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Aufdringlichkeit der Gläubigen von Koran, Bibel, Tora und co.

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(@quergeist-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

ich habe mir heute den tag mal die mühe gemacht und mich hier eingelesen dazu muss ich mal was los werden:

glaube ist jedermanns sache ob er welchen hat oder für sich entschieden hat allem zu entsagen

wir als gläubige sind keine missonare und ich verstehe mich auch nicht als solcher ich bin christ aus tiefster überzeugung und der überzeugung zu gott

(wie das im einzelnen aussieht ist jeden seine sache)

und ich neheme den mesnchen so an wie er ist mit allen fehlern und schwächen

wer hilfe und rat benötigt soll ihn bekommen nach reinem gewissen

glauben zu erzwingen ist so das schlimmste was man machen kann

glaube kommt von einem jeden selber

mfg

quergeist


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Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

glaube ist jedermanns sache ob er welchen hat oder für sich entschieden hat allem zu entsagen

Solange er seine Glaubensinhalte für sich behält bzw. nur dort zum Besten gibt wo sie angebracht sind.

wir als gläubige sind keine missonare

Dann frage ich mich ernsthaft, wieso du hier missionierst; beispielsweise großformatige Werbung für Bücher machst und jeder zweite Satz deine esoterische Sichtweise zum Inhalt hat - ganz egal, ob es um Politik, Währung, Europa oder sonst was geht.
Ich bewerte das als Missionierungs-Spamming.


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Beiträge: 166
Registered
(@aredhel)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

Es gab mal hier ein Thema über Genmanipulation bei Gemüse und Obst und generell Samen und was für schlimme Folgen es haben könnte. Und da viel mir ein, was ich zufaellig ein Paar Tage vorher im Koran dazu gelesen hatte. Naemlich dass eben diverse Menschen mit schönen Worten/gut klingenden Worten die Menschen betrügen und dann an den Getreiden spielen werden. Hinterher würden die Menschen die davon essen, keine Nachkommen mehr bekommen können (siehe viele Künstliche-Befruchtungs-Polikliniken heute). Ausserdem stand im Koran noch, das Menschen glauben, erschaffenes veraendern zu können, aber sie betrügen sich nur selbst. Wie wir wissen, Genmanipulation führt dazu, dass eben die veraenderte Pflanze nur noch vom Aussehen her mehr oder weniger das selbe sein kann, aber ihre heilenden, unterstützenden Eigenschaften total verliert.
Na ja, als ich mich eben an die Inhalte dieser Verse erinnerte, wollte ich es gerne mitteilen, weil ich selbst darüber erstaunt war, auf was alles der Koran (und wahrscheinlich auch andere heiligen Bücher) alles hinweisen.

Und das wurde leider als Aufdringlichkeit angesehen vom Themenstarter.

Der Themenstarter hatte aber keinen Skrupel, ein Paar Saetze aus dem Koran, von dem Kontext heraus zu reissen und total verdreht zu interpretieren. Ich meine das müsste er dann eher für sich behalten.


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Beiträge: 569
Registered
(@azatoth)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Christsein und sich dem von Christus befohlenen Missionsauftrag zu verweigern, passen meiner Meinung nach nicht ganz zusammen.

Den Missionsauftrag gibt er nicht nur vor seiner Himmelfahrt, sondern wird schon vorher und auch von anderen Autoren der Bibel als "Frucht bringen aus dem Glauben" beschrieben.
Selbstverständlich hat das nichts mit Zwangsbekehrung zu tun, welche ja auch ein Widerspruch in sich wäre, aber ein Christ der seinen Glauben für sich im stillen Kämmerlein behält, sich von der Welt als Eremit in die Abgeschiedenheit oder ein Kloster zurückzieht, hat doch ganz klar das Ziel verfehlt.

Bei Hesekiel Kapitel 3 und 33 heisst es, dass der Gottlose gewarnt werden muss durch den Gottesfürchtigen. Wenn der Gottesfürchtige den Gottlosen nicht warnt, wird auch der Gottesfürchtige die Konsequenzen des Unglaubens des Gottlosen zu spüren bekommen. Wenn er ihn aber warnt, wird ihn das retten, unabhängig davon, welchen Weg der Gottlose einschlagen wird.

Was die Zeugen Jehovas machen, dieses von Tür zu Tür gehen, betrachte ich schon als ziemlich grenzwertig oder sogar nicht legitim.
Auch die Apostel haben das in der damaligen griechischsprachigen Welt nie gemacht, sondern sind dort hin gegangen, wo Gläubige sich versammelten, in die Tempel und Synagogen.
2. Timotheus 3, 6-7 deutet schon an, dass die von Tür zu Tür Schleicherei keine von Christus gewollte Methode zur Verbreitung der Botschaft ist, sondern dass einem da schon falsche Empfänglichkeiten zu erwarten sind, in dem Fall als leichtgläubige von Lüsten getriebene Frauen beschrieben., wobei Frauen in dem Fall vielleicht nicht unbedingt nur für Frauen an sich stehen müssen, sondern auch für verweichlichte Männer. Es ist in der Bibel ja nicht selten, dass gottesfürchtige Männer durch heidnische Frauen zum Abfall verleitet wurden, was im Endeffekt nichts anderes bedeutet, dass die Frau ins Zentrum der Gedanken des Mannes gerückt ist und Gott damit raus gekehrt hat.


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Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Dieses Posting bezieht sich auf Aredhels Posting.

Das stimmt. Es gibt bei der Bibel und dem Koran einige Gemeinsamkeiten. So sind beide Büche an vielen Stellen sehr allgemein gehalten, so daß sie auf viele Ereignisse passen.

Bei der Bibel ist das beim letzten Kapitel besonders deutlich. Generationen haben die Ereignisse ihrer jeweiligen Zeit darin gesehen und waren felsenfest davon überzeugt, daß eben genau diese Ereignisse gemeint waren.

Es gibt eine ganze Berufsgruppe, die von dem Phänomen lebt, daß Menschen solche, allgemein gehaltenen Äußerungen immer auf die jeweilige Situation oder sogar Person projezieren: Wahrsager und Astrologen. Obwohl ich die Astrologie in ihrer Ur-Ur-Urform (d.h. in der Antike) nicht als Humbug abtun will, ist es doch so, daß die moderne Astrologie sich in aller Regel dieses beschriebenen Tricks bedient und die menschliche Psyche den rest dazu tut.

Im Allgemeinen rate ich zur Vorsicht was religiöse Texte (oder andere Vorhersagen) angeht. Meiner Meinung nach dienten die meisten dieser Schriften zu einem Teil politischen Zwecken, d.h. des Machterhalts bzw. Machtausbaus.


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