Das absolute Böse
 
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Das absolute Böse

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(@dark-knight13)
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Moin!

Das sind aber keine Katholiken sondern Ungläubige  Grinsend
Mal als Frage: Willst du damit Protestanten als 'Ungläubige' diffamieren oder hast du einfach nur keine Ahnung? Denn in der Regel sind alle Amerikaner, bis auf die meisten Asiaten, die Latinoamerikaner, die Italienischstämmigen und die irischer Abstammung, Protestanten.

So einfach würde ich das nicht abtun, die Leute, die wir als radikal bezeichnen würden, gehören dort mittlerweile zur Hauptströmung und man kann nur hoffen, dass sie nicht zu viel Einfluss gewinnen.
Das war schon immer die Mehrheit. Denn die Ersten, die nach Amerika übersiedelten waren protestantische Religionsflüchtlinge. Es waren protestantische Sekten, die so radikal waren, daß sie in Europa nicht gewollt waren und oft genug verfolgt wurden. Schau dir nur mal die 'Pilgrim Fathers' an, alles protestantische Sektierer.
Darum auch 'Land der Freiheit'. Damit ist nicht zwangsläufig persönliche Freiheit gemeint, sondern vor allem Religionsfreiheit.
Lustig, wenn man bedenkt, daß auch die Sekten untereinander so ihre Probleme hatten und haben.

Ansonsten glaub ich nicht, dass das allzu große Dimensionen annehmen wird, das ist mehr eine Reaktion auf die allgemeinen Verfallserscheinungen. Sobald es irgendwie bergab geht flüchten sich die Menschen in Heilsideologien, davon sollten wir uns aber nicht beeinflussen lassen.
Auch das war von Anfang an der Fall. Nicht umsonst bezeichneten die ersten Siedler das neue Land als das neue 'gelobte Land', in gewisser Weise also als das neue Israel.
Übrigens geschah das nicht nur in den USA, aber die haben halt in der Beziehung die größte Bedeutung.
Darum auch die Verbundenheit zum jetzigen Israel, für sie ist beides Eins, geht das Eine unter, so geht auch das Andere unter.
Außerdem wollen sie noch die Widerkehr des Messias erzwingen, da es ja heißt, daß er wiederkommt, sobald Israel wieder existiert (und dann noch der Armageddonkram passiert).
Sie glauben halt, daß man Prophezeiungen erzwingen kann.

Das Problem ist eher, daß die USA z.Z. allgemein eine große Rolle in der Weltpolitik spielen und somit spielen diese Ansichten natürlich auch eine größere Rolle.

Selbst der Neoliberalismus (eigentlich auch nur ein anderes Wort für ungezügelten Kapitalismus) läßt sich von diesem protestantischen Sektierertum ableiten. Er ist aus der Vorstellung entstanden, daß der, der viel Geld verdient, in der Gunst Gottes stehen muß und es demnach auch verdient hat, während der, der nichts bis wenig hat, offenbar nicht Gottes Wohlgefallen hat und es demnach auch nicht besser verdient.

Ich kenne kein gut und böse, ich kenne nur dumme Menschen. Wenn mein Kater mich haut, weil er denkt, ich will ihm was böses, dann ist das die Art von Dummheit die ich meine. Manche Menschen sind so dumm, dass sie andere quälen um ihr eigenes Glück zu sichern, in der Unwissenheit, dass kein weltliches Glück dauerhaft ist und das alles einmal zu einem zurück kommt. So sehe ich das. Das soll keine Verharmlosung sein, sondern eine humanistische Ansicht.
Tatsächlich gibt es auch keine dummen Menschen, auch wenn es so erscheinen mag, es gibt nur arrogante Ansichten und Ignoranz. Nur weil deine Sicht der Dinge nicht mit der eines Anderen übereinstimmt, heißt es noch lange nicht, daß er dumm ist. Du kannst es lediglich nicht nachvollziehen, aber das macht das Gegenüber nicht zum Dummkopf.
Und wenn dein Kater dich haut, dann ist es nicht seine Dummheit, es ist deine Ignoranz seinen Bedürfnissen und Erfahrungen gegenüber.
Du willst ihm deinen Willen aufzwingen, der offenbar nicht mit Seinem übereinstimmt und dann gibt es natürlich Krach. Ich würde da eher empfehlen, herauszufinden was er will und was nicht und dem dann zu entsprechen.
Und das weiß ich aus eigener Erfahrung, denn ich hab es innerhalb von knapp 2 Jahren geschaft, aus einem Brutalokater, der einem bei der kleinsten Unstimmigkeit übelst eine gelangt hat, einen Schmusekater zu machen. Und zwar nicht durch Gehirnwäsche oder so einen Kram, sondern ganz einfach deshalb, weil er es schon immer war und nur die Umstände verhindert haben, daß er es auch ausleben konnte.
Wenn also ein Mensch andere auf's übelste Behandelt, sollte man ihn nicht einfach als dumm oder grundweg böse bezeichnen, sondern sollte vielleicht erstmal überprüfen, wie er zu dem wurde, was er ist.
So kann man einem Soziopathen wohl kaum vorwerfen, daß er Menschen als Dinge ansieht und keine wirklichen Beziehungen aufbauen, oder Mitgefühl empfinden kann, denn er ist schlicht nicht in der Lage dazu. Er ist dann unfähig, aber garantiert nicht dumm.

Als kleine Ergänzung dazu:

[url] http://www.kopp-verlag.de/cgi/websale6.cgi?Ctx=%7bver%2f6%2fver%7d%7bst%2f3eb%2fst%7d%7bcmd%2f0%2fcmd%7d%7bm%2fwebsale%2fm%7d%7bs%2fkopp%2dverlag%2fs%7d%7bl%2f01%2daa%2fl%7d%7bsid%2f34d370ebe68540aee0280b5e48d2075d%2fsid%7d%7bmi%2f000136%2fmi%7d%7bpi%2f910900%2fpi%7d%7bmd5%2ff753019d4e7c75cd2fa6c1b3fe716bfd%2fmd5%7d [/url]

(Anmerkung: der Link scheint nicht mal vernünftig reproduzierbar zu sein, zum Test, Originallink versuchen)
Sag mal, hast du diesen Link aus einer Sitzung mit eigenem Login?
Denn alles, was kommt ist sowas:
Die Sitzung wurde aus Sicherheitsgründen beendet, da Sie länger als 60 Minuten inaktiv waren.
sowie ein Weiterknopf, der einen dann zu gewolltem Buch führt.

Wieso nicht gleich der richtige Link, am besten noch mit einer Beschreibung, was einen erwartet?
[url= http://www.kopp-verlag.de/cgi/websale6.cgi?shopid=kopp-verlag&subshopid=01-aa&mallid=websale&act=product&prod_index=910900 ]F. William Engdahl - Apokalypse Jetzt! - Geopolitik im Zeichen der Apokalypse[/url]
Tja, bist du jetzt dumm, oder warst du einfach nicht aufmerksam und hast nicht weit genug gedacht?
Ich hoffe du verstehst durch dieses kleine Beispiel, daß es leicht ist jemanden als dumm zu bezeichnen, das aber mit Dummheit absolut nichts zu tun haben muß.

bis denn!
dark knight13


Antwort
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(@highjump)
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@dark

Hast Du nen kleines Problem mit mir, denn anscheinend suchst Du förmlich nach Passagen in meinen Texten, die es Dir erlauben mir irgendwie Arroganz, Ignoranz oder ähnliches zu unterstellen?

Ich habe möglichst eindeutig versucht in Ermangelung eines anderen passenden Wortes zu erklären, dass ich unter 'dumm' weder die Abwesenheit von Intellekt oder einer anderen menschlichen Qualität meine, die es auf irgendeine Art und Weise, sei es direkt oder indirekt ermöglich jemanden gering zu schätzen. Vielleicht war meine Ausführung zu kurz....

Wenn sich ein Mensch in Drogen flüchtet um Glück zu erfahren, dann ist das 'dumm', aber zu einfach nur menschlich und nicht unbedingt eine Verurteilung wert.

Und wenn dein Kater dich haut, dann ist es nicht seine Dummheit, es ist deine Ignoranz seinen Bedürfnissen und Erfahrungen gegenüber.
Du willst ihm deinen Willen aufzwingen, der offenbar nicht mit Seinem übereinstimmt und dann gibt es natürlich Krach. Ich würde da eher empfehlen, herauszufinden was er will und was nicht und dem dann zu entsprechen

Ich weiß nicht woher Du solche qualifizierten Einschätzungen nimmst? Wenn Du darauf aus bist mich einfach nur zu beleidigen, dann kannst Du gerne eine Liste erstellen und ich verspreche Dir, dass ich sie mir durchlese und mich ganz doll gekränkt fühle.

Ich hoffe du verstehst durch dieses kleine Beispiel, daß es leicht ist jemanden als dumm zu bezeichnen, das aber mit Dummheit absolut nichts zu tun haben muß.

Danke Meister.


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(@arkas-2)
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Moin!

Das sind aber keine Katholiken sondern Ungläubige  Grinsend
Mal als Frage: Willst du damit Protestanten als 'Ungläubige' diffamieren oder hast du einfach nur keine Ahnung? Denn in der Regel sind alle Amerikaner, bis auf die meisten Asiaten, die Latinoamerikaner, die Italienischstämmigen und die irischer Abstammung, Protestanten.

Schon richtig, aber da hier niemand die Ansichten der Protestanten aus den USA vertritt wollte ich diese auch nicht in die Diskussion miteinbeziehen, da meiner Meinung nach schon ein deutlicher Unterschied zu Deutschland und Europa besteht.


So einfach würde ich das nicht abtun, die Leute, die wir als radikal bezeichnen würden, gehören dort mittlerweile zur Hauptströmung und man kann nur hoffen, dass sie nicht zu viel Einfluss gewinnen.

Das war schon immer die Mehrheit. Denn die Ersten, die nach Amerika übersiedelten waren protestantische Religionsflüchtlinge. Es waren protestantische Sekten, die so radikal waren, daß sie in Europa nicht gewollt waren und oft genug verfolgt wurden. Schau dir nur mal die 'Pilgrim Fathers' an, alles protestantische Sektierer.
Darum auch 'Land der Freiheit'. Damit ist nicht zwangsläufig persönliche Freiheit gemeint, sondern vor allem Religionsfreiheit.
Lustig, wenn man bedenkt, daß auch die Sekten untereinander so ihre Probleme hatten und haben.

Ansonsten glaub ich nicht, dass das allzu große Dimensionen annehmen wird, das ist mehr eine Reaktion auf die allgemeinen Verfallserscheinungen. Sobald es irgendwie bergab geht flüchten sich die Menschen in Heilsideologien, davon sollten wir uns aber nicht beeinflussen lassen.

Auch das war von Anfang an der Fall. Nicht umsonst bezeichneten die ersten Siedler das neue Land als das neue 'gelobte Land', in gewisser Weise also als das neue Israel.
Übrigens geschah das nicht nur in den USA, aber die haben halt in der Beziehung die größte Bedeutung.
Darum auch die Verbundenheit zum jetzigen Israel, für sie ist beides Eins, geht das Eine unter, so geht auch das Andere unter.
Außerdem wollen sie noch die Widerkehr des Messias erzwingen, da es ja heißt, daß er wiederkommt, sobald Israel wieder existiert (und dann noch der Armageddonkram passiert).
Sie glauben halt, daß man Prophezeiungen erzwingen kann.

Das Problem ist eher, daß die USA z.Z. allgemein eine große Rolle in der Weltpolitik spielen und somit spielen diese Ansichten natürlich auch eine größere Rolle.

Selbst der Neoliberalismus (eigentlich auch nur ein anderes Wort für ungezügelten Kapitalismus) läßt sich von diesem protestantischen Sektierertum ableiten. Er ist aus der Vorstellung entstanden, daß der, der viel Geld verdient, in der Gunst Gottes stehen muß und es demnach auch verdient hat, während der, der nichts bis wenig hat, offenbar nicht Gottes Wohlgefallen hat und es demnach auch nicht besser verdient.

Tja, den radikalen Protetantismus in den USA halte ich für den mit Abstand größten Unfug im Christentum. Auf der einen Seite Protestanten sein wollen und dann AT-gläubiger sein als der konservativste Katholik, passt doch alles hinten und vorne nicht zusammen.
Von mir aus kann wirklich jeder glauben was er will, solange er nicht versucht anderen seinen Glauben mit unangebrachten Mitteln aufzuzwingen oder sich der Glauben so stark auf die Lebensweise auswirkt, dass das Zusammenleben stark erschwert wird. Dass sich diese Ansichten, weil sie im (noch) mächtigsten Land der Welt stark verbreitet sind, auf die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse und sogar auf die Weltpolitik so stark auswirken ist in meinen Augen nichts weiter als ein Ärgernis. Mit diesen Ansichten setze ich mich nicht auseinander und ich denke dass es damit spätestens dann vorbei sein wird, wenn sich dieser ganze Prophezeiungs- und Armageddon-Glaube als falsch herausstellt.


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(@dark-knight13)
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Moin!

Schon richtig, aber da hier niemand die Ansichten der Protestanten aus den USA vertritt wollte ich diese auch nicht in die Diskussion miteinbeziehen, da meiner Meinung nach schon ein deutlicher Unterschied zu Deutschland und Europa besteht.
Schön und gut, aber du bist der Frage ausgewichen. Nichtkatholiken sind nunmal nicht gleich Ungläubige.
Und was sollen dann die Moslems sagen, die Juden, die Hindus? Den Andersgläubigen als ungläubig zu bezeichen, und sei es auch eher scherzhaft, hat doch noch nie zu vernünftigen Ergebnissen geführt, oder?

Auf der einen Seite Protestanten sein wollen und dann AT-gläubiger sein als der konservativste Katholik, passt doch alles hinten und vorne nicht zusammen.
Dann hast du das Wesen des Protestantismus nicht verstanden. Protestantismus heißt nicht automatisch gemäßigter als Katholizismus, erstmal heißt es nur anders als Katholizismus und vor allem heißt es, nicht den Vorschriften des Papstes unterworfen zu sein, sondern sich seine eigenen Vorstellungen zu machen.
Und bei manchen führt das halt in die Radikalität.

Mit diesen Ansichten setze ich mich nicht auseinander und ich denke dass es damit spätestens dann vorbei sein wird, wenn sich dieser ganze Prophezeiungs- und Armageddon-Glaube als falsch herausstellt.
Meinst du nicht, daß es von Vorteil ist sich damit auseinanderzusetzen, wenn es gerade eine sehr starke Rolle im Weltgeschehen spielt, um die Zusammenhänge besser zu verstehen?
Und ob sich dieser Glaube als falsch herausstellen wird, bezweifle ich sehr stark. Er ist doch schon älter als 2000 Jahre und wahrscheinlich sogar noch älter und es hat sich schon vielfach als falsch herausgestellt, aber offenbar interessiert das die Gläubigen nicht. Es gibt Berichte darüber, wie zum Wechsel auf das Jahr 1000 die Leute zitternd in der Kirche saßen und den Untergang erwarteten, einige sollen dabei an schwachem Herzen gestorben sein und trotzdem ließen sie sich nicht beirren, als nichts passierte.
Auch die Zeugen Jehovas mußten den Weltuntergang schon mehrfach verschieben und finden trotzdem weitere Anhänger.
Bei Glaube kommt man halt mit Vernunft nicht sehr weit und wenn dann in einem bedeutenden Teil der Weltpolitik der Glaube eine große Rolle spielt, dann macht es doch Sinn, sich das bewußt zu machen.
Dann weiß man wenigstens, daß der oder jene Teil der Politik oder auch des Zusammenlebens auf religsösem Glaube basiert und Vernunft nicht unbedingt was zu tun haben muß und kann dementsprechend sich seine Vorstellungen davon machen.

Ich weiß nicht woher Du solche qualifizierten Einschätzungen nimmst? Wenn Du darauf aus bist mich einfach nur zu beleidigen,...
Ich weiß nicht, wo man in einem Ratschlag eine Beleidigung sehen kann. Und wo ich die Einschätzung hernehme? Vielleicht aus der angedeuteten Erfahrung mit Katzen?

Ich verstehe auch nicht, wie man in der Feststellung von Ignoranz und Arroganz eine Beleidigung sehen kann, Dummheit wäre eine Beleidigung. Ich besitze selbst genug Arroganz und Ignoranz, aber ich kann sie mir wenigstens eingestehen.
So wie du manches geschrieben hast, erscheint es fast so als ob du glauben würdest, frei davon zu sein.

Ich habe möglichst eindeutig versucht in Ermangelung eines anderen passenden Wortes zu erklären, dass ich unter 'dumm' weder die Abwesenheit von Intellekt oder einer anderen menschlichen Qualität meine, die es auf irgendeine Art und Weise, sei es direkt oder indirekt ermöglich jemanden gering zu schätzen.
Es gibt diese Worte doch: Arroganz und Ignoranz. Wenn du darin eine Abwertung siehst, dann ist das deine Sicht der Dinge und damit dein Problem.
Es sind lediglich Charaktereigenschaften, aber wenn du darin etwas abwertendes sehen willst, dann scheinst du ja doch schlecht und richtig und somit auch gut und böse zu kennen.

...denn anscheinend suchst Du förmlich nach Passagen in meinen Texten,...
Die muß ich nicht mal groß suchen, die springen mir förmlich ins Auge.
Aber keine Sorge, ich hab nicht vor, daß groß in die Länge zu ziehen, denn mit Leuten, die alles gleich persönlich nehmen, bringt das eh keinen Spaß.
Und hätte ich das hier gelesen, bevor ich im Gottesthema geantwortet habe, hätte ich den einen Teil auch da sein gelassen. Kannst es also dort ruhig überlesen, hat eh keinen Sinn.

bis denn!
dark knight13


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Moin!
Schon richtig, aber da hier niemand die Ansichten der Protestanten aus den USA vertritt wollte ich diese auch nicht in die Diskussion miteinbeziehen, da meiner Meinung nach schon ein deutlicher Unterschied zu Deutschland und Europa besteht.
Schön und gut, aber du bist der Frage ausgewichen. Nichtkatholiken sind nunmal nicht gleich Ungläubige.
Und was sollen dann die Moslems sagen, die Juden, die Hindus? Den Andersgläubigen als ungläubig zu bezeichen, und sei es auch eher scherzhaft, hat doch noch nie zu vernünftigen Ergebnissen geführt, oder?

Das war natürlich ein Witz, wie gesagt ich hielte und halte deren Ansichten hier für nicht so wichtig, weshalb ich da auch nicht ernsthaft rangehen wollte.


Auf der einen Seite Protestanten sein wollen und dann AT-gläubiger sein als der konservativste Katholik, passt doch alles hinten und vorne nicht zusammen.
Dann hast du das Wesen des Protestantismus nicht verstanden. Protestantismus heißt nicht automatisch gemäßigter als Katholizismus, erstmal heißt es nur anders als Katholizismus und vor allem heißt es, nicht den Vorschriften des Papstes unterworfen zu sein, sondern sich seine eigenen Vorstellungen zu machen.
Und bei manchen führt das halt in die Radikalität.

Kann sein, so genau kenn ich mich da wirklich nicht aus. Jedenfalls habe ich den deutschen Protestantismus immer als "gemäßigter" als den Katholizismus und auch eher vom AT abgekehrt verstanden. Diese Wahrnehmung mag nicht ganz richtig sein, aber ich glaube schon einen so deutlichen Unterschied zwischen Protestanten hier und in den USA feststellen zu können, dass man sagen kann, dass sich die Protestanten untereinander teilweise stärker unterscheiden als vom Katholizismus.


Mit diesen Ansichten setze ich mich nicht auseinander und ich denke dass es damit spätestens dann vorbei sein wird, wenn sich dieser ganze Prophezeiungs- und Armageddon-Glaube als falsch herausstellt.

Meinst du nicht, daß es von Vorteil ist sich damit auseinanderzusetzen, wenn es gerade eine sehr starke Rolle im Weltgeschehen spielt, um die Zusammenhänge besser zu verstehen?
Und ob sich dieser Glaube als falsch herausstellen wird, bezweifle ich sehr stark. Er ist doch schon älter als 2000 Jahre und wahrscheinlich sogar noch älter und es hat sich schon vielfach als falsch herausgestellt, aber offenbar interessiert das die Gläubigen nicht. Es gibt Berichte darüber, wie zum Wechsel auf das Jahr 1000 die Leute zitternd in der Kirche saßen und den Untergang erwarteten, einige sollen dabei an schwachem Herzen gestorben sein und trotzdem ließen sie sich nicht beirren, als nichts passierte.
Auch die Zeugen Jehovas mußten den Weltuntergang schon mehrfach verschieben und finden trotzdem weitere Anhänger.
Bei Glaube kommt man halt mit Vernunft nicht sehr weit und wenn dann in einem bedeutenden Teil der Weltpolitik der Glaube eine große Rolle spielt, dann macht es doch Sinn, sich das bewußt zu machen.
Dann weiß man wenigstens, daß der oder jene Teil der Politik oder auch des Zusammenlebens auf religsösem Glaube basiert und Vernunft nicht unbedingt was zu tun haben muß und kann dementsprechend sich seine Vorstellungen davon machen.

Ok, das war missverständlich formuliert.
Ich setze mich insofern damit auseinander, dass ich mich darüber informiere, um eben vergangene und aktuelle Weltgeschichte besser zu verstehen.
Ich setze mich aber nicht im Rahmen meiner persönlichen Glaubensvorstellungen damit auseinander.
Ich weigere mich auch gewisse Ansichten in eine allgemeine Diskussion einzubeziehen. Klar, jeder darf gerne sagen und glauben die Welt sei in 6 Tagen erschaffen worden, dass man irgendwelche Prophezeiungen herbeiführen muss und das Armut eine Strafe Gottes ist (btw, was hat das bitte noch mit CHRISTentum zu tun??) aber mit jemandem der sowas glaubt kann ich persönlich vermutlich nicht diskutieren, weil das Dinge sind die meistens einen Anspruch auf absolute Richtigkeit in sich tragen, während ich genau denselben Anspruch für meine gegenteiligen Auffassungen habe.


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