Tja, eine Analyse fällt recht einfach aus.
Wer hatte recht, wer unrecht, wieso, weshalb und überhaupt?
Zunächst einmal sollte man folgendes wissen:
Der Umstand, daß die Maya ein besonderes Ereignis in ferner Zukunft sahen, ist grundsätzlich vom Datum ansich zu trennen.
Das Datum stammt, wie könnte es auch anders sein, von der "Wissen"schaft, also jenen Urknallhörern, Schwarzlochsehern und Sonnenverstehern.
Wie in jedem einzelnen Punkt dieser Beklopptengesellschaft hatte sich mal jemand besonders wichtig machen wollen und den Kalender "entziffert".
Dabei lag er jedoch ganz offensichtlich falsch, wie es dann plötzlich, zwei Tage vor dem Ereignis, hieß http://www.tagesschau.de/ausland/weltuntergang132.html
Allerdings sind das schon wieder solch "wissen"schaftliche Dummdödel, was heißen soll, daß auch dieses neue Datum keinesfalls richtig ist.
Der Fehler der Dänikens & Co. war, sich auf diese "wissen"schaftliche Aussage zum Abgleich des Mayakalenders mit dem gregorianischen Kalender zu verlassen.
Däniken schreibt selbst auf seiner Seite:
Quelle: http://www.daniken.com/d/2012.shtmlWas aber, wenn unsere Umrechnung falsch ist? Wenn unser eigener Kalender nicht stimmt? Dann muss auch das das Endresultat falsch sein und im Jahre 2012 geschieht gar nichts.
So, das ist die eine Seite; die andere ist noch viel ärgerlicher. Kaum rückte der Termin nämlich näher, da mußten auch schon wieder die Esoteriker auf den Zug aufspringen und allerlei esoterisches Geschwurbel und Geprutsche damit verbinden. Damit gewannen sie für Jahre Aufmerksamkeit - eine Aufmerksamkeit, die nun hoffentlich vorbei ist.
So kam es, daß aus einer simplen Rückkehr der Götter plötzlich ein "Aufstieg" oder ein "Diomensionswechsel" oder eine "Erleuchtung" wurde. Andere dichteten noch weiteres Zeug hinzu., Letztendlich wußten die wenigsten was das Urthema eigentlich war. Mayakalender war gleichdebeutend mit esoterischem Geschwätz.
Etwas sollte man dazu wissen: Da die Maya nun rein gar nichts über "Lichttempel", Photonenringe, Dimensonsaufstiegen etc. sagten, haben diese Aussagen auch rein gar nichts mit dem Kalender der Maya zu tun. Die Esoteriker haben also Behauptungen aufgestellt und Daten beschrieben, die definitiv nicht stimmten. Es ist also ein Betrug, der sich auch nicht damit erklären läßt, daß der Mayakalender falsch berechnet wurde.
Naja, wir wissen jetzt, daß der ach so tolle "Wissen"schaftler, der einst die Thompson-Korrelation zur Angleichung des Mayakalenders an den gregorianischen Kalender [b]erfand[/b] (von [b]berechnen[/b] kann man ja wohl nicht sprechen), in all den Jahrzehnten völlig daneben lag.
Sehr interessant ist, wie seine dummbeuteligen Kollegen damit umgingen: Sie ignorierten es schlichtweg!
Alles ist unfehlbar richtig bis der nächste Unfehlbare kommt oder es einen triftigen Grund gibt, etwas infrage zu stellen.
Nur....dann kommt ein ebenso falsch Ergebnis als Ersatz.
Richtig wäre es, sich in die Materia einzuarbeiten und den kalender auf eigene Faus zu berechnen. Ich wette, daß dann völlig andere Ergebnisse zutage kommen.
Das wäre auch in anderen Bereichen der Welt gut. Man sollte sich in puncto Ägypten auch nicht darauf verlassen, was Ägyptologen "übersetzen" und das dann einfach uminterpretieren, sondern man sollte sich die Mühe machen, die Sprache selber zu erlernen und dann die Texte selber zu übersetzen.
Das Wichtigste, wenn wir schon bei Wichtigem sind, ist: Sich von beiden Seiten genügend distanziert zu halten und dennoch Interesse zu hegen. Weder ein absolutes Dafür noch ein absolutes Dagegen ist sinnhaft. Einfaches Abschmettern oder Bejubeln bringt niemandem was. Die Frage erhebt sich: Welchen Grund gibt es noch, weshalb beide Seiten so handeln außer Desinformation zu betreiben, ?
@ Erutan
Die Tatsache, dass es keine Rückkehr der Götter gab ist kein Beweis dafür, dass die Umrechnung falsch ist. Natürlich kann sie falsch sein, aber genauso kann diese Maya Prophezeiung Blödsinn gewesen sein.
Ansonsten gebe ich Dir völlig Recht, vielleicht ist der unsinnige Spuk jetzt vorbei und man sich dem Thema wieder mit etwas mehr Sachlichkeit widmen.
So, das ist die eine Seite; die andere ist noch viel ärgerlicher. Kaum rückte der Termin nämlich näher, da mußten auch schon wieder die Esoteriker auf den Zug aufspringen und allerlei esoterisches Geschwurbel und Geprutsche damit verbinden. Damit gewannen sie für Jahre Aufmerksamkeit - eine Aufmerksamkeit, die nun hoffentlich vorbei ist.
Ansonsten gebe ich Dir völlig Recht, vielleicht ist der unsinnige Spuk jetzt vorbei und man sich dem Thema wieder mit etwas mehr Sachlichkeit widmen.
Die Aufmerksamkeit richtet sich wohl schon auf den nächsten Weltuntergang und transdimensionalen Aufstieg. Hat jemand ein Datum? Ob das Thema jetzt, da der Esozug vorbei gerauscht ist, sachlicher wird mag ich mal bezweifeln.
Die Tatsache, dass es keine Rückkehr der Götter gab ist kein Beweis dafür, dass die Umrechnung falsch ist. Natürlich kann sie falsch sein, aber genauso kann diese Maya Prophezeiung Blödsinn gewesen sein.
Natürlich können auch diejenigen total falsch liegen, die meinen, es habe in der Vergangenheit jene Wesen gegeben, die man heute als Götter bezeichnet.
Allerdings bin ich mir sehr sicher, daß es diese Wesen gegeben hat weil es ja nicht nur so ein Mayakalender oder eine Mayakultur ist, die darauf hindeutet.
Außerdem halte ich zwar nicht jeden der an diesem Thema mitarbeitet für gescheit, aber viele davon halte ich dann doch für so intelligent, daß sie mithilfe der Fakten eigene Theorien entwickeln. Das ist etwas, was die "Wissen"schaft nun einmal nicht kann.
Siehe Mayakalender. Der galt Jahrzehntelang als richtig -es wurde lediglich darüber spekuliert, ob die Maya den 21. oder 23. Dezember meinten weil es eine leicht abweichende Korrelation gibt - niemand, wirklich niemand ist aber je auf ide Idee gekommen, das wirklich mal grundlegend infrage zu stellen und auf eigene Faust zu berechnen.
Wir werden deshalb auch so lange schwarze Löcher im Universum haben wie wir keine Gelegenheit haben, dorthin zu fliegen und das Gegenteil zu beweisen. Kurz vorher würde diese "These" dann jedoc h ebenfalls korrigiert werden, und zwar durch etwas, was wir dann wieder einmal nicht beweisen könnten.
Ich wünsche mir einfach, daß diese ganzen Systeme zusammen brechen, daß Forschungsgelder nur denjenigen zugänglich gemacht werden, die ihr eigenes Hirn zu nutzen wissen und diese Menschen keiner dogmatischen Organisation verpflichtet sind oder sich erst in einer Hierarchie nach oben arbeiten müssen.
Ich habe mich auf Altmesopotamien gestürzt weil es dort wichtige Quellen für den Beweis meiner Thesen gibt; Mesoamerika, also Mayaland ist für mich daher nicht sonderlich verständlich. Ich kann leider deren Schriftzeichen nicht übersetzen und deren Kalendersysteme nicht selbständig deuten. Die "Wissen"schaft, die aus reiner Sprachkenntnis dazu vielleicht in der Lage wäre, tut es jedoch aus dogmatischer Räson nicht und die Dänikens der Welt machen sich leider nicht die Mühe, eigene Übersetzungen und eigene berechnungen anzufertigen, ohne auf Daten der "Wissen"schaft zurückzugreifen.
Mal ehrlich, Erich, Du stößt bestimmt früher oder später auf dieses Posting: Du verdienst Deinen lebensunterhalt mit Deinen Theorien und den Büchern, die Du darüber schreibst. Wäre es wirklich zu viel verlangt wenn Du Dir die Mühe machtest, die Sprachen der Kulturen zu erlernen, deren Geschichte Du interpretierst?
Du kannst nicht auf die Übersetzungen der "Wissen"schaft zurückgreifen und diese uminterpretieren weil schon diese Übersetzungen alleine nicht objektiv sind.
So werden wir nie auf einen grünen Zweig kommen.
Wir müssen es schaffen, eine kompletgt eigene Linie zu fahren anstatt immer erst nach den Ergebnissen der "Wissen"schaft abzubiegen.
Wenn man die akkadischen, babylonischen und sumerischen Texte selbst übersetzt, fällt sofort auf, daß ihre "wissen"schaftlichen Übersetzer ihre eigenen Glaubensbilder in die Übersetzungen einfließen ließen, daß sie Phrasen entsprechend ihrer Dogmatik deuteten und sich auf diese Weise schon die "Übersetzungen" so zurecht legten, daß eine "wissen"schaftliche Deutung möglich wird.
So etwas wird jemand, der die antiken vorderasiatischen Sprachen nicht kennt, gar nicht herausfinden können. Er wird diese "Übersetzungen" so hinnehmen und dann damit beginnen, sie umzuinterpretieren. Doch diese Vorgehensweise ist falsch und wir sollten mal langsam davon wegkommen.