@ Erutan,
Nun ja, aber selbst die Asteroiden die "zunächst" übersehen wurden hat man irgendwann doch bemerkt, sonst wüssten wir gar nichts von Ihnen.
Wenn zudem noch etwas deutlich grösseres zu uns unterwegs sein sollte ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Gebilde frühzeitig bemerkt wird noch grösser. Ich kenne mich allerdings zu wenig damit aus, um einschätzen zu können wann sowas spätestens entdeckt wird.
Hängt natürlich auch mit der Geschwindigkeit des Objekts zusammen, je schneller es ist, desto weiter ist es jetzt noch entfernt.
Seuchen: Klar, kann immer passieren, es gibt durchaus ein paar Dinge, die ganz plötzlich kommen können.
Die Seite hatte ich nur verlinkt, weil mich das mit der Planetenkonstellation im Sonnensystem interessiert hat, die ist aber am 21.12. nichts besonderes, was sich eben leicht nachprüfen lässt.
Im Detail hab ich die Seite nicht gelesen, aber für ein paar Grundlagen ist sowas ok, wenn es also darum geht den grössten Blödsinn an "Vorhersagen" etwas auf den Zahn zu fühlen.
Zur Zeitrechnung:
Bevor wir uns darüber streiten, welchen Tag wir nach unserem Kalender haben sollten wir zuerst darüber nachdenken, woher wir überhaupt wissen wollen, welcher Tag im Maya-Kalender "heute" ist.
Soweit ich weiss, war es ja nicht so, dass die Mayas das den Europäern erzählen konnten, als die dort ankamen, denn damals war der Kalender wohl schon nicht mehr in Verwendung bzw. die Europäer waren zu dämlich über sowas mit den Mayas, bzw. deren Nachfahren zu reden.
Ich hab dazu ein bischen gesucht und das hier gefunden:
in Palenque gibt es einen Text, der für das Mayadatum 9.11.6.16.11. 7 Chuwen 4 Ch´een eine Mondfinsternis erwähnt. Nach der Korrelation 11. August 3114 vor Christus fällt dieses Mayadatum im gregorianischen Kalender auf den 8. August 659. In dieser Nacht war aber keine Mondfinsternis sichtbar. Nach der Korrelation 13. August 3114 v.Chr. entspricht dieses Mayadatum dem 10. August 659, also 2 Tage später. Und in dieser Nacht war tatsächlich eine Mondfinsternis in Palenque sichtbar.
Das ist natürlich nicht der einzige Hinweis darauf, wie unsere Kalender korrelieren, aber ein guter Beleg für die Methode die heute angewandt wird.
Wenn diese Methode korrekt ist, dann spielen unsere Kalenderfehler keine Rolle, denn wir haben ja nirgends aufgezeichnet, dass an diesem Tag 659 in Mittelamerika eine Mondfinsternis war, sondern das wird astronomisch zurück berechnet.
Wir wissen also nur, dass vor 1.353 Jahren dort die Mondfinsternis war, und wie der Tag im Mayakalender heisst. Wenn die "Lange Zählung" also im Jahr 1.353 nach diese Monfinsternis endet, dann passt das, egal wie wir dieses Jahr heute nennen.
Das reicht also völlig um korrekterweise auf 23.12.2012 zu kommen.
@ IloveUbabe
Ein frommer Wunsch. ;D
Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass es nie passieren wird, dass "endlich" alle Menschen eine bestimmte Erkenntnisstufe erreichen. Abgesehen von den ganzen "einfacheren" Problemen die Du schon beschreibst sind die Menschen dafür einfach zu verschieden. Es gab vor 2.500 Jahren im alten Germanien Menschen die geglaubt haben, dass Thor seinen Hammer schwingt wenn es donnert aber ich vermute mal, dass es auch damals schon solche gab die sich irgendwie gedacht haben, dass das eventuell was mit Temperatur und Bewegung von Luftmassen am Himmel zu tun hat, aber nicht mit irgendeinem Gott der das "macht".
Dieses Erkenntnisgefälle gibt es immer, in jeder Epoche, aber es wird nicht thematisiert, weil die meisten Leute nur erkennen, dass sie halt mehr wissen als die Menschen vor ein paar hundert Jahren und das ist ja auch ein Zeichen für Fortschritt.
Also was solls, ein Kalender ist dazu da, sich aktuell und historisch im Zeitablauf zurecht zu finden.
Im Übrigen ist Dein Vorschlag auch schon sehr "Ismen"-verdächtig, siehe der letzte Versuch unseren Kalender durch etwas rein auf "Vernunft" basierendes zu ersetzen: Französische Revolution. 😉
Soweit ich weiss, war es ja nicht so, dass die Mayas das den Europäern erzählen konnten, als die dort ankamen, denn damals war der Kalender wohl schon nicht mehr in Verwendung bzw. die Europäer waren zu dämlich über sowas mit den Mayas,bzw. deren Nachfahren zu reden.
Das ist so nicht ganz richtig erläutert. Wir hätten sehr wohl vom Wissen der dortigen Bewohner profitieren können, leider wurde es nahezu komplett ausgelöscht, bei der Invasion und der folgenden Christianisierung. Weil "unheilig" wurde defakto alles Schriftgut der dortigen Kulturen verbrannt/zerschlagen/eingeschmolzen. Was also die Schriftquellen angeht, ist ein Vernichtung sonders Gleichen betrieben wurden. Darüber hinaus wurde neben der "ungewollten", aber sich nicht verhinderbaren Einschleppung von Seuchen eine Großteil der Bevölkerung dahin gerafft. Was natürlich übertroffen wurde von der Abschlachtung sämtlicher Intellektuellen dieser Zivilisationen, immerhin wären diese als Nukleus für Widerstand, den Zielen einer Machtausübung abträglich gewesen. Daraus folgt das sämtliche Worte/Ausdrücke für Übersetzungen dem Volk vom Mund abgeschaut wurden. (Vgl. E.Landmann http://de.scribd.com/doc/108738521/Landmann-Erhard-Weltbilderschutterung)
S.34Diego de Landa hatte im Auftrag der katholischen Kirche alle Mayabücher verbrennen lassen, bis auf drei, die ihm entgangen waren und später wieder gefunden wurden. Er ließ sich aber von einem Indio die Glyphen erklären und bezeichnete sie als Alphabet.
S.42/43Aber wollen wir uns nun einmal ansehen, wie es zu solchen falschen Wörterbüchern, zu einer solchen Verfälschung der Sprachwissenschaft, gekommen ist. Lassen wir quasi einen der Beteiligten selbst sprechen. Im Vorwort des »Bocabulario de Mayathan«, eines der wenigen Mayawörterbücher, die aus früheren Jahrhunderten erhalten sind und das beim österreichischem Verlag Akademische Verlagsanstalt 1972 wiedergedruckt wurde, wird auf Seite 16 einer jener zwölf katholischen Mönche zitiert, die damals als erste zu den Mayas geschickt wurden und, da die Mayas nicht Spanisch und die Mönche nicht die Mayasprache beherrschten, den Auftrag hatten, ein Wörterbuch zu erstellen. »Und sie hatten stets Papier und Tinte zur Hand und sobald sie ein indianisches Wort hörten, schrieben sie es auf, entsprechend dem, was es besagte. Am Abend versammelten sich dann die Mönche und teilten einander ihre Aufzeichnungen mit und bestimmten sie, so gut sie konnten (so gut sie konnten, in Klammern meine Wiederholungen), mit dem Ausdruck, der ihnen am besten zu passen schien (der ihnen am besten zu passen schien also). Und es geschah, daß das, was sie heute gehört zu haben meinten, ihnen am folgenden Tage nicht mehr zu stimmen schien.«
Stellen Sie es sich plastisch vor. Ein Mönch zeigt auf den Mund und erwartet das Wort für Mund, der Maya oder Azteke sagt [i]Lippe[/i] oder [i]sprechen[/i]. Der Mönch zeigt auf einen Baum, der Indio aber sagt [i]Ast[/i] oder [i]Stamm[/i] oder [i]Holz[/i]. [usw.]
@ IloveUbabeEin frommer Wunsch. Laut lachend
Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass es nie passieren wird, dass "endlich" alle Menschen eine bestimmte Erkenntnisstufe erreichen. Abgesehen von den ganzen "einfacheren" Problemen die Du schon beschreibst sind die Menschen dafür einfach zu verschieden. Es gab vor 2.500 Jahren im alten Germanien Menschen die geglaubt haben, dass Thor seinen Hammer schwingt wenn es donnert aber ich vermute mal, dass es auch damals schon solche gab die sich irgendwie gedacht haben, dass das eventuell was mit Temperatur und Bewegung von Luftmassen am Himmel zu tun hat, aber nicht mit irgendeinem Gott der das "macht".
Dieses Erkenntnisgefälle gibt es immer, in jeder Epoche, aber es wird nicht thematisiert, weil die meisten Leute nur erkennen, dass sie halt mehr wissen als die Menschen vor ein paar hundert Jahren und das ist ja auch ein Zeichen für Fortschritt.Also was solls, ein Kalender ist dazu da, sich aktuell und historisch im Zeitablauf zurecht zu finden.
Im Übrigen ist Dein Vorschlag auch schon sehr "Ismen"-verdächtig, siehe der letzte Versuch unseren Kalender durch etwas rein auf "Vernunft" basierendes zu ersetzen: Französische Revolution.Zwinkernd
Natürlich ist solch eine Ansicht aus der Ferne betrachtet Naive.
Ich gebe dir recht in Bezug auf das Erkenntnisgefälle. Das Problem ist, wenn die Ressourcen einer Volkswirtschaft in einem begrenzten geographischen Bereich bleiben also im Innland, dann erwächst daraus Reichtum. Kommt die Produktivitätssteigerung dazu, wird immer weniger menschliche Arbeit benötigt um die gleiche Menge an Gütern zu produzieren. Die entstehende "Freizeit" ist dann im Idealfall zur Überlegung nutzbar, wie man noch Produktiver Prozesse umsetzen kann. Die Folge ist noch mehr Freizeit.
Wenn dies gegenüber dem Ausland über ein paar Jahrzehnte/Jahrhunderte passiert, entsteht ein solch großes Gefälle das der Neid des Auslands ins Grenzenlose steigt. Die Folge ist irgendwann, dass eine Macht-Konstellation aufgrund von Unzufriedenheit im Ausland entsteht durch den stetigen Vergleich mit dem produktiveren Nachbarvolk. Eine Kriegerische Übernahme anstatt der Kooperation mit dem Nachbarn ist schon immer die einfachere Lösung in der Menschheitsgeschichte gewesen und somit der Normalfall, anstatt der "Einsicht" selber die Lebensbedienungen zu verbessern und Wissen über produktivere Verfahrenweise selber zu ergründen.
Schau dir doch den Islam an, wo immer vom Goldenen Zeitalter gesprochen wird, was kompletter Bullshit ist. Die Syrer haben das Wissen der Griechen übersetzt kurz Zuvor (100Jahre) bis hin zur gleichen Zeit wie sich der Islam begann auszubreiten. Die Syrer haben geforscht und auf der Grundlage des Wissens der Griechen das Wissen erweitert. Dann kamen die Araber und haben sich das Land angeeignet! Das Wissen wurde vom Syrischen ins Arabische übersetzt und im Kalifat verbreitet. Aber es war niemand unter der Arabern da, der zusätzlich daraus Erkenntnis gewann oder damit produktiv umging. Warum? Weil es im Islam indirekt verboten ist. Forschung negiert in vielen Punkten ein Gottesweltbild was auf einem Buch besteht, dass den ewigen Gültigkeitsanspruch hat und damit der Veränderung von Gültigkeit durch Wissens hinzu Gewinn entgegensteht. Deswegen kam es kurz darauf zum Stillstand in der kompletten arabischen Welt - Repressive Geisteshaltung wie es der Koran fordert ist halt nicht vereinbar mit einer Wissensgesellschaft. Das selbe war der Fall bei den Mayas und den Christen, die ebenso wissensunterdrückend agierten mit ihrem Ketzerei Schwachsinn über die nächsten Jahrhunderte. Die haben den selben Bullshit gemacht wie die Araber.Das ist die Folge der Islamisierung von Spanien. So ein denken schüttelt man nicht einfach ab, es bleibt über lange Zeit im Kollektivdenken verankert! Es ist die natürliche Immunreaktion von Menschen. Gleiches mit Gleichem zu bekämpfen. Der Islam war so aggressiv, dass nur ein aggressives Christentum sich dagegen behaupten konnte - allem Geschwaffel von christlicher Nächstenliebe ala Jesus zum Trotz. Spanien/Portugal, nach der Reconquista also Wiedereroberung durch die christlichen europäischen Kontinentalkräfte waren versaut worden. Das nun folgende Zeitalter der Weltseefahrt mit christlichem Label, war geistig geprägt von den eindrücken die die Muslime geistig in der Region hinterlassen haben, während ihrer militärischen Eroberugnen zur ersten Jahrtausendwende. Fremdes muss zerstört und unterjocht werden, anstatt es einfach zu akzeptieren um darauf produktiv aufzubauen.
Um wieder auf den Kalender zurück zu kommen. Und den Vorwurf der -Ismen Verdächtigkeit. Ich gebe dir da recht. Nur ist es ein Unterschied ob ich die Zeitrechnung an ein Ereignis kopple, was ich nicht wiederholen kann als Experiment (Geburt Jesu), oder im Rahmen der Falsifizierbarkeit an etwas das nachprüfbar ist wie etwa die Veränderung der Sterne in Ihrer relativen Position über uns. Dies ist polemisch ausgedrückt ein "himmelweiter Unterschied".
Im übrigen sehe ich die Aufklärung vollkommen getrennt von den Ereignissen der französischen Revolution. Für mich ist die Aufklärung nicht verbunden mit einem Wechsel der Machtausübung von einem Monarchen zu einem Parlament voller macht hungriger Bestien. Deswegen zähle ich die franz. Revolution nicht als Ereignis der Aufklärung. Für mich ist Aufklärung das was Schiller fabriziert hat oder die Schriften von Kant und die Gedanken von Nietzsche.
ich hab mal ganz spontan meine Schwägerin zu dieser Sache befragt, Sie ist nämlich Mexikanerin.
Also hier die Volksmeinung, d.h., das Wissen (oder auch das vermeintliche) der dortigen Menschen zu diesem Thema:
Also es geht um den Abstieg des Totengottes [i]Bokton yoktl Q [/i](Is nich richtig geschrieben ich weiß, aber die Aussprache klingt auch nicht besser :P, also kurzum um eine Gottheit) am Ende des Kalenderzeitraumes, welcher natürlich in seiner Eigenschaft als Totengott halt eben Verderben über uns bringt.
Dieser Glauben ist aber schon sehr lange bekannt (vermutlich schon seit die Konquistadoren da eingefallen sind), d.h. das Wissen der Maya ging irgendwie in die spätere, dann hispaniole Einwandererbevölkerung über (wie auch weiter oben sehr gut beschrieben, evtl. mit den Mönchen und so).
Weiterhin wird diese Sache nicht als "allzu dramatisch" betrachtet, d.h. die Welt geht demnach nicht unter, höchstens lokal begrenzt.
Wie ich schon irgendwo anders erwähnt hatte, ist ansonsten die Zählart eines Kalenders überall anders, so befinden wir uns in Thailand im Jahr 2055 und wir benutzen ja diesen gregorianischen Kalender, der ja eigentlich auch an jedem 31.12. endet .
das fand ich heute auf grenzwissenschaft-aktuell
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/10/popocatepetl-kontroverse-um-ufo-uber.html
gut ich kenne mich absolut nicht in foto oder video bearbeitungen aus und kann so schlecht sagen ob es sich um einen fake handelt.
ok und jetzt werde ich paranoid. das ist kein fake sondern echt. das ding was immer es auch ist bohrt sich durch den vulkan in richtung erdkern und BUMM
und da der weg etwas länger ist knallt es erst am 21.12.
für mich sieht das nicht aus wie ein meteorit, dafür hat das ende doch ne ziemliche seltsam grade form ausserdem müsste doch ein richtiger schweif zu sehen sein oder?
ich frag mich ob noch weiter bilder auftauchen werden oder videos von der anderen seite des vulkans. gestern gab es doch auch ein erdbeben vor der küste ost amerikas... gibts da wohl einen zusammenhang? ich weiss das klingt gerade alles banane aber darüber denke ich wirklich gerade nach.
gut ich kenne mich absolut nicht in foto oder video bearbeitungen aus und kann so schlecht sagen ob es sich um einen fake handelt.
ok und jetzt werde ich paranoid. das ist kein fake sondern echt. das ding was immer es auch ist bohrt sich durch den vulkan in richtung erdkern und BUMM
Ganz ruhig. Ich empfehle das Video mal anzuschauen und auf dem Untertitel den Transkript auf deutsche Übersetzung zu stellen. Ok das ist zwar nicht das beste Deutsch, aber eine Aneinanderreihung von Worten kann man ja im Kopf drehen. Im übrigen ist unklar ob das Teil nun in den Vulkan reingebrettert ist oder aber weil der Vulkan gleichzeitig der Horizont ist es sich nur durch die Atmosphäre bewegt hat. Wie auch immer. Ich denke mal die Grenzwissenschaftler werden da schon dran bleiben. Har Har Har. Übrigens gibt es auf dem Youtube Video auch schon eine geäußerte Hohle Erde Vermutung.
Zur Beruhigung empfehle ich:
[media] http://www.youtube.com/watch?v=6HMCidNcRUY [/media]