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[Geschlossen] Überlegungen zum Sinn der Existenz

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(@dark-knight13)
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Moin!

hi

wollte nur mal nen link einfügen.

Ne, bitte keinen Link. Wenn schon fremde Ansichten (also nicht deine), dann bitte wenigstens durch deinen Filter (Verstand) gefiltert, soll heißen von dir dargelegt.
Wenigstens mit eigenen Erläuterungen, damit man sieht, daß du halbwegs verstanden hast, worum es eigentlich geht.
Und wenn du darauf antworten würdest 'die können das halt besser erklären als ich', dann zeigt das nur, daß du es eben nicht verstanden hast.
Die Leute hier wollen aber [i]deine[/i] Ansichten, [i]deine[/i] Version der Wahrheit, nicht die von irgendwelchen 'medialen Freundeskreisen', die man nie darum gebeten hat, ein Freund zu sein.
Wenn du jedoch immer noch glaubst, das Andere sowas besser können, als du selbst, dann solltest du mal an deinem Selbstwert arbeiten.

Das ist wirklich ne 1:1 Beschreibung für ne ZEN-Meditation Grinsend Allgemein auch Achtsamkeit genannt. Zeigt ganz jut, dass Buddhismus weder einer Anleitung folgt noch eine Institution braucht.
Keine Sorge, das war mir schon klar und für mich zeigt es halt ganz gut, daß man auch ohne buddhistischen Hintergrund auf diese Weisheiten kommen kann, eine Glorifizierung des Buddhismus also völlig unangebracht ist.
Das ist nämlich keine buddhistische Weisheit, es ist eine Lebensweisheit, die der Buddhismus sich schlicht zu Eigen gemacht hat.

Die Verständnisschwierigkeiten beim Buddhismus z.B. bei 'Nirvana' und 'Leere' ergeben sich nicht durch kulturelle Differenzen, sondern dadurch, dass das einfach harter Tobak ist. Man könnte argumentieren, dass unsere christliche Prägung uns den Zugang erschwere. Anderseits erleichtert mir diese Prägung nicht gerade das Verständnis davon, dass man an Himmel und Hölle nach christlichem Vorbild, sowie an einen Gott glauben kann.
Man muß diese Begriffe auch gar nicht verstehen können. Man muß sie nur verstehen wollen, darauf kommt's an und das geht mit Bibel, Koran, den Veden oder buddhistischen Schriften. Sogar ohne.
Und da stimme ich mit dem Dalai Lama ausnahmsweise mal überein, daß nicht der Inhalt wichtig ist, sondern daß, was durch den Inhalt bewirkt wird. Und da wir die christlichen Inhalte bereits vor der Nase haben und nicht weit reisen müssen, um Inhalte zu finden (Internet ändert das alles natürlich ein wenig) ist es halt am praktischten, gleich die zu verwenden, die man am leichtesten zur Verfügung hat.
Eigentlich hat der DL mit der Aussage noch was anderes gemeint, nämlich, daß er schlicht genervt ist, von den ganzen Westlern, die in ihm den neuen Messias sehen.
Wieder sehr menschlich.

Doch, ich meine mich ganz gut in der Kirche auszukennen, in der katholischen sowie die wesentlichen Unterschiede zur evangelischen. Ich kann in eine Kirche gehen und dir sagen, welcher Konfession sie angehört und welche Rituale/Glaubensinhalte mit welchem Gegenstand einhergehen.

Aber eigentlich sollte es genau das Argument nicht sein, wenn Du Dich erinnerst. Deine Ansichten von Nirvana, Todessehnsucht und Lebensfeindlichkeit waren durch die üblichen Fehler geprägt. Soll ja kein Vorwurf oder sowas sein, ich wollte dich nur darauf hinweisen.

Es ging hier speziell um den Vergleich von Evangelikanern mit Evangelen und das wäre dann genauso daneben gegriffen wie meine Gleichsetzung von 'Streben nach Nirvana' mit Todessehnsucht.
Das ich von Buddhismus wenig Ahnung habe, das weiß ich selber und natürlich greift man dann auf das zurück, was man so höhrt.
Aber warum sollte ich auch? Ich halte Buddhismus halt nicht für [i]den[/i] Weg, sondern nur für einen von vielen. Und gerade dann macht mich die starke Betonung auf 'Buddhismus als der einzig wahre Weg' etwas stutzig.

Wenn ich mich nicht irre hat er schon einige Macht an ein Parlament abgeben, er wird schon seine Gründe haben nicht alles abzugeben, wahrscheinlich meint er so, dass er als Staatvertreter mehr Einfluss nehmen kann oder die Gesellschaft erwartet es von ihm. Ganz frei ist er nicht. Er hat sicher einer Menge Prinzipien verpflichtet und er sieht die Tibeter als seine Kinder fast schon an, da gibt man nicht einfach das Zepter aus der Hand, wenn man meint man kann noch was bewirken.
Wenn der Dalai Lama stirbt oder Abdankt, könnte Tibet verloren sein, des es hat keinen so prominenten Vertreter mehr und die Chinesen hätte freie Hand - da würde ich auch am Leben bleiben wollen.
Siehst du nicht den Widerspruch darin? Gerade er sollte wissen, daß man nur eines von beiden kann und versucht trotzdem beides gleichzeitig. Selbst du beginnst jetzt zu rechtfertigen, aber wenn man das tun muß, dann sollte eigentlich auch offensichtlich sein, daß irgendetwas nicht richtig läuft und das mehr dahintersteckt, als behauptet wird.
Man kann nur geistiges oder weltliches Oberhaupt sein, versucht man beides, führt das nur dazu, daß man die geistigen Dinge nutzt um die weltlichen Handlungen zu rechtfertigen. Am Ende ist man nur noch weltlich und das Geistige nur noch Mittel zum Zweck. So sind wir Menschen halt und da wird auch ein DL nicht gegen an kommen.

Nimm doch mal die moderatorische Tätigkeit hier als praktisches Beispiel. Wenn du dich selbst beobachtest, wirst du feststellen, daß es dich verändert hat. Das mag in sehr kleinem Rahmen geschehen sein, z.B. kann es das Selbstbewußtsein stärken und muß anderen nicht mal auffallen, aber es ist bestimmt etwas vorhanden. Und das eine gewisse Macht mit moderatorischer Tätigkeit einhergeht, das kann man kaum bestreiten.
Ich gebe allerdings zu, daß der Satz eher lauten sollte, 'Macht verändert', anstatt korrumpiert, da es nicht immer negativ sein muß. Es kann auch neutral sein und manchmal sogar positiv, aber das hängt von der Person selbst ab.
Macht selbst ist aber nur Mittel, der Zweck hängt von der verwendenden Person selbst ab.

Ich bezweifle jedoch, daß ein ab 2 Jahren Indoktrinierter überhaupt eine wirklich eigene Persönlichkeit mit eigenen Ansichten hat. Auch er ist nur Mittel zum Zweck, politisches Instrument Anderer.

und wie gesagt, der Dalai Lama ist das für Dich was Du willst das er ist.
Dann muß er damit leben, daß Leute wie ich in ihm nur einen Heuchler sehen können, quasi die buddhistische Version des Antichristen. Einen falschen Propheten oder wie immer man das auch nennen mag.

Dann ist ja mein Unterbewusstsein klüger als mein Bewusstsein Grinsend
Um Dir zu unterstellen, dass Du unerleuchtet bist, müsste ich ja erleuchtet sein, das bezweifle ich aber mal ganz stark. Ich wollte nur sagen, dass Grenzen nur subjektiv sind und damit sich bei dem verlöschen des Subjekts ebenso flöten gehen.
Nun, mit dem letzten Satz als Erklärung kann ich leben, aber über deinen ersten Satz solltest vielleicht gerade du ein wenig nachdenken. 😉
Warum wohl legen diese ganzen Weltanschauungen so viel Wert darauf, daß man sich seiner eigenen Handlungen bewußt sein soll? Das man sie sich bewußt machen soll?
Vielleicht, weil man sonst immer Sklave seines Unterbewußtseins bleibt? Weil sonst das Bewußtsein nur die Handlungen des Unterbewußtseins rechtfertigt und damit eigentlich kaum eine Existensberechtigung hätte?
Hier sind doch die Parallelen zu 'Ego' und 'wirklichem Selbst' offensichtlich.

Entgegen Dan Brown und Co gab es keine Auswahl von Texten auf dem Konzil von Nizza um machtpolitische Interessen zu verfolgen, auch wenn das nachher sicher Einzug gehalten hat.....
Erstmal halte ich von Dan Brown & Co recht wenig, ich schaue mir lieber die Geschichte an, die Handlungen und das, was sie bewirken. Dadurch lernt man viel mehr, als über Romane, mit denen Geld verdient werden soll.
Und dann finde ich es halt nicht überraschend, daß Rom und nicht Jerusalem zum Sitz des Papstes wurde, der sich selbst lieber mit Politik als mit Spiritualität befaßt hat.

Dem entgegen steht aus dem NT, die Beauftragung Petrus seine Kirche zu bauen....wie man das auch interpretieren darf.
Und genau das steht da eben nicht. Tatsächlich läßt sich die derart gestaltete Aussage nur im Matthäusevangelium finden, welches bekannt dafür ist, am meisten politisch verändert worden zu sein.
Hier mal die offizielle Version:
Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein.
[url= http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/16.html#16,13 ] Das Bekenntnis des Petrus und die Verheißung an ihn[/url]
Selbst da ist nur die Rede von einer 'Gemeinde', nicht von einer organisierten und strukturierten Kirche.
Und meines Wissens nach ist sogar das eine unkorrekte Übersetzung, wörtlich lautete die Aufforderung in etwa 'sei mein Fels in der Brandung', was immer das dann auch heißen mag. Letztendlich ist die Bedeutung sogar egal, weil es für Petrus gedacht war, der das dann wohl auch so verstanden hat, wie es gemeint war.

Und das Jesus auf gar keinen Fall eine Organisierte Religion, in der Form wie sie uns allen bekannt ist, schaffen wollte, zeigt sich deutlich an seiner Kritik an den damals üblichen religiösen Praktiken und ihren Befürwortern, wobei die Pharisäer und Saduzäer hier auch nur Stellvertreter für ein Prinzip waren. Nämlich der Nutzung religiöser Inhalte zum persönlichen Vorteil.
Der Übersicht halber als Link und nicht als Zitat:
[url= http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/11.html#11,37 ] Weherufe gegen die Pharisäer und Schriftgelehrten[/url]
[url= http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/12.html#12,38 ] Warnung vor den Schriftgelehrten[/url]
[url= http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/18.html#18,9 ] Vom Pharisäer und Zöllner[/url]
Aber das deutlichste Zeichen gegen eine organisierte Kirche findet sich sogar noch bei Matthäus, hier mal als Zitat:

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.
[url= http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/6.html#6,5 ]Vom Beten. Das Vaterunser[/url]
Im Grunde spricht sich das ganze 6. Kapitel gegen eine organisierte Form religiöser Praktiken aus, eben wegen der weltlichen Probleme, die damit einhergehen. Und dieses weltliche Problem ist vor allem das der Selbstdarstellung.

Und genau darum hab ich Probleme mit Mönchen, die ihre Armut offen zur Schau tragen. Ob dies christliche oder buddhistische Mönche sind, ist mir dabei sogar völlig egal. Selbstdarsteller sind sie alle und am Ende doch nur Heuchler.
Mönchskutte und rasierter Kopf sind zum Fetisch geworden.
Aber reiß ihnen mal die Kutte weg und zwing sie dazu sich 'normale' Klamotten anzuziehen und sich die Haare 'normal' wachsen zu lassen und du wirst sehen, wie wichtig ihnen ihre Fetische als Symbol ihres Seins sind. Als Symbol ihrer Selbstdarstellung.

bis denn!
dark knight13


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 Twin
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Hallo,

Den Sinn des Lebens suchen zu wollen, ist deswegen eine so fruchtlose Angelegenheit, weil sich viele nicht im Klaren sind, das Sinn nicht in den Dingen steckt sondern daß Sinn den Dingen gegeben wird, und zwar von Menschen.
Also suche nicht den Sinn des Lebens, gib ihm einen!
Oft sind Dinge oder Erscheinungen schon von der Gesellschaft mit Sinn belegt, daher kommt es uns so vor, als gäbe es einen objektiven Sinn, der hinter allem steckt. Tatsächlich ist Sinn(und auch "Bedeutung") eine rein menschliche subjektive Zuschreibung. Ein Stein  mag für den einen nur ein Stein sein, für den anderen ist es eine Erinnerung an den Urlaub, wieder andere sehen in ihm eine Waffe, die man jemanden an den Kopf werfen kann. Weihnachten ist für die einen ein religiöser Feiertag im christlichen Sinne, einige feiern lieber das nordische Jul, wieder andere freuen sich auf eine schöne Zeit mit der Familie, für Kinder ist die Bedeutung von Weihnachten vor allem auf die Geschenke konzentriert etc.

Dann bezweifle ich, daß wir hier sind, um irgendetwas zu lernen oder um uns weiterzuentwickeln, wenn daß der Fall gewesen wäre, so wäre das Experiment schon lange abgebrochen worden, denn die Menschheit hat objektiv betrachtet in den letzten Jahrtausenden nichts, aber auch absolut gar nichts, dazugelernt, lediglich die Methoden sind verfeinert worden. Gleichzeitig würde das bedeuten, daß wenn man ein gewisses Stadium erreicht hätte, man gehen könnte und würde. Das ist aber offenbar auch nicht der Fall, wir finden in dieser Welt alle möglichen Stufen geistiger Entwicklung.
Das Gegenargument dazu 'die bleiben halt da, um den Anderen zu helfen' halte ich für eine billige Ausrede, warum ich das finde, kann ich nicht sagen, ich weiß es nicht genau.

Stell dir eine grosse Schule vor mit vielen verschiedenen Klassen. Darin sitzt ein Hausmeister und macht sich Gedanken, wie dumm doch eigentlich so eine Schule ist: "Seit 40 Jahren bin ich nun schon hier und die Schüler sind genauso dumm wie vorher. 40 Jahre und die Erstklässler können immer noch nicht lesen und schreiben. Die in den höheren Klassen können schon etwas mehr, aber richtig weiterentwickelt haben sich die Schüler nicht, nur die Lehrmethoden haben sich etwas verändert. Die Schüler sollten lieber nur den ganzen Tag draussen spielen, denn wenn Gott gewollt hätte, das sie was lernen, dann wären sie ja nicht so dumm zur Welt gekommen und wüssten schon alles. Am schlimmsten sind die Lehrer, angeblich wissen sie ja schon alles, was sie den Kindern beibringen. Wieso sind die dann noch hier? Die verkriechen sich doch vor der Realität! Das Gegenargument dazu 'die bleiben halt da, um den Anderen zu helfen' halte ich für eine billige Ausrede, warum ich das finde, kann ich nicht sagen, ich weiß es nicht genau." Hausmeister Zitat Ende  😉  

Also, ich stelle fest: wenn wir nicht aus Zwang oder Schuld hier sind, warum dann? Offensichtlich hat es mit dem Willen hier sein zu wollen zu tun.

Genau so seh ich es auch.

Dann kommt die Idee des 'Leben als Spiel, als eine Art vorbestimmter Film, an dem man teilhaben kann', dazu.
Vielfach wird berichtet, daß man eine Ebene im Geist zurücktreten könne, sich selbst beobachtend, sich selbst denkend erleben zu können. Das das 'Ego' nicht das wirkliche Selbst sei, sondern nur eine vorgeschaltete Institution, die das Erleben der materiellen Welt ermöglicht, meiner Meinung nach sogar bedingt.

Guter Gedanke, ich frag mich nur wieso du dich dich dann im weitern Verlauf so dagegen sträubst, als gebe es ausserhalb des Egos nichts. Ja wer hat denn dann den Willen hier zu sein und wer will denn die Materie "erleben"? Das Ego des Menschen ja wohl nicht, denn dann würde sich die Argumentation selber in den Schwanz beißen.

Ich glaube das weist du auch. Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du nur ein Problem mit Leuten, die Materie völlig ablehnen und sich nur dem Geistigen widmen. Ich kann dich beruhigen, die allerwenigsten die sich mit Spiritualität und Magie beschäftigen, leben so. Die meisten sind durchaus bodenständig, gehen auch aufs Klo und müssen im Winter heizen. Mein Lehrer z.b., der mich auf den Pfad der Magie gebracht hat, hat neben sehr tiefen Einblicken in verschiedene Welten  auch Spass am "normalen" Leben (Musikfan, Hobbyrennfahrer).
Es gibt ja nicht nur die Extreme "nur Geist" und "nur Materie". Man kann die Materie
erleben und sich an ihr freuen und an ihr lernen, ohne für immer vergessen zu müssen woher man kommt und wohin es geht. Ein Kind macht sich auch hin und wieder Gedanken zum Leben oder zu seiner Zukunft, 5 Min später ist es aber wieder völlig im Spiel vertieft.

Für den Geist gilt das nicht, ihm sind die Abläufe bekannt, aber wer sieht sich schon gerne einen Film an, in dem vielleicht gar nichts besonderes passiert, wenn er ihn schon kennt? Das spannende an z.B. Seifenopern ist doch gerade die Tatsache, daß man nicht weiß, wie es weiter geht (oder das man es glaubt zu wissen, sich aber nicht sicher ist und Bestätigung sucht). Kurz gesagt, daß Leben wäre überflüssig und furchtbar langweilig, wenn das Ego über das Wissen des Geistes verfügen würde.

Also ich sehe mir öfter Filme an die ich schon mal gesehen habe und kann mich immer wieder begeistern, auch wenn ich genau weis wie es ausgeht. Man findet in guten Filmen immer wieder was neues, was einem vorher nicht aufgefallen ist. Seifenopern finde ich dagegen langweilig. Man weis zwar nicht genau wie es ausgeht, aber es ist im Grunde trotzdem immer das gleiche, die Zuschauer finden sich immer nur aus billiger Neugier ein. (Psychoporno nenn ich sowas immer  ::)  )
Ein Geist weis eben nicht alles, wie kommst du nur auf sowas? Es gibt sehr viele verschiedene (Arten von) Geistern bzw geistigen Wesenheiten. Genauer darauf einzugehen, würde den Rahmen hier sprengen.

Und deshalb halte ich diese Form der Existenz im Grunde auch für die Ultimative und darum wird es auch nie ein Ende geben. Endet dieses Universum, so wird ein Neues entstehen und immer so weiter.
Wir haben Spaß daran gefunden, es bietet mehr als eine reine Geistexistenz. Reine Geistexistenz ist bedeutungslos, alles in ihr ist gleichwertig und somit gleich wertlos.

Hier wirfst du eigene Annahmen mit Behauptungen zusammen und entwickelst darauf logische Schlüsse. Daraus kann nichts werden, nicht nur rhetorisch.

Darum halte ich eigentlich alle Leute, die sich verkriechen um Spiritualität zu studieren, für lebende Tote, die das Leben verleugnen und den Tod glorifizieren, obwohl dieser sie nur wieder in ein nächstes Leben führt.
Sie suchen Wahrheit in einem Leben nach dem Tod und begreifen nicht, daß es mit ihrem jetzigen Leben praktisch identisch ist.

Ja das finde ich auch. Der Begriff lebende Tode wird normalerweise für Menschen gebraucht, die sich in einer scheinbaren Realität verstecken und Spirituelles ablehnen, die den Tod verleugnen und das Leben glorifizieren, obwohl der Tod doch nur ein Tor in ein anderes Leben ist. Sie studieren die Materie und begreifen nicht, das sie mit dem Geist identisch ist...
Beide Extreme sind eben nicht grade hilfreich.

Zum Dalai Lama: Wenn er sich nicht weltlich engagiert, wird ihm vorgeworfen, er sitzt im Elfenbeinturm. Tut er was, heist es gleich warum mischt er sich den überall ein. Redet er zu den Menschen, ist er Selbstdarsteller, redet er nicht, ist er arrogant.
Kümmert er sich nur um Spirituelles, gilt er als abgehoben, hat er auch weltliche Pläne, kommen die Leute gleich und sagen das man mal wieder sehen kann wie Macht korrumpiert.
Ich persönlich finde ihn schon ok und auch inspirierend, aber was mich nervt, sind die Leute die ihn hier im Westen anbeten, weil sie zu faul sind sich mal selber Gedanken zu machen.

Zum Thema Christentum ist "unsere" Religion bzw Kultur:
Eben nicht. Das Christentum ist eine Religion der Wüste und hat mit unseren Breiten nicht viel zu tun. Wir hatten hier schon unsere Religion und Kultur, bevor diese jüdische Sekte meinte uns ihr Gedankengut überstülpen zu müssen. Naja sie haben es ja auch weitgehend geschafft...

So reicht für jetzt....

LG Twin

PS: Ist mein erster Post hier, lese aber schon länger, also Hallo an alle Foris 🙂


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Ei, frischer, neuer Input 🙂

Ist mein erster Post hier, lese aber schon länger, also Hallo an alle Foris Smiley
Na denn, willkommen im Forum!

Kurz nur was zur allgemeinen Erläuterung meiner Positionen:
Dürfte schon aufgefallen sein, ich nutze gerne Extreme. Aber nicht, weil ich sie unbedingt vertrete, sondern weil ich glaube, daß man gewisse Sachverhalte dadurch besser anschaulich machen kann.

Also suche nicht den Sinn des Lebens, gib ihm einen!
Keine Sorge, diesen Gedanken hatte ich schon vor über 10 Jahren, als ich mich mit dem ganzen Esokram noch nicht beschäftigt hatte und mir meine Schlüsse auf der Basis meiner eigenen Überlegungen machen mußte.
Daher beruht hauptsächlich meine Ablehnung organisierter Spiritualität, denn sie kann zwar sehr hilfreich sein, ist aber absolut nicht notwendig.

Zum Thema Christentum ist "unsere" Religion bzw Kultur:
Eben nicht. Das Christentum ist eine Religion der Wüste und hat mit unseren Breiten nicht viel zu tun. Wir hatten hier schon unsere Religion und Kultur, bevor diese jüdische Sekte meinte uns ihr Gedankengut überstülpen zu müssen. Naja sie haben es ja auch weitgehend geschafft...
Diese Überlegung hatten wir hier vor kurzem schon mal (in einem anderen Faden) und ich muß zugeben, daß sie keinen Sinn macht. Denn so betrachtet sind nicht mal wir selbst hier wirklich heimisch, denn wir selbst sind zugewandert und haben bereits bestehende Kulturen verdrängt.
Und so gesehen kann man dann schon bei 1000 Jahren von 'heimisch sein' reden. 1000 Jahre sind schon eine ziemlich lange Zeit.

Ansonsten muß ich erst etwas nachdenken für eine halbwegs vernünftige Antwort. 🙂

bis denn!
dark knight13


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Keine Sorge, das war mir schon klar und für mich zeigt es halt ganz gut, daß man auch ohne buddhistischen Hintergrund auf diese Weisheiten kommen kann, eine Glorifizierung des Buddhismus also völlig unangebracht ist.
Das ist nämlich keine buddhistische Weisheit, es ist eine Lebensweisheit, die der Buddhismus sich schlicht zu Eigen gemacht hat.

Der Buddhismus, den Siddhartha Gautama geschaffen hat, enthält zum Teil 'alte' Lehre z.B. aus dem Hinduismus aber auch neue Elemente. Da ist es klar, dass er sich auch 'alten' Weisheiten bedient, warum auch nicht, wenn sie funktionieren.

Das was Du Glorifizierung nennst ist insofern angebracht, dass der Buddhismus eine riesiges Instrumentarium enthält um den eigenen Geist zu formen und zu erforschen, wie man es nirgendwo sonst findet.

Man muß diese Begriffe auch gar nicht verstehen können. Man muß sie nur verstehen wollen, darauf kommt's an und das geht mit Bibel, Koran, den Veden oder buddhistischen Schriften. Sogar ohne.

Sehe ich auch so. Man kann erleuchtet werden ohne je von Buddha gehört zu haben. Manche Dinge kann man glaube auch einfach nicht verstehen, vom Kopf her. Die muss man fühlen und intuitiv verinnerlichen....deswegen gibt es ja auch Meditation, um Weisheit zu erlangen.
Um mal auf den vorherigen Punkt zurück zukommen: Ich habe ähnliche Erfahrungen auch beim einfachen Joggen gehabt....klüger aus dem Wald rausgekommen als reingelaufen.

Und da stimme ich mit dem Dalai Lama ausnahmsweise mal überein, daß nicht der Inhalt wichtig ist, sondern daß, was durch den Inhalt bewirkt wird. Und da wir die christlichen Inhalte bereits vor der Nase haben und nicht weit reisen müssen, um Inhalte zu finden (Internet ändert das alles natürlich ein wenig) ist es halt am praktischten, gleich die zu verwenden, die man am leichtesten zur Verfügung hat.
Eigentlich hat der DL mit der Aussage noch was anderes gemeint, nämlich, daß er schlicht genervt ist, von den ganzen Westlern, die in ihm den neuen Messias sehen.
Wieder sehr menschlich.

Je nachdem was man für Antworten und Erfahrungen sucht findet man die auch im Christentum. Der entschiedene Punkt ist, dass das Christentum ne Glaubensreligion ist und der Buddhismus ne Erfahrungsreligion, dass heißt wer mehr sucht, findet schnell ne Grenze im Christentum.
Wenn eine Christ selbstlos und liebevoll handelt und nicht nur, weil er Angst hat in die Hölle zu kommen, dann ist das doch ne gute Sache ganz im Ideal des Buddhismus.
Das 'Problem' was mit der Popularität des Dalai Lama einher geht, ist nicht, dass er von den ganzen Konvertiten genervt ist, sondern dass es für die Menschen selber nicht unbedingt klug ist, sich in diese Religion zu stürzen, die so Wahnsinnig komplex ist und viele Rituale und Konzepte enthält, die man nicht so vergleichsweise einfach wie im Christentum mitnehmen kann. Wenn jemand so unbedarft sich darein stürzt, kann auch Schaden und Verwirrung herbeirufen, Meditation zum Beispiel ist kein einfaches Spielzeug, sondern führ tatsächlich dazu, dass das Gehirn auf molekularer Ebene umstrukturiert wird, falscher Einsatz kann also physische Auswirkungen haben. Deswegen hat der Lama im tibetischen Buddhismus eine zentrale Rolle. Die Meditationen sind extrem wirkungsvoll, aber können auch nach hinten losgehen ohne Anleitung und Hilfe.
Außerdem habe ich mal irgendwo gelesen das die Popularität des Dalai Lama ihm insofern zum Verhängnis wird, dass die Kirche das nicht so gerne sieht und immer noch in der Lage ist politischen Druck auszuüben.
Wieso betonst Du nur immer die Menschlichkeit des Dalai Lamas?

Es ging hier speziell um den Vergleich von Evangelikanern mit Evangelen und das wäre dann genauso daneben gegriffen wie meine Gleichsetzung von 'Streben nach Nirvana' mit Todessehnsucht.

Ich nur davon ausgegangen, dass die Jesus Army evangelisch. Ein vergleichbarer 'Fehler' im Bezug auf das Christentum, wie Du ihn betreffen Buddhismus gemacht hast wäre, dass ich sage nachdem Tod treffen sich alle Christen hinten im Garten, wo Gott ne Grillparty macht 😉 - also ein Konzept.

Das ich von Buddhismus wenig Ahnung habe, das weiß ich selber und natürlich greift man dann auf das zurück, was man so höhrt.

Es ist auch nicht ganz einfach, wenn man sich nicht intensiv mit Buddhismus beschäftigen will, spricht sich ne Buch kauf oder zum Lama geht, wirklich 'richtige' Informationen zu erhalten. Bei dem Titelbild des Spiegels zum Dalai Lama mit dem Titel Gottkönig musste ich schon fast Lachen. ;D

ch halte Buddhismus halt nicht für den Weg, sondern nur für einen von vielen. Und gerade dann macht mich die starke Betonung auf 'Buddhismus als der einzig wahre Weg' etwas stutzig.

Das ist zum Beispiel eins der fundamentalen Missverständnisse, die ich meinte. Das bei Details was flöten geht ist ja völlig verständlich.

Allein die unzähligen Differenzierungen des Buddhismus macht es unmöglich von dem Buddhismus als den Weg zu sprechen. Buddhismus erhebt weder den Anspruch auf Vollständigkeit, Unfehlbarkeit, absolute Wahrheit sowie Alleinvertretungsanspruch.

Bevor ich an den Rest begebe mach ich mal Pause, ich hab irgendwo Buddhismus für Dummies rumfliegen, vllt. stelle ich mal die zehn größten Missverständnisse daraus rein.


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So. weiter gehts:

Siehst du nicht den Widerspruch darin? Gerade er sollte wissen, daß man nur eines von beiden kann und versucht trotzdem beides gleichzeitig. Selbst du beginnst jetzt zu rechtfertigen, aber wenn man das tun muß, dann sollte eigentlich auch offensichtlich sein, daß irgendetwas nicht richtig läuft und das mehr dahintersteckt, als behauptet wird.
Man kann nur geistiges oder weltliches Oberhaupt sein, versucht man beides, führt das nur dazu, daß man die geistigen Dinge nutzt um die weltlichen Handlungen zu rechtfertigen. Am Ende ist man nur noch weltlich und das Geistige nur noch Mittel zum Zweck. So sind wir Menschen halt und da wird auch ein DL nicht gegen an kommen.

Ich sehe da kein Widerspruch, nicht die leiste Spur. Sollte da einer sein, musst Du mich wohl mit der Nase drauf stoßen 😉
Ich versuche nicht sein Tun zu rechtfertigen, sondern nachvollziehbar zu machen. Es gibt viele hoch verwirklichte Lehrer deren Tun merkwürdig scheint, aber das scheint aus das Ergebnis einer Gradwanderung zu sein. Wenn sie sich zu sehr gegen die Chinesen sträuben, verlieren sie jeglichen Einfluss und ihren Zugang zu ihren Schülern in Tibet zu sein, wenn sie mit den Chinesen kooperieren verlieren sie ihre Glaubwürdigkeit für die Tibeter.
Ich glaube auch hier hast Du ein ungenaues Bild von der geistigen Macht des Dalai Lamas in Verbindung mit seiner weltlichen. Er verkündet keine Gesetzt im Namen Gottes oder ähnliches, er ist nicht der der am besten glauben kann, sondern in der Tat ein hoch spiritueller verwirklichter Mensch. Er beruft sich nicht auf Gott wenn er Politik macht und ist unfehlbar wie der Papst.
Das er Fehler macht und oder gemacht hat, will ich ja gar nicht bestreiten.

ch bezweifle jedoch, daß ein ab 2 Jahren Indoktrinierter überhaupt eine wirklich eigene Persönlichkeit mit eigenen Ansichten hat. Auch er ist nur Mittel zum Zweck, politisches Instrument Anderer.

Indoktriniert zum eigenen Denken. Ich finde die Praxis mit der ein kleiner Junge zum Dalai Lama gemacht wird aber auch falsch.

Dann muß er damit leben, daß Leute wie ich in ihm nur einen Heuchler sehen können, quasi die buddhistische Version des Antichristen. Einen falschen Propheten oder wie immer man das auch nennen mag.

Solang Du keine Groll gegen ihn hegst, wird ihm das wohl nicht weiter stören.

Vielleicht, weil man sonst immer Sklave seines Unterbewußtseins bleibt? Weil sonst das Bewußtsein nur die Handlungen des Unterbewußtseins rechtfertigt und damit eigentlich kaum eine Existensberechtigung hätte?
Hier sind doch die Parallelen zu 'Ego' und 'wirklichem Selbst' offensichtlich.

In gewisser Weise ja. Bevor man mit etwas arbeiten will, muss man es erst genau untersuchen. Des Verständnis halber: Was meinst Du mit Ego was mit Selbst?

Erstmal halte ich von Dan Brown & Co recht wenig, ich schaue mir lieber die Geschichte an, die Handlungen und das, was sie bewirken.

Das war der Seitenhieb auf den Du wohl gewartet hast 😉

Was Jesus und Kirche betrifft. Im Prinzip bin ich ebenso wir Du davon überzeugt, dass Jesus keine Kirche wollte, wie sie heute existiert, da halte sehe ich es ganz wie die berühmte Stelle aus dem Thomas-Evamgelium.
Aber darum ging es mir ja auch nicht, sondern darum das Jesus sich nie wirklich  genau darum gekümmert hat, wie mit seinem Nachlass genau verfahren werden soll, wie seine Aussagen festgehalten werden sollen usw, außer das er mal gesagt hat. "Mach Du mal was"

Und dieses weltliche Problem ist vor allem das der Selbstdarstellung.

Und genau darum hab ich Probleme mit Mönchen, die ihre Armut offen zur Schau tragen. Ob dies christliche oder buddhistische Mönche sind, ist mir dabei sogar völlig egal. Selbstdarsteller sind sie alle und am Ende doch nur Heuchler.

Manche Menschen oder sogar viele brauchen eine Gemeinschaft. Im Buddhismus gibt es die drei Juwelen der Zuflucht: Buddha, Lehrer und Gemeinde. Die Gemeinde kann der Orden sein oder Freunde auf dem Weg oder eine Laiengruppe.

Es geht nicht darum Arm zu sein und zu verzichten, sich an der Askese zu weiden und im Leid zu wälzen, sondern darum sich von weltlichen Anhaftenden zu befreien - im Prinzip also kein Verzicht. Ich lese gerade das weiter oben erwähnte Buch von dem Yogi. Der trifft einen (Hindu) Guru der zurückgezogen und weltlich gesehen ärmlich lebt nachdem er eine immense Erbschaft ausgeschlagen hat. Warum er das getan hat, sagt er er lebe zurückgezogen um sich den Menschen nicht aufzudrängen mit seinen unbequemen Wahrheiten, wer ihn finden will der findet ihn. Er habe zudem keine Erbschaft verloren, sondern die Vereinigung mit Gott gefunden, was dafür aufgeben sei unmöglich.
Menschen die sich der verlöschen des Selbst widmen sei es im Nirvana oder mit Gott, vorzuwerfen ihre Lebensweise sein Selbstdarstellung, ist widersprüchlich, bei Religionen die sagen weltliche Dinge seine sekundär.

Tatsächlich ist Sinn(und auch "Bedeutung") eine rein menschliche subjektive Zuschreibung.

Zitat:
Also, ich stelle fest: wenn wir nicht aus Zwang oder Schuld hier sind, warum dann? Offensichtlich hat es mit dem Willen hier sein zu wollen zu tun.

Genau so seh ich es auch.

Willen ist ebenso eine menschliche Erfindung wie Sinn, denn in jeden willentlichen Tun steckt ein Sinn und deswegen genauso leer.

Ja das finde ich auch. Der Begriff lebende Tode wird normalerweise für Menschen gebraucht, die sich in einer scheinbaren Realität verstecken und Spirituelles ablehnen, die den Tod verleugnen und das Leben glorifizieren, obwohl der Tod doch nur ein Tor in ein anderes Leben ist. Sie studieren die Materie und begreifen nicht, das sie mit dem Geist identisch ist...
Beide Extreme sind eben nicht grade hilfreich.

Dem stimme ich zu, aber ich glaube es gibt einfach Menschen die mit dem Leben nicht so klar kommen wie es ist und deswegen ins Kloster gehen oder ihre Praxis in eine Höhle legen und dafür sollte man Verständnis haben. Außer glaube ich, dass sie immer noch versuchen den Menschen zu helfen auf einer methaphsischen Ebene, dass tun die Gurus in dem erähnten Buch so sehr, dass es zum Teil weltliche Hilfe übertreffe.

Ich persönlich finde ihn schon ok und auch inspirierend, aber was mich nervt, sind die Leute die ihn hier im Westen anbeten, weil sie zu faul sind sich mal selber Gedanken zu machen.  

Ich glaube das ist zum Teil oberflächliches Religions-Hopping zum anderen das tiefe innere Bedürfnis nach Spiritualität, dass anscheinend weder durch Kirche noch Konsum befriedigt werden kann. Vielleicht eine der Nebenwirkungen der Entmystifizierungen des Christentums.

Wir hatten hier schon unsere Religion und Kultur, bevor diese jüdische Sekte meinte uns ihr Gedankengut überstülpen zu müssen. Naja sie haben es ja auch weitgehend geschafft...

Naja, übergestülpt......die Könige sind ja konvertiert, zum Teil ganz schön freiwillig. Das Christentum von damals war auch sicherlich netter und nicht so hohl wie heute.

Dürfte schon aufgefallen sein, ich nutze gerne Extreme. Aber nicht, weil ich sie unbedingt vertrete, sondern weil ich glaube, daß man gewisse Sachverhalte dadurch besser anschaulich machen kann.

Genauigkeit durch Übertreibung 😉

Daher beruht hauptsächlich meine Ablehnung organisierter Spiritualität, denn sie kann zwar sehr hilfreich sein, ist aber absolut nicht notwendig.

Ich hoffe es ist mittlerweile angekommen, dass das eine zentrale Aussage des Buddhismus ist 😉


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