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Der Trickster-Thread

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(@thagirion)
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Beigetreten: Vor 15 Jahren

Ich stoße immer wieder darauf, dass sich Leute über eine eigentlich simple Sache keine Gedanken machen, die Speicherung von Passwörtern. Dafür gibt es genau eine einzige sichere Möglichkeit: Man schreibt sie [u]von Hand[/u] auf Papier. Alles, was in irgendein Computersystem hineingerät, ist prinzipiell knackbar, auch angeblich sichere Passwortcontainer. Dass in einem Handy gespeicherte Daten erst recht nicht sicher sind, sollte auch jeder wissen. Und man schreibt seine Passwortliste auch nicht auf dem PC, um sie dann auszudrucken, denn alles, was man in die Textverarbeitung tippt, wird auch dann gespeichert, wenn man es [u]nicht[/u] abspeichert.


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Beiträge: 36
 quer
(@quer)
Beigetreten: Vor 12 Jahren

Tja, was soll ich dazu noch sagen? Das ist so! Auch bei der schriftlichen Kommunikation ist die herkömmliche Methode eines Briefes in einem zugeklebten ( und vielleicht sogar versiegelten ) Umschlag immer noch die beste.

Grüße, Quer


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Beiträge: 183
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(@seda33-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Ihr habt ja sooo Recht ....!!!!

Aber für Diejenigen, die wirklich aktiv am PC arbeiten, gibt es m. E. eine einfache Lösung. Die meisten Privatanwender nutzen den PC ja doch hauptsächlich nur passiv zur Information und Kommunikation, dazu braucht man natürlich Internet.

Aber wer tatsächlich kreativ mit dem PC arbeiten möchte (z. B. Bildbearbeitung, Textvearbeitung etc.), der müsste sich zunächst seine wichtigen Programme installieren und dann einfach den Internetstecker rausziehen, Basta! Man kann nämlich hervorragend offline arbeiten, vorausgesetzt man hat alle nötigen Dinge installiert oder auf Datenträger gespeichert. Die ständigen Updates beziehen sich fast nur auf Sicherheit oder Internetanwendungen, selten ändert sich was an den Programmen selbst. Daher könnte man darauf verzichten. Vorteil dabei ist, dass man sogar noch mit älteren Systemen arbeiten kann, z. B. Windows XP. Da man ja vermutlich nicht ganz aufs Internet verzichten möchte, müsste man dann allerdings vielleicht noch ein Laptop oder Tablet haben, damit man von dort aus nötige Internetaktivitäten durchführen kann ohne dass jemand auf die privaten Daten des anderen Rechners zugreifen kann.

Mir ist ohnehin aufgefallen, dass für normale PCs überhaupt nicht mehr geworben wird. Die Verbraucher werden ganz gezielt auf passives PC-Verhalten hingesteuert. Tabletts und Smartphones können zwar schon einiges, aber sie ermöglichen niemals ein professionelles Arbeiten am PC. Lange Texte sind eher mühsam auf einem Tablett oder Smartphone zu schreiben. Das sieht man schon an der Qualität der Texte, die man von solchen Nutzern erhält.

Aber offenbar ist das auch so gewollt. Die Menschen sollen ja nicht mehr selbst denken oder eigene Kreationen schaffen, sondern nur noch wie Zombies konsumieren, kommunizieren und reagieren ...


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Beiträge: 36
 quer
(@quer)
Beigetreten: Vor 12 Jahren

Das stimmt allerdings. Ich habe bei fast allen PC-Arbeiten auch den Stecker gezogen und mache ihn nur dann an, wenn ich tatsächlich das Internet brauche. Meine Daten sind auf externen Platten, die nur angesteckt sind, wenn ich offline bin. Und Reinigungstools lauen jedes Mal, wenn ich den Browser schließe. Das minimiert das Risiko erheblich.

Grüße, Quer


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Beiträge: 183
Registered
(@seda33-2)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

@quer
Uns wird zwar immer beigebracht, dass der Arbeitsspeicher nach dem Ausschalten gelöscht wird und unsere Daten sind dann futsch, wenn man sie nicht abspeichert. Aber sind sie wirklich futsch? Für uns sicherlich, aber wer sagt denn, dass nicht alles irgendwo in einem versteckten Ordner trotzdem gespeichert wird? Wir können ja nicht wissen, was sich in Windows Hintergrund abspielt. Klar ist, dass das System mehrere "Backdoors" zur Spionage offen hält. Da muss ich Thagirion Recht geben:

Und man schreibt seine Passwortliste auch nicht auf dem PC, um sie dann auszudrucken, denn alles, was man in die Textverarbeitung tippt, wird auch dann gespeichert, wenn man es nicht abspeichert. 

Ich wundere mich immer wieder, dass meine Festplatte immer voller wird, obwohl ich alles abchecke und durchrechne, aber keine Ordner finden kann, wo etwas abgespeichert sein könnte.

In dem Zusammenhang hätte ich eine Frage zu Firefox, denn ich glaube, hier im Forum gibt es einige, die es auch benutzen:

Wenn man bei Outlook Nachrichten löscht und anschließen den Papierkorb, dann sind die Mails ja noch nicht weg sondern man kann sie wiederherstellen, bevor man sie dann endgültig löschen kann. Wie ist das bei Firefox? Sind die Daten noch wiederherstellungsfähig, wenn ich den Papierkorb gelöscht habe? Ich habe noch keine Funktion gefunden, dass man sie wieder herstellen kann. Falls sie immer noch da sind, könnte das auch ein Grund sein, dass die Festplatte zugemüllt wird. Kennt sich da Jemand aus?


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