Ich denke auch, dass die Leute insgesamt immer mehr verblöden. Klar, im Mittelalter wußte das einfache Volk auch nichts, aber irgendwo zwischen Mittelalter und heute gab es vielleicht mal eine Zeit in der es relativ gesehen besser war, heute gehts eher bergab.
Bei den USA muss man auch berücksichtigen, dass es sich dabei um ein großes Land handelt und es nunmal sehr viele Informationen allein schon innerhalb dieses Landes gibt, die von den Medien viel intensiver verbreitet werden und den Menschen deshalb oder grundsätzlich viel wichtiger sind. Während die Schulkinder in den USA 50 Staaten und Hauptstädte lernen müssen sind es bei uns gerade mal 16 Bundesländer, wir können also früher was übers Ausland lernen. Californien ist halt von New York soweit entfernt wie Portugal von Finnland und Bagdad liegt näher an Berlin als Los Angeles an Washington.
Ein US-Amerikaner muss also extra Zeit dafür aufwenden um Infos zu erhalten, die bei uns in der Mainstream-Berieselung enthalten sind. Das macht bei der breiten Masse halt sofort den Unterschied.
Ausserdem liegt das Problem doch wohl auch bei uns. Ich frag mich z.B. warum deutsche Privatsender wie SAT1 über irgendwelche (alltäglichen) Naturkatastrophen in den USA berichten. Das interessiert mich sowas von überhaupt nicht, aber in ihrer USA-Hörigkeit sind manche hier so blind, dass sie gar nicht erkennen, dass nicht die Amis dumm sind, weil sie sich nicht für den Rest der Welt interessieren, sondern dass wir hier die Dummen sind, weil wir denen alles nachmachen wollen und jede unwichtige Info bei uns verbreiten als wäre es wichtig (Paris Hilton usw.).
Dass es den USA an Größe fehlt stimmt allerdings, sie sind halt keine Nation im klassischen Sinne und allein "Demokratie" und "Freiheit" - womit es ja ohnehin nicht weit her ist - sind halt alleine nicht besonders identitätsstiftend. Dass sie ihre "Kultur" (wohl eher Kultur-Ersatz, wie eingefärbtes Sägemehl als Seelachsersatz ;D) exportieren ist aber auch nur ein Problem der Staaten die meinen sie müssten sie importieren. Es ist doch vielmehr unser Problem, dass wir so "Mainstream"-versessen sind und immer alles voll durchziehen müssen. In den USA selbst ist das gar nicht so schlimm, kulturell, politisch und religiös kann dort jeder machen was er will. Es bleibt zwar ohne Einfluß auf den Gesamtstaat, aber das interessiert die Amis nicht, weil sie nicht so staatsbesessen sind wie wir sondern sich erstmal nur um sich selber kümmern wollen.
Man muss sich schon ernsthaft fragen was vernünftiger ist, der Hinterwäldler im mittleren Westen oder Süden, der mit der Knarre auf der Veranda sitzt und jeden Fremden wegjagt, dafür aber ein schönes Leben hat und keinen braucht, oder wir, die wir ständig über irgendwas streiten müssen, wo jeder glaubt alles ginge ihn persönlich was an und er wisse es besser und immer die anderen seien schuld, dass alles schief läuft.
Das kommt natürlich hauptsächlich daher, dass die USA immer noch mehr Platz bieten während wir hier viel zu sehr aufeinander hocken.
Dem einfachen Ami geht die Welt am Arsch vorbei, leider ist es deshalb für ihre Regierung leichter zu machen was sie will, der typische Europäer dagegen meint, er müsse immer gleich für die ganze Welt mitdenken und jedermanns Probleme lösen.
Die nächsten 20-30 Jahre werden für die USA entscheidend sein, sie werden quasi erstmals in ihrer Geschichte existenzielle Probleme bekommen, dann zeigt sich, ob dieses Konstrukt auch für Krisenzeiten taugt.
Naja , die armen Leute können auch nix dafür , wenn sie gewollt dumm gehalten werden.......es scheint sich auch ansich immer mehr ein System durchgesetzt zu haben , das härter ausselektiert und sozusagen immer mehr Leute keine ausreichende Bildung mehr bekommen , bzw. irgendwelchen höher gesetzten Anforderungen nicht mehr entsprechen , die immer weniger erfüllen können.......so dass bestenfalls alle hochklassigen Abgänger Mengenmässig voll ins System integriert werden können , von dem das viele Dummvolk dann schön leicht gelenkt werden kann.
(sorry vielleicht etwas übertrieben - oder doch nicht ? ..... keine Ahnung , die heutigen Zeiten rauben mir oft so schon den Sinn)