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Geht die Welt nun laut Mayakalender unter oder nicht?

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(@werjo)
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@ werjo

Aus meiner untheologischer Sicht hast Du sogar recht. Nur nen Gott hat damit nix zu tun. Ich spreche von der Natur. Ich sehe jedes WE einen ( eheml. DDR ) Badestrand. Damals gab es da Rettungsschwimmer in nem kleinen Häuschen. Der Strand hatte 2 Stege und war umzäunt. Heute ist das Häuschen mit Müll zugebastelt, die Zäune sind runtergetrampelt, der Strand wächst langsam zu ( mit zerbrochenen Bierpullen, Feuerstellen und Mac Donalds Utensilien im Untergrund ). Die Stege sind zerfallen und die Wälder ringsrum, bis zum Kotzen, zugeschissen. Wie gesagt: zu DDR-Zeiten ein öffentlicher, gepflegter und bewachter Strand. 100 meter hat die DDR nen Kiefernwäldchen abgeholzt um dort ein Heizhaus zu basteln das das örtliche Ferien-GST Lager versorgte. Das Heizhaus wurde, wie das Ferienlager, abgerissen und das Kiefernwäldchen setzt sich durch.
Was wir Menschen auch bauen und "erschaffen" ... die natur, nicht Gott(!), holt sich alles zurück. Wenn nötig auch mit Gewalt indem sie uns bestraft und sogar irgendwann auslöscht.

Grüße,
Andreas

Ich selber bin Atheist, ich glaube nicht an Gott. Aber Religion interessiert mich ein Stück weit. Und wenn es um Naturwissenschaften geht haben religiöse Menschen einen riesen Vorteil. Denn sie können die Frage nach dem Sinn beantworten. Solche Fragen kann die Naturwissenschaft nicht beantworten und Atheisten die an kein göttliches Prinzip glauben stehen hier etwas verlassen da. Man muss sich halt mit der Antwort - Alles ist ein riesen großer Zufall -zufrieden geben bzw arangieren oder eine eigene Vorstellung aufbauen, die die Frage nach dem Sinn beantwortet.

Damit sich die Natur rächen kann, muss sie sowas wie Gefühle haben und muss sich verletzt fühlen. Es gibt bestimmt viele Naturglaubensrichtungen, die der Natur solche Eigenschaften zuordnen aber für meinen Standpunkt als Atheist hat die Natur solche Eigenschaften nicht.

Das Straßen, Gebäude oder andere Anlagen mit der Zeit kaputt gehen ist für mich ein Prinzip der Naturwissenschaften. Und zwar der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. "Die Entropie nimmt immer zu" Heißt es wird immer unordentlicher, wenn man nix dagegen tut. Alle von Menschen gebauten Dinge haben eine höhere Ordnung und sind in einem entropisch ungünstigen Zustand. Sobald keine Energie mehr aufgewendet wird diese zu pflegen, gehen sie kaputt.

Ein anderer Punkt sind Gifte, die wir durch unser Tun produzieren. Seis nun radioaktive Strahlung oder andere Gifte. Oder sind es andere Sachen, wie zB die Ölpest, die uns und auch anderen Spezies schadet.

Das sind sachen die nur die Lebensformen kaputt machen, die derzeit auf der Erde leben. Wenn es so weiter geht, werden andere Spezies entstehen, die mit solchen Bedingungen klar kommen und uns einfach überleben.

Ich seh da aber keine Rache oder sonstiges.

Und der Tag des jüngsten Gerichtes wird irgendwann kommen. Entweder ist es ein Asteroid oder ein Komet oder der Ausbruch im Yellow Stone Nationalpark. Oder der Polsprung.

Für christen ist es die Rache Gottes für unsere Verbrechen. Für Naturreligionen ist es dann die Rache der Natur. Für mich als Atheist ist es dann wieder ein unglücklicher Zufall. Aber von Spekulationen wie 2012 oder so halt ich nix. Wenn sowas passiert, kann man eh nix mehr dagegen tun ^^


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Beiträge: 521
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(@condor-2)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

2012 geht die Welt nicht unter, das ist Quatsch. Vielmehr wird etwas subtileres passieren.
Das werden wir mit der Zeit, in späteren Jahren merken und nicht 2012. Vielleicht merken wir auch garnichts und trotzdem verändert sich irgendetwas positiv.
Ob die Veränderung jetzt bei Neugeborenen auf genetischer Ebene passiert, oder kulturell oder sonstwas, vielleicht wirds auch ne Kombination aus allem.
Egal was es sein wird, wir werden hineinwachsen und es hinnehmen (müssen) wie alles andere auch. Lassen wir uns überraschen.


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Beiträge: 376
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(@jumbo-2)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

gerne noch mal.
abgesehen davon, das der mayakalender ein unendlicher ist und es nur um übergänge geht, steht die frage, ob der übergang überhaupt 2012 ist.
es gibt fundierte meinungen, dass die rechnung falsch beginnt, wir also noch über 200 jahre bis zum gemeinten punkt zeit haben.


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Beiträge: 1422
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(@andreas)
Noble Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Ja Leute, letztlich hoffen wir das wir noch Zeit haben bis alles im Arsch ist. Ich sehe das mal so: der letzte winter war, für uns, echt die große Kacke. Viel zu kalt, schlecht ein - und auszuparken ... die Temperaturen waren für Menschen wie meinereiner nicht so der Kracher da ich Minusgrade liebe wie kaum ein anderer ... da ich mit grauem Wetter besser leben kann als mit der strahlenden Sonne. Der Sommer dieses Jahr hat mir zu schaffen gemacht! "Tauwetter für etwas dickere" nenn ich das. Ich hasse den derweiligen "Sommer" wie die Pest und, normal ist der auch nicht. Mittlerweile verlagern sich die Temperaturen merklich. In wenigen Jahren existieren hier Wüsten, Palmen und extrem harte Winter. Wie das zusammen passen soll? Darvin hat es gut erklärt ... die Natur passt sich den Gegebenheiten an. Beispiel: die Sperlinge ( Berlinisch: Spatzen ) an den Bockwurstbuden (Bockwurschtbuden ) werden verschwindent gering-selten ... dafür findet sich in Berlin eine neue Möwenart heimisch. Das sind kleine Veränderungen die kaum einer bemerkt ... Die Proportionsveränderungen werden aber bemerkt und regen zum nachdenken an. Raben und Möwen sind auf dem Beusselgroßmarkt die Ornitologische Hauptproportion die sich ohne Ende vermehrt. Die intelligenten Raben machen mir ( trotz ihrer ansteigenden Angriffe auf Menschen ) nicht so die Sorge ... die Möwen ... ist das normal das sich solche Vögel verstärkt in der Hauptstadt ausbreiten?
Grüße,
Andreas


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Beiträge: 119
(@Physikus_19)
Beigetreten: Vor 16 Jahren

Tag Leute,

jetzt macht mal halblang. Erdbeben, Tsunamis und Hitzewellen oder Kältewellen hat es auch in der Vergangenheit gegeben, und ratet mal, was da für Spekulationen auftraten...?

Im Übrigen hat jumbo mit seinem Einwurf völlig Recht. Sogar die mehr oder minder fundierten Schriften eines Zecharia Sitchin, von dem ich etwa das Buch "Apokalypse" habe, gehen davon aus, dass die Entrückung  nicht im Jahre 2012 stattfinden soll...  ;D
Sogar Isaac Newton soll sich mit der "Apokalypse" befasst haben und kam auf drei Zeitfenster, ich zitiere hier das oben besagte Buch, Seite 303f:

Im März 2003 überraschte der britische FernsehsenderBBC die wissenschaftliche und religiöse Fachwelt mit einer Dokumentation über Newton, in der die Existenz eines von ihm handgeschriebenen Dokuments enthüllt wurde, indem er das Ende der Tage nach Daniels Prophezeiungen errechnete.
[...]
Seine Schlussfolgerungen endeten damit, dass er drei mögliche Zeitrahmen auflistete, die jeweils einen "nicht vor"- und einen "nicht später als"-Zeitpunkt für die Erfüllung der Prophezeihungen Daniels nannten:

-Zwischen 2132 und 2370 nach einem Hinweis Daniels
-Zwischen 2090 und 2374 nach einem zweiten Hinweis Daniels
-Zwischen 2060 und 2370 für die entscheidende "Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit

Wer also an die "Apokalypse" glaubt, dürfte damit fürs Erste bedient sein. Im Übrigen bedeutet "Apokalypse" nicht Weltuntergang, oder Elend oder sonstetwas, sondern schlicht und einfach "Offenbarung".

Gruß,
Marcel

P.S: Selbstverständlich halte ich nichts von Zecharia Sitchin und seinen Ideen, ich habe ihn nur euretwegen herangezogen...wie gesagt, in meiner Freizeit lese ich lieber derartige "grenzwissenschaftlichen" Bücher, als Romane...


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