keinen dunst, was die "entscheider" zu solchen entschlüssen damals bewegt hatte...
Vermutlich genau das, was Trichet angesprochen hat. Erst holt man Länder in die EU, die nicht hineinpassen, dann "entmündigt" man sie ... ist doch ganz einfach. Auf diese Art und Weise kann man nach und nach ganz Europa bevormunden oder unter die Diktatur stellen. Ohne vorherige EU-Zugehörigkeit wäre das schwierig gewesen. Sind dann alle unter einem "Dach", wird die EU möglicherweise hinfällig, genau wie es weiter oben schon geschrieben ist.
Es ist schon komisch. Am 06.05. dieses Jahres habe ich den Thread gestartet weil mir aufgefallen war, daß es offenbar kein, der Situation angemessenes, ausreichend großes Medieninteresse an der griechischen Parlamentswahl gegeben hat.
Heute ist das ganz anders. Bereiuts im Vorfeld beschworen die Medien die "griechische Schicksalswahl" und malten die ulkigsten Szenarien für die diversen Fälle, daß diese oder jene Partei die Wahl gewinnen mochte.
Wenn man die Ereignisse Anfang Mai nicht bereits längst wieder aus dem Gedächtnis verdrängt hat (und das haben leider die meisten), dann könnte man fast den Eindruck gewinnen, die Medien hätten seinerzeit bereits gewußt, daß es einen weiteren Wahlgang geben wird und daß man der Wahl in Mai nicht so viel Aufmerksamkeit schenken mußte, weil das, daraus resultierende Ergebnis ohnehin nur dazu dienen sollte, die Geschichte etwas zu strecken, um bevorstehende Ereignisse, die zum damaligen Zeitpunkt noch nicht "erwünscht" waren, etwas weiter in die Zukunft zu verschieben.
Dann stellt sich nun die Frage: Ist die Zeit dafür denn jetzt reif, oder ist auch diese "Wahl" wieder nur darauf ausgelegt, noch etwas Zeit zu schinden?