Ich war einfach mal davon ausgegangen, dass ich hier nicht der Einzige bin, der Humor hat.
Ah, da ist er endlich, der grosse 2012-Sammel-Schwafel-Thread den ich auch schon starten wollte, besten Dank an Aredhel. 😉
Als jemand der sich nun schon ziemlich genau 10 Jahre mit all diesem Zeug beschäftigt muss ich mich natürlich auch fragen lassen und selbst fragen wo denn nun die angekündigten Ereignisse bleiben, den bis jetzt gab es ja nicht viel.
Was die grobstoffliche Welt betrifft sind wir, denke ich, auf einem "guten Weg". Wirtschaftskrise, Revolutionen und Kriege im Nahen Osten usw., das alles passt ins grosse Bild der kommenden Veränderungen und ich halte es für ausgeschlossen, dass die aktuellen Spannungen sich einfach wieder abbauen und alles wieder so wird wie vorher.
Trotzdem fällt natürlich auf, dass bis Ende 2012 allein auf dieser Ebene nicht mehr wirklich das grosse Chaos ausbrechen kann. Ich vermute deshalb, dass 2012 oder konkret 21./23.12.2012 eher eine Art Wendepunkt statt Höhepunkt sein werden. Denn für nen Höhepunkt müsste noch ziemlich viel passieren in 2 Monaten.
Gerade eben habe ich nochmal nach Planetenkonstellationen und Nibiru gesucht und eine tolle Seite mit "Widerlegungen" gefunden:
http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/01/26/kein-weltuntergang-am-21-12-2012/
Da stehen ein paar Dinge die einem schon zu Denken geben sollten. Bspw. wird die Konstellation der Planeten unseres Sonnensystems am 21.12. beschrieben und an der ist absolut nichts besonderes, also bspw. keine "Reihe" und ähnliches.
Das gleiche gilt für Nibiru. Wenn irgendein Planet oder etwas ähnliches im Dezember der Erde besonders nahe kommen sollten, dann müsste man den schon längst entdeckt haben. Und zwar nicht nur Einrichtungen mit High-Tech Ausrüstung sondern sehr viele Leute.
Bei diesen zwei Aspekten handelt es sich also um Dinge die fast jeder selbst relativ leicht nachprüfen kann, weshalb ich davon ausgehe dass diese Informationen richtig sind.
Soll keine Werbung für diese Seite sein, der Typ ist natürlich total kompromisslos, aber er beschränkt sich wenigstens auf das wovon er Ahnung hat, Astronomie.
Wenn wir uns auf eine Ebene begeben, die von der heutigen Wissenschaft gar nicht erfasst wird oder nicht erfasst werden kann, dann kann quasi alles passieren. Es gibt eben keinen Beweis oder Gegenbeweis für solche Dinge, und wer glaubt, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gibt, als wir heute wissen, der kann auch getrost davon ausgehen, dass am 21.12.2012 "irgendwas" völlig unvorhersehbares passieren kann.
Was also diese eher mystische Ebene betrifft bleiben nur Wahrsagungen, Prophezeigungen, antike Schriften usw. usw..
Ich habe schon viele von solchen Texten gelesen und muss leider sagen, dass vieles immer irgendwie passt. Die meisten heutigen Autoren versuchen dann ein Gesamtkonzept zu erstellen, das in sich logisch schlüssig ist, aber meist nur eine von mehreren gleich logischen Interpretationen darstellt.
Bei Nostradamus hab ich das mal ausführlicher durchforstet, seine Verse sind so kryptisch dass man eigentlich nichts damit anfangen kann. Ohne zeitliche Einordnung tappt man völlig im Dunkeln, mit zeitlicher Einordnung, die nicht sicher ist, kann man ungefähr abschätzen was er gemeint haben könnte, zumindest wenn es dann vorbei ist. ;D
Ich fand es deshalb immer schwierig mich auch was festzulegen und bleibe deshalb mit meinen eigenen Prognosen eher in der fassbaren Welt und in der gibt es, wie eingangs gesagt, vieles was auf grössere Veränderungen hindeutet.
Als jemand der sich nun schon ziemlich genau 10 Jahre mit all diesem Zeug beschäftigt muss ich mich natürlich auch fragen lassen und selbst fragen wo denn nun die angekündigten Ereignisse bleiben, den bis jetzt gab es ja nicht viel.
Da muß man natürlich fragen: Von welchen (echten) Quellen stammen diese Ankündigungen von Ereignissen, die auf das Ende der Welt abzielen?
Auf An hieb fällt mir da nur dieses unsägliche Bibelding ein, die Offenbarung des Johannes.
Von ägyptischen Quellen glaube ich zu wissen, daß es keine Kette von Ereignissen geben soll und von anderen, historischen Quellen meine ich das auch.
Die Medien und das Internet haben diese Geschichten immer zusammen gepackt - wahrscheinlich um zu beweisen, daß sie stimmen. Die Offenbarung des Johannes gehörte aber zu keinem Zeitpunkt da rein - ebensowenig diese McKenna-Theorie oder auch das unsägliche Webbot-Dings.
Das alles war in meinen Augen immer nur Füllmaterial um mehr zu erzählen, mehr zu schreiben und mehr zu beweisen zu haben.
Historische Quellen sind die indischen Weden, die die Welt in Zeitalter einteilen, ägyptische Quellen, die auf besondere Sternkonstellationen hindeuten, der Maya-Kalender, der wohl tatsächlich endet (auch wenn alle sagen, daß die Maya im Sinn hatten, ihn einfach von vorn beginnen zu lassen).
Dann werden auch immer noch andere, angebliche Quellen, wie Nostradamus dazu gemischt, die aber meiner Meinung nach rein gar nichts damit zu tun haben.
So gesehen: Da muß auch bisher nichts passiert sein. Es gibt in den (von mir) ernstzunehmenden Quellen meines Wissens nur eine einzige Begebenheit, die vor dem Ende der Welt oder dem Ende des Zeitalters kommt, und zwar heißt es in indischen Quellen, daß zum Ende eines jeden Zeitalters ein Teil der Menschheit verderben würde. Das geht aber nicht schnell und setzt auch nicht erst kurz vor dem Ende ein sondern liest sich eher wie ein langsamer, schleichender Prozeß.
Und eine solche Verderbtheit sehe ich sehr wohl - unter anderem in unserem Zinssystem. Ich sehe einen Teil der Menschen tatsächlich als verkommene, degenerierte Subjekte an.
Was die grobstoffliche Welt betriff
Hey, wo ist Arkas? Wer hat den Account von Arkas übernommen? ;D
Trotzdem fällt natürlich auf, dass bis Ende 2012 allein auf dieser Ebene nicht mehr wirklich das grosse Chaos ausbrechen kann.
Das sehe ich anders. Wie schon in einem anderen Posting weiter oben gesagt gibt es keine zuverlässige Quelle, die uns sagen könnte, daß etwa nichts aus dem All zu uns unterwegs ist. Die Großmäuler, die das bestreiten übersehen gleichzeitig reihenweise Asteroiden, die in sehr geringer Entfernung an der erde vorbei fliegen. Wie sollen sie dann plötzlich einen sehen, der auf die Erde zuhält?
Und Asteroiden sind ja nur die eine Seite. Seuchen wären eine andere. Mittlerweile laufen Milliarden Erwachsene ohne wirksamen Schutz vor Pocken und ohne wirksamen Schutz vor Masern durch die Gegend. Wir sind ungefähr so anfällig wie seinerzeit die Indianer, die mit diesen Krankheiten flächendeckend ausgerottet wurden.
Dem Impfwahn sei Dank.
Eine solche Pandemie kann sich innerhalb von wenigen Tagen über die ganze Welt verbreiten. Und anders als der Grippescheiß, der nur zur Panikmache diente, sind das Sachen, die wirklich gefährlich werden können...besonders wenn dann der Impfwahn weiter zunimmt.
Die Seite, die Du verlinkt hast ist für die Möchtegern"wissen"schaft ebenso typisch wie die Verquickung und Zusammenschusterung für viele Verschwörungstheoretiker.
Die größte Frechheit ist aber, alle, die den mayakalender zur Rate ziehen, als Esoteriker zu verunglimpfen. Esoteriker sind wohl eher die, die eine "höhere Bewußtseinsstufe" erwarten, was ich auch für absoluten Mumpitz halte.
Ich selber sehe mich als unabhängigen Historiker der keiner dogmatischen Vorgabe verpflichtet ist, sich aber dennoch an die Fakten hält...und zwar in vielen Fällen deutlich mehr, als die "Wissen"schaft, die sehr viel mehr interpretiert, als ich.
Daß sich der Mayakalender weiterdrehen würde, ist z.B. so eine Interpretation. Fakt ist: Die lange Zählung läuft aus. Sie ist nicht nach einem "praktischen" system angelegt, etwa auf das Dezimalsystem optimiert und hat deshalb soundsoviele Jahre bis sie wieder auf 0 springt. Sie beinhaltet genau 5126 Jahre und jeder, der sich nicht fragt, warum das so ist und behauptet, den maya sei einfach die Lust ausgegangen, diese Zählung weiter zu spinnen und hätten sie deshalb nach 5126 Jahren einfach enden lassen, ist wesentlich mehr Esoteriker als ich!!
Nahezu alle antiken Völker dachten und maßen die Zeit in Zyklen. Wir machen das heute auch - nur basiert unser Zyklus lediglich auf dem Sonnenjahr. Wir denken nicht weiter und planen nicht weiter.
Bei fast allen antiken Kulturen war das anders...aus welchem Grund auch immer.
Auch die Maya hatten kurze Zyklen und Kalender dafür. Da ging es um das landwirtschaftliche oder Ritualjahr.
Die lange Zählung ist jedoch ein Kalender für einen sehr langen Zyklus und niemand entwirft einen solchen Kalender wenn dem keine zyklischen Ereignisse zugrunde liegen.
So, wie für uns Sommer und Winter zyklische Ereignisse sind, gab es für fast alle frühantiken Völker weitere, wichtige Zyklen, die sich über längere Zeiträume erstreckten.
Und noch etwas fällt auf: Auch wenn ich eingangs sagte, daß es meiner Ansicht nach keine verläßlichen Quellen gibt, die auf Vorzeichen vor dem eigentlichen Ereignis hindeuten: Es gibt deutlich Zeichen. Nehmen wir an, das Ende käme durch einen Krieg - dann würden alle Zeichen darauf hin deuten.
Und das würde auch zu dem passen was ich in einem früheren Posting über die Übernahme der Macht durch eine andere "Götter"familie gesagt hatte: Die Menschen werden in diesen Krieg eingebunden.
Eine Frage, die wir uns allerdings ernsthaft stellen müssen ist: Leben wir überhaupt im Jahre 2012?
Im Zeitraum der langen Zählung gab es in unseren Breitengraden zwei Kalenderreformen und da sie von jener "Wissen"schaft (früher Kirche) vorgenommen wurden (zumindest die zweite) und es deutlich Hinweise darauf gibt, daß bei der zweiten Kalenderreform geschummelt wurde, um die Vergangenheit der Kirche und ihre Legitimation als irdische Macht zu untermauern, ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir noch fast 300 Jahre brauchen bis wir in dem Jahr angekommen sind, das die Maya als Ende betrachteten.
Eine Frage, die wir uns allerdings ernsthaft
stellen müssen ist: Leben wir überhaupt im Jahre 2012?
Die Frage ist zwar berechtigt, aber irreführend. Zum einen ist zwar jahr/monat/tag natürlich in der Länge als Zeit bestimmt und damit der Kalender definiert in seiner Wiederholbarkeit, aber die Willkür des Menschen ist halt nicht herausfilterbar, welchen Zeitpunkt wir als Null setzen. Insofern ist es egal bei welchem verwendeten Kalender welcher Zeitpunkt nun gerade ist. Der Mensch lebt nur einmal und er handelt in der Gegenwart. Wenn 2012 sein soll, so ist es das Jetzt für eben einen Großteil der Menschen. Alle Abweichungen davon sind genauso zulässig aber beweisen nur das die Zeit nicht festzulegen ist.
Des Weiteren können wir uns in dem zu bestimmenden Raum nur an den fixen Punkten orientieren. Insoweit. Wäre das einzige unabhängige Maß einer Beschreibung von Zeit in Zeiträumen wie Jahrtausenden der Bezug auf die Sternenkonstellationen die sich eher selten verändern zumindest dem Konzept nach, dass sich unsere Erde nicht allzuhäufig von der Verhaltensweise im Planetensystem ändert. Siehe Erdachsenverschiebung, würde das Konzept aber auch zum Einbruch bringen.
Sollte also irgendwer, irgendwas, irgendwann vorhergesehen haben und den Willen verspürt es den Nachkommen also uns zu berichten, dann hätte er das Ereignis das sich in seiner Zukunft ereignen soll uns zeitlich anhand von Sternbildern klarmachen müssen oder einer Form die nicht diskutabel ist in ihrem zeitlichen Bezug von dem Datum zu dem das Ereignis stattfindet und dem Zeitpunkt der Vorhersage.
Im Übrigen bin ich der Ansicht die Zeitrechnung erneut zu Nullen zu dem Zeitpunkt an dem die Menschheit zur Überzeugung gekommen ist das der Glauben an Zirkelschlüsse wie Religionen Ismen und selbsterklärende Axiome eine geistige Selbstverblendung ist. Das schwere ist diese Akzeptanz kann man erst erreichen wenn man sich der Aufklärung nach in einen Zirkelschluss eindenkt um die anderen Zirkelschlüsse zu wiederlegen. Wir brauchen diese um die Welt aufrecht zu erhalten die wir um uns geschaffen haben, jedoch wird dieses erdachte Gedankengebäude in seiner Dimension so langsam unsere Realität ersetzen umso mehr Leute über den Tellerrand blicken.
Nur gibt es da Probleme, a) man braucht individuell entsprechend freie Zeit um darüber nachzudenken sowie b ist der Rückfall mit nicht genug Bildung leichter als der Erkenntnisgewinn nach langer Überlegung. Insofern ist der Rückfall in überkommene Zirkelschlüsse weitaus wahrscheinlicher als die Erhaltung eines komplexeren umfassenden Zirkelschlusses der aufweist das zurückliegende Zirkelschlüsse abwegig sind. Problem c) ist es kommen immer mehr Menschen in unseren Kulturraum die mit rückständigen Zirkelschlüssen geistig gefüllt sind. Das Gesetz der größeren Masse wirkt in dem Zusammenhang sehr anziehend auf den Willen zum Rückschritt im Gedankengebäude.