menschen' gemacht, sondern von den herrschenden Menschen gemacht. Und deshalb, wie Du richtig schreibst, substanzlos, wenn man das entblättert/entzaubert. Nicht einmal die angeblich friedlichen Buddhisten sind Menschenfreunde. Und die ganzen mosaischen Sandreligionen erst recht nicht. Alles wurzelt in der Knechtung und Abgaben fordernden Machtstellung von ein paar 'Heiligen'. Die paar wirklich Heiligen, die es vielleicht im Lauf der Geschichte gegeben hat, sind nur das mystische Beiwerk für die ganze Show. Also, ein lupenreines divide et impera Konzept.

Und ja, Dein Buchtip ist großartig. Obwohl es, zu Ende gedacht, einen verzweifeln läßt. Aber das ist das Leben, gell. Die größten Scheißhausfliegen sind eben die Größten   ;D

ISIL und die anderen Gruppierungen sind nur aus dem Islam heraus erklärbar, weil die Relegion erst den Menschen dazu veranlasst den Willen zum eigenständigen Handeln an andere abzugeben.

Nope. Jeder -ismus taugt dazu: Kommunismus, Nat.-Sozialismus, Katholizismus, you name it. Um was es mir geht, ist die mediale Aufbereitung dieses Ereignisses namens ISIS, und daß überhaupt nicht hinterfragt wird, wer denn eigentlich dahintersteht. Diese Gruppierung kommt von Null auf Hundert in 2 Monaten, überrennt gestandene Armeen, beschießt aus festen Artilleriestellung Städte und die Amis bomben mit Hochpräzision daneben? Wer's glaubt  ::)
Die Jungs sind sehr gut ausgebildet, waren in Trainingslagern des Mossad, und beziehen Geld und Waffen vom CIA und den Saudis. Islam ist nur der Aufhänger für die unteren Chargen.

Rom ist es nicht gelungen das Teile und Herrsche Konzept in Germanien zu verbreiten.

Korrekt, wenn Du das gebietsmäßig meinst. Nicht korrekt auf die 'Germanen' bezogen. Die ganzen westgermanischen Stämme schielten auf Rom, kultur- und technikmäßig, leisteten vielfach Militärdienst als Hilfstruppen, die Edlen gar als Offiziere. Rom war nach Bello Gallico einfach zu platt, um das riesige und vorallem unwegsame und klimatisch wenig reizvolle Gebiet östlich des Rheins zu befrieden. Und hatten es dennoch einigermaßen im Griff, genau durch das divide et impera. Die 'freien' Germanen waren nämlich gar nicht so abgeneigt, sich für ein paar römische Vorteile hier und da ordentlich gegenseitig auf die Mütze zu hauen   ;D  Und hatten zudem noch den Druck aus dem entfernteren Osten, der dann schließlich die Goten zu guten Römern und die Vandalen zu guten Karthagern werden ließ.

Aber Du hast sicherlich recht, der germanische Sippenverband ermöglichte eine größere Freiheit und Selbstbestimmtheit des Einzelnen als eine römische Staatsordnung. Nur ob das die Kraft war, die 'Germanien' vor der römischen Überschwemmung gerettet hat, wage ich zu bezweifeln. Die Kelten in Britannien oder Gallien waren sicherlich ähnlich organisiert wie die germanischen Verbände, hatten aber geländemäßig nicht das gleiche Glück. Und waren vielleicht nicht so unter Druck und Zugzwang.

http://en.wikipedia.org/wiki/Confederate_States_of_America - Das ist was die Menschen sich erkämpften wollten, wurde aber nicht geduldet siehe die Festigung der http://en.wikipedia.org/wiki/United_States - hier sieht man wohl am besten, was 'freie Menschen' tun, und was 'befreite Menschen' tun.

Ja, hervorragendes Beispiel, was aus guten Ideen wird, wenn die Ponerologie zuschlägt   😉  Und auch, wie weit wir davon in der Konsumgesellschaft weggekommen sind. Unser Freiheitsbegriff ist total verkommen, durch und durch materialistisch versifft.

Wir haben keine Chance. Nützen wir sie.   😎

Lang lebe Donar!
Bergamr


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Und ja, Dein Buchtip ist großartig. Obwohl es, zu Ende gedacht, einen verzweifeln läßt. Aber das ist das Leben, gell. Die größten Scheißhausfliegen sind eben die Größten Laut lachend

Naja deswegen sollte man keinen Depri schieben. 😉 Aber man sollte sich meiner Meinung nach dessen bewußt sein. Und im Umkreis der Gleichen, darauf eine Antwort finden. Nicht umhin halte ich dieses ganze gezedere um die Abschaffung der Todesstrafe für mit verlaub arschlos. Also kein Arsch in der Hose zu haben zu tun was getan werden muss. Klar ist das die letzte Lösung. Sich jedoch dieser zu verschließen ist Unsinnig. Sie ist im Bereich des Handelns inbegriffen. - In Amerika ist man mit solch einer Ansicht noch geduldet, hierzulande ist man Abschaum - Was ist nur aus unserer Welt geworden.

Islam ist nur der Aufhänger für die unteren Chargen.

Das ist schon klar. Aber ohne diese, und man kann sie eben nicht als Mitläufer bezeichnen siehe Abgabe der Selbstrechtfertigung des eigenen Tun, wäre das ganze nicht möglich. Keine Ahnung warum so viele Menschen nun gerade in dem Teil der Erde so leichtfertig in ihrem Handeln sind also unselbstständig. Früher sprach man da von der "Wesensschwäche" und "Rassen". Hmpf. Beurteilen und Verurteilen, ob jemand wie "ist", war und wird immer das schwerste sein zwischen Menschen. Und gerade weil es uns so wichtig ist einander Einzuschätzen ist jedes Mißverständnis sofort Ausgangspunkt für Zorn. Gerade bei jenen die heute der Gleichmacherei huldigen fehlt oftmals die Akzeptanz (Anerkennung und Erkenntnis), dass wir ja alle erstmal unterschiedlich sind. Sprich sich gleich zu machen, geht nur wenn man schon den Unterschied anerkennt. Nur und erst dann ist eine Gleichbehandlung möglich. Nich weil wir gleich sind sind wir Gleicher. Aber das Verständnis fehlt wohl sehr sehr vielen.

Korrekt, wenn Du das gebietsmäßig meinst. Nicht korrekt auf die 'Germanen' bezogen. Die ganzen westgermanischen Stämme schielten auf Rom, kultur- und technikmäßig, leisteten vielfach Militärdienst als Hilfstruppen, die Edlen gar als Offiziere. Rom war nach Bello Gallico einfach zu platt, um das riesige und vorallem unwegsame und klimatisch wenig reizvolle Gebiet östlich des Rheins zu befrieden. Und hatten es dennoch einigermaßen im Griff, genau durch das divide et impera. Die 'freien' Germanen waren nämlich gar nicht so abgeneigt, sich für ein paar römische Vorteile hier und da ordentlich gegenseitig auf die Mütze zu hauen Laut lachendUnd hatten zudem noch den Druck aus dem entfernteren Osten, der dann schließlich die Goten zu guten Römern und die Vandalen zu guten Karthagern werden ließ.

Aber Du hast sicherlich recht, der germanische Sippenverband ermöglichte eine größere Freiheit und Selbstbestimmtheit des Einzelnen als eine römische Staatsordnung. Nur ob das die Kraft war, die 'Germanien' vor der römischen Überschwemmung gerettet hat, wage ich zu bezweifeln. Die Kelten in Britannien oder Gallien waren sicherlich ähnlich organisiert wie die germanischen Verbände, hatten aber geländemäßig nicht das gleiche Glück. Und waren vielleicht nicht so unter Druck und Zugzwang.


Ich finde die Kelten recht unsymphatisch. Die Römer haben sie auch nicht so sehr gemocht nachdem sie sich in Oberitalien breit machten. Insofern ist das was bei den Galiern abgelaufen ist halt schon anders zu beurteilen meiner Meinung nach.

Bezogen auf die Germanen und jene welche sich den Römern andienten. Die Gab es und da ist auch nichts schlimmes dran, wie ich finde. Ebenso wäre den Handel zwischen Germanen und Römern zu verurteilen falsch. Der Austausch zwischen den Kulturen zu beklagen ist Quatsch. Was diese rheinischen Frohnaturen angeht, hmpf. Genauso diese Schwaben, Sueven Bavaren, hmpf. Da hat nen Sachse, Thüringer, Lusate, Polone, Markomanne, Angel etc. ja bis heute seine Problemchen mit.

Und auch, wie weit wir davon in der Konsumgesellschaft weggekommen sind. Unser Freiheitsbegriff ist total verkommen, durch und durch materialistisch versifft. 

Das Problem an sich ist das wir hier Fremdwörter benutzen. Und da kann jeder sich seine eigene Begrifflichkeit von machen. - Sagen wir es mal so wenn der Materialismus eine natur/umweltverbunde Lebens und Denkweise ist, so wäre es ja nicht schade drum. Materie soll bedeuten und wäre um mal wiki zu bemühen: von lateinisch materia = Stoff, Thema, Bauholz, Ursache, griechische Entsprechung hylê = Stoff, Holz, Wald. Also ich hab gegen den Materialismus nichts einzuwenden.

Auch gegen Konsum (Verbrauch) ist nichts einzuwenden, solang man sich halt selbst begrenzt auf das notwendige. Fraglich bleibt dann halt warum so viele Menschen sich verleiten lassen und es übertreiben. Das ist der Knackpunkt. Über die Grenzen zu schlagen kann auch gerechtfertigt sein, nur scheint vielen das rechte Maß abhanden gekommen zu sein, um eben die Grenzüberschreitung sich zu vergegenwärtigen. Beziehungsweise sie tun es unablässig - krankhaft.

Freiheit ist wohl dann am erfüllbarsten so lang jeder Maß hält und nicht anmaßend wird. Nur da sind wir halt bei der menschlichen Natur wo einige so sind und eben Andere anders. In dem Spannungsfeld muss man sich einigen. Nur scheint das mit dem Einigen nicht mehr so einfach zu sein, nachdem so viele heute nicht mal Wissen wer sie selbst sind, wie sollen sie da einen Standpunkt haben von dem aus sie selbstbestimmt sich mit anderen einigen? Nicht zuletzt, weil stetig auf sie eingeredet wird, Herkunft sei unwichtig. Stamm und Volk sind böse. Sprich die Entwurzelung derer sich so viele bereitwillig andienen ist es eigentlich die uns verdammt nicht mit einander klar zu kommen.

Ein Jahrzehnt in dem Forum  😮 - bin ja auch nun schon ne Zeit hier, nur es ist wirklich schön zu sehen es hier einen Platz gibt, an dem das geistige Blinderschleichertum der I-Phone Generation nicht vollständig die Obehand erlangt hat.


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Hai IloveUbabe,

ich konzentrier mich jetzt mal nur noch auf ISIS, das mit der Freiheit und den Germanen sollten wir in einen andren Faden tragen   ;D  sonst wird das ein zu großes Gedöns.

Gerade bei jenen die heute der Gleichmacherei huldigen fehlt oftmals die Akzeptanz (Anerkennung und Erkenntnis), dass wir ja alle erstmal unterschiedlich sind. Sprich sich gleich zu machen, geht nur wenn man schon den Unterschied anerkennt.

Unterschreib ich. Das Anerkennen von Unterschieden hat dann aber mit Wissen / Informationen zu tun. Und wer die nicht hat bzw. nur einseitig an sie rankommt, [i]erkennt[/i] vielleicht den Unterschied, verweigert ihm aber die [i]Anerkennung[/i]. Und dann folgt Haß.

Keine Ahnung warum so viele Menschen nun gerade in dem Teil der Erde so leichtfertig in ihrem Handeln sind also unselbstständig. Früher sprach man da von der "Wesensschwäche" und "Rassen". Hmpf.

Kennst Du die These vom 'Youth Bulge' , also dem demografischen Überangebot an jungen Männern? Das ist ein recht gute Erklärung, wie es nicht nur heute, auch früher immer wieder zu Kriegen kommen mußte, weil die perspektivlosen, überzähligen Jungen Wilden einfach 'beschäftigt' werden mußten, wollte der betroffene Staat nicht an inneren Problemen zerbrechen. Und so ein Krieg regelt das mit dem Überangebot zügig.

Die ganzen muslimischen Staaten im Nahen Osten haben diesen youth bulge, und sie haben kein gutes Bildungssystem. Religions- und infrastrukturbedingt können sich auch willige Autodidakten nur schlecht alle benötigten Information beschaffen. Also ein optimaler Nährboden für ideologische Verführung.

Das ist was die westlichen Gehimdienste zusammen mit den Führungsebenen von AlQaida/ISIS oder wie sie alle heißen brauchen.
Und schon klappt das mit dem destabilisierenden Flächenbrand.
Übrigens zündelt die gleiche Mischpoke auch im Jemen rum, weitgehend außerhalb vom Fokus westlicher Medienpropaganda.

Also alles wie immer: die Kleinen werden verheizt und wissen das nicht mal. Die Großen lassen sich feiern. Und die Hintergründigen lachen sich ins Fäustchen und machen den großen Reibach.

Gruß
Bergamr


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Kennst Du die These vom 'Youth Bulge' , also dem demografischen Überangebot an jungen Männern? Das ist ein recht gute Erklärung, wie es nicht nur heute, auch früher immer wieder zu Kriegen kommen mußte, weil die perspektivlosen, überzähligen Jungen Wilden einfach 'beschäftigt' werden mußten, wollte der betroffene Staat nicht an inneren Problemen zerbrechen. Und so ein Krieg regelt das mit dem Überangebot zügig. 

Ja ist mir bekannt. Dies ist ein Erklärungsversuch. - Diese "Wir wissen nicht wohin mit dem Überschuß und verheizen sie" Konzept, ist durchaus nachvollziehbar. - Zudem es hier auf eine Gemengelage trifft, wo eben Bildung nicht hochgestellt ist, klar gibt es innerhalb des Koran Passagen die der Bildung Wert beimessen, nur ist der Prophet Muhammed, der nach islam. Überzeugung des Lesens und Schreibens unkundig war, zuvorstehend ein Identifikationssymbol und zugleich sein Leben Maß für das Leben eines Muslim. (Im übrigen für jene die es interessiert, allerdings englisch - über die Zerstörung der Biblothek von Alexandria: http://www.roger-pearse.com/weblog/2010/09/11/bar-hebraeus-abd-al-latif-and-the-destruction-of-the-library-of-alexandria/ - unidiologisch gesehen finde ich einen der Kommentare hierunter doch auch recht aufschlussreich ungeachtet der Tatsache, dass es keine eindeutigen Beweise gibt für den Urheber der Zerstörung, so ist: "Further, it seems that it gives us pretty good control over a window of time in which the library was destroyed. Apparently it was maintained by the Catholics up to a time not long before the Islamic conquest, and not heard of directly thereafter except in the form of stories explaining the disappearance of the library, centuries later." - wobei hier es leider am Beiweis der Aussage "Apparently it was maintained by the Catholics" mangelt)

Übrigens zündelt die gleiche Mischpoke auch im Jemen rum, weitgehend außerhalb vom Fokus westlicher Medienpropaganda.

Nunja gezündelt wird überall.


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