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Gender Mainstreaming - Was ist das, worum geht es?

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(@arkas-2)
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Ich glaube Zak meinte wir sollen hier nicht drüber diskutieren, ob es richtig ist, das Thema nach oben zu drücken, obwohl keiner antwortet.

Meine Infos stammen aus einem Artikel in der JUNGEn FREIHEIT, habs aber auch erst nachgeprüft und dann reingesetzt. Die Auflage mit dem Artikel war nach kurzem total vergriffen und viele Leute haben sich an die Zeitung gewandt, weil sie es nicht glauben wollten. Es gab natürlich auch Anfragen bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, aber die haben behauptet das sei alles aus dem Zusammenhang gerissen und überhaupt sei es "sachlich und politisch abgesichert".

Von einer sachlichen also eigentlich fachlichen Absicherung kein bei diesem Humbug natürlich keine Rede sein, von einer politischen um so mehr.

Das Ziel ist schlicht und ergreifend der identitätslose Mensch.
Sämtliche identitätsbildende Merkmale werden irgendwie in den Dreck gezogen oder lächerlich gemacht. Wer Wert auf seine Nationalität legt, ist ein Nationalist und damit ausländerfeindlich, steht also ausserhalb der Gesellschaft. Wer sagt er sei heterosexuell und das sei gut so beleidigt damit Homosexuelle und ist intolerant. Wer sich freut weil er erfolgreich im Berufsleben ist ist ein Bonze und natürlich schuld daran, dass es allen anderen schlecht geht. Wer besonders religiös ist gilt entweder als altmodisch (kath. Kirche/Christen) oder als verrückt (Spiritualität etc.)

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Gender Mainstreaming ist der Großangriff auf geschlechtliche Identität, und da braucht man auch eine besonders gezielte Aktion, weil das Geschlecht das identitätsbildende Merkmal ist, das am wenigsten sozial determiniert ist (wie religiöse, politische Ansichten etc.) sondern halt einfach biologisch.

Das einzige was man noch sein darf ist "Mensch". Klar, Mensch ist irgendwie jeder und damit sind wir alle gleich.
Die Menscheit lebt aber bisher von den Gegensätzen. Nur weil man sich selber von anderen unterscheidet gibt es einen Wettstreit verschiedener Gruppen, der zu technischen, geistigen etc. Höchstleistungen führt. Klar, die meisten Einteilungen der Menschen in Gruppen, seien es Geschlechter, Religionen, Nationen, Ideologien hat irgendwie irgendwann mal zu Mord und Totschlag geführt, ABER:

Will man sich den Weltfrieden um den Preis der Vielfalt erkaufen?


Antwort
Beiträge: 874
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(@dark-knight13)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Ich glaube Zak meinte wir sollen hier nicht drüber diskutieren, ob es richtig ist, das Thema nach oben zu drücken, obwohl keiner antwortet.
Ahh, ja, so betrachtet macht das Sinn. 🙂
*drück*


Antwort
Beiträge: 29
 Twin
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(@twin)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren

Hallo,

Gender Mainstreaming - oho was für eine geniale Soziologenwortschöpfung mal wieder!
Ich hab ne Weile gebraucht bis ich da durchgesehen hab, obwohl ich einschlägig vorgebildet bin ^^.

Es ist ist eine Weiterentwicklung der Frauenbewegung. Aber man versucht nicht mehr die Frau dem Mann anzugleichen oder umgekehrt, sonder scheint nun begriffen zu haben, das Männer und Frauen unterschiedlich sind. Sie haben unterschiedliche Bedürfnisse und man versucht, in politischen Entscheidungen darauf Rücksicht zu nehmen. Soweit so gut.
Es droht also nicht der Entzug von geschlechtlicher Identität, im Gegenteil, die Unterschiede werden zelebriert und zementiert. Übrigens gesellschaftsübergreifend von Mario Barth bis zum 100. Buch mit dem Motto :"Frauen kaufen Schuhe und Männer Autos".
Feministinnen sind keinesweg begeistert:

Viele Feministinnen und Feministen beurteilen Gender Mainstreaming als angepassten und wirkungslosen Reformismus. Andere Feministinnen und Feministen sehen darüber hinaus die Gefahr der Verwässerung erreichter Ziele und weisen auf das Missbrauchspotenzial hin. So spricht Stiegler (2000) von einem „Missbrauch“, wenn mit Verweis auf das Gender Mainstreaming Frauenbeauftragte abgeschafft oder Frauenfördermittel gekürzt werden. Auch die Sorge um die Zementierung von binären Geschlechtervorstellungen (beispielsweise John Grays Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus) wird vielfach geäußert
  (wikipedia)

Das grösste Problem liegt in der Umsetzung: zu teuer, wirkungslos, zu verschwommene Begriffsserklärung (jeder versteht es so wie er es will) und die Mißbrauchsgefahr ist sehr hoch.

Zu der Kindergartengeschichte: wenn tatsächlich die Kinder in ihrer Privatsphäre verletzt werden und zu sexuellen Spielereien animiert werden, finde ich das ein starkes Stück. Weit über das Ziel hinausschiessend und tatsächlich gefährlich und nicht tragbar für die Gesellschaft.
Kinder sollen ja unverkrampft aufwachsen, und die Dinge auch beim Namen genannt werden, bei mir früher wurden die Geschlechtsmerkmale höchsten mal verschämt als "da unten" bezeichnet. Aber warum verfallen die Menschen immer so in die Extreme? Erst Verstockte, tabuisierte, lustfeindliche Körpererziehung und auf einmal frivole Pimmelpuppen?

Erziehung wird meiner Meinung nach ohnehin überschätzt. Temperament, Charakter und Anlagen können nicht verändert werden, nur unterdrückt, gefördert oder überlagert.

LG Twin


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Beiträge: 110
Registered
(@joosh)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren

push mal den Thread wieder ein bischen nach oben.

Ich pack nicht ganz was ihr jetzt meint.

Sollten jetzt diese Kindergartenbücher Phädofilen-futter züchten oder Schleichwerbung für Homosexuelle sein?

sry bin jetzt zu müde um alle Artikel zu lesen.


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