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Richtigkeit der Angaben!

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(@warder)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren
[#1053721870]

Hallo,

folgendes, ich habe mir grade den Bericht über Neuschwabenland angesehen. Dabei geht der Autor auf U-Boote ein. Da ich mich dort relativ gut auskenne will ich mal folgendes berichtigen:
Die Walter Boote sind keine eingesetzte Wunderwaffe gewesen!  

Walter U-Boote waren Versuchsboote, soweit bekannt wurden insgesamt 4 Versuchsboote gebaut, die: V 80, V 300, Wa 201 und Wk 202.
Die V 80 war ein Versuchsboot das angeblich 28Kn unter Wasser geschafft hat, hatte aber nur einen Aktionsradius von 50 sm unter Wasser, denkbar schlecht geeignet für Erkundung.
Nicht viel besser sah das bei dem Wk202 Boot aus, wieder eine gute Unterwassergeschwindigkeit,  aber nur 117sm Einsatzradius, und etwa 1900sm Überwasserradius.
Wenn man mal überlegt dann wären die Walter-Boote eher zum Küstenschutz eingesetzt worden wenn sie denn ordentlich fertiggestellt worden wären, es gab aber viel zu viele Unterbrechungen in der Entwicklungen und zu viele Schwierigkeiten mit dem Walter Antrieb.

Womit an vielleicht ordentliche Erkundungen anstellen konnte waren vielleicht die Boote der Klasse 23, die erst "wirklich" Hochseetauglich waren. mit Unterwassereinsatzradien von etwa 300sm und Überwasserradien von etwa 16000sm.

Also mit Walter-Booten wurde die Antarktis sicher nicht erreicht!

Im übrigen ist die Liste mit vermissten U-Booten eigentlich auch überflüssig, da die dortigen Nummern lediglich 1-2Mann Küstenboote sind, die kaum mehr bis nach England rübergekommen währen ohne das die Besatzung erstickt wäre. Ihr solltet dort lieber eine Liste mit den vermissten Großbooten einsetzen.


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 LOKI
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(@loki)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

Grüß dich warder!

Ab 1943 hatte Deutschland extrem hohe U-Bootsverluste zu verzeichnen, die zu einem kleinen Teil sehr fragwürdig erscheinen, vor allem bei dem als verschollen gemeldeten. Lagen die offiziellen Verlustzahlen im Jahre 1941 und 1942 noch bei 38 bzw. 88 Booten, so schnellten die Verluste 1943 und 1944 beträchtlich in die Höhe mit 245 und 264 Booten.

Könnte es nich möglich sein, daß einige U-Boote anderweitige Verwendung gefunden haben und die Verlustmeldungen an die Marinedienststelle in der Heimat lediglich der Täuschung der Agenten und Spione im eigenen Land dienten?

Ab Sommer 1943 wurden nach und nach 3 offiziell bekannte, deutsche U-Bootstützpunkte in Ostasien fertiggestellt und bezogen. In Penang in der Straße von Malakka, in Dschakarta und in Surajaba, beide auf Java gelegen. Im Juli 1943 wurden angeblich die ersten 11 Boote dorthin entsandt. Erstaunlicherweise kamen nur 5 Boote an und die verschollenen 6 wurden auch später nicht als vom Feind versenkt gemeldet.

Weitere 16 Boote sollen Ende 1943 auf die fernöstliche Reise gegangen sein. Wiederrum kamen weniger als die Hälfte in Penang an. Könnte es nicht sein, daß die (vermissten) U-Boote bei der Fahrt ums Kap der guten Hoffnung eine neue Order erhielten nach der sie das nahe gelegene deutsche Hoheitsgebiet Neuschwabenland in der Antarktis anzusteuern hatten?

Zu der "überflüßigen" U-Bootsliste:
Wieso könnte es nicht möglich sein, daß die Kleinst U-Boote nicht im Schlepptau von größeren Booten zu einem anderen Platz geschippert sind?

Loki


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(@warder)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Hallo Loki,

erst jetzt habe ich gesehen das der Artikel von dir ist. Dem ersten Teil deines Absatzes habe ich nichts hinzuzufügen, vielleicht wäre es gut eine komplette Liste mit den vermissten Großbooten in den Artikel zu stellen. Um anschaulich zu machen wie rapide die Verluste zunahmen.

Das die kleinen Küstenboote abgeschleppt wurden ist eher unwahrscheinlich, erstens würde dadurch die Geschwindigkeit und damit auch die Reichweite des Mutterbootes sinken, zweitens sind diese Kleinstuboote keine U-Boote sondern Tauchboote und können nicht auf 100 Meter oder noch tiefer gehen. Drittens waren die Teile ziemlich ineffektiv. Sie wurden eigentlich erst richtig eingesetzt als die allierten in der Normandie landeten und dort erzielten sie relativ wenig erfolge. Was richtig ist das sie Kräfte bindeten um sie aufzuspüren. Ich kann mir eher wenig vorstellen das diese kleinen U-Boote in einem Stützpunkt in Neuschwabenland gebraucht wurden. Ich denke da würden U-Boote der 23er Klasse eher Sinn machen.
Aber das ist meine Meinung...

Gruß
Warder


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(@kajaktiger)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Verlust dürfte zum einen Teil durch Knacken des Deutschen Codes und durch Einsatz von neuer Bombentechnik auf Seiten der Allierten gestiegen sein.


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Beiträge: 1689
 Zak
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(@zak-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

hallo

wollte ich eigentlich schon damals machen als ich es gelesen hatte, aber nun mach ich es halt jetzt...

......
Hier Zitate aus der Geschichte der Stadt Wien vom 12. Februar bis 26. Februar.

....

Freitag, 16. Februar 1945
Die Zeitungen berichten über eine neue "Wunderwaffe", den "Schnorchel", der es U-Booten ermöglichen soll, zehn Wochen unter Wasser zu bleiben. - Alle "Jungen und Mädel", die sich nicht im kriegswichtigen Arbeitseinsatz oder im Kriegsdienst befinden, werden von der Gebietsführung der HJ Wien zur Beseitigung der Luftkriegsschäden herangezogen. - Zu zwei Jahren Zuchthaus wegen ......

somit koennte man davon ausgehen, dass ab dem 16.2.45 u-boote mit dieser technik eingesetzt worden sind.
viel sagt der satz allerding nicht aus.

@segestus: kannst du hier mal bitte schreiben wo du das genau raus hast?

gruesse, zak


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