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loslassen von allen zwängen und leben!

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 Luz
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(@luz)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren
[#1191517231]

Einen schöen Guten Abend.

Ich bin Neu und möchte gern meine Gedanken einmal einbringen.
---
Wir Menschen machen uns selbst krank und merken es nicht einmal. Allein das Thema "Arbeit haben oder nicht" - klar es ist wichtig um zu essen, ein Dach über dem Kopf zu haben und nicht zu frieren aber ist es notwendig so viel Geld zu haben, dass man sich ein größeres Auto als sein Nachbar leisten kann oder noch mehr überflüssige Sachen...

Alles nur Schnick Schnack hat einmal jemand zu mir gesagt. Er ist um die 50 und lebt in einem alten Wüsten-,  Gelände- und Sanitätswagen (ich komm jetzt nicht auf das richtige Wort). Im Sommer lebt er hier in Dtl - verdient bisschen Geld und fährt dann wieder auf Reisen nach Süden - hauptsächlich Afrika. Ich find das schön, wenn man so von allem loslassen kann und so leben kann wie es einem gefällt. Er ist zufriedener und glücklicher und weniger allein als viele Menschen mit einer großen Familie. Ich bin noch nicht so weit und weiß auch nicht ob ich das je machen werd aber ich find es schön...

Ich steh selbst auch noch viel zu sehr in diesen Zwängen aber nach und nach versuch ich loszulassen. Wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht - was sieht man da? Menschen ja - aber wie sehen sie aus? Sie ziehen ein Gesicht wie 3 Tage Regenwetter - als müssten sie hungern und notleiden. Dabei leben sie im Luxus und merken es nicht einmal. Wenn man Bilder von Menschen aus Afrika sieht, die teilweise wirklich sehr arm sind - sieht man sie mit so einem Gesicht herumlaufen. Nein, sie lachen, weil sie etwas haben was vielen Menschen fehlt. Sie haben liebe Menschen um sich und sind mit ihrem einfachen Leben glücklich.

Das Leben könnt so schön sein - warum machen wir uns das Leben so schwer? Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf Erden, dass alles daran setzt sich selbst zu vernichten!

Schon einmal darüber nachgedacht? Dann schreibt mir einfach - ich würd mich über Anregungen und auch andere Meinungen sehr freuen.

Einen schönen Abend noch bis bald - Liebe Grüße Luz


5 Antworten
Beiträge: 726
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(@goblin)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren

Hallo Luz 😉
Ansich magst Du recht haben und ich denke jeder der mit einem Leben alá "Diogenes in der Tonne" zufrieden ist hat meinen größten Respekt.
Aber die Natur des Menschen ist es nach mehr zu streben...immer mehr zu wollen.
Nun das hört sich erstmal schlimm an aber ich denke es gehört zur Evolution....zur Weiterentwicklung. Was wäre wenn der Mensch nicht nach mehr streben würde....wenn er nicht versuchen würde seinen z.B. Nachbarn zu übertrumpfen????
Wir würden heute noch in einer Höhle leben, mit Steinzeitwaffen jagen und uns (mit Verlaub gesagt) den Arsch aufreißen um ein Feuer zu entfachen.

Dein Bekannter könnte ohne die Menschen die nach mehr Strebten und Motoren entwickelten und Autos, nicht nach Afrika fahren und dort einen auf Aussteiger machen.
Vermutlich hätte niemals jemand Afrika entdeckt...außer den Ureinwohnern natürlich ;D.
Ich denke das streben nach mehr(Es hat leider auch seine dunklen Seiten) ist an sich eine positiver Prozess der die Entwicklung der Menschheit voran treibt und das auf jedem "Level". Sei es Bildung, sei es Luxus, sei es Technischer Fortschritt oder Kommunikation. Ja...wie wolltest Du dich mit mir austauschen wenn nicht ein paar findige Menschen das Internet entwickelt hätten? Hättest Du mir Rauchzeichen mit deinem Lagerfeuer geben wollen?

Denk mal drüber nach. Deine "armen Menschen" wie z.B. in Afrika sind zwar ein Beispiel dafür das man auch mit viel weniger unter Umständen glücklicher sein kann als jemand der mehr hat. Aber wenn Du nur nach unten schaust entwickelst Du dich nicht weiter...das passiert nur wenn Du nach oben schaust, nur wenn Du versuchst besser zu sein als andere.

Gruß
Goblin

P.S. : Willkommen im Forum


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Beiträge: 3
 Luz
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Themenstarter
(@luz)
Active Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren

Guten Morgen,

nein, ich finde nicht, dass ich mich weiterentwickle wenn ich versuche andere Menschen zu übertrumpfen... Du magst recht haben mit der Technik und dem Zeugs aber brauchen wir manches wirklich? Bist du dir sicher, dass es nicht auch entwickelt wurden wäre, wenn nicht so ein Kampf nach Macht und Geld stattfinden würde? Es hätte meiner Meinung zwar um einiges länger gedauert - aber aus der Not heraus sind die Menschen viel motivierter nach neuem zu streben.

"Diogenes in der Tonne" den Vergleich find ich fast schon bisschen beleidigend aber es ist deine Meinung - ok. Die Menschen, die sich diesem Drängen nach Macht hingeben sind schwach ... sie haben Angst davor nicht in der Gesellschaft mithalten zu können und unterzugehen. Dabei ist die heutige Gesellschaft keine auf die man stolz sein könnte dazu zu gehören.

Deine Aussage: " Ja...wie wolltest Du dich mit mir austauschen wenn nicht ein paar findige Menschen das Internet entwickelt hätten? Hättest Du mir Rauchzeichen mit deinem Lagerfeuer geben wollen?" - Früher saßen die Menschen nicht wie wir jetzt stumm zu Hause und schrieben sich mit Menschen - nein sie trafen sich auf dem Dorfplatz oder sonstwo und unterhielten sich - find ich sehr viel schöner als ALLEIN mit meinem Rechner und darauf zu waren, dass jemand am anderen Ende meine Nachricht liest und vielleicht darauf reagiert.

Ich schau nicht nach "unten" - ich schau in mich hinein und  - ich möcht nicht so leben wie der Rest der Gesellschaft....

Jeder hat seine Meinung - und die soll auch jeder haben.

Einen schönen Freitag bis bald.

LG Luz


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Beiträge: 51
Registered
(@django)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren

Ich glaube, ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Ich sehne mich schon seit ein paar Jahren nach einem einfacheren und glücklicheren Leben, und ich empfinde das Machtstreben in der Gesellschaft auch widerlich, obwohl ich darin wirklich gut sein könnte.
Ich habe mich freiwillig dafür entschieden, bei diesem abartigen Gesellschaftsspiel nicht mehr wirklich mitzumachen. Am liebsten Schritt für Schritt aus dieser Knochemühle zurückziehen. Das Leben in unserer Gesellschaft wird immer kälter, anonymer und unbefriedigender.

Ich glaube, am besten wäre es, wenn man erstmal den Fernseher loswird. Es wird uns doch per TV, Zeitung,... ein Weltbild und überhaupt eine Sicht der Dinge aufgezwungen, die alles andere als glücksverheißend für gefühlvolle Menschen mit subtileren Empfindungen ist. Das Zeitalter sehe ich als trennend, aber hingezogen fühle ich mich eindeutig eher zur Verbundenheit.

Ich denke aber nicht, dass es nur ein paar Menschen so geht. So langsam vollzieht sich ein Prozess, bei welchem das Machtstreben als das erkannt wird, was es ist, nämlich ein Relikt vergangener Zeiten.
Wenn wir das alte Fell von uns abwerfen können, werden wir [b]wahrhaftig[/b] erkennen, wer wir sind und was wir können.


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Beiträge: 3
 Luz
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Themenstarter
(@luz)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren

Es ist schön deine Worte zu lesen.

Ich kenn zwar einige Menschen, die meine Gedanken teilen aber leider kenne ich nicht viele Menschen, die wirklich danach leben. Ich habe seit längerem keinen TV mehr und es ist wirklich sehr viel befreiender, wenn einem keine Meinung aufgezwungen wird.

Mein Männel kommt in ca. ner halben Stunde - haben uns schon lang nicht mehr gesehen - die Gesellschaft zwingt uns wegen der Arbeit woanders zu wohnen/leben. Aber wir arbeiten daran loszulassen...

LG Luz


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