Prostatakrebs kann man schön als Beispiel für "echte" Panikmache hernehmen
Bei Prostatakrebs wurde das öffentlich gemacht - nicht zuletzt durch Julius Hackethal, der zu weit die Hierarchieleiter hinaufgeklettert war bevor er solche Thesen äußerte, als daß man ihn hätte der Unwissenschaftlichkeit beschuldigen oder der Lächerlichkeit preisgeben können.
Das ist aber kein Grund die Vorsorge auszulassen
Bei Vorsorgeuntersuchungen gibt es ein ganz anders Problem, aber das würde jetzt zu weit vom Thema wegführen.
Erkältung ist wohl eher nicht als "potentiell tödlich" einzustufen, glaube auch nicht das das je passiert
Die Schulmedizin ist doch schon seit Jahren dabei. Es gibt im Volksglauben eine strikte Unterscheidung zwischen Grippe und Erkältung wobei man eine Erkältung Bakterien als Errreger zuschreibt und eine Grippe Viren.
Diese Sichtweise ist jedoch grundweg falsch. Der klassiche Schnupfen wird beispielsweise durch Rhinoviren verursacht.
Die eigentliche Unterscheidung zwischen Grippe und Erkältung erfolgt durch Indentifizierung von bestimmten, bekannten Virenstämmen gegen die man einen Impfstoff zur Verfügung stellen zu können behauptet.
Die Verläufe sind dabei ganz unterschiedlich. Es gibt "banale Erkältungen", also Infektionen, die keinem klassischen Virenstamm zugeschrieben werden, die weitaus heftiger verlaufen, als die klassiche "Virengrippe".
Alle Komplikationen, die man einer klassichen Grippe zuschreibt gibt es bei Erkältungen auch - und mehr.
Wieso sollte die Schulmedizin dann nicht die Erkältung als eine Möglichkeit der Zukunft betrachten, Menschen in ihre Finger zu bekommen?
Die Unterscheidung zwischen Erkältung und Grippe dürfte jeder anhand seines Empfindens erkennen können. Wenns stark ist nennt sich's Grippe 😉
Zum Beispiel Schwarz ist gut und weiss ist schlecht.
Was aber auch bedeutet das...
Wenn man sich das Universum mal genauer betrachtet ist doch mehr schwarz als das es leuchtet,
dann dominiert doch das Böse, oder nicht?
... lediglich deine Sichtweise ist und das Universum bzw. dessen Farbe nichts mit Gut und Böse zu tun hat.
Übrigens sind wir mit der "der und der beten den Satan an" Geschichte auch etwas weit vom Thema abgekommen.
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Ich dachte ja immer, es geht da um ein Heer von Engeln...
Kommt halt drauf an was man unter Engel versteht. Wenn man auf biblischer Grundlage erörtern will, ist es halt so, dass Engel von einer über ihnen stehenden Autorität gesandt wurden, um eine Botschaft zu überbringen, deren Inhalt sie aber weder selbst können oder verstehen (oder beides) müssen. Z.B. eine versiegelte Nachricht, die aber auch nicht nur durch Briefumschlag verhüllt sein kann, sondern auch durch dem Engel unverständliche Worte oder Begebenheiten. In den allermeisten Stellen wo das Wort Engel benutzt wird, ist eindeutig klar, dass es sich um einen bestimmten Menschen handelt. Nur in wenigen Stellen ist das nicht eindeutig klar. Und von diesen wenigen Stellen wiederum ist dann der größte Teil noch visionär versymbolisiert.
[color=#666666][size=9]Und überhaupt spielt Bildersprache in der hebräischen Kultur eine große Rolle. Das ist sogar im Deutschen noch so, nur haben wir uns so sehr dran gewöhnt, dass wir es kaum noch merken. Jedenfalls, als dann das NT entstand, welches ja von Hebräern verfasst wurde, verstanden die griechischen Leser die Aussagen der Autoren nicht unter Rücksicht auf deren Denkweise, sondern gemäß ihrer eigenen. Diese Denkweise war aber trotz griechischer Schrift alles andere als nur griechisch. Man muss ja berücksichtigen, dass in dem damals griechischsprachigen Raum, also den hellenisierten Gebieten, zuvor alle möglichen Kulturen wohnten. Vor den Griechen beherrschten die Perser das Reich, davor die Babylonier. Aber trotz Umkultivierung konnten die ursprünglichen Glaubens- und Denkinhalte nie ganz ausgerottet werden. Bis heute nicht. Die ersten christlichen Missionare nach der Generation der biblischen Apostel, wie die berühmten Kirchenväter waren von ihrem Wesen her keine Griechen in dem Sinne, sondern eben das, woher sie kamen : Ägypter, Hethiter, Kanaaniter, Perser, Meder usw. [/size][/color]
Im Gegensatz zum Engel steht der Apostel, der genau weiss wovon er reden soll, da das auch ein wichtiger Aspekt seiner Überzeugungskraft und Wortgewandtheit ist.