Naja, die Idee mit dem Weltkrieg halte ich schon für sehr pervers.
Wenn man am Ende der Nahrungskette steht, entsteht zwangsläufig eine Überbevölkerung und immer stärkere Industrialisierung.
Die Menschen werden aufgrund der Medizin und med. Versorgung immer älter.
Und wenn der Mensch nicht seit jeher am Ende der Nahrungskette stünde, gäbe es aber eben NICHT den Lebensstandard, den Du, lieber Segastus, offensichtlich heute hast.
Ich beziehe mich jetzt zunächst nur auf Menschen in hochentwickelten Industriestaaten der Erde.
Der Mensch ist doch an der jetzigen Lage selber schuld.
Letztendlich solltest Du hinterfragen, wieso es zu der Situation - in der wir heute leben - gekommen ist.
Hätten nicht abertausende Denker und Tüftler aus der Not heraus immer wieder neue Erfindungen gemacht, würden wir heute noch in den Wald sch.....
Nicht ein Weltkrieg beschafft wieder Arbeit , sondern das Nachdenken und die Verantwortung jedes Einzelnen, der in so einer Gesellschaft lebt, WAS und WIE man an der jetzigen Situation etwas ändern und welchen Beitrag man selbst dazu abgeben kann.
UND! Sich auch daran hält und sein Ziel verfolgt (wovon ich jetzt NICHT von einem Weltkrieg rede - diese Idee ist wahnwitzig, nicht innovativ!)
Gekoppelt mit einigen kreativen Ansätzen seitens des Staates, denke ich, wären da schon Erfolge drin.
Beispiel : Zinsen! Steuern! Staatshaushalt !
(der leider viel zu viel verbrät, wenn es was zu feiern gibt - oder meinst, dass Du oder ich oder irgendjemand hier es sich leisten kann, zum Geburtstag ein Feuerwerk in die Luft gehen zu lassen???? - vielleicht weiß der Eine oder Andere wovon ich hier rede)
Zum Thema Geld gab es hier im Forum schon mal einen recht interessanten Beitrag.
Sollte man sich auch fragen, weshalb die Arbeit in Deutschland so teuer geworden ist, so teuer, dass sie sich niemand mehr leisten kann!
Weil Deutschland viel zu sehr verschuldet ist.
Auch ein Punkt davon. Wie soll der Staat denn die Schulden zahlen? Wenn nicht von den Steuern?
Der Staat an sich ist eigentlich das Unproduktivste was es gibt. Es muss ihn aber geben, denn der Mensch
kann nicht ohne ihn. Die Natur des Menschen ist, dass alle eine "Führung" brauchen. Eine Stimme, die sagt , wos lang geht und wo die Grenzen sind.
So und wenn ich mir so anschaue, was heutzutage so nachmittags, wenn die Kinder aus der Schule kommen,
im TV (siehe RTL2 und Konsorten) läuft , wird mir kotzübel. Da kann ja nix Konstruktives mehr rüberkommen. Die Kids werden in irgendwelchen Talk-Shows so richtig aufs Leben vorbereitet.
Diese Shows, in denen die Leute sich richtig gehend an die Gurgel gehen, in denen sie sich hohlköpfig anplärren, warum denn der eine mit der Freundin des anderen in der Kiste war usw.....
Als Familie ist man doch fast schon gezwungen, zu zweit arbeiten zu gehen, weil man sonst am Rande des Existenzminimums lebt (hohe Mieten, immer wieder höhere Kosten) ergo sind die Kids auf sich gestellt und ziehen sich Tag für Tag diesen Scheiß im Fernsehen rein , weil ja alles andere zu langweilig ist.
Was zur Folge hat, dass immer mehr Kids ein riesen Potential an krimineller Energie entwickeln, dass einem nur noch schlecht wird.
Damit wird weiß Gott keine Kreativität gefördert - auch in Zukunft nicht.
Warum denn nicht mal die Eigeninitiative ergreifen und z.B. so etwas wie "Nachmittagsbetreuung" auch bei
Jugendlichen - die natürlich angepasst am Alter der Kids ist, organisieren? Davon gibt es viel zu wenig.
Warum muss denn so etwas staatlich sein? Das kann man doch auch als Unternehmer?
Ein Beispiel von vielen Ideen......
Würde die Industrialisierung weltweit übergreifen und auch auf die jetzigen Entwicklungsländer übergehen,
würden in Afrika auch Kraftwerke gebaut , gäbe es mit Sicherheit bald die nächste Eiszeit.
Nur - hast Du die Menschen in Afrika überhaupt gefragt, ob die eine Industrialisierung wollen?
Vielleicht wollen die ja erst einmal, dass man ihnen zeigt, wie sie sich selbst Gedanken drüber machen?
Viele Menschen in Afrika, die nehmen ihr Leben gewiß selbst in die Hand. Aber andere - die wollen es gar nicht!
Ich weiß wovon ich rede, ein Mitglied meiner Familie stammt aus einem der ärmsten Länder Afrikas und kann ziemlich genau schildern, warum es keine Demokratie in dem Sinne geben kann.....
Und wo keine Demokratie, da Diktatur, was hin und wieder schon mal zu Machtkämpfen führt. Deshalb
waren wir die letzten 50 Jahre verschont davon.
Lieber Segastus, wenn Du unter permanentem Arbeitsmangel leidest, werde UNTERNEHMER, nimm Dein letztes Gehalt und bau doch einfach in einem Entwicklungsland in Afrika eine Schule!
Und bringe den Kindern (der armen) das Schreiben und Rechnen bei!
Dann kannst Du auch wieder ruhigen Gewissens schlafen, ohne an einen Weltkrieg zu denken.
Das wäre ein klitzekleiner Ansatz, Deine Gedanken wieder ins Reine zu kriegen.
Andererseits kannst Du ja auch Dein letztes Gehalt nehmen und Dich mit samt Familie an einem sonnigen Strand niederlassen - in einem Land wo Dein Euro noch einen Großteil mehr wert ist , als hier.
Dann bist Du auch den Stress mit der Kriegsführung los.
Bei einem Krieg machen eh nur die Ärmsten der Armen den Arsch!
So und nun stell Dir einfach mal die Frage, warum die Ärmsten arm sind .
lb. Grüße Helena
Was uns wohl mal ganz gut tun würde währe eine "Hauruck-packenwirsan"-Stimmung wir nach dem Krieg, das wär mal was neues als unsere heutige "verschiebenwirsaufmorgenundichbewegmichkeinstück"-Stimmung
Aberdann bitte ohne Krieg! ^^
hier hast Du voll und ganz meine Zustimmung, RyoOhki!
Es gibt noch genug, was man tun kann/könnte, nur wollen muss man es mögen.....
Hm ja, es gibt viel zu tun ... aber lass es uns auf morgen verchieben, es ist schon spät 😉
Da ja in den nächsten Tagen die neuesten Arbeitslosenzahlen veröffentlicht werden, und die Arbeitslosenzahl wieder nur sehr geringfügig gesunken ist, möchte ich zu diesem Thema folgendes zu bedenken geben:ES GIBT KEINE ARBEIT MEHR!
Wie denn auch? Nach 50 Jahren ist fast alles gebaut, produziert und die meisten Menschen in Deutschland haben ihren Lebensstandard erreicht. Die Produkte halten lange und es gibt nur noch wenige Erfindungen, die vom Verbraucher für seinen Lebensstandart konsumiert werden.
Von der Ersatzbeschaffung für kaputte Kleidung oder anderen Dingen kann man kein Wirtschafts- und damit Arbeitsplatzwachstum erwarten?
Und der Computer tut ein Übriges dazu.
Deshalb:
WIR BRAUCHEN EINEN WELTKRIEG!
Damit man wieder aufbauen kann. Dinge für einen ungedeckten Bedarf produziert und nicht nur für die Ersatzbeschaffung. Damit Geld wieder einen Wert bekommt.
Es ist doch völlig unnatürlich für die Bewohner der nördlichen Hälfte der Weltkugel, 50 Jahre Frieden zu haben. Damit handeln wir gegen unsere Natur. Natur bedeutet werden und vergehen. Wobei das eine genauso wichtig ist wie das andere.
Wie werden immer nur, vergehen aber nicht!
Und deshalb: ES GIBT KEINE ARBEIT MEHR - WIR BRAUCHEN EINEN WELTKRIEG!
Servus, Segastus
das ist ja das blödeste das ich je las, es gibt zwar immer wenig Arbeit aber das Thema ist doch Haus gemacht.
Solange jeder Mensch giert und rafft besonders in den Industrieländern man nennt es auch mittlerweile Shareholder, wird es immer schlimmer.
Jammern kann jeder, besser wird es davon nicht.
Bayrische Grüsse
WGS
Admin Partnerforum ASA
[size=1][EDIT von zak]quote korrigiert[/EDIT][/size]